Ulla Burchardt (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Ulla Burchardt
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Diplom-Pädagogin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Dortmund II
Landeslistenplatz
55, Nordrhein-Westfalen
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(...) Ich sehe die aktuell in vielen Bundesländern laufende Einführung des achtjährigen Gymnasiums ähnlich wie Sie sehr kritisch. Die Zeit- und Arbeitsbelastung erreicht in vielen Fällen ein unverantwortlich hohes Niveau. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
17.02.2009
Von:

Hallo Frau Burchardt,

haben Sie schon mal was von dem "Codex Alimentarius" gehört?
Wenn ja, was bedeutet dieser Ihrer Ansicht nach für die Menschen?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Inneres und Justiz
08.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Burchardt,

ich als aktiver Paintballspieler verfolge mit Erschrecken die aktuelle Diskussion in der Politik über ein Verbot von Paintball und die damit verbundene drohende Kriminalisierung einer weltweit anerkannten Sportart
(internationale Ligen, mehrere deutsche Ligen, Turnier-Übertragungen auf Eurosport 2, usw.)

Im Gegensatz zu der in den Medien und leider auch in vielen uninformierten Köpfen festgesetzten Meinung Paintball sei
ein Trainingsmedium für sozial schwache Einzelgänger auf Ihrem Weg zum nächsten Amoklauf, erlebe ich Paintball als eine Freizeitbeschäftigung zu welcher sich in Deutschland jedes Wochenende Zehntausende (!) Menschen treffen um in der Gemeinschaft eine Sportart auszuüben bei der genau jene Eigenschaft gefördert wird, welche auch in anderen sozial akzeptierten Sportarten wie Fußball unabdingbar ist : Teamplay !

Meine Frage als Einwohner Ihres Wahlkreises lautet : Wie stehen Sie als Abgeordnete der SPD zu diesem Thema ?

Wenn Sie Informationsmaterial benötigen welches über die Fragmente, welche in der deutschen Presselandschaft aufgewühlt werden hinausgeht, so kann ich Ihnen die entsprechenden Einträge der deutschen Wikipedia (bitte beachten Sie den Abschnitt "Spieler") oder Google mit den Suchbegriffen "Paintball Bundesliga Video" empfehlen.
Auch der Besuch des größten deutschen Onlineportals www.PBPortal.de mit mehr als 40.000 Nutzern würde sich anbieten.

Ich würde es sehr bedauern, wenn Paintball als Sportart aufgrund der bedauerlichen Tat eines Einzelnen (wohlmerkt Nicht-Paintball-Spielers) und dem darauf folgenden blinden Aktionismus der Politik zum Opfer fallen würde.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Umwelt
18.05.2009
Von:

Flughafen

Wie stehen Sie zur geplanten Betriebszeitenverlängerung am Flughafen Dortmund?

Was ist Ihrer Meinung nach wichtiger - Arbeitsplätze am Flughafen Do oder Nachtruhe für die Dortmunder / Unnaer Bevölkerung?

Bekennen Sie sich!

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Burchardt,

bezugnehmen auf Ihre Zustimmung zum Internetsperrengesetz, möchte ich feststellen, dass die Ihnen vorliegenden Zahlen absolut unbrauchbar sind. Dies hätten Sie, Wochen vor der Abstimmung, in diversen Medien nachschlagen können (bspw. Heise Online oder Netzpolitik.org). Der AK-Zensur hat in verschiedenen Aktionen darlegen können, dass die von Fr. v. d. Leyen genannten Zahlen nicht repräsentativ sind.

Weiterhin möchte ich Ihnen mitteilen, dass das Gesetz, welchem Sie zugestimmt haben, gegen das Grundgesetz verstößt:
Art. 5 Abs. 1:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemeinen zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt"

Dies ist nicht der einzige Berührungspunkt mit dem GG. Durch die Kompetenzverschiebung in der rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, der Transfer judikativer Rechte der Bundesländer, an die bundespolizeilichen Institutionen, verstoßen augenscheinlich gegen Art. 79 Abs. 3: "Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung berührt werden, ist unzulässig."
Juristen und andere Experten haben diese Bedenken den Abgeordneten vorgelegt.

Meine Fragen lauten:
Welche Achtung genießt Ihrer Meinung nach das Grundgesetz im deutschen Bundestag, wenn die Abgeordneten im Bundestag sich darüber hinwegsetzen und im Bundesrat, einer Kontrollinstanz, gerade einmal 3 Minuten über diese heikle Thema geredet wird? Erkennen Sie durch die derzeitige, parlamentarische Arbeit einiger MdBs und Minister, eine Gefährdung der demokratischen Grundrechte?
Glauben Sie, dass durch Angriffe auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, durch innere Kräfte, die sich über das Volk hinwegsetzen, der Widerstandsfall nach Art. 20 Abs. 1-4 eintreten kann?

Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
24.07.2009
Von:

Vom 21. bis 23. Juli hat im Bayerischen Landtag in München ein Schülerparlament zum Thema: "Hirnforschung: Eine Debatte um die Grenzen und Möglichkeiten der Wissenschaft” stattgefunden. Dort haben sich 100 Oberstufenschüler aus Bayern an 3 Tagen intensiv mit Fragen rund um das Thema auseinandergesetzt, in Arbeitsgruppen Experten befragt und Thesen entwickelt. Diese Thesen wurden schließlich im Plenum diskutiert und im parlamentarischen Verfahren verabschiedet.

In der Arbeitsgruppe zum Thema: "Die Leistungsgesellschaft der Zukunft: Kein Erfolg ohne Droge? Psychopharmaka steigern die Leistungsfähigkeit von Menschen. Welche Regeln sollten gelten, die weder neue Medikamente dämonisieren noch die Gesundheit aller in einem ruinösen Wettbewerb gefährden?" wurden dabei folgende Forderungen verabschiedet:
Wir fordern:
1. Die Einnahme von Medikamenten, die die geistige Leistungsfähigkeit erhöhen, ohne dass eine entsprechende Krankheit vorliegt, ist unabhängig vom Berufsstand illegal. Dies gilt auch für den Fall, dass die Medikamente weiterentwickelt werden und kaum Nebenwirkungen mehr aufweisen.
2. Die Krankheit wird mit Hilfe einheitlicher Tests durch Fachärzte, die eine zusätzliche Qualifikation in diesem Bereich erworben haben, diagnostiziert, um vor Missbrauch und leichtfertiger Verschreibung zu schützen.
3. Zur Prävention soll in Bildungseinrichtungen und in der Öffentlichkeit durch Experten umfassend über die Risiken und Nebenwirkungen des Medikamenten-missbrauchs aufgeklärt werden.
4. Die psychologische Betreuung der Betroffenen soll ausgebaut werden.
5. Die Sammlung von verlässlichen empirischen Daten bezüglich der Wirkung und möglichen Nebenwirkungen von Psychopharmaka soll erweitert werden.
6. Die Erforschung und Entwicklung von Psychopharmaka soll zu Heilungszwecken weiter vorangetrieben werden.

Es wäre schön, wenn Sie als Ausschussvorsitzende ein kurzes Statement zu den Forderungen der Schüler abgeben könnten.

MfG von Wissenschaft im Dialog GmbH

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