Torsten Jung (FREIE WÄHLER)

Torsten Jung
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Kaufmann im Vertrieb
Wohnort
Ronnenberg
Wahlkreis
Springe
Ergebnis
3,2%
Landeslistenplatz
1
(...) Sicher wäre es besser gewesen wenn die FREIEN WÄHLER in allen Wahlkreisen mit Direktkandidaten vertreten gewesen wären, aber nicht überall gab es Mitglieder, die dazu finanziell und zeitlich in der Lage waren. (...)
 
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Frage zum Thema Landwirtschaft und ländlicher Raum
26.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Jung!

Mich würde interessieren,wie die Postionen der Freien Wähler Niedersachsen zum Thema "Tierschutz und Massentierhaltung" ist? Es gibt, ausser in den Neuen Bundesländern, wohl kein Bundesland,wo es so viel Massentier- haltung und große Mastbetriebe für Schweine,Hühner,Puten etc.gibt,wie in Niedersachsen!Würden die Freien Wähler diese Entwicklung eher eindämmen oder fördern und was für neue Akzente setzen Sie beim Tierschutz?Gibt es da konkrete Vorstellungen oder eher Lippenbekenntnisse wie bei den meisten der etablierten Parteien,die im Hannoveraner Landtag vertreten sind? Für Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich im voraus und wünsche ihnen und den Freien Wählern Niedersachsen für den 20.1.2013 viel Glück und Erfolg!
Antwort von Torsten Jung
bisher keineEmpfehlungen
28.12.2012
Torsten Jung
Lieber Herr ,

wir FREIEN WÄHLER Niedersachsen, aber auch meine Familie und ich sprechen uns klar gegen Massentierhaltung und gegen die schrecklichen Tiertransporte aus.

§ 90a BGB regelt, dass Tiere keine Sachen sind und dass sie "durch besondere Gesetze geschützt" werden. Darüber hinaus sagen die Paragraphen §1 bis 4b des Tierschutzgesetztes alles aus. Ich denke, dass die Erfahrungen der letzten Jahre mehr als deutlich gemacht haben, dass diese Gesetze scheinbar nicht ausreichen bzw. nicht in ihrer ganzen Härte angewendet werden.



Wir FREIEN WÄHLER werden uns dafür einsetzten, dass zum Schutz der Tiere diese Gesetze nachgebessert werden. Um diese Gesetze zu kontrollieren und umzusetzen, werden wir auf häufigere und unangemeldete Kontrollen in den Betrieben drängen und bei Verstößen eine härtere Bestrafung der Beteiligten einfordern.

Darüber hinaus müssen die Tierschutzstandards erhöht werden, auch dafür wollen und werden wir uns stark machen.



Den meisten Verbrauchern scheint gar nicht bewusst zu sein, dass Massentierhaltung Tierquälerei bedeutet. Vielfach können sich die Tiere nicht einmal um die eigene Achse drehen, obwohl sie die Bewegung brauchen. Sie werden mit Medikamenten und Antibiotika vollgepumpt, damit keine Krankheiten ausbrechen, es werden sogar Schmerzmittel verwendet, damit die Tiere sich überhaupt noch bewegen können.



Dies alles schadet nicht "nur" den Tieren, sondern auch dem Menschen, der diese Tiere verzerrt.

Gemäß einer EU Richtlinie dürfen Tiere bis zu 8 Stunden ohne Wasser und Futter transportiert werden. Das ist viel zu lang und stellt in unseren Augen, neben dem eigentlichen Transport, eine weitere Tierquälerei dar.

Nach einem Bericht im November 2011 in der TAZ fließen mehr als eine Milliarde Euro an Subventionen jedes Jahr in die Massenhaltung von Geflügel und Schweinen. Unser Ansatz wäre es, die Fleischproduktion grundsätzlich weniger zu subventionieren und die Subventionen der Betriebe, die Massentierhaltung praktizieren, komplett zu streichen.

Niedersachsen ist und bleibt ein Agrarland.

Gerade deshalb fordern wir FREIEN WÄHLER eine Stärkung unserer Bauern und bekennen uns zur traditionellen Landwirtschaft. Diese wollen und werden wir fördern.



Für die Zukunft muss es heißen: Aus der Region für die Region.



Liebe Grüße und Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch ins Neue Jahr.



Ihr Torsten Jung








Ursprüngliche Nachricht-----
Von: abgeordnetenwatch.de [mailto:antwort@abgeordnetenwatch.de]
Gesendet: Mittwoch, 26. Dezember 2012 16:25
An: Torsten Jung
Betreff: Eine Frage an Sie vom 26.12.2012 12:28



Sehr geehrter Herr Jung,



aus Hilter a.TW hat als Besucher/in der Seite www.abgeordnetenwatch.de www.abgeordnetenwatch.de (Landtagswahl Niedersachsen) bzgl. des Themas "Landwirtschaft und ländlicher Raum" eine Frage an Sie.



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Sehr geehrter Herr Jung!



Mich würde interessieren,wie die Postionen der Freien Wähler Niedersachsen zum Thema "Tierschutz und Massentierhaltung" ist? Es gibt, ausser in den Neuen Bundesländern, wohl kein Bundesland,wo es so viel

Massentier- haltung und große Mastbetriebe für Schweine,Hühner,Puten etc.gibt,wie in Niedersachsen!Würden die Freien Wähler diese Entwicklung eher eindämmen oder fördern und was für neue Akzente setzen Sie beim Tierschutz?Gibt es da konkrete Vorstellungen oder eher Lippenbekenntnisse wie bei den meisten der etablierten Parteien,die im Hannoveraner Landtag vertreten sind? Für Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich im voraus und wünsche ihnen und den Freien Wählern Niedersachsen für den 20.1.2013 viel Glück und Erfolg!








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Mit freundlichen Grüßen,

www.abgeordnetenwatch.de www.abgeordnetenwatch.de

(i.A. von )



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Lieber Herr ,

wir FREIEN WÄHLER Niedersachsen, aber auch meine Familie und ich sprechen uns klar gegen Massentierhaltung und gegen die schrecklichen Tiertransporte aus.

§ 90a BGB regelt, dass Tiere keine Sachen sind und dass sie "durch besondere Gesetze geschützt" werden. Darüber hinaus sagen die Paragraphen  §1 bis 4b des Tierschutzgesetztes alles aus. Ich denke, dass die Erfahrungen der letzten Jahre mehr als deutlich gemacht haben, dass diese Gesetze scheinbar nicht ausreichen bzw. nicht in ihrer ganzen Härte angewendet werden.

 

Wir FREIEN WÄHLER werden uns dafür einsetzten, dass zum Schutz der Tiere diese Gesetze nachgebessert werden. Um diese Gesetze zu kontrollieren und umzusetzen, werden wir auf häufigere und unangemeldete Kontrollen in den Betrieben drängen und bei Verstößen eine härtere Bestrafung der Beteiligten einfordern.

Darüber hinaus müssen die Tierschutzstandards erhöht werden, auch dafür wollen und werden wir uns stark machen.

 

Den meisten Verbrauchern  scheint gar nicht bewusst zu sein, dass Massentierhaltung  Tierquälerei  bedeutet. Vielfach können sich die Tiere nicht einmal um die eigene Achse drehen, obwohl sie die Bewegung brauchen. Sie werden mit Medikamenten und Antibiotika vollgepumpt, damit keine Krankheiten ausbrechen, es werden sogar Schmerzmittel verwendet, damit die Tiere sich überhaupt noch bewegen können.

 

Dies alles schadet nicht "nur" den Tieren, sondern auch dem Menschen, der diese Tiere verzerrt.

Gemäß  einer EU Richtlinie dürfen Tiere bis zu 8 Stunden ohne Wasser und Futter transportiert werden. Das ist viel zu lang und stellt in unseren Augen, neben dem eigentlichen Transport, eine weitere Tierquälerei dar.

Nach einem Bericht im November 2011 in der TAZ fließen mehr als eine Milliarde Euro an Subventionen jedes Jahr in die Massenhaltung von Geflügel und Schweinen. Unser Ansatz wäre es, die Fleischproduktion grundsätzlich weniger zu subventionieren und die Subventionen der Betriebe, die Massentierhaltung praktizieren, komplett zu streichen.

Niedersachsen ist und bleibt ein Agrarland.

Gerade deshalb fordern wir FREIEN WÄHLER eine Stärkung unserer Bauern und bekennen uns zur traditionellen Landwirtschaft. Diese wollen und werden wir fördern.

 

Für die Zukunft muss es heißen: Aus der Region für die Region.

 

Liebe Grüße und Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

Ihr Torsten Jung

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: abgeordnetenwatch.de [mailto:antwort@abgeordnetenwatch.de]
Gesendet: Mittwoch, 26. Dezember 2012 16:25
An: Torsten Jung
Betreff: Eine Frage an Sie vom 26.12.2012 12:28

 

Sehr geehrter Herr Jung,

 

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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
10.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Jung,
an den Spitzenkandidaten der Freien Wähler gehen folgende Fragen (nach einem kurzen Zitat von einer Seite zur Landtagswahl in Niedersachsen bei abgeordnetenwatch.de):
"Der Landtag besteht aus mindestens 135 Sitzen. Davon werden 87 Mandate in Einmann-wahlkreisen nach relativer Mehrheitswahl und die restlichen über starre Listen vergeben."

1. Wenn über die Listen "nur" 48 Sitze zu erzielen sind, warum kandidieren die Freien Wähler dann nicht in allen Wahlkreisen, z.B. Georgsmarienhütte? Es wäre doch gut, wenn vor Ort in jedem Wahlkreis ein Kandidat der Partei antreten würde, um etwas mehr auf die Partei aufmerksam zu machen!

2. In demoskopischen Umfragen kommen die Freien Wähler zwar vor, nicht jedoch in den Ergebnissen der Medien. Allenfalls heißt es "Sonstige 3%", wobei da auch die NPD und andere zu finden sind. Also haben die Freien Wähler mit Wohlwollen 2% zu erwarten. Wie ist das mit der Aussage auf der Homepage der Bundesvereinigung der Freien Wähler zu vereinbaren, dass jeder vierte Wähler sich vorstellen könnte, die Freien Wähler zu wählen? (So oder ähnlich stand es dort vor wenigen Wochen.)
Ich wünsche Ihnen mindestens 5% mehr, denn auf die Piraten und einige andere Parteien (?.?.?) können wir getrost verzichten!

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Iburg
Antwort von Torsten Jung
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2013
Torsten Jung
Sehr geehrter Herr ,

Vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt gerne beantworte.

1. Zur Frage der Direktkandidaturen:
Wahlkampf kostet Geld und Zeit.

Sicher wäre es besser gewesen wenn die FREIEN WÄHLER in allen Wahlkreisen mit Direktkandidaten vertreten gewesen wären, aber nicht überall gab es Mitglieder, die dazu finanziell und zeitlich in der Lage waren.

Anders als die sog. etablierten Parteien finanzieren die FREIEN WÄHLER ihren Wahlkampf aus eigenen Mitteln und nicht aus Geldern für die eine Gegenleistung erwartet wird - wie z. B. "Möwenpick und Wachtstumsbeschleunigungsgesetz ( steuerliche Entlastung von Hotelunternehmen)" und Spenden an FDP und CSU.

Alle aktiven Mitglieder sind außerdem ehrenamtlich neben ihrem Beruf tätig.

Zur 2. Frage:
Diskrepanz zwischen demoskopischen Umfragen und der Einschätzung auf der Homepage der Bundesvereinigung.

Die vor allen Wahlen durchgeführten Wahlumfragen werden alle im Auftrag verschiedener Interessenten von verschiedenen kommerziellen Anbietern durchgeführt.
Veröffentlich werden diese Ergebnisse dann in den jeweiligen den Auftraggebern nahestehenden Medien.

Damit erklären sich die unterschiedlichen Ergebnisse und Veröffentlichungen.

Liebe Grüße

Ihr Torsten Jung
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Jung,

ich möchte mich heute mit einer Frage an sie wenden, die ich - wie viele andere Menschen auch - als äußerst wichtig und wegweisend für die zukünftige Richtung der Entwicklung unserer Gesellschaft erachte.

Am 12.12.2012 beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit die Verabschiedung eines \"Gesetzes über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes\" (Drucksache 17/11295), nunmehr geregelt in § 1631d BGB.

Ebenfalls wurde ein alternativer Entwurf eines \"Gesetzes über den Umfang der Personensorge und die Rechte des männlichen Kindes bei einer Beschneidung\"  (Drucksache 17/11430) mit großer Mehrheit abgelehnt.

Da diesem Thema in den Medien breite Aufmerksamkeit gewidmet wurde, gehe ich davon aus, dass Sie mit der Thematik, ihren Hintergründen und der Argumentationen der verschiedenen Interessengruppen zumindest einigermaßen vertraut sind.

Ich möchte Sie nun fragen, wie Ihre persönlichen und politischen Ansichten in dieser Sache gelagert sind und natürlich inwiefern Sie gewillt sind und sich in der Lage sehen, diese im Falle ihrer Wahl in den niedersächsischen Landtag in greifbare politische Einflussnahme zu dieser Thematik umzusetzen.

Meine eigenen Ansichten zu diesem Thema, möchte ich Ihnen vorerst noch nicht mitteilen, da ich mir hiervon eine eher von persönlicher Überzeugung als von wahltaktischem Opportunismus geprägte Antwort erhoffe.

Seien Sie jedoch versichert, dass ich bereits für mich persönlich beschlossen habe, die Ansichten und vor allem Taten der verschiedenen Kandidaten und Parteien in dieser Sache, mindestens bis zum Jahr 2030 - wenn nicht länger! - erheblichen Einfluss auf mein Wahlverhalten bei allen Wahlen auf Landes- wie auf Bundesebene haben zu lassen.

In Erwartung Ihrer hoffentlich ehrlichen und wohl durchdachten Antwort verbleibe ich.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Torsten Jung
bisher keineEmpfehlungen
14.01.2013
Torsten Jung
Sehr geehrter Herr ,

sorry, dass ich mich jetzt erst zu Ihrer Frage melde, aber der Wahlkampf nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.

Ihre Frage nach der Beschneidung von Jungen aus religiösen Motiven wirft medizinische, juristische und ethische Fragen auf, auf die ich und die FREIEN WÄHLER, für die ich bei der Niedersächsischen Landtagswahl als Spitzenkandidat antrete, noch keine endgültige Antwort gefunden haben . Juristisch scheint mir geklärt, dass eine Beschneidung strafrechtlich eine Körperverletzung gemäß § 223 StGB darstellt. Bei einer Beschneidung aus religiösen Gründen treffen zwei grundrechtlich geschützte Rechtsgüter aufeinander: das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder (Art. 6 GG) und auf Ausübung ihrer Religion (Art. 4 GG). In diesem Konfliktfall halte ich es nicht für falsch, dass Juden und Muslimen das Recht zugestanden wird, ihre männlichen Nachkommen unter Einhaltung klarer medizinischer Standards zu beschneiden. Das vom Bundestag beschlossene Gesetz trägt dem meines Erachtens Rechnung. Was mich allerdings nachdenklich gemacht hat, ist eine Studie eines amerikanischen Psychologen zu den psychologischen Auswirkungen der Beschneidung von Kindern und Säuglingen, auf die mich ein Kollege der FREIEN WÄHLER aufmerksam gemacht hat, mit dem ich über dieses Thema gesprochen habe. Ich denke, dass die FREIEN WÄHLER zu dieser Frage doch noch einmal eine intensive Debatte führen sollten; ich bin dann bereit, meinen Standpunkt zur Diskussion zu stellen und zu überprüfen.

Ich hoffe Ihnen damit etwas weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen, nach meiner Wahl zum Landtagsabgeordneten, weiterhin gerne zur Verfügung :-)

Liebe Grüße

Ihr Torsten Jung
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Frage zum Thema Wirtschaft
12.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Jung,

mit großem Interesse nehme ich Ihre Aussage am Ende des Jahres 2012 gegenüber in Sachen Elbvertiefung war:... "Wir FREIEN WÄHLER Niedersachsen stehen einer Elbvertiefung positiv gegenüber. Wir sind der Meinung, dass die Elbvertiefung ein enorm wichtiges, Zukunft sicherndes Vorhaben ist. Nicht nur Hamburg sondern auch Niedersachsen würde davon profitieren. Natürlich sollte die Vertiefung nach den neustens ökologischen Standards durchgeführt werden."

Es interessiert mich, wo Sie Ihre Informationen zu der Sinnhaftigkeit dieses Projektes hernehmen? Wo kann ich die Grundlage für diesen Beschluss finden, dass die FREIEN WÄHLER in Niedersachsen der Elbvertiefung positiv gegenüber stehen und wie ist es dazu gekommen? Was meinen Sie mit neuesten ökologischen Standards bei der evtl. Durchführung der Maßnahme? Wie erklären Sie dem nieders. Steuerzahler den Bau des Jade-Weser-Ports als deutschen Tiefwasserhafen, wenn Sie gleichzeitig die Elbvertiefung favorisieren?

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Freundlicher Gruß

Antwort von Torsten Jung
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14.01.2013
Torsten Jung
Sehr geehrte Frau ,

Die FREIEN WÄHLER haben sich programmatisch in dieser Frage noch nicht endgültig festgelegt. Unsere bisherige Position speist sich jedoch überwiegend aus den Interessen des Hamburger Umlands, das sich mit Blick auf die Arbeitsplatzsituation, nicht nur in Hamburg sondern auch in Niedersachsen, überwiegend für eine Elbvertiefung ausspricht.

Allerdings wissen wir auch um die massiven Bedenken der Elbanrainergemeinden. Wir werden zeitnah Gespräche mit Betroffenen vor Ort führen, um vor der Bundestagswahl zu einer abschließenden Positionierung zu kommen.

Es ist sicherlich richtig, dass die niedersächsischen Interessen vor allem im Jade-Weser-Port zu sehen sind - Hamburg hat sich aus dem Projekt ja bewusst herausgezogen. Die Auslastung des Jade-Weser-Ports und ein weiterer Ausbau der niedersächsischen Seehäfen hat für uns selbstverständlich auch eine hohe Priorität; die vorhergehende Frage bezog sich ja auf die grundsätzliche Herangehensweise der FREIEN WÄHLER zur Elbvertiefung, nicht zur zeitlichen Abfolge oder zur Prioritätensetzung.

Gerne würde ich einen Termin bei Ihnen vor Ort wahrnehmen, um mir über die Situation ein eigens Bild machen zu können. Allerdings schaffe ich das leider nicht mehr vor der Wahl.

Liebe Grüße

Torsten Jung
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