Ties Rabe (SPD)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Ties Rabe
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Lehrer für Religion, Deutsch und Geschichte
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Lehrer
Wahlkreis
Bergedorf , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 50.434, 22,5%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) Zu Recht verweisen Sie darauf, dass Abschulungen für Kinder eine schwere seelische Belastung darstellen. Als Vater und Lehrer habe ich solche Situationen zu oft erlebt, als dass ich dieses Argument nicht von Herzen teilen würde. (...)
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
17.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Rabe,

vor einiger Zeit wurde zum wiederholten Male die Weiterführung der Vorschulen diskutiert.
Nach meinem Kenntnisstand sollten die Vorschulen zunächst bis zum Ende der Legislaturperiode, seinerzeit also noch bis 2012, "geschützt" bleiben.
Wie verhält es sich mit der Weiterführung nach den Wahlen? Wie sehen Sie den Erhalt der Vorschulen?

Wir haben zwei Kinder, die jetzt nacheinander das Glück haben, eine hervorragende Vorschule besuchen zu können. Sie sind (und werden) wunderbar auf die erste Klasse vorbereitet.
Wir sind froh und glücklich, dass unsere Kinder noch in den Genuss gekommen sind und wünschen uns dies auch für die folgenden Jahrgänge.

Lieber Herr Rabe, werden Sie die Fortsetzung der sehr guten Vorschularbeit unterstützen?

Vorab herzlichen Dank für die Beantwortung und
freundliche Grüße von
Antwort von Ties Rabe
bisher keineEmpfehlungen
03.03.2011
Ties Rabe
Sehr geehrte Frau ,

Vorschule und Kindertagesstätte sind zwei gleichwertige Angebote für Kinder vor der Einschulung. Beide Angebote haben ihre Stärken und Schwächen. Die Vorschule ist etwas stärker schulisch orientiert und erleichtert den Übergang in die erste Klasse, die Kita betont dagegen die erzieherischen Momente stärker und bietet in der Regel umfangreichere Betreuungszeiten.

Beide Angebote werden von den Eltern sehr geschätzt. Das Ergebnis: Nahezu gleich viele Eltern entscheiden sich jeweils dafür, ihr Kind in die Kita bzw. in die Vorschule zu geben. Das lässt sich gut an den Anmeldezahlen nachvollziehen.

Diese Entscheidungen der Eltern haben wir in der Vergangenheit immer geachtet und wir werden sie auch künftig achten. Deshalb gibt es überhaupt keinen Anlass, über den Bestand des einen oder des anderen Angebots nachzudenken. Ich finde es schade, dass einige Verbandsfunktionäre auf beiden Seiten das gedeihliche Mit- und Nebeneinander beider Einrichtungen oft in einen unerfreulichen Konkurrenzkampf verwandeln und gegenseitig die jeweils andere Einrichtung in FRage stellen. Das belastet auch die vor Ort oft sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule / Vorschule.

Wir sagen deshalb sehr klar: Beide Angebote müssen erhalten und Schritt für Schritt verbessert werden. Dafür werde ich mich gern weiterhin einsetzen.

Ties Rabe
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