Thomas Strobl (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Thomas Strobl
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Heilbronn
Landeslistenplatz
11, Baden-Württemberg
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(...) Dem ungeachtet glaube ich, dass eine zunehmende Personalisierung in der Politik jedenfalls in dem von Ihnen beschriebenen Sinne Wahlentscheidungen sehr stark beeinflusst. (...) Diese zunehmende Personalisierung von Wahlen ist freilich legitim und möglicherweise ja in Ihrem Sinne. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.02.2007
Von:

Welche Aufgaben hat die neu geschaffene "Koordinierungsstelle Demokratie" und wo ist ihr Sitz?
Antwort von Thomas Strobl
bisher keineEmpfehlungen
14.02.2007
Thomas Strobl
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die von Ihnen genannte Einrichtung ist mir leider nicht bekannt, und auch eine gründliche Recherche im Internet und in den Datenbanken des Deutschen Bundestages hat leider zu keinem eindeutigen Resultat geführt.

Im Bereich der Demokratieförderung gibt es eine Reihe von breit gefächerten Programmen, die zur besseren Koordinierung ihrer Arbeiten eigene Einrichtungen geschaffen haben, so zum Beispiel das Programm "Demokratie leben & lernen" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung oder das Programm "Jugend für Toleranz und Demokratie".

Darf ich Sie deshalb ganz herzlich bitten, mir per E-Mail den Hintergrund und Kontext Ihrer Anfrage zu schildern? Möglicherweise ergeben sich dann einige zusätzliche Hinweise, und ich will der Sache dann weiter gerne nachgehen. Sie erreichen mich unter: thomas.strobl@bundestag.de .

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Strobl
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Frage zum Thema Internationales
13.02.2007
Von:

können sie mir die anzahl der bei sämtlichen brennpunkten eingesetzten deutschen soldaten nennen?

weiter: wieviel eingedeutschte ausländer sind hieran beteiligt? (z.b.deutsch-türken, deutsch-russen usw.)
Antwort von Thomas Strobl
2Empfehlungen
05.03.2007
Thomas Strobl
Sehr geehrter Herr Winkler,

im Nachgang zu seiner Antwort vom 20. Februar hat das Bundesministerium der Verteidigung mir heute ergänzend mitgeteilt, dass man über den Migrationshintergrund der im Einsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten keine Informationen verfügt.

Mit freundlichem Gruß
Ihr Thomas Strobl
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Frage zum Thema Integration
28.02.2007
Von:

auf meine frage bezüglich teilnahme von eingedeutschen zuwanderern bei bundeswehreinsätzen vom 13.2.07 habe ich noch keinen bescheid erhalten. können/wollen/dürfen sie hierzu nicht antworten?
Antwort von Thomas Strobl
2Empfehlungen
28.02.2007
Thomas Strobl
Sehr geehrter Herr Winkler,

für Ihre Anfrage möchte ich Ihnen sehr herzlich danken und darf gleichzeitig um freundliche Nachsicht für meine verspätete Antwort bitten.

Das Bundesministerium der Verteidigung hat mir in der Zwischenzeit mitgeteilt, dass sich Anfang Februar insgesamt 7.843 Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz befanden. Davon sind allein rund 3 000 Soldaten im Norden Afghanistans stationiert. Im Kosovo ist die Bundeswehr im Rahmen der Kosovo Force (KFOR) in einer Stärke von rund 2 500 Soldaten vertreten. Das deutsche Einsatzkontingent für den Libanon umfasst circa 1 000 Bundeswehrsoldaten. Darüber hinaus sind – allerdings in deutlich geringerem Umfang - deutsche Soldaten auch u. a. in Bosnien und der Herzegowina, im Sudan und am Horn von Afrika im Einsatz.

Was den zweiten Teil Ihrer Frage betrifft, so steht eine Antwort des Bundesministeriums der Verteidigung noch aus. Sobald mir diese vorliegt, werde ich Ihnen selbstverständlich umgehend Auskunft geben.

In der Hoffnung Ihnen behilflich gewesen zu sein, verbleibe ich

mit freundlichem Gruß
Ihr Thomas Strobl
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.04.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Strobl,
die Politikverdrossenheit deutscher Staatsbürger wird von allen Politikern "verstanden". Die Belege dafür sind auch eindeutig, in allen Wahlen auf allen Ebenen sinkt die Wahlbeteiligung. Auch werden immer mehr Gesetze verabschiedet, die nach der hinterfragten Meinung der Bürger, von einer ganz großen Mehrheit eben dieser Bürger nicht mitgetragen wird.
Ist es nicht schon schlimm, daß es unter dem Altkanzler Schröder bereits mehrfach zu "Erpressungen" von Ministerpräsidenten im Bundesrat kam, so wird die Fraktionsdisziplin seit Jahren zunehmen missbraucht, um die Meinung einer Parteispitze durchzupeitschen. Kommt da der Wählerwille überhaupt noch zur Geltung, wenn der Abgeordnete in erster Linie der Partei und erst in zweiter Linie seinem Wähler verpflichtet ist. Und wie lässt sich das mit dem Grundgesetz und seinem Grundsatz "der Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet" vereinbaren?
Mit freundlichem Gruß
Antwort von Thomas Strobl
2Empfehlungen
18.04.2007
Thomas Strobl
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie beklagen völlig zu Recht die auf allen Ebenen sinkende Wahlbeteiligung: Auch ich beobachte diese Entwicklung mit Sorge und sehe die Verantwortung hierfür ebenso wie Sie in der grassierenden Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger. Bestimmt, das will ich gar nicht verhehlen, haben auch wir Politiker diesen Umstand zu einem guten Stück mitzuverantworten.

Viele politische Entscheidungen kommen in einem langwierigen Prozess zustande, der für Außenstehende oftmals zu intransparent ist. Hinzu kommt, dass in vielen Fällen Kompromisse geschlossen werden müssen, die den Einzelnen nicht immer voll befriedigen, was ebenfalls zu einer gewissen Frustration und Politikverdrossenheit führt. Das kann ich zu einem bestimmten Grad nachvollziehen – möchte dem aber ein Zitat von Otto von Bismarck entgegenhalten: "Politik ist die Kunst des Möglichen." Das heißt: Politische Überzeugungen müssen auch umsetzbar und mehrheitsfähig sein. Das Suchen und Finden von Kompromissen, in denen unterschiedliche Ansichten zusammengeführt werden, ist dabei unerlässlich.

Sie schreiben weiter, dass der Abgeordnete "in erster Linie der Partei und erst in zweiter Linie seinem Wähler verpflichtet ist". Dem, sehr geehrter Herr , möchte ich widersprechen: Ich sehe mich, anders als Sie schreiben, sehr wohl "nur meinem Gewissen unterworfen" und weiche, wenn es mir geboten scheint, durchaus von der Fraktionsmeinung ab. Und im Übrigen versuche ich – insbesondere in meinen Arbeitsbereichen – meine Überzeugungen mit guten Argumenten in Partei und Fraktion mehrheitsfähig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Strobl
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Frage zum Thema Familie
14.05.2007
Von:
G.

Sehr geehrter Herr Strobel,
ich bin sicherlich ein Familienmensch und wir brauchen alleine aus demoskopischen Gründen die Förderung der Familie, um unser Sozialsystem überhaupt noch ab 2030 einigermaßen finanzieren zu können. Die Probleme fangen doch erst bei der nächsten Regierung richtig an; jetzt haben wir doch nur das Vorspiel und als Lösung nur "faule" sozialdemokratisch angestaubte Problemlösungen, die uns nicht wirklich weiter helfen.
Wenn wir zukünftig bereits 1-jährige Kinder weg geben, wird das verloren gehen, was die CDU als Grundlage einer "Leitkultur" braucht, die Nestwärme der Mutter oder wenigstens des Vaters, um sich vernünftig als Kleinkind entwickeln zu können. Die Nachteile, die selbst ein Eisbär wie Knut als Tier erlebt und weiter erleben wird, werden unseren Kindern von fremden Menschen gegeben und anerzogen. Da wollen wir uns ein System vom Osten überstülpen, das weder im III. Reich noch in der ehemligen DDR für die Entwicklung gesorgt haben, die wir an unserm Land lange schätzen konnten: Freiheit, Liberität und Menschenwürde - die wird nun beim Kleinkind schon zu Grabe getragen.
Wie ist da die Einstellung der westlichen CDU und Ihre persönliche Einstellung?
G. , Diplom-Betriebswirt
Antwort von Thomas Strobl
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31.07.2009
Thomas Strobl
Sehr geehrter Herr ,

zunächst einmal möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen, dass Ihre vor über zwei Jahren gestellte Frage zum Thema "Familie" bis heute unbeantwortet geblieben ist. Ihr Beitrag ist mir schlicht "entgangen" und erst heute bei einer Überprüfung meiner abgeordnetenwatch-Statistik als unbeantwortet aufgefallen.

Was kann ich anderes tun, als Sie für dieses Versehen um Verständnis zu bitten? Es ist einfach so, dass der bereits in Normalzeiten große Arbeits- und Termindruck bisweilen so enorm wird, dass ein Versäumnis wie das vorliegende schon mal passieren kann. Ich hoffe, Sie nehmen mir das nicht übel.

Was Ihre Frage nun inhaltlich angeht, mache ich mir nichts vor. Sie ist zwar, wie ich finde, noch immer aktuell. Sie aber nach so langer Zeit zu beantworten, als ob sie eben erst gestellt wurde, macht keinen Sinn, ja wäre respektlos Ihrer Person gegenüber. Einen solchen Fauxpas möchte ich nicht begehen.

Ich biete Ihnen stattdessen Folgendes an: Falls Ihnen noch immer an einer Antwort gelegen ist, rufen Sie mir dies kurz zu. Ich werde Ihnen dann dieses Mal umgehend und ausführlich antworten -- garantiert.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Thomas Strobl MdB
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Ihre Frage an Thomas Strobl
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