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Daseinsberechtigung der HSH Nordbank.
Sehr geehrter Herr Rother,
ich stelle Ihnen die Frage als Vorsitzender des Finanzausschuss Landtag Schleswig Holstein.
Nachdem WIEDER die HSH Nordbank in den Schlagzeilen erscheint, erneute Garantien in Aussicht stehen, obwohl die Vergangenheit zeigte, dass die Bank alles andere als solide da steht, stellt sich für mich die Frage, warum der Bürger eigentlich eine Nordbank unterhalten sollte.
Sofern ich den Zweck richtig gelesen habe steht dort folgendes. Zitat: Als "Bank für Unternehmer" konzentriert sich die HSH Nordbank auf die eindeutig definierte Zielgruppe der inhabergeführten Unternehmen des gehobenen deutschen Mittelstands sowie deren Inhaber".
Irritiert war ich von den Begriffen, Inhaber und GEHOBENEN Mittelstand. Ebenso von den weiteren Auslassungen wie Auslandsfinanzierungen, Reeder, Anteilseigner eine Trust und die Sparkassen mit gesamt 14,62% usw. De facto also nichts, was direkt dem Kleinen Mann auf der Strasse dient. Es sei denn man argumentiert mit dem üblichen Stellenpotential etc.
Wozu soll der normale Bürger hier immer und immer wieder mit seinen Steuermitteln, die an anderer Stelle gekürzt werden haften. Ist es wirklich notwendig eine derartige Bank zu unterhalten, die auf einen schon mit Besitz gesegneten Teil der Bevölkerung zielt und an anderer Stelle die Eltern für die Schulbusse zahlen lassen?
Auch habe ich keinen Hinweis darauf entnehmen können, dass auch kleine Betriebe, die es dringender nötig haben gefördert werden.
Wäre es machbar die Bank vollständig einzustellen?
Wenn nein, welcher wirkliche Grund ZWINGT die Politik zur weiteren Unterhaltung dazu?
Es gibt doch ausreichend Banken auf dem freien Markt, die hier einspringen können, die wir als (Steuerzahler) immerhin auch schon indirekt subventionieren.
Gewinne, die hier durch eine Steuerzahler subventionierte Bank in den Inhaber Unternehmen erwirtschaftet werden, gehen doch direkt in den Privatbesitz der Unternehmen ein.
