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Sehr geehrte Susanne Bay,
aus aktuellem Anlaß interessiert es mich, was die Grünen tun, um Bügerinnen und Bürger mit der gebotenen Dringlichkeit vor schweren Schadstoffbelastungen zu schützen, die in eklatant vielen Fällen auch zum Tod führen?
frontal21.zdf.de
Darf ich konkret nachfragen, was Ihr Grüne gegen weitere Belastungen mit PM 2,5 Partikeln zu unternehmen gedenkt?
Wenn ich an einer Straße entlang muß (z. B. auch mit dem Fahrrad) ist es der Verkehr, der hier überwiegend Feinstäube erzeugt und aufwirbelt.
Auspuffgase, Reifen- und Bremsabrieb und auch Aufwirbelung anderer mikro-/nanofeiner Ruß- und Staubpartikel. Kinder und an Atemschwäche leidende sind besonders hart betroffen.
Und es geht ungehemmt weiter!
Liegt es daran, daß wir es nicht sehen, was wir da einatmen und es deswegen (unbewußt) ausblenden?
Doch der Tod zigtausender Menschen deswegen ist leider FAKT:
www.heise.de
Gerne würde ich mich mit Ihnen persönlich unterhalten, falls Sie an Lösungen ernsthaft interessiert sind, die wenigstens an der Quelle "Verbrennungsmotor" ansetzen.
Ich bin der Meinung: Bis alle Fahrzeuge mit Start-Stop-Automatik ausgerüstet sind und nennenswerte Effekte durch evtl. Umstieg auf ÖPNV wahrnehmbar sind, sollten wenigstens abgasmindernde Maßnahmen umgesetzt werden.
Besonders dann, wenn dies unverzüglich machbar ist!
Darf ich diesbezüglich mit Ihrer Unterstützung/der Grünen rechnen?
Die Reduktionswirkung durch Einsatz einer spezifischen Maßnahme mag zwar vergleichsweise gering erscheinen, doch wäre ein Minimum von 7% Verbrauchsminderung, die sofort in die Praxis umgesetzt werden kann, nicht einer näheren Betrachtung wert?
(um damit am Besten heute noch Leben zu retten!)
Mit durchdacht nachhaltigen Grüßen
M.