Stefan Ziller (GRÜNE)
Kandidat Berlin 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Stefan Ziller
Jahrgang
1981
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Informatiker
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Marzahn-Hellersdorf WK 4
Landeslistenplatz
32, Marzahn-Hellersdorf
weitere Profile
(...) Ich hoffe sehr, dass das neu gewählte Abgeordnetenhaus mehr Möglichkeiten zur direkten Kommunikation der Abgeordneten und der BürgerInnen schafft. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Stefan Ziller hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 25 Thesen Position bezogen.
Fragen an Stefan Ziller
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
11.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ziller,

wie stehen Sie denn zur Frage des Baus der TVO und wenn Sie den Bau grundsätzlich befürworten wo wäre denn Ihre Präferenz für die Streckenführung -östlich oder westlich des Eisenbahnstranges und welche Begrünung gibt es für die von Ihnen präferierte Variante?
Antwort von Stefan Ziller
bisher keineEmpfehlungen
12.08.2011
Sehr geehrter Herr ,

ich kenne die Diskussion um die TVO seit vielen Jahren und weiß, dass für viele BiesdorferInnen die Illusion der mit der TVO verbundenen Entlastung verlockend erscheint.

Ich glaube nach den Jahren jedoch nicht an eine Realisierung der TVO in den nächsten Jahren und finde die von den anderen Parteien geweckten Illusionen für nicht ziel führend. Klar, im Wahlkampf ist das für CDU/SPD/LINKE praktisch. Jedoch habe SPD und LINKE alle Versuche abgelehnt, endlich ein Verkehrskonzept für das Siedlungsgebiet zu entwickeln (in das auch der Autoverkehr und die Straßenplanung gehört).

Die Diskussion um die Trassenführung macht das Dilemma deutlich. Eine Streckenführung auf der Lichtenberger Seite - wie sie viele BiesdorferInnen favorisieren - verringert die Entlastung der Köpenicker Straße deutlich. Auf der Biesdorfer Seite - wie vom Bezirksamt Lichtenberg favorisiert - sind Enteignungen der benötigten Grundstücke unvermeidbar. Auch die Streckenführung Märkische Allee / B1 ist bisher nicht gelöst.

Statt alle Kraft in die leeren Versprechen für die TVO zu stecken, sollte die Verbesserung der aktuellen Situation in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die Bündnisgrünen Vorschläge können zumindest eine Minderung der Belastung erreichen. Ich setze mich dafür ein, dass möglichst viele Menschen eine Alternative zur Fahrt durch die Köpenicker Straße haben! Das sind beispielsweise der Regionalhalt Springpfuhl, vernünftige Bustaktungen, der 10-Minuten-Takt auf der Tram 62 in Mahlsdorf oder der verbesserte Autobahnanschluss des Gewerbegebietes Berlin Eastside.

Viele Grüße Stefan Ziller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie und Senioren
29.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ziller,

wie stehen Sie zur derzeit praktizierten Vergabe von KiTa-Plätzen?
Wäre es nicht sinnvoll eine zentrale Institution einzurichten, um eine wohnortnahe Vergabe von Plätzen zu ermöglichen.
Derzeit werden durch die selbständige Zuteilung der KiTa-Plätze ausufernde Wartelisten erzeugt, die nicht den tatsächlichen Bedarf widerspiegeln.
Außerdem wird eine Unmenge an Verkehr induziert, der nicht erforderlich ist. Hier möchte ich den unsäglichen morgend- und nachmittäglichen Autoverkehr an der KiTA am Grabensprung erwähnen. Die Kinder sollten zu überwiegenden Teilen zu Fuß in die Einrichtungen gebracht werden können.

Mit freundlichen Grüßen
S.
Antwort von Stefan Ziller
bisher keineEmpfehlungen
30.08.2011
Sehr geehrter Frau ,

die derzeitige Vergabepraxis für die Kita-Plätze zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass nicht genügend Plätze vorhanden sind. Dies hat Senator Zöllner selbst eingeräumt. Derzeit fehlen 1325 Plätze in Berlin. Ich halten es für dringend erforderlich, dass diese Plätze so schnell wie möglich eingerichtet werden.

Dabei ist unser Ziel natürlich eine wohnortnahe Erreichbarkeit der Kita. Eine zentrale Vergabe der Plätze würde aber aus meiner Sicht mehr Bürokratie, mehr Kosten und längere Wartezeiten verursachen. Dabei besteht auch noch die Schwierigkeit, dass wir Plätze bei freien Trägern, in Elternkitas und in kommunalen Einrichtungen haben.

Deshalb halte ich die derzeitige Form der Anmeldung für sinnvoll, wenn vor Ort genügend Plätze vorhanden sind. Hier wollen Bündnis 90 / Die Grünen Anreize schaffen, zusätzliche Kitaplätze in Berlin einzurichten. Zum Beispiel soll es ein Startgeld für Elternkitas geben, die sich neu gründen.

viele Grüße
Stefan Ziller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
02.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Ziller,

nachfolgend wiederhole ich -mangels bisheriger Erledigung- eine Frage an Ihre Parteifreundin Eichstädt-Bohlig aus dem Wahlkampf 2006:

"Sehr geehrte Frau Eichstädt-Bohlig,

… gibt es - unter www.abgeordnetenwatch.de - auch NACH Wahlen die öffentliche(!) Kommunikation zwischen Bevölkerung und Politik.

Auf Anfrage bestätigte Herr Wowereit in einer Antwort vom 11.8.2006 die zahlreichen Vorteile. Er hätte noch hinzufügen können: Vermeidbarkeit vieler schriftlicher Anfragen, weniger Staatsverdrossenheit durch Austausch von Argumenten.

Inzwischen haben auch Frau Dr. Klotz (Grüne) und Herr Wolf die Einführung von Abgeordnetenwatch in Berlin befürwortet...

Sind Sie dafür, dass ein Berliner Abgeordnetenwatch von der Stadt mit einem kleinen Betrag unterstützt wird?
Mit freundlichen Grüßen"

• Antwort von Franziska Eichstädt-Bohlig vom 20.08.2006

"Sehr geehrter Herr ,
Ja, da bin ich sehr dafür, daß diese öffentliche Internet - Kommunikation auch nach der Wahl weitergeführt wird. Ich bin auch dafür, daß dies aus dem Etat des Abgeordnetenhauses finanziell unterstützt wird. Das dürfte selbst Berlins klammer Haushalt verkraften!

Ich danke allen, die diese Kandidatenwatch - Initiative auf die Beine gestellt haben! Es ist eine sehr gute Plattform - auch, wenn ich nicht immer auf Knopfdruck antworten kann. Es wird sicher gelingen, dies als "abgeordnetenwatch" weiter zu führen. Und wann folgen dann der "senatswatch" und der "bezirkewatch"?
Herzlichen Dank und herzliche Grüße!

Franziska Eichstädt - Bohlig"


1.) Warum gibt es noch kein abgeordnetenwatch in Berlin?
2.) Warum haben die Grünen trotz ihrer Wahlversprechen und trotz gut gefüllter Kassen in der abgelaufenen Legislatur nichts zur Einführung von abgeordnetenwatch in Berlin unternommen, z. B. auch über ihre Stiftung?
3.) Was sagen Sie zu den Versprechen Ihrer Parteifreundin E.-B. im Wahlkampf 2006?
4.) Hat Frau Eichstädt-Bohlig 2006 leere Wahlversprechen gegeben?

Freundliche Grüsse

St.
Antwort von Stefan Ziller
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2011
Sehr geehrte Frau ,

ich finde Abgeordnetenwatch eine gute Sache. Ob dieses Angebot nun entscheidend für die Kommunikation zwischen Bevölkerung und Politik ist, möchte ich aber bezweifeln. Ich habe beispielsweise über meine Website und direkte Mails deutlich mehr Anfragen bekommen und beantwortet, als in der selben Zeit über Abgeordnetenwatch.

Mir sind die Aussagen von Frau Eichstädt-Bohlig nicht bekannt, daher ist mir eine Bewertung nicht möglich. Meine Fraktion hat sich mit den Möglichkeiten des Internets für eine direkte Kommunikation eingesetzt. So haben wir inzwischen Profile in verschiedenen sozialen Netzwerken.

Über eine Finanzierung aus dem Haushalt des Abgeordnetenhauses entscheidet das Präsidium. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren für die Ermöglichung von Online-Petitionen auch in Berlin eingesetzt. Auch dies muss aus dem Haushalt des Abgeordnetenhauses finanziert werden. Der Parlamentspräsident Momper (SPD) hat dies sehr lange abgelehnt. Ich freue mich, dass es inzwischen gelungen ist die Finanzierung durchzusetzen und die Online-Petitionen noch vor den Wahlen (am 6. September) zu starten!

Ich hoffe sehr, dass das neu gewählte Abgeordnetenhaus mehr Möglichkeiten zur direkten Kommunikation der Abgeordneten und der BürgerInnen schafft. Abgeordnetenwatch kann dazu eine Möglichkeit sein.

viele Grüße
Stefan Ziller
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Stefan Ziller
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.