Simone Brand (Piratenpartei)
Kandidatin Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Simone Brand
Geburtstag
14.11.1967
Berufliche Qualifikation
Dipl.Psychologin, Industriekauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
leitende Angestellte
Wohnort
Bochum
Wahlkreis
Bochum III - Herne II
Ergebnis
2,7%
Landeslistenplatz
4
(...) Die Verteilung der Gelder innerhalb der Kommunen sollte von den Bürgern mitentschieden werden und muss vor allem transparent und nachvollziehbar sein.
Durch diese direkte Beteiligung der Bürger sollten auch die Wattenscheider wieder ein Instrument in die Hand bekommen bei der Verteilung der Gelder und der Gestaltung der Stadt mitzuentscheiden. (...)
 
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Simone Brand hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Verkehr/Infrastruktur
04.05.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Brand,

im Gegensatz zu den Kandidaten etablierter Parteien beantworten Sie offensichtlich Fragen in diesem ´Plenum´.

Daher auch an Sie meine Frage: Sie sind Kandidatin in einem Wahlkreis, der zwei Revierstädte umfasst.
Nach meinem persönlichen Eindruck ist die Stadt Herne ´Radfahrerfreundlich´ (sie ist Mitglied in der AGFS und beabsichtigt, den Radverkehrsanteil weiter zu steigern) während Bochum als ´Autostadt´ das Radfahrern eher nur toleriert.

Ist es Ihrer Meinung nach erforderlich, für das Ruhrgebiet als Ganzes und in den einzelnen Städten den Radfahrverkehr zu stärken und entsprechend voranzutreiben?
Wenn ja, wie wollen Sie dies in der Landespolitik umsetzen?

Mit Dank im Voraus für Ihre Beantwortung verbleibe ich mit
freundlichem Gruß
Antwort von Simone Brand
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2010
Simone Brand
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage!

Eine nachhaltige Entwicklung des Verkehrs, des Bauens und der Städte hat angesichts der ökologischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert. Durch eine Zusammenarbeit aller Beteiligten müssen Folgen des demographischen Wandels und der wirtschaftsstrukturellen Entwicklung überwunden werden.

Zu einer nachhaltigen Entwicklung gehören dabei unter anderem die Bereitstellung eines klimafreundlichen Verkehrsangebots durch die ÖPNV und die Förderung des nicht-motorisierten Individualverkehrs.

Daher ist es meiner Meinung nach erforderlich im gesamten Ruhrgebiet und gerade in den großen Städten die Bedingungen für den Radfahrverkehr zu optimieren.

Hierbei sollte sich das Land Städte wie Münster zum Vorbild nehmen und bei Straßenbauprojekten nicht auf eine Vergrößerung des Straßennetzes zu Gunsten der PKW-Fahrer setzen, sondern die bestehenden Verkehrswege hinsichtlich des Befahrens durch Radfahrer optimieren.

Ich hoffe ich konnte hiermit ihre Frage beantworten. Sollten sich darüber hinaus weitere Fragen ergeben, wenden Sie sich gerne wieder an mich!

Mit freundlichen Grüßen
Simone Brand
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