Sibylle Pfeiffer (CDU)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Sibylle Pfeiffer
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbstständige Geschäftsführerin
Wohnort
-
Wahlkreis
Lahn-Dill
Ergebnis
40,6%
Landeslistenplatz
6, Hessen
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Frage zum Thema Integration
30.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer!

Dem Wahlprogramm ihrer Partei nach steht die CDU für eine Begrenzung der Zuwanderung, die auf wirtschaftliche Fachkräfte beschränkt werden soll. Wie kann das im Zusammenhang mit dem Zuwanderungsgesetz, das letztendlich auch ihre Partei abgesegnet hat, verstanden werden? Schließlich sollen doch wohl nicht jährlich 100.000 Fachkräfte zuwandern. Wird ihre Partei diese Wahlaussage halten und das Zuwanderungsgesetz zurücknehmen und dann die Asylpolitik der Kohl/ Schröderära, die mitlerweile ja selbst von Helmut Schmidt, dem früheren SPD Bundeskanzler, als schwerwiegender Fehler betrachtet wird nicht weiterführen? Können Sie dies versprechen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Sibylle Pfeiffer
bisher keineEmpfehlungen
06.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

Deutschland ist und bleibt ein weltoffenes Land. Allerdings kann keine Gesellschaft neben humanitärer Zuwanderung eine unbegrenzte Zuwanderung verkraften. Deswegen muss die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt erstens auf Mangelberufe und zweitens auf jene Ausländer begrenzt werden, die in Deutschland zu Spitzenleistungen in Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Kultur beitragen können.

Wir werden aber mehr fordern. Da das Erlernen der deutschen Sprache Voraussetzung für Integration und Schlüssel zur Bildung ist, bauen die unionsgeführten Länder bereits heute die vorschulische Sprachförderung für alle Kinder bedarfsorientiert aus, wie hier in Hessen. Außerdem werden wir von Ausländern und nachziehenden Ehegatten konsequent die Teilnahme an Integrationskursen einfordern und hierfür nötigenfalls rechtliche Instrumente nutzen.

Die CDU wird Zeichen setzen für gelungene Integration. Denn eine gelungene Integration ist der Schlüssel für das Wachstum und Gedeihen unserer Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Pfeiffer MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
31.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,

Herr Seehofer von der CSU sagt,die Kopfpauschale sei das größte Umverteilungsprogramm von unten nach oben nach dem Krieg.Ist es gerecht,wenn jemand,der 1000Euro brutto verdient,7% einzahlt,bei 4000Euro aber nur 2,5%?
Ist es seriös,zu sagen,daß niemand mehr zahlen soll als jetzt(insbesondere Reiche),aber im Wahlprogramm über die 30Mrd zu schweigen?Auch Herr Rürup,Erfinder der Kopfpauschale, fragt sich,welche Steuern erhöht werden soll(Mwst auf 20%,Einkommenssteuer)?So zahlt man ja indirekt einen zweiten Beitrag.
Antwort von Sibylle Pfeiffer
1Empfehlung
15.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

eine einheitliche Versicherungssumme für alle Pflichtversicherten ist gerecht, da jeder Einzahler auch die gleichen Ansprüche aus der Krankenversicherung beziehen kann. Es ist eher ungerecht, jemanden mehr für die gleiche Leistung abzuverlangen, finden Sie nicht auch?

Jeder, der über die Einkommensobergrenze von derzeit 3.900 Euro hinaus verdient, ist kein Pflichtversicherter mehr und kann sich privat versichern. Und derjenige, der sich diesen Betrag nicht leisten kann, erhält einen Zuschuss. Dieser Zuschuss wird aus dem Sondervermögen finanziert, das durch die Einzahlung der Arbeitgeberbeiträge entsteht. Es wird dafür also keine "Zweitbesteuerung" geben.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Pfeiffer, MdB
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Frage zum Thema Steuern
10.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer!

Wann werden die Kürzungsvorschläge vom CDU/CSU-Sachverständigen für Finanzen offengelegt ?

Warum werden diese vor der Öffentlichkeit größtenteils ( ! ) geheim gehalten ?
Antwort von Sibylle Pfeiffer
bisher keineEmpfehlungen
15.09.2005
Sehr geehrter Herr Lewalter,

die Kürzungsvorschläge, die Sie ansprechen, sind derzeit nicht relevant, da es sich bei dem Konzept von Herrn Kirchhof nicht um ein Unionskonzept handelt, sondern um eine Vision von Herrn Kirchhof. Die Union hat jetzt zunächst lediglich beschlossen, den Eingangssteuersatz zu senken und die Mehrwertsteuer zu erhöhen, um Lohnnebenkosten zu senken.

Ziel der CDU ist es, auf lange Sicht ein klares Steuersystem zu entwickeln. Dafür ist es unentbehrlich, Steuernsubventionen zu kürzen und das System transparenter zu gestalten. Welche Kürzungen dann vorgenommen werden, steht heute noch nicht fest, da dies Maßnahmen sein werden, die erst in einer zweiten Unionsgeführten Legislaturperiode zum Tragen kommen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Pfeiffer, MdB
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Frage zum Thema Kultur
10.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Pfeiffer!

Das Ehrenamtliche Engagement in Sport, Kirche, Feuerwehr, Chor usw. finde ich wichtig für unsere heimische Kultur und Gesellschaft.
Warum will die CDU/CSU die Übungsleiterpauschale streichen ?

Warum ist die CDU/CSU wie ein CDU-Politiker dieser Tage wiederholte gegen Kultur als Staatsziel ?
Antwort von Sibylle Pfeiffer
bisher keineEmpfehlungen
15.09.2005
Sehr geehrter Herr Lewalter,

die Übungsleiterpauschale wird natürlich nicht gestrichen! Auch wenn das von der SPD wieder mal unterstellt wird. Diesmal bemühten sich die SPD-Politiker Heidemarie Wiezcorek-Zeul und Marco Pighetti in einem Brief dieser Falschaussage, die sie an verschiedene Sportvereine in Hessen geschickt haben.

Ich wiederhole: es handelt sich um eine falsche Darstellung von Seiten der beiden SPD-Politiker! Die CDU/CSU hat am 13. Juni 2005 in ihren "Sportpolitischen Aussagen 2005" kundgetan, dass sie die Übungsleiterpauschale NICHT streichen wird. Der Brief aus SPD-Kreisen stellt daher eine bewusste Desinformation und Verbreitung von Halbwahrheiten dar.

Mit freundlichen Grüßen

Sibylle Pfeiffer, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
16.09.2005
Von:

Sie schreiben

eine einheitliche Versicherungssumme für alle Pflichtversicherten ist gerecht, da jeder Einzahler auch die gleichen Ansprüche aus der Krankenversicherung beziehen kann. Es ist eher ungerecht, jemanden mehr für die gleiche Leistung abzuverlangen, finden Sie nicht auch?

Jeder, der über die Einkommensobergrenze von derzeit 3.900 Euro hinaus verdient, ist kein Pflichtversicherter mehr und kann sich privat versichern. Und derjenige, der sich diesen Betrag nicht leisten kann, erhält einen Zuschuss. Dieser Zuschuss wird aus dem Sondervermögen finanziert, das durch die Einzahlung der Arbeitgeberbeiträge entsteht. Es wird dafür also keine "Zweitbesteuerung" geben.

Hallo Frau Pfeiffer, ich kann verstehen das Sie das als gerechter empfinden,aber es ist falsch, denn als erstes müssen wir nach der Leistung fragen,denn hier rauf basiert das Einkommen, also was ist Leistung , ist Leistung 1 Zentner Kartoffel zu ernten , oder ist Leistung 1 Zentner Papier zu beschreiben ?, beides ist Leistung nur mit 2 grossen Unterschieden, die erster wird miserabel entlohnt, dient aber der Lebenserhaltung, die Zweite wird hoch bezahlt, die brauch man aber nicht und zerstört die Lebensgrundlagen.

Des weitern Frau Pfeiffer, ein gut Verdiener kann seine Gsundheitskosten Steuerlich abschreiben, ein gering Verdiener kann dies in diesem Umfang nicht,dass ganze geht aber weiter, da die Abschreibung ja Steuermindernd wirkt, fehlt also im weiteren diese Geld bei der Steuer.
Folge : Steuererhöhung, siehe Mehrwertsteuer
Was Sie , die CDU vorhaben ist eine klare Umverteilung von unten nach oben.

Und von daher nicht Wählbar
mfg.h
Standard-Antwort von Sibylle Pfeiffer
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01.09.2008
Sehr geehrter Herr Neuhof,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Als gewählte Bundestagsabgeordnete des Lahn-Dill-Kreises nehme ich Anfragen, Anregungen, aber auch Kritik von Bürgerinnen und Bürgern sehr ernst.

Bitte senden Sie Ihr Anliegen dazu an mich persönlich: sibylle.pfeiffer@bundestag.de, damit ich Ihnen direkt antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Pfeiffer
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