Sebastian Edathy (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Sebastian Edathy
© spdfraktion.de
Geburtstag
05.09.1969
Berufliche Qualifikation
Soziologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Rehburg-Loccum
Wahlkreis
Nienburg II - Schaumburg
Ergebnis
41,4%
Landeslistenplatz
15, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass wir einen Fahrplan für den Abzug deutscher Soldaten brauchen. Der Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan soll und darf kein Endlosprojekt werden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
NEIN
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
NEIN
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
JA
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
nicht beteiligt
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
enthalten
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Sebastian Edathy
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Frage zum Thema Gesundheit
06.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Edathy,

ich beziehe mich auf Ihre Antwort vom 06.04.2012 in der Sie sagen "Gehen Sie mal was Rauchen, aber lassen Sie mich bitte in Ruhe."

Wie Sie anscheind mittlerweile am eigenen Leibe merken, gibt es ein hohes Maß an Interesse zu dem Thema Cannabis.
Vielleicht fragen Sie sich mittlerweile genervt wieso?
Weil:
Cannabisprodukte sind hierzulande immernoch nur über den Schwarzmarkt erhältlich. Diese dort erhältlichen Produkte zeichnen sich durch eine hohe Verunreinigung und Giftstoffebelastung aus. Die einst saubere Blüte (Marijuana) oder das Blütenharz (Haschisch) wird aus gewinnsteigernden Gründen mit beispielsweise Chemiespray und weiteren im Konsum nicht unbedenklichen, wenn nicht sogar stark gesundheitsgefährdeten Substanzen ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Konsumenten gestreckt. Auch findet kein Jugendschutz statt. Dies und noch weitere Punkte die ich Ihnen an dieser Stelle erspare, sind Folgen der Strafverfolgung und der Repression. Es wird ja nichtmal eine Möglichkeit geboten, das auf dem Schwarzmarkt erworbene Zeug von Leuten mit Ahnung auf Sauberkeit zu testen, um sich zu schützen ("Drugchecking").

Nun zu meiner Frage:

Sind Ihnen als MdB die Folgen des illegalen Marktes nicht bekannt, oder wie rechtfertigen Sie Ihren Aufruf an Herrn Friedewald, er möge doch etwas rauchen.

Ist Ihnen dabei bewusst, dass es sich hier um einen Aufruf zu illegalem Drogenkonsum handelt, und Sie damit eventuell einen Nichtkonsumenten zu einem Einstieg motivieren?

Ich bedanke mich für Ihre Anteilnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Sebastian Edathy
6Empfehlungen
16.04.2012
Sebastian Edathy
16. April 2012

Sehr geehrter Herr ,
das Thema "Cannabis" wird mit mehreren Abgeordneten meiner Fraktion auf
dieser Plattform diskutiert, zum Beispiel mit meiner Kollegin
Marlies Volkmer. Inhaltlich schließe ich mich dieser an:
www.abgeordnetenwatch.de

Desweiteren habe ich bereits ausführlich und abschließend meine Position
zum Cannabis-Konsum dargelegt:
www.abgeordnetenwatch.de

Meine SPD-Kollegen und ich haben auf dieser Plattform auf mehrfache
Fragen zum Thema geantwortet, so dass ich von weiteren Stellungnahmen
absehe.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Edathy,

Wie Sie sicher mitbekommen haben steht momentan eine Veränderung des Rederechtes im Bundestag zur Debatte, SPD,CDU/CSU und die FDP unterstützen diese Veränderung.Meine Frage wäre wie sie als Mitglied in der SPD zu dieser Veränderung stehen.

Gruß .
Antwort von Sebastian Edathy
5Empfehlungen
15.04.2012
Sebastian Edathy
Sehr geehrter Herr ,

zur Zeit gibt es keine aktuelle Vorlage, die zur Entscheidung ansteht.

Vielleicht fragen Sie mal Mitglieder des Geschäftsordnungs-Ausschusses des Bundestages?

www.bundestag.de


Freundliche Grüße,
Sebastian Edathy
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
15.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Edathy,

Sie haben sich bereits geäussert, daß sie eine Reform des Urheberrechts zum Ausgleich der Interessen zwischen Urhebern und Nutzern wünschen. Ich würde gerne Ihre persönliche Meinung zu folgenden Fragen erfahren:

Halten Sie es für wünschenswert und machbar, daß das Urheberrecht so angepasst wird, daß es dem "Treu und Glauben" von Nutzern entspricht? Ich meine damit, daß es völlig legal ist, gekaufte Musikdateien zu verschenken, die eigene Tanzeinlage aus einer urheberrechtlich beschallten Diskothek als Video zu veröffentlichen oder Bilder aus fremden Webseiten auf der eigenen Seite im sozialen Netzwerk zu teilen? Oder ist es eher notwendig, die Nutzer besser über deren eingeschränkte Nutzungsrechte aufzuklären?

Ich gehe davon aus, daß es in naher Zukunft noch viel einfacher sein wird, digitale Werke illegal zu verbreiten. Z.B. beim Vorbeigehen zwischen zwei Smartphones in wenigen Sekunden ganze Filme, Bücherregale oder Musikalben am Urheber vorbei mit fremden Menschen tauschen. Denken Sie, daß Maßnahmen zur Durchsetzung von Urheberrechten gegen solche Möglichkeiten notwendig sind?

Als Softwareentwickler befürchte ich, daß eine Durchsetzung von Urheberrechten nur möglich ist, wenn alle Computer vom PC, über das Smartphone, bis zum Auto mit speziellen Programmen ausgestattet werden, die den Benutzer überwachen und beim Kopieren von Daten auf unlizenzierte Geräte behindern. Diese Programme wiederum müssten unlöschbar sein. Dann sind aber offene Geräte, über die der Benutzer vollständig verfügt nicht mehr möglich. Halten sie das für eine notwendige und gerechtfertigte Maßnahme? Falls nicht, wie sollen dann die Interessen des Urhebers geschützt werden?

Wie würden Sie das Urheberrecht gerne verändert sehen? Zur besseren Durchsetzung von Urheberrechten oder zur freieren Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken?

Vielen Dank für Ihre Zeit, mit freundlichen Grüßen,

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