Sebastian Edathy (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Sebastian Edathy
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Soziologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Nienburg II - Schaumburg , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
41,4%
Landeslistenplatz
15, Niedersachsen
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Frage zum Thema Arbeit
26.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Edathy,

was sind ihre beruflichen Zukunftspläne für den Fall des Mandatsverlustes?

Mit freundlichen Grüßen,
Standard-Antwort von Sebastian Edathy
3Empfehlungen
29.08.2009
Rehburg, 29.08.2009

Sehr geehrter Herr ,

ich beantworte bis auf weiteres keine Fragen in diesem Forum.

Die Begründung können Sie folgender Email entnehmen, die ich vor kurzer Zeit an alle Bundestagsabgeordneten versandt habe:

"Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wie ich vernehme, waren viele von uns überrascht darüber, dass die Verantwortlichen der Seite www.abgeordnetenwatch.de (zumindest) für die Zeit bis zur Bundestagswahl davon ausgehen, dass für das Beantworten von Fragen in einem adäquaten Präsentations-Umfeld Geld gezahlt werden soll.

Wer keine 200 Euro zahlt, wird künftig mit anonymer Silhouette, d.h. ohne Foto, dargestellt.

Ich finde, das geht so nicht! Meine Mitarbeiter und ich haben in den letzten Jahren unter Einsatz von viel Zeit zahlreiche Antworten für www.abgeordnetenwatch.de geschrieben. Es kann aber nicht sein, dass diese Leistung künftig -- in akzeptabler Form -- von der Überweisung von 200 Euro oder egal welcher (anderen) Summe abhängig gemacht wird. Dieses Forum hat meine Unterstützung -- ich halte es aber für widersinnig, für die damit verbundene Arbeit dem gegenüber eine Zwangs-Zahlung zu leisten, der mir/uns diese Arbeit verursacht.

Das ist eine Grundsatzangelegenheit. Wer meint, ein Forum gründen zu sollen, auf dem Fragen gestellt werden, sollte von den Befragten nicht dafür Geld verlangen, damit diese keine schlechteren Chancen zur Selbstdarstellung haben als zahlende Befragte. Ich halte das für unverschämt -- wer sich darauf einlässt, macht sich erpressbar: Wer kann denn ausschließen, dass künftig entsprechende bzw. derselbe private Anbieter dafür Geld einfordern, dass man unbestellt und unbenachteiligt auf dieser oder jenen Seite präsent ist? Ich akzeptiere nicht, dass auf einer vermeintlich objektiven Seite von Dritten mir abverlangt wird, dass ich Geld dafür bezahle, mich chancengleich präsentieren zu können. (...)"

Die Macher von abgeordnetenwatch, mit denen ich im Oktober über Möglichkeiten der finanziellen Absicherung ihres Angebotes sprechen werde, verweisen darauf, dass es neben der sogenannten Kandidatenseite auch noch eine Abgeordnetenseite gebe (auf der ich übrigens in den letzten Jahren der meistbefragte Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen war). Auch dort beantworte ich aber ab sofort keine Fragen mehr, weil dies unter dem Strich das unlautere Vorgehen der Verantwortlichen von abgeordnetenwatch legitimieren würde.

Sie können mir Ihre Frage/n gerne an folgende Email-Adresse übermitteln und erhalten dann eine direkte Antwort von mir: sebastian.edathy@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy, MdB

Anmerkung der Redaktion:
Das Abgeordnetenprofil von Herrn Edathy bleibt weiterhin mit Foto bestehen: www.abgeordnetenwatch.de

Bei der Kostenbeteiligung geht es lediglich um das Kandidatenprofil auf abgeordnetenwatch.de (ehemals kandidatenwatch.de) zur Bundestagswahl. Wir haben im Vorfeld von Wahlen immer (seit der BT-Wahl 2005) auch auf diese Finanzierungssäule (Kostenbeiträge seitens der Kandidierenden) zurückgreifen müssen, weil wir andernfalls aufgrund der mangelnden Finanzierung, das Portal nicht hätten anbieten können.

Herr Edathy hat uns zwischenzeitlich angeboten bei der Einwerbung öffentlicher Gelder behilflich zu sein. Wir haben im November einen Termin mit ihm vereinbart und hoffen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Unser öffentliches Antwortschreiben an alle Abgeordneten findet sich unter folgendem Link: www.abgeordnetenwatch.de

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Frage zum Thema Wirtschaft
06.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Edathy,

Der seit 2001 erscheinende "Armuts- und Reichtumsbericht" zeigt die immer weiter sich öffnende Schere zwischen arm und reich auf. Wo sehen Sie die Hauptursache dafür und wie wollen Sie diesen Trend umkehren?

Die Globalisierung zwingt immer mehr Menschen ins soziale Abseits, da immer weniger gerecht entlohnte Arbeit angeboten wird - begünstigt durch die sog. Hartz-Gesetze der rot-grünen Agenda 2010 und seiner Fortsetzung in der sog. ´großen Koalition´. Dies betrifft AUCH die sog. besser Ausgebildeten. Bei Fauretia in Stadthagen (ein Bsp.) werden in einer Abteilung 38 Menschen ´freigesetzt´, entlassen. Wo sollen diese in Schaumburg eine ihrer jeweiligen Qualifikation entsprechende Arbeit wieder finden? Die Politik (im Wesentlichen 4 Parteien) hat durch Ihre Entscheidungen im Bund und in den Ländern die Verantwortung DAFÜR zu tragen, das Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden.

Wieso wird z.B. mit zweierlei Maß gemessen: Den Reichen muss mehr gegeben werden, damit diese ´mehr Leistung´ bringen - den Armen muss aber immer weniger belassen, damit sie einen Anreiz zu mehr Leistung haben?

Die Politik hat die Aufgabe, für ALLE Teile der Bevölkerung zu wirken und nicht nur Ihre eigene Klientel gegen die Interessen und auf Kosten der anderen Teile der Bevölkerung, diese zu bevorzugen. Sie als SPD haben übrigens m.E. Ihre Klientel längst verraten und machen mittlerweile die Arbeit der anderen Seite.

Wie stehen Sie persönlich zum weiteren Ausverkauf des Staatseigentums, zur Privatiserung unserer Krankenhäuser in Schaumburg (z.B.)?

Wie wollen Sie die Staatsfinanzen retten, wenn Sie weiter die Reichen verschonen wollen?

mit freundlichem Gruß
Standard-Antwort von Sebastian Edathy
1Empfehlung
10.09.2009
Berlin, 10.09.2009

Sehr geehrter Herr ,
ich beantworte bis auf weiteres keine Fragen in diesem Forum.

Die Begründung können Sie folgender Email entnehmen, die ich vor kurzer Zeit an alle Bundestagsabgeordneten versandt habe:

"Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wie ich vernehme, waren viele von uns überrascht darüber, dass die Verantwortlichen der Seite www.abgeordnetenwatch.de (zumindest) für die Zeit bis zur Bundestagswahl davon ausgehen, dass für das Beantworten von Fragen in einem adäquaten Präsentations-Umfeld Geld gezahlt werden soll.

Wer keine 200 Euro zahlt, wird künftig mit anonymer Silhouette, d.h. ohne Foto, dargestellt.

Ich finde, das geht so nicht! Meine Mitarbeiter und ich haben in den letzten Jahren unter Einsatz von viel Zeit zahlreiche Antworten für www.abgeordnetenwatch.de geschrieben. Es kann aber nicht sein, dass diese Leistung künftig - in akzeptabler Form - von der Überweisung von 200 Euro oder egal welcher (anderen) Summe abhängig gemacht wird. Dieses Forum hat meine Unterstützung - ich halte es aber für widersinnig, für die damit verbundene Arbeit dem gegenüber eine Zwangs-Zahlung zu leisten, der mir/uns diese Arbeit verursacht.

Das ist eine Grundsatzangelegenheit. Wer meint, ein Forum gründen zu sollen, auf dem Fragen gestellt werden, sollte von den Befragten nicht dafür Geld verlangen, damit diese keine schlechteren Chancen zur Selbstdarstellung haben als zahlende Befragte. Ich halte das für unverschämt - wer sich darauf einlässt, macht sich erpressbar: Wer kann denn ausschließen, dass künftig entsprechende bzw. derselbe private Anbieter dafür Geld einfordern, dass man unbestellt und unbenachteiligt auf dieser oder jenen Seite präsent ist? Ich akzeptiere nicht, dass auf einer vermeintlich objektiven Seite von Dritten mir abverlangt wird, dass ich Geld dafür bezahle, mich chancengleich präsentieren zu können. (.)"

Die Macher von abgeordnetenwatch, mit denen ich im Oktober über Möglichkeiten der finanziellen Absicherung ihres Angebotes sprechen werde, verweisen darauf, dass es neben der sogenannten Kandidatenseite auch noch eine Abgeordnetenseite gebe (auf der ich übrigens in den letzten Jahren der meistbefragte Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen war). Auch hier beantworte ich aber ab sofort keine Fragen mehr, weil dies unter dem Strich das unlautere Vorgehen der Verantwortlichen von abgeordnetenwatch legitimieren würde.

Sie können mir Ihre Frage/n gerne an folgende Email-Adresse übermitteln und erhalten dann eine direkte Antwort von mir: sebastian.edathy@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy, MdB

Anmerkung der Redaktion:
Das Abgeordnetenprofil von Herrn Edathy bleibt weiterhin mit Foto bestehen: www.abgeordnetenwatch.de

Bei der Kostenbeteiligung geht es lediglich um das Kandidatenprofil auf abgeordnetenwatch.de (ehemals kandidatenwatch.de) zur Bundestagswahl. Wir haben im Vorfeld von Wahlen immer (seit der BT-Wahl 2005) auch auf diese Finanzierungssäule (Kostenbeiträge seitens der Kandidierenden) zurückgreifen müssen, weil wir andernfalls aufgrund der mangelnden Finanzierung, das Portal nicht hätten anbieten können.

Herr Edathy hat uns zwischenzeitlich angeboten bei der Einwerbung öffentlicher Gelder behilflich zu sein. Wir haben im November einen Termin mit ihm vereinbart und hoffen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Unser öffentliches Antwortschreiben an alle Abgeordneten findet sich unter folgendem Link: www.abgeordnetenwatch.de

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