Roland Richwien (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Roland Richwien
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing.
Ausgeübte Tätigkeit
derzeit Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien
Wohnort
Zöllnitz bei Jena
Wahlkreis
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Ergebnis
28,7%
Landeslistenplatz
5, Thüringen
Die Meinung der CDU und auch meine persönliche Meinung zu Atomkraftwerken ist wie folgt: Wir streben eine Laufzeitverlängerung der sicheren deutschen Anlagen an, weil heute klimafreundliche und kostengünstige Alternativen noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Einen Neubau von Kernkraftwerken lehnen wir ab. (...)
Kandidaten-Check
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Frage zum Thema Finanzpolitik
20.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Richwien,

wie ist Ihre Meinung zur Computergebühr der GEZ? Hat Ihre Partei das mit zu verantworten?
Ich soll als kleiner Selbstständiger mit einem äußerst geringen Monatseinkommen künftig für meinen internefähigen Computer eine zusätzliche GEZ-Gebühr von 5,76 €/Monat zahlen, obwohl ich für meinen Fernseher bereits normal zahle. Die GEZ begründet das damit, dass mein Fernseher privat, mein Computer aber dienstlich genutzt werde. Der Rundfunkgebührenstaatsvertrag spricht aber nur von einem "nicht ausschließlich privatem Bereich". Da ich meine freiberufliche Tätigkeit (Übersetzen) aus Kostengründen von zu Hause aus betreibe, ist meine gesamte Wohnung ein solcher "nicht ausschließlich privater Bereich". Mein Arbeitszimmer ist so klein, dass ich darin keine Kunden empfangen kann. Ich muss sie im Wohnzimmer empfangen, wo mein Fernsehgerät steht. Außerdem nutze ich meinen Computer selbstverständlich auch privat. Eine willkürliche Trennung in dienstliche und private Nutzung ist also völlig gesetzwidrig. Mein erster Widerspruch wurde abgeleht.

Was sagen Sie dazu?
Antwort von Roland Richwien
1Empfehlung
23.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

ich sehe wie Sie die Erhebung der Computergebühr sehr kritisch und weiß, dass in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diese Gebühr äußerst umstritten war. Gerade die Belastung für Selbständige, die hier bis zu dreimal herangezogen werden können, ist ein Argument gegen diese Gebühr. Die von Ihnen geschilderte Situation ist mir aus meinem Bekanntenkreis bekannt. Dieses System der Finanzierung ist im Zuge des technischen Fortschritts in die Jahre gekommen und es sollte über alternative Finanzierungsmodelle für die öffentlich-rechtlichen Sender nachgedacht werden.
Dafür werde ich mich einsetzen, wenn ich als Abgeordneter die Möglichkeit dazu habe.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Richwien
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Richwien,

warum soll ich als Bürgerin der Stadt Jena Ihnen am kommenden Sonntag meine Stimme geben?
Bisher habe ich von Ihnen einen Flyer im Briefkasten gehabt mit Ihrem Foto, das selbe hängt auch als Plakat vor der Haustür. Im Fernsehen habe ich Sie in der letzten Woche zum ersten Mal bei der Eröffnung der B7 in Jena gesehen.

Warum sollte ich als Studentin dieser schönen Stadt Ihnen meine Stimme geben? Wenn ich Ihnen meine Stimme geben würde, was würden Sie für mich, meine Stadt und Thüringen im Bundestag tun?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Antwort von Roland Richwien
2Empfehlungen
24.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

als Thüringer wünsche ich mir, dass Sie und Ihre Kommilitonen in der schönen Stadt Jena gerne studieren und leben. Nach Ihrem Studium sollen sie einen guten Job in Thüringen finden und keine Panik vor Familie haben, wenn Sie eine gründen möchten. Wer hier bleiben will, soll auch bleiben können.
Deswegen ist es unsere wichtigste Aufgabe, für die Unternehmen gute Wachstumsbedingungen zu schaffen. Der richtige Weg dahin ist meines Erachtens, die steuerliche Entlastung der Unternehmen und Investitionen in Forschung und Technologie damit neue und innovative Arbeitsplätze entstehen. Dafür will ich mich einsetzen.

Wenn Sie mir am Sonntag Ihre Stimme geben, werde ich als Abgeordneter insbesondere das Thema Bildung ganz weit oben auf die Agenda setzen, denn ich finde, es ist auf Bundesebene bislang zu kurz gekommen. Thüringen hat gute Schulen und Universitäten. Wir haben keine Studiengebühren. Wir schneiden bei Pisa gut ab. Doch ich würde mich nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern klarmachen: Wir dürfen Bildung nicht vernachlässigen und brauchen mehr Geld für Investitionen. Sie hätten in mir auf Bundesebene einen starken Fürsprecher einer Reform der umstrittenen Bachelor-Studiengänge. Ich bin für weniger Stoff und mehr Freiheit bei der Zeiteinteilung. Die Studiendauer muss von Fach zu Fach flexibler gestaltet werden. Jena hat sich als Wissenschaftsstandort gut entwickelt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Region noch stärker zum Jobmotor wird.

Weitere Informationen über mich finden Sie auch in meiner Homepage unter www.roland-richwien.de und wenn Sie möchten, können Sie mich am Freitag, dem 25. September 2009 auch persönlich kennen lernen. Zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bin ich am Informationsstand der CDU in Jena-Winzerla vor dem "Kaufland" anzutreffen und stehe interessierten Bürgern Rede und Antwort. Vielleicht haben Sie Zeit, mal vorbei zu schauen. Ich würde mich freuen.

Ihr Roland Richwien
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