Robert Jarowoy (DIE LINKE)

Angaben zur Person
Robert Jarowoy
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Philosophiestudium ohne Abschluß, Großhandelskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
arbeitslos
Wohnort
-
Wahlkreis
Hamburg-Altona
Ergebnis
4,8%
Landeslistenplatz
keinen
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Frage zum Thema Bürgerrechte
17.09.2005
Von:
von

Sehr geehrter Herr Jarowoy,
für mich ist nur die folgende Frage wichtig, dafür aber um so heftiger: wann wird es bundesweite Volksentscheide, wie regelmäßig von 70-90% der Wähler gefordert, und obligatorische Referenden in Deutschland/auf Europäischer Ebene geben?

Dazu meine konkreten Fragen:

1. Werden Sie sich für bundesweite Volksentscheide einsetzten?

2. Wie wollen Sie dies tun, wie können Sie mich davon überzeugen, das genau SIE der Direktkandidat sind, der für dieses Thema im Vergleich zu Ihren Konkurrenten am meisten tun wird?

Natürlich wird es darum gehen, Skeptiker – die es wohl, wie auch die Befürworter, in allen Lagern noch gibt – zu überzeugen. Da aber die Befürworter sich ebenso durch alle Lager ziehen ist, sind zumindest keine harten Fronten zwischen den Parteien gebrochen – und vor dem Hintergrund der Referenden über die EU-Verfassung, als auch der Schweiz, sind die Argumente der Skeptiker eigentlich schon wiederlegt.

Und die Vorteile von Volksentscheiden liegen auf der Hand: Demokratisierung – und damit Rettung des Vertrauens in Demokratie; als Mittel der friedlichen Vermittlung von auseinandergehenden Individualinteressen – und damit der Rückgewinnung eines Grundkonsenses ohne den keine Gesellschaft bestehen kann; Steigerung der Legitimität und Akzeptanz politischer Entscheidungen; demokratisch einzig richtige Antwort auf die vielen grundlegenden Richtungsentscheidungen in denen wir uns befinden (Privatisierung Schulen/Bildung? Wasserversorgung? Krankenhäuser...) – und damit neue Entscheidungsfähigkeit der Politik; Schutz vor Radikalisierung, Populismus und Extremismus; Ich könnte weiter machen. Aber ich denke es wird schon klar: jedes einzelne Argument reicht schon um endlich diese wichtige Reform unserer Demokratie durchzuführen – und sei es in einem vorerst kompromissreichen Vorschlag. Tun Sie was! Was tun Sie?
MfG
C.v.

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