Robert Hochbaum (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Robert Hochbaum
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Diplom Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Vogtland - Plauen
Landeslistenplatz
keinen, Sachsen
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(...) Die IHK hat die Aufgabe, das Gesamtinteresse der Gewerbetreibenden einer Region zu vertreten und zu wahren. Die Pflichtmitgliedschaft ermöglicht dabei die effiziente, praxisnahe und kostengünstige Wahrnehmung dieser Aufgaben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
31.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hochbaum,

unsere Kinder und Jugend benötigen immer mehr für die Ausbildung das Internet. Stellenweise werden für die Hausaufgaben das Internet vorausgesetzt.

Das mag in den Ballungszentren mit DSL ja schön und vernünftig sein. Aber in den ländlichen Bereichen mit Modem/ISDN zu surfen und zu recherchieren ist ein unmögliches, zugleich teures Unterfangen, da kein DSL und somit keine Flat möglich ist.

Ist es von der Politik gewollt, dass die ländlich aufwachsende Jugend keine Chance auf höhere Bildung/Ausbildung hat?

Denn meiner Meinung nach ist es die Pflicht der Regierung, sich hier einzumischen und den sogenannten Highspeed-Internetzugang auch aufs Land zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Robert Hochbaum
1Empfehlung
27.08.2008
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema der derzeit noch mangelhaften flächendeckenden Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitband-Internet. Sie können sicher sein, dass ich mit diesem Problem seit längerer Zeit vertraut bin. Der schnelle Zugang zu Informations- und Übertragungsmedien, insbesondere zum Internet wird zu einer Standortfrage der Zukunft. Nur diejenige Region, die über optimale Kommunikationswege verfügt, wird Anschluss halten und im Wettlauf der Zukunft mithalten können. Auch für meinen Wahlkreis, das Vogtland, ist diese Tatsache von entscheidender Bedeutung. Wie Sie sicher wissen, setze ich mich daher bereits seit einigen Monaten aktiv für eine flächendeckende Versorgung des Vogtlandes mit der Breitbandverkabelung ein. So wie Sie, haben mich bereits mehrfach Bürger und Unternehmen im Vogtland auf die Breitbandverkabelung angesprochen und die fehlende Versorgung beklagt.

Es sind zwar erste Erfolge zu verzeichnen, der derzeitige Stand kann aber sicherlich als noch wenig befriedigend bezeichnet werden. Wer mit der Zeit gehen will, braucht heutzutage einfach schnellen Zugang zum Internet. Ich freue mich, dass das Sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium in Dresden mittlerweile das Problem ebenso erkannt hat. Das Ministerium, angeschoben vom vorherigen Staatsminister Prof. Dr. Wöller, hat die flächendeckende Anbindung des ländlichen Raumes ja bekanntermaßen ebenso als einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit und als bedeutenden Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen, als auch von jungen Familien definiert. Geschieht dies nicht, hätte auch das Vogtland einen ernsthaften Wettbewerbsnachteil und würde womöglich von der Entwicklung abgekoppelt. Damit dies nicht passiert, können Sie sich sicher sein, dass ich auch weiterhin am Ball bleibe.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Gesundheitsreform
14.09.2008
Von:

auf wessen drängen ( Partei ) wurde die Praxisgebühr eingeführt?
Antwort von Robert Hochbaum
4Empfehlungen
25.09.2008
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

sehr gern beantworte ich Ihnen Ihre Frage zur Praxisgebühr. Die Praxisgebühr wurde mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Modernisierungsgesetz) am 1. Januar 2004 eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt trug die SPD/Grüne-Regierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder die Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
13.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hochbaum!
Sicher ist Ihnen das Thema Universität Pilsen, Außenstelle Plauen , bekannt! Meine Tochter möchte hier Ihr Studium Für Grafik und Design absolvieren. Was jetzt allerdings mit diesen 17! Studenten gemacht wird ist eigentlich eine Schande für unsere Bildung. Sie werden von einer Woche auf die andere vertröstet was die Entscheidung zum Bafög betrifft. Die meisten haben Ihr erspartes Geld bereits aufgebraucht um sich das Studium leisten zu können, ohne die Hilfe der meisten Eltern würde sowieso nichts gehen. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, das dieser Studienort Plauen in Dresden nicht gewollt ist, oder wie soll man sich das sonst erklären. Auf eine telefonische Anfrage in der zuständigen Bafög Stelle in Chemnitz bekommt man dann die Antwort, man solle sich doch ein Studium aussuchen wo es Bafög gibt! Geht man so mit der Jugend um? Diejenigen, die gewillt sind, etwas aus Ihrem Leben zu machen, denen legt man nur Steine in den Weg, die anderen... Sie können sich sicher denken, was viele davon halten. Gibt es von Ihrer Seite aus Mittel und Wege, um diese Entscheidung schnell, sehr schnell voran zu treiben?

Hochachtungsvoll
Antwort von Robert Hochbaum
4Empfehlungen
21.11.2008
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Möglichkeit der Inanspruchnahme von Bafög für die 17 Studenten des Studiengangs Grafisches Design der Außenstelle Plauen des Instituts für Kunst und Design der Westböhmischen Universität Pilsen, die am 18.11.2008 feierlich in Plauen immatrikuliert wurden.

Zuallererst darf ich sagen, dass ich mich sehr freue, dass mit dieser Bildungseinrichtung die Möglichkeit universitärer Ausbildung bei uns im Vogtland angeboten wird. Großen Verdienst an dieser guten Sache hat dabei sicherlich Studiengangleiter Klaus Helbig, der unermüdlich für den Standort Plauen gekämpft hat und dem dafür Dank und Anerkennung gebührt.

Ich darf Ihnen versichern, dass mir in diesem Zusammenhang das Wohl der Studenten sehr am Herzen liegt. Zur Möglichkeit für die Studenten, Bafög in Anspruch nehmen zu können, ist aber zu erwähnen, dass dafür die Anerkennung der Außenstelle Plauen nach dem Sächsischen Hochschulgesetz durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst erforderlich ist. Ich bin daher bereits seit einigen Wochen in intensivem Kontakt mit dem SMWK und der Hochschule, um diesen Prozess zu beschleunigen. Zur Anerkennung ist vorher aber die Abarbeitung eines Anforderungskataloges notwendig, wofür ich Herrn Helbig ebenfalls meine Unterstützung zugesagt habe. Das ist der aktuelle Stand. Das am Dienstag stattgefundene Gespräch ändert daran leider nichts.

Nicht unerwähnt bleiben sollte das private Engagement des Plaueners Siegfried Schilling, der zwischenzeitlich einen vierstelligen Betrag für die Studenten zur Verfügung gestellt hat und die Stadt Plauen, die sich nach einem kürzlichen Stadtratsbeschluss mit 30.000 Euro am Projekt beteiligt. Sie sehen also, es gibt ein breites Bekenntnis aus der Region für die Außenstelle Plauen des Instituts für Kunst und Design der Westböhmischen Universität Pilsen.

Wenn wir weiter gemeinsam alle an einem Strang ziehen, bin ich mir sicher, dass wir das Problem recht schnell gelöst haben.
Bitte grüßen Sie auch Ihre Tochter recht herzlich von mir. Ich drücke Ihr die Daumen fürs Studium.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Erbschaftssteuerreform
09.12.2008
Von:

S.g.Hr. BTA Hochbaum,

Wäre keine Erbschaftssteuer die beste Steuerreform für den Bürger ?

M.f.Gr.
H.G.
Antwort von Robert Hochbaum
1Empfehlung
02.02.2009
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage zur Erbschaftssteuer. Auf den ersten Blick stimme ich Ihnen zu, vor allem weil der getroffene Kompromiss nicht umfassend befriedigend ist. Dennoch bin ich auch der Auffassung, dass bei der Vererbung von mehreren Millionen Euro Privatvermögen (Bankkapital, Aktien, etc.) eine Erbschaftssteuer angebracht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Tourismus
22.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hochbaum,

als Vogtländer in Berlin verfolge ich Ihre Bemühungen unsere schöne Heimat hier bekannter zu machen.
Leider ist nun die direkte Verbindung durch den Vogtlandexpress eingestellt worden.
Gibt es durch die Politik Gedanken, wieder eine direkte Bahnverbindung zu ermöglichen, oder sollte nicht eher mal darüber prinzipiell nachgedacht werden, welchen Auftrag eigentlich die staatliche Bahn AG zu erfüllen hat?
Nicht der Börsengang darf im Vordergrund stehen, sondern ein Versorgungsauftrag.
MfG
Antwort von Robert Hochbaum
4Empfehlungen
13.03.2009
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zur Einstellung des Vogtland-Expresses nach Berlin.

Zuallererst darf ich Sie, einen Vogtländer in der Bundeshauptstadt, aus dem Vogtland grüßen und Sie in diesem Zusammenhang auf die Aktivitäten des Vogtländischen Vereins zu Berlin e.V. aufmerksam machen, als dessen Vorsitzender ich fungiere. Gerne würde ich Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen des Vereins in Berlin begrüßen. Weitere Infos erhalten Sie unter www.vogtlaendischer-verein-zu-berlin.de

Doch nun zu Ihrer Frage: Auch ich sehe die Einstellung des Vogtland-Expresses nach Berlin als sehr negativ. Hat der Zug doch täglich eine ganze Anzahl von Fahrgästen in die Bundeshauptstadt gebracht und zusätzlich den Markenname "Vogtland" nach Berlin getragen. Um eine Wiederbelebung der Direktverbindung in die Hauptstadt eventuell zu ermöglichen, werden derzeit intensive Gespräche mit verschiedenen Verkehrsverbünden, die sich an der Strecke befinden, geführt, um diese mit ins Boot zu holen und sie mit an den Kosten zu beteiligen. Es bleibt also die Hoffnung, dass es irgendwann weitergeht und wir wieder mit dem Zug direkt, ohne Umsteigen, vom Vogtland aus nach Berlin fahren können.

Viele Grüße
Ihr Robert Hochbaum
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