Robert Hochbaum (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Robert Hochbaum
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
05.06.1954
Berufliche Qualifikation
Diplom Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Falkenstein
Wahlkreis
Vogtlandkreis
Ergebnis
40,9%
Landeslistenplatz
-, Sachsen
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(...) Die Politik hat mit zwei Konjunkturprogrammen bundesseitig und auch mit länderspezifischen Programmen verschiedene und schnellgreifende Maßnahmen verabschiedet, die den Unternehmern, auch unseren vogtländischen Firmen, helfen über die Krisensituation zu kommen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Ordentliches Mitglied
Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung
Ordentliches Mitglied
Verteidigung
Stellvertretendes Mitglied
Auswärtiger Ausschuss
Stellvertretendes Mitglied
Wirtschaft und Technologie
Fragen an Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Internationales
05.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Hochbaum,

zu Beginn der Amtszeit als Außenminister hat Dr. Westerwelle versprochen, dafür zu sorgen, daß alle US Atomwaffen von deutschem Boden abgezogen werden. Dazu soll es auch einen Beschluß des Bundestages geben.

Siehe diesen Beitrag in der "Zeit":

www.zeit.de

Ich frage Sie als Mitglied des Verteidigungsausschusses:
Wurde dieses Versprechen umgesetzt?
Oder wieviele Atomwaffen lagern noch auf deutschem Boden?

Desweiteren frage ich Sie, wieso werden auf deutschem Boden noch ausländische Militärstützpunkte benötig?
Kennen Sie diese Petition dazu? Was halten Sie von der?

epetitionen.bundestag.de

Hier die ausländischen Militiärbasen, aber als Mitglied im Verteidigungsausschuß setze ich es voraus, daß Sie diese kennen (dennoch will die Moderation v. abgeordnetenwatch.de diesen Link als Beweis!):

de.wikipedia.org

Was kosten heute dem Steuerzahler diese ausländischen Militärbasen auf deutschem Boden?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Robert Hochbaum
bisher keineEmpfehlungen
24.01.2012
Robert Hochbaum
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht auf "abgeordnetenwatch.de" in Bezug auf die US-Atomwaffen auf deutschem Boden. Das Versprechen des Außenministers in die Tat umzusetzen, bleibt natürlich auch weiterhin aktuell. Die schwarz-gelbe Regierung hat schon in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, sich für Abrüstung und Rüstungskontrolle, auch international, einzusetzen. Ebenso dem Koalitionsvertrag zu entnehmen ist das Ziel von CDU, CSU und FDP, sich in der NATO und gegenüber den amerikanischen Verbündeten für einen Abzug der noch in Deutschland verbliebenen Atomwaffen einzusetzen. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika haben Schritte auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt unternommen. Präsident Obama setzt sich seit seiner Wahl zum Präsidenten für eine sichere Welt ohne nukleare Waffen ein. Weiterhin hat die NATO selber schon viele Schritte unternommen - im "Neuen Strategischen Konzept" sind Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung zentrale Bestandteile. Nach vielen Verhandlungsrunden verpflichteten sich die NATO-Bündnispartner beim Gipfel in Lissabon dazu, die richtigen Bedingungen für eine nuklearwaffenfreie Welt zu schaffen.
Deutschland muss hier natürlich auf die Zusammenarbeit mit den NATO Bündnispartnern setzen, der Versuch eines Alleinganges wäre außerordentlich schädlich, da unsere Verbündeten auch für Deutschland Sicherheit und Souveränität garantieren. Damit ist die Verzahnung, auch in Bezug auf Stationierungen, für unsere eigene Sicherheit nicht ohne Nutzen.
In Bezug auf die Kosten der Militärbasen auf deutschem Boden für die Steuerzahler habe ich Ihre Anfrage an das Verteidigungsministerium gestellt. Falls sie nicht vertraulich ist, werde ich die Antwort direkt an Sie weiterleiten.


Mit freundlichen Grüßen
Robert Hochbaum
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Hochbaum,

am 25.Mai 2012 stimmt der Deutsche Bundestag über den Europäischen Rettungsschirm (ESM) ab. Ich würde Sie innständig bitten, sich diesen 10 Minuten Film zum ESM-Vertrag auf YouTube anzuschauen:

www.youtube.com

Der Film dokumentiert an Hand der fixierten Vertragsklauseln die Preisgabe jeglicher finanzieller Selbstbestimmung an eine "Firma" namens ESM, die einschließlich ihrer Mitarbeiter absolute juristische Immunität genießt, sich gegenüber niemandem rechtfertigen muss, über die Verteilung der von den Unterzeichnern eingezogenen Zahlungen völlig autonom entscheidet und von den Unterzeichnerstaaten weitere finanzielle Mittel in unbegrenzter(!!!) Höhe einfordern kann. Zudem wir deutlich, dass der Vertrag seitens der Unterzeichner unkündbar ist.
Auf einen Nenner gebracht ist das nach meinem Verständnis der kürzeste Weg in die Diktatur und die Preisgabe jeglicher demokratischer Grundsätze und hoheitlicher Rechte nicht nur des deutschen Volkes.
In Kenntnis der alarmierenden und schockierenden Zusammenhänge, die dort auf Basis des unterzeichneten Vertragstextes aufgezeigt werden, möchte ich Sie ganz persönlich fragen:

Können und werden Sie diesem Vertrag im Wissen um dessen Auswirkungen für jeden Einzelnen Bürger dieses Landes reinen Gewissens zustimmen ?

Mit freundlichen Grüßen

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