Robert Heinemann (CDU)
Abgeordneter Landtag Hamburg

Grunddaten
Jahrgang
1974
Berufliche Qualifikation
Diplom-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Bereichsleiter Corporate Communications bei der ECE
Wohnort
Ottensen
Wahlkreis
Altona , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
weitere Profile
(...) Vielen Dank für Ihre Fragen. Erste vorbereitende Arbeiten zum Deckel haben bereits letztes Jahr begonnen. Richtig losgehen wird es in Stellingen voraussichtlich im nächsten Jahr, ab 2016 dann auch in Bahrenfeld und Othmarschen. (...)
Parlamentarische Arbeit
Ordentliches Mitglied
Schulausschuss
Ordentliches Mitglied
Verfassungs- und Bezirksausschuss
Stellvertretendes Mitglied
Wissenschaftsausschuss
Fragen an Robert Heinemann
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
05.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Heinemann,

wie kommt es, dass in der Parkstraße in Othmarschen Geld zur Verfügung stand um verkehrsbehindernde Inseln einzubauen, obwohl noch nicht einmal der komplette Straßenbelag repariert wurde?

Auch der Straßenbelag in der Liebermannstraße ist lamentabel. Wieso werden nicht erst die dringend nötigen Reparaturen erledigt?

Außerdem finde ich persönlich es sehr schlecht, dass der Zebrastreifen Parkstraße / Ecke Golfstraße entfernt wurde, weil dort die Schüler zwischen Othmarscher Gymnasium und Hochrad kontinuierlich die Straße überqueren müssen.

Zusätzlich wurde an der Ecke Parkstraße / Grottenstraße die Vorfahrt geändert ohne expliziten Hinweis auf eine Vorfahrtsänderung. Wieso ist das dort nicht geschehen, obwohl in der Bernadottestraße kurz vor der Ecke zum Halbmondsweg ein deutliches Hinweisschild auf Vorfahrtsänderung angebracht werden konnte?

Auch die Geschwindigkeitsänderung auf dem Stück zwischen Jungmannstraße und Grottenstraße wurde gar nicht kommuniziert. Wieso ist das nicht geschehen?

Und schließlich frage ich Sie noch, wieso überhaupt eine Geschwindigkeitsänderung und diese ganzen Verkehsänderungen auf der Parkstraße nötig waren, obwohl auf dieser Straße in den letzten 10 Jahren überhaupt kein Unfall geschehen ist.

Ich halte das für eine grobe Verschwendung von Steuermitteln und möchte Sie zumindest für die Schüler höflich bitten, sich für die Wiedereinführung des Zebrastreifens einzusetzen.

Mit höflichen Grüßen

Antwort von Robert Heinemann
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07.10.2011
Robert Heinemann
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage. Da für die von Ihnen angesprochenen Themen nicht die Bürgerschaft, sondern die Bezirksversammlung Altona zuständig ist, habe ich mich bei unserem dortigen verkehrspolitischen Sprecher, Herrn Schmuckall, kundig gemacht.

Die Anwohner der Parkstraße hatten demnach in der Vergangenheit immer wieder die Einführung einer Tempo-30-Zone gefordert. Da die Verkehrslage eine solche Einrichtung erlaubte, wurde sie im Rahmen einer Grundsanierung umgesetzt. Weil die Straße jedoch aufgrund ihrer Breite nicht klar als Tempo-30-Zone erkennbar ist und um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu erreichen, mussten dabei auch entsprechende Inseln geschaffen werden.

Fußgängerüberwege sieht die Straßenverkehrsordnung in Tempo-30-Zonen generell nicht vor, bzw. nur unter einigen wenigen Gründen, die in der Parkstraße aber nicht vorliegen. Hintergrund dafür ist, dass in solchen Zonen das Ziel ist, dass Fußgänger aufgrund der untergeordneten Verkehrsmengen und der reduzierten Geschwindigkeit jederzeit und im gesamten Verlauf die Straße überqueren können. Die Polizei hat im Verkehrsausschuss ausgeführt, dass dies in der Parkstraße inzwischen auch so genutzt wird, also die Fußgänger an vielen Stellen die Straße queren.

Dennoch hat Herr Schmuckall für die CDU in einer der letzten Sitzungen des Verkehrsausschusses bereits vorgeschlagen, an der Stelle des bisherigen Fußgängerüberwegs zwischen den beiden Gymnasien (die Stelle kenne ich sehr gut, da ich als Schüler selber zwischen beiden Standorten gependelt bin) eine Aufpflasterung vorzunehmen. Amt und Polizei haben hierzu Zustimmung signalisiert, SPD und GAL (die in der Bezirksversammlung zusammen die Mehrheit haben) wollen aber noch ein wenig abwarten, um von der Polizei einen Gesamtbericht über die veränderte Verkehrssituation zu erhalten.

Bezüglich der fehlenden Hinweise auf veränderte Verkehrsregeln gebe ich Ihnen völlig recht. Herr Schmuckall wird das im Verkehrsausschuss ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Heinemann
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Frage zum Thema Schulen
15.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Heinemann,

Sie hatten am 27.9. eine kleine Anfrage an den Senat gestellt (Drucksache 20/1685), die sich spezifisch und ausschließlich mit der Pausenregelung der Stadtteilschule Mümmelmannsberg befasst.

(1) In der Anfrage sprechen Sie von "Berichten von Anwohnern und Einzelhändlern". Wie viele solcher Berichte liegen Ihnen vor?
(2) In Frage 6 Ihrer Anfrage erwähnen Sie ´Beschwerden (...)´. Lagen oder liegen Ihnen solche Beschwerden vor?
(3) Hatten Sie im Vorweg Kontakt mit der Schule aufgenommen? Ggf. persönlich oder durch Übermittlung der Berichte, s.o., oder der Beschwerden, s.o..?
(4) In welcher Form hat Ihre Anfrage aus Ihrer Sicht Auswirkungen auf Ihre parlamentarische Arbeit?

Für Ihre Antworten bedanke ich mich im voraus
D.
Antwort von Robert Heinemann
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16.10.2011
Robert Heinemann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Mich hatten Bürger angesprochen, dass Schüler Ihrer Schule angeblich in der Mittagspause das Schulgelände verlassen und dies angeblich zu Problemen führe.

Auch wenn es für Sie als betroffenen Schulleiter vielleicht als eine Besonderheit erscheint: Es ist völlig üblich, dass ein Abgeordneter solchen Bürgerbeschwerden zunächst mit einer Anfrage an den Senat nachgeht, um herauszufinden, ob an den Beschwerden etwas dran ist. Genauso mache ich es übrigens auch, wenn mich Schulleiter auf angebliche Missstände hinweisen.

Eine eigenständige Recherche in einzelnen Dienststellen ist hingegen eher unüblich, da Sie mir gegenüber gar nicht zur Auskunft verpflichtet sind - kommt aber natürlich durchaus vor.

In diesem konkreten Fall hat sich für mich aus der Antwort des Senates ergeben, dass die Regelung an Ihrer Schule offenbar nicht vollständig mit der mir bekannten "Richtlinie über das Verlassen des Schulgeländes während der Pausen und Freistunden" übereinstimmt. Die Behörde hat in ihrer Antwort angekündigt, mit Ihnen das weitere Verfahren zu klären.

Das bedeutet aus meiner Sicht für die Zukunft, dass entweder die Regelung an Ihrer Schule geändert wird oder aber die Richtlinie aufgrund inzwischen gemachter Erfahrungen angepasst wird - was angesichts der Ausweitung der Ganztagsschulstandorte durchaus politisch relevant wäre.

Ich werde gelegentlich bei der Schulbehörde diesbezüglich nachfragen, stehe Ihnen aber selbstverständlich ebenfalls für ein Gespräch zur Verfügung - rufen Sie mich gerne an.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Heinemann, MdHB
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Frage zum Thema Gesundheit
24.10.2011
Von:

Sehr geehrter Heinemann,
herrn Egloff wurde auf www.abgeordnetenwatch.de über den Misbrauch der Leiharbeit bei Asklepios durch die Asklepios Personal Service Gmbh (PSG) infomiert.

Bei Hernn Gritz www.abgeordnetenwatch.de weitere offene Fragen.

Meine Frage: Wie stehen Sie bzw. die CDU zu der Thematik? Ist es der CDU bekannt, dass Asklepios ganze Abteilungen (Information, Logistik, Krankentransport, Servivekräfte, Reinigung etc.) nur noch durch Leiharbeitnehmer der PSG besetzt und somit Lohn und Arbeitsbedingungen erheblich veschlechtert? Ist es gerechtfertigt, das Arbeitnehmer welche 38,8 Stunden im Schichtdienst hart arbeiten mit 900-1000€ netto nach Hause gehen und häufig Zuschüsse beantragen müssen?

Sehen Sie es als Gerechtfertigt an, dass Asklepios eigene Leihfirmen gründet, nur um ganze Abteilungen mit Leiharbeitern zu besetzen? Es geht hier nicht um Leiharbeiter, welche bei Krankheit oder kurzzeitiger Mehrarbeit eingesetzt werden, sondern solche, welche über Monate, wenn nicht gar Jahre in der gleichen Abteilung eingesetzt werden, läuft der Vertrag aus folgen weitere neue Leiharbeiter.

Sehen Sie Handlungsbedarf? Wenn ja, was werden Sie tun? Werden Sie sich mit Ihrer Fraktion für eine Abschaffung der Asklepios eigenen Leihfirmen einsetzen? Welche Chancen hat die Stadt Hamburg mit Ihren 25,1% Anteil ein solches Verbot durchzusetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Robert Heinemann
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24.10.2011
Robert Heinemann
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an den gesundheitspolitischen Sprecher unserer Fraktion, Hjalmar Stemmann. Sie erreichen ihn unter hjalmar.stemmann@cduhamburg.de

Mit freundlichen Grüßen

Robert Heinemann, MdHB
Schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
Mitglied des Fraktionsvorstands
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Frage zum Thema Wirtschaft
31.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Heinemann,

ich sah den Beitrag zur Nachzahlung der Zeitarbeit bei Panorma ( daserste.ndr.de ) bitte sehen Sie sich diesen ebenfalls an. Hier gab es ein Urteil des Bundesarbeitsgericht, welches den Arbeitnehmern eine Lohnnachzahlung (gleicher Lohn wie Festangestellte) zusprach, weil die Gewerkschaft die den Tarifvertrag festsetzte laut Feststellung des Gerichtes gar keine Gewerkschaft war.

Einerseits hört man in den Medien, dass sich auch die CDU für einen besseren Arbeitnehmerschutz einsetzt (z.B. Mindestlöhne) andererseits möchte die CDU Bundestagsfraktion wohl ein Gesetz beschließen, welches genau diese Nachzahlung aufgrund des "Vetrauens in die Leiharbeitsfirmen" verweigern soll. Ich finde der Arbeitnehmerschutz hat höchste Priorität, so muss die Unrechtmäßigkeit, welche vom höchsten Arbeitsgericht Deutschland festgestellt worden ist auch wieder gut gemacht werden. Panorma bezeichnet dieses als "Lobbyarbeit". Wie stehen Sie zu dem im Beitrag gezeigten Fall? Stimmt Ihre Ansicht zu dem Thema mit dem Herrn Bundestagsabgeordneten Pfeiffer überein?

In einem anderen Beitrag der Sendung ( daserste.ndr.de ) kam zudem heraus, dass 75% der neuen Arbeitsplätz aus Leiharbeit, Zeitarbeit oder Minijobs besteht. Sehen Sie hier keinen Handlungsbedarf?

Viele Grüße
Antwort von Robert Heinemann
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31.01.2012
Robert Heinemann
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Mail. Mir sind entsprechende Pläne der
CDU-Bundestagsfraktion bislang nicht bekannt, ich mache mich aber gerne bei
unserem CDU-Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg und bei unserer
arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Frau Dr.
Friederike Föcking, diesbezüglich einmal schlau.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Heinemann, MdHB
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Frage zum Thema Schulen
27.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Heinemann,

im Moment gehe ich in Hamburg zur Schule und bekomme deshalb sehr viel der Schulpolitik mit.
Mich stört zwar das Schulsystem in Hamburg insgesamt, weil es nicht ein Optimum an Möglichkeiten bietet, ich habe aber zu ein paar Punkten besonders Fragen. Die da wären:
  • Was sind die Vorteile der Profiloberstufe?
  • Warum wird den Schulen nicht mehr Entscheidungsfreiheit gegeben?
  • Was soll der Vorteil der neuen Regelung sein, die ein "Sitzen bleiben" unmöglich macht, wenn ein Schüler mit dem Niveau nicht klar kommt ist es doch das beste in ein anderes niedriegeres Niveau wechselt, oder was meinen sie dazu?
  • Wieso werden den Schülern nicht mehr Rechte und Mitentscheidungsmöglichkeiten eingeräumt?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen! Vielen Dank schonmal im Vorraus!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Robert Heinemann
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28.02.2012
Robert Heinemann
Hallo Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Fragen. Gerne antworte ich Ihnen heute schon einmal - aber vielleicht haben Sie ja Lust, dass wir über die Themen einmal gemeinsam diskutieren. Oder ich komme mal zu Ihnen in die Klasse. Sie können mich dazu gerne per Mail oder über Facebook kontaktieren.

Zu Ihren Fragen:

1. Die Profiloberstufe haben wir u.a. aus folgenden Gründen eingeführt: Zum einen ermöglicht sie, dass man in der Oberstufe fächerübergreifend lernt. Das wird zwar leider noch nicht überall umgesetzt - aber anders als früher besteht zumindest die Möglichkeit dazu. Zum zweiten hing es früher sehr stark vom Zufall ab, ob ein gewünschtes Fach als Kurs zustande kam oder nicht. Heute kann ein Schüler besser kalkulieren, wo welche Fächer auf jeden Fall angeboten werden. Und zum dritten wurden früher häufig sehr kleine Kurse eingerichtet, um ein bestimmtes Angebot abdecken zu können - und die notwendigen Lehrerstellen (die dafür nicht vorhanden waren) finanzierten die Schulen zu Lasten der Mittelstufe, in denen die Klassen dann sehr groß wurden.

2. Die Schulen haben heute deutlich mehr Entscheidungsmöglichkeiten als früher - von der Lehrereinstellung über die Stundentafel bis zum Budget. Problem ist eher, dass diese Entscheidungen auch viel Arbeit machen und bis heute an den Schulen jemand fehlt, der die Schulleitungen dabei unterstützt (quasi ein kaufmännischer neben dem pädagogischen Direktor).

3. Über Sinn und Unsinn der Klassenwiederholungen gibt es ganze wissenschaftliche Abhandlungen, die sich am Ende nicht wirklich einig sind. Fakt ist, dass das Sitzenbleiben ziemlich teuer ist und vielfach nicht viel bringt, da ein Schüler nicht wirklich gefördert wird, sondern den gleichen Stoff nur noch einmal durchnimmt. Besser ist es daher, das Geld für eine Förderung im Schuljahr und ggf. in einem Schulcamp in den Sommerferien zu nutzen. Wenn es allein nach der CDU gegangen wäre, hätte man das Sitzenbleiben allerdings nicht gleich komplett abgeschafft, sondern den Schulen eine Wahlmöglichkeit gegeben. Nach wie vor besteht die Möglichkeit, eine Klasse freiwillig zu wiederholen.

4. Das Schulgesetz räumt Schülern bereits recht viele Möglichkeiten ein, z.B. in der Schulkonferenz aber auch bei der Teilnahme an den Lernentwicklungsgesprächen. Was u.a. noch fehlt ist eine echte Feedback-Kultur in vielen Schulen. Daran wird gerade gearbeitet.

Mit besten Grüßen

Robert Heinemann, MdHB
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