Prof. Gert Weisskirchen (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Prof. Gert Weisskirchen
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Fachhochschulprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Rhein-Neckar
Landeslistenplatz
18, Baden-Württemberg
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(...) Ich verlasse mich als Außenpolitiker in meiner Entscheidungsfindung ausschließlich auf gesicherte Informationen und kann nur nochmals wiederholen, dass es – trotz wiederholten Versuches von Ihnen, Antworten auf ihre Spekulationen zu bekommen – meine Sache nicht ist, auf eben solche zu antworten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Föderalismusreform
09.01.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Weisskirchen,

wie stehen Sie eigentlich zu der Föderalismusreform. Finden Sie das bisher erreichte für ausreichend. Oder können Sie sich auch ein zusammengehen von Ländern vorstellen. Man bedenke nur die vielen Ministerien und die daraus resultierende Beamtenpensionen. Lieber besser bezahlte Politiker dafür aber weniger und kompetente. Wie ist Ihre Meinung.

Ciao
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2007
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

Meiner Meinung nach könnte die föderalistische Struktur in der Bundesrepublik Deutschland dahingehend weiter reformiert werden, dass die Anzahl der Bundesländer reduziert wird.

Wie jedoch das Beispiel Berlin- Brandenburg zeigt müssen jedoch die Bürger dafür bereit sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Gesundheit
08.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Professor Weisskirchen,

würden Sie Lebensmittel einkaufen bzw. Ihrer Frau dies ausdrücklich erlauben, die den Aufdruck tragen "gentechnisch manipuliert/verändert"???
Würden Sie in der Bundestagskantine essen, wenn dort - als Erprobung der angeblichen Unbedenklichkeit - gentechnisch veränderte Lebensmittel serviert würden?
Es wäre schön, wenn Sie zu diesen beiden Fragen öffentlich Stellung nehmen würden. Dies interessiert nicht nur mich persönlich, sondern auch viele, die Sie bisher gewählt haben.

Mit frauenlistigen Grüßen
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
1Empfehlung
12.02.2007
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrte Frau ,

gerne gebe ich Ihnen Auskunft zu meiner persönlichen Haltung zu gentechnisch manipulierten Lebensmitteln: ich würde solche Produkte weder in einem Geschäft kaufen, noch in der Bundestagskantine essen.

Herzlich grüßt

Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Sicherheit
14.02.2007
Von:

Das Bundeskabinett hat am 7. Februar den Beschluss gefasst, Aufklärungsmaschinen des Typs "Tornado" sowie bis zu 500 weitere Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. Das letzte Wort zu diesem Einsatz haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die dafür voraussichtlich Anfang März ein neues Mandat erteilen sollen. Die Entsendung von Tornados in den Süden Afghanistans würde einen Einstieg Deutschlands in direkte Kampfhandlungen darstellen, denn Aufklärungsarbeit aus der Luft für die Operation "Enduring Freedom" ist Bestandteil kriegerischen Handelns. Deutschland wird hiermit endgültig und dauerhaft in den amerikanischen "Krieg gegen den Terror\ eingebunden und macht sich somit auch offiziell zum Komplizen des US-Amoklaufs. Hierbei handelt es sich um den Schritt über den Rubikon, denn bislang hält sich Deutschland - abgesehen von Einsätzen des Kommando Spezialkräfte - zumindest offiziell aus dem US-Einsatz zur "Terrorbekämpfung" heraus.

Mehr als drei Viertel der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger lehnen im Augenblick laut Forsa-Umfrage die Tornado-Entsendung ab. Zu diesen drei Viertel gehöre auch ich. Wie Sie wissen - quer durch alle Parteien hadern auch die Abgeordneten mit ihrer Entscheidung, die sie in ihren Wahlkreisen vertreten müssen.

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass der eindeutige Mehrheitswille der Bevölkerung gegen die Tornado-Entsendung beherzigt und der Beschluss des Bundeskabinetts für diesen Kriegseinsatz nicht umgesetzt wird??

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
bisher keineEmpfehlungen
13.02.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrte Frau ,

wie Sie in der Zwischenzeit bemerkt haben werden, spielt die Anfrage um das Tornado-Mandat keine aktuelle Rolle mehr. Für mich war von Anfang an klar, dass der Einsatz dieser Flugzeuge ausschließlich zur Aufklärung dient. Dagegen kann kein vernünftiger Mensch etwas haben. Die Ängste des vergangenen Jahres waren – was den Einsatz der Tornados betraf – wenig begründet.
Ich hoffe, Sie sehen mir nach, wenn ich erst heute auf Ihre Mail antworte. Aus Gründen, die sich mir entziehen, antworte ich Ihnen leider etwas spät.

Es grüsst Sie,

Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
20.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Weisskirchen!
Vor etwa zwei Jahren hatte ich Ihnen in einer Sendung des DLF über Afghanistan
gesagt, dass dort seit fast hundert Jahren Engländer, Russen und Inder
versucht hätten, ihre eigenen Politikvorstellungen den Afghanen schmackhaft zu machen.
Es ist ihnen nicht gelungen. Wieso glauben Sie, dass es uns nun gelingt, die Menschen dort von unseren Vorstellungen von Demokratie zu überzeugen.
Sie haben vehement bestritten dass das unsere Absicht sei und mir erläutert, dass die Afghanen ihren eigenen Weg mit der Regierung Karsai gehen und wir sehen doch - nach Ihrer Meinung -, wie stark sich die Demokratie in Afghanistan schon durchgesetzt hat.
Ich hatte das bezweifelt und muss nun täglich sehen, dass immer mehr ausländische Truppen dort gegen die Taliban eingesetzt werden, dass aber die Taliban jedoch ständig an Einfluss gewinnen - das sind doch auch Afghanen, die ihren eigenen Weg gehen wollen, ohne die Regierung -.
Damit wir uns nicht missverstehen: Die Lebensvorstellungen der Taliban entsprechen nicht meinen Vorstellungen, aber ich masse mir nicht an, diese Menschen zu einer anderen Lebensweise durch Granaten zu bomben.
Meine Frage an Sie: Wie lange wollen Sie als Parlamentarier den deutschen Bürgern noch zumuten, in Afghanistan mit unserem Geld diesen scheusslichen Krieg - und es ist doch ein Krieg - noch weiter zu führen und sagen Sie mir bitte nicht um der Menschenrechte willen. Wenn es darum ginge, würde sich der afrikanische Kontinent oder auch Guantanamo mit Sicherheit besser eignen.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
bisher keineEmpfehlungen
28.01.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

ich hoffe Sie verzeihen die erheblich verspätete Antwort auf ihre Frage vom 20.02.07. Verstehen Sie bitte, dass ich nach wie vor als richtig erachte: Die ISAF ist zu allererst in Afghanistan, um den Menschen dort zu helfen, und somit der Aufforderung der Vereinten Nationen gefolgt. Es gilt hierfür daran festzuhalten, dass die internationle Staatengemeinschaft die gewählten Institutionen zu unterstützen ein Grundmaß an Sicherheit zu gewährleisten, das nötig ist, damit dieses hart geprüfte Land zukünftig einen eigenen Weg selbstständig gehen kann. Gestern hat der Deutsche Bundestag erneut über die Entwicklung in Afghanistan diskutiert. Den vorbereiteten Text meiner Rede sende ich Ihnen gerne zu, wenn Sie mögen können Sie auch die gehaltenen Reden im Internet nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen,
Gert Weisskirchen, MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
12.07.2007
Von:

guten tag,

wie halten sie es denn mit der bahnprivatisierung?
Sind sie dafür oder dagegen?
wenn sie dagegen sind, was werden sie tun?

hinterher sagen: ich war zwar dagegen, leider befand ich mich in einer minderheitenposition auch in meiner partei?

mit freundlichen grüßen,
wolfgang scheurer
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
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28.01.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Lieber Hr. ,

zunächst bitte ich um Verständnis, wenn ich Ihnen erst heute auf Ihre Frage antworte. Die Sie bereits am 12.07.07 an mich geschickt haben. Wie Sie gewiss verfolgt haben, hat der SPD-Bundesparteitag in Hamburg entschieden, diese Frage, wenn es sein muss, erneut auf einem Sonderparteitag grundlegend zu debattieren.
Dem habe ich als Delegierter zugestimmt. Ich freue mich darauf und werde mich aktiv an dieser Debatte beteiligen.
Was die Privatisierung anbetrifft, werden Sie wissen, dass in den 90er Jahren unter der Bundesregierung Kohl/Genscher im Grundsatz beschlossen wurde. Ich meine die SPD muss darauf achten, dass die DB nicht privaten Interessen geopfert wird und weiterhin den Menschen ein Höchstmaß an öffentlichen Verkehrverbindungen gewährleisten muss.
Auf diesen Grundsatz werde ich in allen anstehenden Entscheidungen achten.

Mit freundlichen Grüßen
Gert Weisskirchen, MdB
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