Prof. Gert Weisskirchen (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Prof. Gert Weisskirchen
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Fachhochschulprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Rhein-Neckar
Landeslistenplatz
18, Baden-Württemberg
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(...) Sowohl der Finanzmarktstabiliserungsfonds wie auch die beiden Konjunkturpakete sind notwendig, um die Auswirkungen der Krise des Finanz- und Wirtschaftswesens wirksam abzudämpfen und langfristig einen Weg aus der Krise zu eröffnen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Arbeit
21.10.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Weisskirchen,

dem Bundestag liegt derzeit der Entwurf eines
Dienstrechtsneuregelungsgesetzes zur Beratung und Abstimmung vor.
Danach soll die Altersgrenze der Beamten der Bundeswehrfeuerwehr, die fast ausschließlich dem mittleren Dienst angehören, von derzeit 60 auf 62 Jahre verlängert werden, während die der Soldaten des mittleren Dienstes auf 55 Jahre festgelegt werden soll.
Werden Sie diesem Vorhaben zustimmen oder sich dafür einsetzen, dass für die Beamten der Bundeswehrfeuerwehr die Altersgrenze von 60 Jahren erhalten bleibt?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
2Empfehlungen
27.10.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Dienstrechtsneuordnungsgesetz. Der Gesetzesentwurf wird voraussichtlich in der Sitzungswoche Mitte November im Bundestag behandelt und verabschiedet werden. Der derzeitige Entwurf enthält Vorschläge zur Anhebung der Altersgrenze von Beamten der Bundeswehrfeuerwehr und von Soldaten. Diese sind innerhalb der Koalitionsfraktionen noch umstritten und weiterhin in der Diskussion. Die Fachpolitiker der Koalition haben diese Vorschläge als Kompromiss harter Verhandlungen formuliert. Ich selbst habe mich aber noch nicht eingehend mit dem Gesetzentwurf befassen können und will die Diskussion innerhalb unserer Fraktion abwarten und mir dann eine Meinung bilden und entsprechend abstimmen.

Mit freundlichen Grüßen
Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Umwelt
29.10.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Professor Weisskirchen,

im Juni diesen Jahres stellte ich Ihnen eine Frage zum Thema "Belastung der Menschen und Umwelt durch übermäßigen LKW-Verkehr" (mit Vorschlägen wie man diesen verringern könne).

Mit folgenden Bemerkungen und einer Frage möchte ich darauf verweisen, daß natürlich gewährleistet sein muß, die Spediteure bei entsprechenden Maßnahmen "mit ins Boot zu nehmen", da niemand am Ende als Verlierer dastehen soll.

Man könnte bspw. das gesamte Speditionsgewerbe umstrukturieren, indem diese den Transport der Gütern von Herstellern zur Bahn und von der Bahn zum Empfänger organisieren.

Weiterhin ist es ja ganz bestimmt so, daß bestimmte Transporte, wie z. B. Umzüge oder Abholung von Holz aus dem Wald nur mit LKWs bewerkstelligt werden können. Hier wären dann auch keine Maßnahmen notwendig.

Die Verlagerung von Straße auf Schiene sollte gerade möglichst bei überregionalem Verkehr geschehen,
d. h. wo immense Fernstrecken zu bewältigen sind oder wo Deutschland als Durchfahrtsland benutzt wird.

Eine Lenkungswirkung hätte hier bspw. eine Erhöhung der Maut für Spediteure, die Deutschland als Durchfahrtsland benutzen.
Dies könnte auch eventuellen Überlegungen von Spediteuren entgegenwirken, die Lagerkosten vor Ort sparen wollen, indem sie die Autobahn im Fernverkehr als "rollendes Lager" nutzen.

Weiterhin sollte auch von der Politik her möglichst viel dafür getan werden, den Bahnkilometer günstig zu machen.

Die Frage ist, ob die Politik weitere Schritte in dieser Richtung unternehmen wird und ob es von politischer Seite noch andere Vorschläge gibt, unsere Umwelt vom Verkehr zu entlasten und gleichzeitig aber auch den Speditionen bei einer - je nachdem wie der Fall gelagert ist - Umstrukturierung unter die Arme zu greifen, damit dieses Gewerbe am Ende nicht als Verlierer dasteht.

Für Ihre Beachtung besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

R.
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
2Empfehlungen
07.11.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anregungen zur Thematik des LKW-Verkehrs. Ihr Vorschlag, das gesamte Speditionsgewerbe umzustrukturieren ist sehr weitgehend und in unserer freien Marktwirtschaft sicherlich so nicht ohne weiteres durchzusetzen. Sie selbst führen ja bereits einige notwendige Ausnahmen (Umzüge, Holztransporte) an – die Liste würde mit Sicherheit noch sehr viel länger werden. Die Bundesregierung versucht mit einem ausgewogenen Mix Umweltaspekte und erforderliche Infrastrukturmaßnahmen in Einklang zu bringen.

Die Einführung der LKW-Maut war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, nämlich zur Verringerung des Anteils von Güterverkehr auf der Straße hin zur Beförderung mit der Bahn oder auf dem Wasserweg. Am 16. Juli 2008 hat das Bundeskabinett den von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten "Masterplan Güterverkehr und Logistik" verabschiedet.

Der Masterplan ist ein umfassendes Handlungskonzept zur Bewältigung des wachsenden Güter- und Personenverkehrs in Deutschland.
 
Sie können ihn sich im Internet herunterladen unter: www.bmvbs.de
Gerne schicke ich ihn Ihnen aber auch per Post zu wenn Sie das wünschen.
 
Ein besonders wichtiger Bestandteil in dem Masterplan ist die Verlagerung von Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Schiene und Wasserstraße. Dazu wurden die Mittel für den kombinierten Verkehr von derzeit 65 Millionen Euro pro Jahr auf 115 Millionen Euro aufgestockt.
 
Sehr geehrter Herr , Sie erkennen hoffentlich die Bemühungen der Bundesregierung an, die in die Richtung Ihrer Vorschläge gehen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Gert Weisskirchen, MdB
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Frage zum Thema Internationales
11.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Weisskirchen,

warum behaupten Sie - zuletzt am 10.11. geschehen -, daß es in Afghanistan um die Sicherheit Deutschlands geht?

Allgemein bekannt ist: Die Terrorgruppen operieren unabhängig voneinander, haben in verschiedenen Staaten Stützpunkte und sind schon seit langem nicht auf Afghanistan angewiesen.

Warum halten Sie die NATO-Ziele auch jetzt noch für erreichbar?

Einige Sätze aus "der Standard.at" vom 10.11.08, "Das afghanische Dilemma":
"Ohne Sicherheit kein erfolgreicher Wiederaufbau" lautet eine viel zitierte Erkenntnis. Umgekehrt gilt, daß es ohne Wiederaufbau keine Sicherheit geben kann. Inzwischen bezweifeln immer mehr westliche Militärs, daß sie den Krieg militärisch gewinnen können. Ein militärisches Patt mit hohen menschlichen und finanziellen Kosten ist wegen der in den Entsendeländern bröckelnden Unterstützung nicht lange aufrecht zu erhalten.".

Laut Herrn Ströbele (18.10.08 in Abgeordnetenwatch) muß geprüft werden, ob auch deutsche Abgeordnete die Möglichkeit eines Waffenstillstands erkunden sollten.

Was werden Sie tun, um das sinnlose Blutvergießen zu beenden?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
2Empfehlungen
24.11.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

habe Sie vielen Dank für Ihre Anfrage vom 11.11.08 zum Thema Afghanistan. Gern will ich Ihnen meine Position zu diesem in der Tat sehr umstrittenen und schwierigen Thema erläutern.

Sie nehmen Bezug auf ein Zitat von mir vom 10.11.08 und fragen, warum ich einen Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen in Afghanistan und der Sicherheitslage in Deutschland sehe und führen an, es bestünde "allgemein bekannt" kein Zusammenhang (mehr) zwischen den verschiedenen Terrorgruppen in der Welt. Lassen Sie mich hierzu zunächst einmal sagen, dass es sehr schwer ist, die Strukturen so genannter Terrornetzwerke oder Terrorgruppen zu durchschauen, zumal auch bei nicht direkter Zusammengehörigkeit Kooperationen, Unterstützungen oder indirekte Zusammenhänge und Beeinflussungen möglich sind. Insofern halte ich eine Beurteilung darüber, was allgemein bekannt ist und noch mehr was davon richtig ist – zumal ich auch nicht weiß, welcher Quelle Sie dieses Wissen entnehmen wollen - für äußerst schwierig. Ich kann Ihnen aber sagen, wo ich ganz direkte Gefahren für die Sicherheit in Deutschland durch den Terror bzw. die Lage in Afghanistan sehe: Zunächst einmal: Erinnern Sie sich noch an 9/11? Dann werden Sie wissen, dass zwei der Attentäter in Hamburg gelebt haben. Und Sie wissen auch, dass es Deutsche gibt, die sich – wie mittlerweile ein Großteil der Terroristen weltweit - in der Region ausbilden lassen, um sich auf terroristische Aktionen vorzubereiten, die sie auch in Afghanistan, vielleicht in Deutschland oder anderswo ausüben wollen. Der zweite Punkt betrifft den Drogenanbau in Afghanistan – 95% des weltweiten Drogenhandels stammen mittlerweile aus Afghanistan -, dieser gefährdet Deutschland in doppelter Hinsicht: Zum einen eben durch die Einfuhr von Drogen auch nach Deutschland, zum anderen dadurch, dass die Einnahmen hiervon größtenteils an Terroristen fließen und was diese dann damit machen, unklar ist. Auch Anschlagspläne in Deutschland oder die (finanzielle) Unterstützung von Gruppen, die dies tun, kann dementsprechend nicht ausgeschlossen werden.

Insofern stimme ich Peter Struck zu, der als Verteidigungsminister sagte, dass am Hindukusch Deutschland verteidigt wird. Ich möchte aber noch hinzufügen, dass eine internationale Verantwortung ebenfalls besteht: Wir wollen – wie ich in meinem Beitrag von 10.11. bereits erwähnte – durch den Einsatz in Afghanistan verhindern, dass das Land wieder ein sicherer Hafen für Terroristen wird, denn dies würde erstens möglicherweise neue Terroranschläge bedeuten, die es – unabhängig davon, welches Land sie treffen würden – zu verhindern gilt. Zweitens würden ohne die internationalen Streitkräfte vor Ort, die Taliban wieder die Macht ergreifen, wovor sich gerade die afghanischen Frauen fürchten. Insofern besteht also auch dem afghanischen Volk gegenüber eine gewisse Verantwortung und wie ich ebenfalls bereits schrieb, eine Notwendigkeit des Engagements.

Ihre zweite Frage bezieht sich auf die Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit eines militärischen Sieges. Wenn Sie das ISAF-Mandat sich anschauen, das der Bundestag beschlossen hat, werden Sie rasch feststellen, dass sein wesentlicher Zweck ist, die afghanischen Institutionen zu sichern. ISAF soll das Grundmaß an Sicherheit produzieren, das nötig ist, damit die zivile Entwicklung des Landes vorankommt. An diesem Ziel soll solange festgehalten werden, bis die politisch Verantwortlichen in Afghanistan entscheiden, dass sie aus eigenen Kräften ein hinreichendes Maß an Sicherheit durch die nationale Armee und Polizei selbst gewährleisten können. Deshalb beteiligt sich Deutschland intensiv am Aufbau der afghanischen Armee und Polizei. Aus meiner Sicht zielt unser Engagement insofern gar nicht auf einen militärischen Sieg. Unser Engagement zielt, meine ich, darauf ab, die Herzen der afghanischen Bürgerinnen und Bürger dafür zu gewinnen, dass sie so rasch als möglich das Heft des Handelns in ihre eigenen Hände nehmen. Solange die von ihnen gewählten Repräsentanten die internationale Gemeinschaft jedoch darum bitten, dass wir sie in ihrer Arbeit unterstützen, wird der Bundestag immer dann diese Bitte um Unterstützung kritisch prüfen, wenn die Bundesregierung die Abgeordneten dazu auffordert.

Der Wiederaufbau eines Landes ist natürlich schwierig und langwierig, und ich gebe auch zu, wie ich ebenfalls bereits am 10.11. geschrieben habe zu, dass es Fehlentwicklungen und Probleme gab, die Frage ist nur, wie geht man damit um: Sagt man deshalb, man gibt das ganze Projekt auf – nur wem wäre denn dann damit geholfen? – oder arbeitet man an den Fehlern, die man erkennt, um es künftig besser zu machen? Ich persönlich sehe die in Afghanistan vorhandenen Missstände deshalb als Zeichen dafür, das noch etwas bzw. was noch getan werden muss.

Denn es sind eben auch bereits Erfolge im Wiederaufbau es Landes zu verbuchen, zum Beispiel im Bereich der Bildung (Bau von 3.500 Schulen seit 2001), des Gesundheitswesens (85% der Afghanen haben Zugang zu medizinischer Versorgung) und in Bezug auf die Kindersterblichkeit. Dies habe nicht nur ich bereits am 10.11. erwähnt. sondern gesteht auch der von Ihnen zitierte Zeitungsartikel zu.

In Bezug auf Ihre Frage, ob nicht auch deutsche Politiker Verhandlungen in Betracht ziehen sollten, kann ich nur sagen: deutsche Abgeordnete sollen alles tun, um Verhandlungsprozesse zwischen den am Konflikt in Afghanistan Beteiligten zu ermöglichen. Das Führen solcher Verhandlungen sollten wir jedoch den afghanischen Verantwortlichen selbst überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Internationales
17.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Weisskirchen,

in den Antworten auf meine Fragen zum Friedensprozess zwischen Israel und Palästina haben sie sich sehr optimistisch gezeigt. Das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA berichtet über die Zerstörung von palästinensischen Häusern in Ost-Jerusalem und hat dies auch beim israelischen Aussenministerium kritisiert. www.eda.admin.ch
Wie reagieren Sie und ihre Partei auf diese den Friedensprozess beeinträchtigenden Prozesse?

MFG
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
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21.11.2008
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

mein Optimismus bleibt. Der neu gewählte Präsident der USA wird, soweit bisher erkennbar, von Beginn seiner Präsidentschaft an, den Friedensprozess zwischen Israel und Palästina aktiv mitgestalten. Das macht Mut. Mut macht auch, wenn ich erwarte, dass Frau Livni und Herr Abbas, durch eine Wahl gestärkt, den Friedensprozess im nächsten Jahr mit größeren Elan vorantreiben werden. Gewiss mögen einige, die diese Chancen stören wollen, provokativ agieren. Am Ende aber wird die Vernunft siegen. Daran glaube ich unumstößlich fest.

Mit freundlichen Grüßen

Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.12.2008
Von:
-

Ich kann nicht verstehen das Sie nachts schlafen koennen.

Wie koennen Sie Ihr gewissen beruhigen wenn Sie als Beauftragter zur bekaempfung des Antisemitismus arbeiten?

Die SPD und dem Auswaertige Amt machen sich an alle seite schuldig an Menschenrechte verletzungen....

Welche Sie als sprecher verteidigen muessen.

Ich behalte mich dann auch das recht vor was ueber Antisemitismus und Menschenrechte sagen zu durfen. Die SPD findet dem verhalten von Frau Ypsilanti gerecht oder den warnung an Hr. Clement "Menschen in der SPD haben eingeschraenkte menschenrechte" normal?

Dies koennen Sie doch nicht unterstuetzen, oder?

Schlimmer wird es allerdings, wenn mann selber betroffen ist von dem Verletzungen der Menschenrechte durch die SPD und seine mitglieder (Hr. Steinmeier)

Wissen Sie was dem Europaeische Gerichtshof der Menschenrechte als
schwerste verstoss gegen die Menschenrechte ahndet?

Ich sags Ihnen; "ein eigene buerger die einreise im eigene land untersagen oder unmoeglich machen"
www.echr.coe.int
unter when can I apply to the European Court)


Und genau dies macht Hr. Steinmeier (deutsche botschaft in Dublin) mit unser tochter !! Ihr mutter ist deutsche , aber unser tochter bekommt seit zwei jahren schon keinen deutsche Ausweis. Und das alles auf zweifelhafte argumenten, welche selber Dick Roche, minister in Irland entsetzt haben. Nicht zu sagen das dem ruf der deutsche Botschafter (Hr. Pauls) sehr schlecht ist.

Ihnen ist bestimmt auch denn Abkommen der Vereinigte Nationen ueber die Menschenrechte von Kinder (Art. 7) bekannt? Kinder haben ab geburt das recht auf einen nationalitaet/ausweis.

Ihr SPD verstosst damit gegen abkommen der Europaeische Union und Vereinigte Nationen.
Was denken Sie mit diese Menschenrechte verletzungen zu tun in verhaeltnis zu Ihre taetigkeit als Beaftragter fur Antisemitismus der OSZE?
Antwort von Prof. Gert Weisskirchen
bisher keineEmpfehlungen
21.01.2009
Prof. Gert Weisskirchen
Sehr geehrter Herr ,

die Außenpolitik und das Auswärtige Amt sind für eine Änderung oder Streichung des Art. 10 EGBGB nicht zuständig, da Fragen des Internationalen Privatrechts in der Zuständigkeit des Bundesministeriums der Justiz liegen.

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in der Namensrechtssache Grunkin-Paul vom 14.10.2008 ist dem Auswärtigen Amt bekannt. Es wird derzeit durch das Bundesministerium für Justiz, das für Fragen des Internationalen Privatrechts und Zivilrechts (dazu gehört auch das Namensrecht) federführendes Bundesressort ist, und dem Bundesministerium des Inneren, das für Fragen des Personenstands zuständig ist, noch geprüft, wie der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 14. Oktober 2008 aus der Sicht des deutschen Rechts Rechnung zu tragen ist. Hier ist in diesem Jahr mit einer Entscheidung zu rechnen!

Mit freundlichen Grüßen
PROF. GERT WEISSKIRCHEN, MdB
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