Prof. Dr. Norman Paech (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Prof. Dr. Norman Paech
Jahrgang
1938
Berufliche Qualifikation
Hochschullehrer, Professor
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1, Hamburg
(...) In der Tat wird diese skandalöse Praxis bereits seit 2004 durchgeführt. Die ersten Anhörungen von Flüchtlingen durch dubiose Delegationen afrikanischer Botschaftsangehöriger wurden in Hamburg von breiten Protesten begleitet. Leider haben die zahlreichen Proteste bislang nicht zu einer Beendigung dieser Praxis geführt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Soziales
25.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Paech,
ich möchte ihnen eine Frage zu den Koalitionsabsichten der Linkspartei für die kommenden Bundestagswahlen stellen.

Die Linke geht ebenso wie alle anderen Parteien ohne Koalitionsaussage in den Wahlkapf 2009. Dies ist für mich absolut unverständlich, da sich die Linke im gegensatz zu den Grünen und der FDP, keine weiteren Koalitionsmöglichkeiten offenhalten muss. Die Sachlage ist offensichtlich: Die Linke verzichtet im Bundestagswahlkapf auf einen Regierungsanspruch und tritt wieder einmal als Protestpartei an.
Dies ist meiner Ansicht nach ein sehr großer Fehler, da es unabhängig von den Koalitionsabsichten der SPD und der Grünen sehr viel einfacher wäre sich zu einem linken Regierungsbündniss zu bekennen.
Mir ist unverständlich wie die Mindestlohnforderungen oder auch die Abschaffung von Studiengebühren der drei linken Parteien Parteien nicht in ein Koalitonsausschuss passen.
Wie ist es möglich, auch wenn sich die SPD unter Schröder sich mehr zur Mitte bewegt hat, dass sich die Linke komplett verweigert?
Es ist doch gerade eine Tugend der Linken, sich kompromissbereit zu zeigen und der Schritt auf die Sozialdemokraten wäre ein Beweis für das Streben der Linken in Deutschland soziale Politik zu gestalten. Es würde vielmehr die SPD als sturen Verweigerer darstellen und dieser auch Wählerstimmen kosten.

Gruß


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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Paech,

mein Name ist und ich bin Oberstufenschüler des Heilwiggymnasiums.
Im Rahmen eines Projektes meines Leistungskurses Gemeinschaftskunde, zum Thema Bundestagswahl, da wir zum ersten Mal wahlberechtigt sind, führe ich eine kleine Umfrage durch.
Es geht darum, wie der Zusammenhang zwischen Wahlkampf und Wahlprognosen/ Meinungsforschungsergebnissen ist und darum, wie die Medien den Wahlkampf der Parteien beeinflussen.

Ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen könnten, um meine Fragen zu beantworten.

1. Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Wahlkampf und Wahlprognosen, wenn ja, welchen?
2. Lassen Sie/ Ihre Partei sich im Wahlkampf oder beim Wahlprogramm von Prognosen beeinflussen, wenn ja/ nein, warum?
3. Erstellen Sie Ihr Wahlprogramm unter anderem auf Grundlage von Meinungsforschungsergebnissen, wenn ja/ nein, warum?
4. Sind Sie der Meinung, dass Wahlprognosen die Psyche der Wähler beeinflussen und somit auch ihr Wahlverhalten, wenn ja/ nein, warum?

Ich danke Ihnen vielmals, für die Beantwortung der Fragen.

Mit freundlichen Grüßen


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