Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Prof. Dr. Maria Böhmer
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Ludwigshafen/Frankenthal , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
38,4%
Landeslistenplatz
2, Rheinland-Pfalz
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(...) So habe ich mich etwa bei meiner letzten Türkeireise im April dieses Jahres in Gesprächen mit mehreren Ministerin der türkischen Regierung, u.a.dem damaligen Innenminister Ataley und dem damaligen Staatsminister Simsek, in dem langjährigen Rechtsstreit um Ländereien des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel in der Südosttürkei nachdrücklich für eine Lösung eingesetzt, die die Interessen der christlichen Minderheit berücksichtigt. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Prof. Dr. Maria Böhmer hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
04.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

bitte beantworten Sie folgende 4 Fragen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrungen in der Politik, nicht zuletzt auch aus Ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete, die Thematik vertraut ist.

1. Trifft es zu, dass das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) durch die Vertragspartner des Einigungsvertrages vom 31.08.1990 ausschließlich für die Bürger und Versicherten des Beitrittsgebietes bestimmt wurde, um deren Rentenbelange nach der Wiedervereinigung zu regeln?

2. Waren Ihrer Meinung nach die Deutschen, die vor dem Mauerfall und Wiedervereinigung die DDR verlassen haben und rechtsstaatlich in die alten Bundesländer eingegliedert wurden, zum Zeitpunkt des Beitritts der DDR als DDR-Bürger anzusehen?

3. Die ehemaligen DDR-Flüchtlinge wurden im Zug ihrer Eingliederungsverfahren nach geltendem Recht (Fremdrentenrecht) in die bundesdeutschen Sozialversicherungen übernommen. Die Rentenversicherungsträger haben den Versicherten darüber entsprechende Bescheide erteilt. Können Sie ein Gesetz nennen, das nach erfolgtem Beitritt der DDR die Löschung dieser Rentenanwartschaften und eine Neubewertung nach dem RÜG zulässt bzw. sogar verlangt? Können Sie ein Gesetz nennen, das die Versicherungsträger aus der Pflicht entlässt, die betroffenen Versicherten darüber zeitnah zu informieren, also auf die Versendung entsprechender Aufhebungsbescheide zu verzichten?

4. Der Bundestag ist lt. Grundgesetz der Gesetzgeber. Die Gesetzesvorlagen werden in der Regel von Fachleuten aus den einschlägigen Ministerien erstellt. Gesetzeskraft erhalten diese nach der Verabschiedung durch den Bundestag.
Halten Sie es für vertretbar, dass die Exekutive nach der Verabschiedung eines Gesetzes dieses Gesetz eigenmächtig auf eine weitere Zielgruppe anwendet, die bei der Debattierung und Verabschiedung des Gesetzes ausdrücklich ausgeschlossen wurde?

Mit freundlichem Gruß,
Dr.-Ing.

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Frage zum Thema Soziales und Familie
07.09.2009
Von:
-

Sehr geehrte Frau Prof. Dr.Böhmer,

welche Maßnahmen / Initiativen werden Sie ergreifen um im Fall Ihrer Wahl in den deutschen Bundestag, die Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung voranzutreiben?

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Prof. Dr. Maria Böhmer
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2009
Sehr geehrte Frau -,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage vom 7. September.

Es ist Ziel der CDU/CSU die Umsetzung der UN-Konvention voranzutreiben, um gemeinsame Lebensräume für behinderte und nicht behinderte Menschen zu schaffen. Nur wenn jeder Mensch von klein auf die Chance hat, am gesellschaftlichen Leben durch Eingliederung teilzunehmen, können Vorbehalte gegenüber Behinderten abgebaut werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, eine Barrierefreiheit in Bezug auf Verkehrsmittel sowie eine Teilhabe am Arbeitsleben für alle Personenkreise zu erzielen. Die CDU/CSU will mithilfe der neuen Maßnahme "Unterstützte Beschäftigung" Alternativbeschäftigung auch außerhalb von Werkstätten für behinderte Menschen ermöglichen. Die CDU/CSU ist der Meinung, dass das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt werden muss und zwar durch Bedarfsfeststellungs- und Hilfeplanverfahren, welche die individuellen Bedürfnisse der behinderten Menschen reflektieren. Mithilfe des Wohn- und Betreuungsgesetzes soll Sicherheit bei Verträgen außerhalb von Heimen geschaffen werden. Die Eingliederungshilfe bezieht sich zudem auf eine verstärkte Betreuung von behinderten Kindern in Pflegefamilien. Die Unterbringungen von behinderten Kindern in Familien soll einer Wohnheimsunterbringungen vorgezogen werden.

Es ist der CDU/CSU ein Anliegen das Leben von Menschen mit Behinderung zu erleichtern und ihnen die Hilfe zu geben, die sie für ihren Alltag benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

Maria Böhmer
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Frage zum Thema Soziales und Familie
07.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Professor Dr. Böhmer,

bezüglich der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention möchte ich gerne Ihre Meinung zum Artikel 20, insbesondere zur Frage der Verwirklichung des Grundrechtes auf persönliche Mobilität, nachfragen?

Haben Sie eigene Kenntnis davon, ob diese Frage zwischenzeitlich schon einmal bezüglich einer staatlichen Umsetzung in einen real verwirklichbaren Anspruch für die behinderten Menschen, in den zuständigen politischen Entscheidungsgremien erörtert wurde?

Haben Sie eine Vorstellung über die Hindernisse für die betroffenen behinderten Menschen, aus dem verbrieften Rechtsanspruch der UN-Konvention, tatsächliche Mobilität zur Teilhabe an der Gesellschaft, trotz der jeweils individuellen Situation erlangen zu können?

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rückantwort.
Mit freundlichen Grüßen

(Tetraplegiker)
Antwort von Prof. Dr. Maria Böhmer
1Empfehlung
23.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 8. September 2009. Ich habe großes Verständnis für Ihre schwierige persönliche Situation. Mir ist bewusst, dass Politik für Menschen mit Behinderung kein Minderheitenthema ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb ist es das Ziel der Union, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voranzutreiben, um gemeinsame Lebensräume für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen.

Seit dem 26. März 2009 ist die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland verbindlich. Ihre Umsetzung auf nationaler Ebene befindet sich jedoch in einer Anfangsphase, dies bedeutet, dass noch keine konkreten Details beschlossen wurden. Es ist jedoch das Ziel der Union, diese Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere Artikel 19 und 20, mit den Betroffenen abzustimmen und zukünftig Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache bei allen (politischen) Entscheidungen einzubeziehen.

Nur wenn jeder Mensch von klein auf die Chance hat, am gesellschaftlichen Leben durch gezielte Eingliederung teilzunehmen, können Vorbehalte gegenüber Menschen mit Behinderung abgebaut werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade die persönliche Mobilität von Menschen mit Behinderung durch unterschiedliche Arten der Förderung zu ermöglichen. Dies beinhaltet spezielle Fahrdienste, angepasste öffentliche Verkehrsmittel, vergünstigte Beförderungen bzw. eine Befreiung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine Ermäßigung der Kraftverkehrzeugssteuer. Zudem sollen Menschen mit Behinderungen Hilfen für die Beschaffung von Kraftfahrzeugen oder für den Umbau von Fahrzeugen gewährt werden.

Es ist mir ein Anliegen, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu erleichtern, ihnen Barrierefreiheit zu sichern sowie die notwendigen Hilfen im Alltag zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Maria Böhmer
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Frage zum Thema Gesundheit
10.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Böhmer,

die Gesundheitsversorgung in Deutschland bereitet mir immer mehr Angst und Kopfzerbrechen.

Die Kassenbeiträge werden regelmäßig erhöht. Die Ärzte beklagen, dass die Arzthonorare vorne und hinten nicht reichen, um eine Praxis zu führen. Aufgrund der Budgetierung können die Ärzte den Patienten nicht mehr die Versorgung zukommen lassen , die sie brauchen.

Die Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal scheinen am Rande des erträglichen zu sein. Immer mehr Ärzte wandern deshalb nach einem hochwerigen Medizinstudium in Deutschland aus und das, obwohl wir Steuerzahler diesen Menschen das Studium mitfinanzieren, damit sie uns mit ihren erworbenen Kenntnissen den Menschen helfen und Leben retten sollen.

Ich erlebe es leider immer häufiger, länger auf einen Arzttermin warten zu müssen. Ich höre nicht selten " wir können Ihnen erst einen Termin in einem Monat anbieten" (diese Antwort erhalte ich immer dann, wenn mir die Frage nach der Krankenkassenzugehörigkeit gestellt wird). Sie können sich sicherlich denken, dass eine solche Aussage bei Versicherten der PKV nie kommen wird. Das Problem ist: ICH HABE DIE BESCHWERDEN JETZT UND NICHT ERST IN EINEM MONAT!!!

Hier meine Fragen:

1. Was Gedenken Sie zu tun, damit zukünftig gewährleistet ist das alle Menschen eine ausreichende medizinische Versorgung erhalten?

2. Sind Sie für oder gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems (oder anders formuliert: Wollen Sie uns Patienten den gierigen Kapitalgesellschaften überlassen, damit diese auf Kosten der Gesundheit anderer einen maximalen Profit herausholen können)?

Mir ist bewusst, dass diese Fragen nicht einfach und in ein paar Sätzen zu beantworten sind. ich wäre Ihnen jedoch dankbar, wenn Sie sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen und mir antworten würden, weil es sich hier um ein sehr ernstes Thema handelt, welches jeden einzelnen in diesem Land betriftt.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Prof. Dr. Maria Böhmer
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16.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 10. September 2009, in der Sie Ihre Sorge um das deutsche Gesundheitssystem formulieren.

Es ist unser Ziel, dass auch in Zukunft jeder in Deutschland eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung erhält und alle am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik von CDU und CSU stehen die Patienten und Versicherten. Mir ist bewusst, dass aufgrund von medizinischem und medizinisch-technischem Fortschritt sowie dem demographischen Wandel die Struktur, Organisation und Finanzierung sowohl der gesetzlichen als auch der privaten Krankenversicherung ständig entwickelt werden müssen.

Deshalb ist es auch das Ziel der Union, die Finanzierbarkeit der gesundheitlichen Versorgung zu sichern und die gesetzliche Krankenversicherung mittelfristig auch im Hinblick auf mehr Generationengerechtigkeit konsequent weiterzuentwickeln. Es sollen für die Versicherten zusätzliche Belastungen in Grenzen gehalten und Entlastungsspielräume genutzt werden. Hohe Qualitätsstandards müssen auch in Zukunft in allen Versorgungsbereichen gewährleistet bleiben.

Zudem ist es uns ein Anliegen, dass Versicherte und Patienten bundesweit unkomplizierten Zugang zu unabhängiger Information und Beratung im Gesundheitswesen erhalten. Unabhängige Patientenberatung sollen aus diesem Grund gestärkt und die Patientenrechte in einem eigenen Patientenschutzgesetz weiterentwickelt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Maria Böhmer
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Frage zum Thema Soziales und Familie
14.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Böhmer,

ich bin Rentner und stelle die Frage, weshalb ich am 27.9.2009 Sie und Ihre Partei wählen soll!

Mich interessiert vor allem, sind die Renten auch in Zukunft sicher (ohne Nullrunden)? Ist eine qualifiziert Gesundheitsbehandlung ohne weitere Zuzahlungs- und Leistungs- einschränkungen und Wahltarife zugunsten der PKV gegeben? Wie soll die Pflege alter Menschen im Verhältnis zu ihrer Nettorente bezahlbar gestaltet werden, da immermehr Alleinlebende die Pflege in Anspruch nehmen müssen? Vielfach sind die Kinder auswärts berufstätig und wohnhaft.

Für eine Antwort danke ich Ihnen.

Mit freundlichem Gruß

Mähler
Antwort von Prof. Dr. Maria Böhmer
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21.09.2009
Sehr geehrter Herr Mähler,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15.09.2009. Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen.

Zunächst möchte ich auf Ihre Frage eingehen, ob die Rente auch in Zukunft sicher sei. Seit Einführung der dynamischen gesetzlichen Rente im Jahr 1957 sind die Renten noch nie gekürzt worden, dabei soll es auch in Zukunft bleiben. Die Union steht für solide Rentenfinanzen, einen stabilen Rentenbeitrag und für eine gerechte Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner am Wohlstand. Zum 1. Juli 2009 wurden die Renten um 2,41 Prozent in den alten Ländern bzw. um 3,38 Prozent in den neuen Ländern angehoben. So stark sind die Renten im Westen seit 1994 und im Osten seit 1997 nicht mehr gestiegen. Dieser Erfolg wäre ohne die unter der Regierung von Bundeskanzlerin Merkel eingeleiteten Politik für mehr Wachstum und Beschäftigung der letzten Jahre nicht möglich gewesen.

Des Weiteren wollten Sie wissen, ob eine qualifizierte Gesundheitsbehandlung ohne weitere Zuzahlungen und Leistungsbeschränkungen u.a. möglich ist. Lassen Sie mich eines vorausschicken: CDU und CSU wollen, dass auch in Zukunft jeder in Deutschland - unabhängig von Einkommen, Alter, sozialer Herkunft oder gesundheitlichem Risiko - eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung erhält und alle am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik stehen die Patienten und Versicherten. Unser Ziel ist es, die Finanzierbarkeit der gesundheitlichen Versorgung zu sichern und die gesetzliche Krankenversicherung mittelfristig auch im Hinblick auf mehr Generationengerechtigkeit konsequent weiterzuentwickeln. Wir wollen für die Versicherten zusätzliche Belastungen in Grenzen halten und Entlastungsspielräume nutzen. Die Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen ist dabei ein wichtiges Element. Hohe Qualitätsstandards müssen auch in Zukunft in allen Versorgungsbereichen gewährleistet bleiben. Hinzukommen muss mehr Transparenz und echte Wahlfreiheit für Versicherte.

Was die von Ihnen angesprochenen privaten Krankenversicherungen anbelangt, so bekennen wir uns zu leistungsfähigen privaten Krankenversicherungen, die zu einem freiheitlichen Gesundheitssystem in Zukunft als Voll- und Zusatzversicherung gehören. Wir wollen, dass die gesetzlichen Möglichkeiten der Zusammenarbeit von gesetzlicher und privater Krankenversicherung beim Angebot von Wahl- und Zusatzleistungen stärker als bisher genutzt und erweitert werden.

Zum Schluss möchte ich noch auf Ihre Frage nach der Ausgestaltung einer bezahlbaren Pflege von alten Menschen antworten. Die von CDU und CSU 1995 eingeführte Pflegeversicherung hat sich bewährt. In der vergangenen Legislaturperiode wurden zudem erstmals die Leistungen angehoben. Dadurch ist es gelungen, mehr Zuwendung für die Betroffenen, insbesondere für Demenzkranke, mehr Qualität und Transparenz und weniger Bürokratie durchzusetzen. Ziel ist es, ein hohes Niveau der Pflegeleistung sicherzustellen und einen steigenden Zuzahlungsbedarf zu Lasten der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen und der Sozialhilfeträger zu verhindern. Wir verstehen Pflege als einen wichtigen Dienst am Menschen. Wir wissen, dass dafür Zeit für die persönliche Ansprache und Zuwendung notwendig ist. Die Pflegeversicherung muss auch in Zukunft einen verlässlichen Beitrag zur Absicherung des Pflegerisikos leisten und eine hohe Qualität von Betreuung und Pflege bieten. Eine umfassende soziale Absicherung ist unverzichtbar. Sie entbindet jedoch den Einzelnen nicht davon, seine Eigenverantwortung und Eigeninitiative zur Absicherung des Pflegerisikos und zur Gestaltung der Pflege wahrzunehmen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie der CDU und mir am 27. September Ihre Erststimme und Zweitstimme geben würden. Sie können sicher sein, dass wir auch in Zukunft an unserem Grundsatz festhalten, zum Wohle der Menschen unsere politischen Entscheidungen zu treffen. Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Immer wenn unser Land vor wichtigen Weichenstellungen stand, konnten sich die Menschen sicher sein, dass das Land mit CDU und CSU auf sicherem Kurs ist. Wir haben gegen große Widerstände die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland verankert und damit Wohlstand und soziale Sicherheit ermöglicht. Wir wollen dafür sorgen, dass Deutschland gestärkt aus der Wirtschafts- und Finanzkrise hervorgeht. Dafür bedarf es einer stabilen Bundesregierung mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre
Maria Böhmer
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