Prof. Dr. Annette Schavan (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Prof. Dr. Annette Schavan
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
10.06.1955
Berufliche Qualifikation
Studium katholische Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Wohnort
Ulm
Wahlkreis
Ulm
Ergebnis
42,8%
Landeslistenplatz
2, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) So wurde beispielsweise das Inkrafttreten der Absenkung für Fotovoltaik-Dachanlagen auf den 1. April 2012 verschoben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
nicht beteiligt
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Prof. Dr. Annette Schavan
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Frage zum Thema Familie
30.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan,

Wie stehen Sie zum Bereuungsgeld?

Frau Dr. Merkel sagte dem "Westphallen-Blatt":
"Das Betreuungsgeld ist zusammen mit dem Ausbau von Betreuungsplätzen ein fester Bestandteil unserer Politik für die Wahlfreiheit von Eltern"

Hier ein Beispiel aus der Realität:

In Mörfelden-Walldorf soll am 15 Mai in der Sadtverordnetenversammlung eine neue Gebührensatzung für Kindertagesstätten beschlossen werden.
Nach der neuen Satzung soll man für eine U3 Betreuung in der Zeit von 7:00 – 16:30 Uhr zw. 402 € und 474 € + 60 € Verpflegung bezahlen. Die Höhe ist abhängig vom Gesamtbetrag der Einkünfte nach § 2 EstG.
Jetzt mal angenommen man hat zwei Krippenkinder (fürs zweite zahlt man die Hälte der kleineren Gebühr):
min. Gebühr in der Zeit 7:00 – 16:30 Uhr: 402€ + 201 € + 120 € Verpflegung = 723 €
max. Gebühr in der Zeit 7:00 – 16:30 Uhr: 474 € + 237 € +120 € Verpflegung = 831€

Die minimale Gebühr zahl man bis zu einem monatlichen Gesamtbetrag der Einkünfte nach § 2 EstG von 3000 € den maximalen Betrag ab 6000 €.


Wie soll ein Eheparter in dem Niedrieglohnland Deutschland erstmal 700€ - 800€ netto verdienen?

Auch wenn man mehr verdienen würde, arbeitet der Parter dann fast nur für die Kinderbetreuungskosten. Dann bleibt man doch lieber Zuhause und kassiert 300 €.

Wo wäre hier die von der Frau dr. Merkel genannte WAHLFREIHEIT, wenn man sich das Eine gar nicht leisten kann?


Mit freundlichen Grüßen



Quellen:
www.handelsblatt.com

ksd.moerfelden-walldorf.de
Antwort von Prof. Dr. Annette Schavan
bisher keineEmpfehlungen
11.05.2012
Prof. Dr. Annette Schavan
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Argumentation vom 30. April 2012.

Die Diskussion um das geplante Betreuungsgeld wird im Moment sehr emotional geführt. Auf der einen Seite stehen die Argumente Wahlfreiheit und Anerkennung privater Erziehungsleistungen. Auf der anderen Seite wird auf mögliche Fehlanreize hingewiesen sowie den Punkt Erwerbsarbeit von Frauen. Auch darf man nicht übersehen, dass die Mehrzahl der Eltern von unter dreijährigen Kindern nach wie vor die Erziehung in der Familie der Krippe vorzieht.

Leider verzerrt die derzeitige öffentliche Debatte das ernsthafte Bemühen der Bundesregierung, eine Regelung, die bereits von der Großen Koalition 2008 im Zusammenhang mit dem Gesetz zum Krippenausbau beschlossen wurde, konkret auszugestalten. Sie dürfen versichert sein, dass auch die von Ihnen genannten Argumente im weiteren Prozess berücksichtigt werden.

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt. Ihre Annette Schavan
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Frage zum Thema Kultur
02.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Schavan,

berufsbedingt (als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Anatomie) und angesichts des von vielen beklagten moralischen Versagens von Angehörigen der so genannten Elite interessiere ich mich sehr für Ihre Dissertationsarbeit mit dem Thema "Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung", von deren Exeistenz ich ausgehe, nachdem ein "Schavanplag" dieses so darstellt (1).

Ist es Ihnen möglich, hier kurz mitzuteilen, was an der "heutigen Gewisssensbildung" anders sein sollte - und dürfte - als an der "gestrigen"?

Ich würde mich auch gern ausführlich mit Ihren angewandten Methoden befassen.

Könnten Sie mir zu diesem Zweck bitte ein Exemplar Ihrer Arbeit übersenden?

Dafür wäre ich Ihnen dankbar.

Meine Anschrift würde ich Ihnen bekanntgeben, sobald Sie Ihre Bereitschaft erklärt haben.


Mit frdl. Gruß
Dipl. Mediziner
Gruppe Justizkontrolle / Scientologyabwehr Deutschland
Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr

1) schavanplag.wordpress.com

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
06.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Ministerin;

im Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre "Guttenberg" haben Sie öffentlich gesagt: "Als jemand, der vor 31 Jahren promoviert hat und in seinem Berufsleben viele Doktoranden begleiten durfte, schäme ich mich nicht nur heimlich."

Warum tun Sie nicht das, was auch der damalige Verteidigungsminister getan hat?
Oder müssen wir Wähler uns jetzt für Sie schämen?

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