Peter Hettlich (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Peter Hettlich
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Diplomingenieur für Agrarwissenschaften und Projektsteuerer
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Döbeln - Mittweida - Meißen II
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Sachsen
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(...) In unserem Bundestagsantrag 16/842 vom 08.03.2006 hatten wir gefordert, daß u.a. der Genehmigungsvorbehalt für Fernbusslinien entfallen soll, da wir nicht erkennen können, warum die DB mit dem Schienenfernverkehr privilegiert werden soll. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
20.07.2009
Von:

Zum 40. Jahrestag der bemannten Mondlandung schreiben Sie:

"Die bemannte Raumfahrt in ihrer jetzigen Form ist eine hoffnungslose Sackgasse, die Zukunft gehört unbemannten Missionen".

Desweiteren führten Sie aus, dass die wichtigste Erkenntnis, die man seit der Mondlandung gewonnen habe sei, dass solche Missionen dem technologischen Fortschritt wenig dienten. Die internationale Raumstation ISS sei ein "Fass ohne Boden mit zu geringem wissenschaftlichen Output".

Meine Frage: Werden Sie sich also künftig dafür einsetzen, aus den internationalen Verträgen der ISS auszusteigt? Werden sich versuchen zu verhinden, dass sich Deutschland weiter an bemannten europäischen oder gar internationalen Projekten weiterhin beteiligt?

Des weiteren: Wie stehen die Kosten für andere Forschungsprojekte, wie etwa unbemannte Sonden, oder große Teleskopanlagen im Verhältnis zu ihrem Nutzen?

Vielen Dank für die Beantwortung im voraus!

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
22.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hettlich,
den u.a., Artikel mit der Beantwortung werden Sie sicherlich kennen.
Meine Frage: Ist es notwendig das Sie sch selber, das Parlament und die Verwaltung mit solchen abstrussen Fragen beschäftigen?
Nennen Sie mir bitte Ihre Beweggründe für die Fragestellung.

Ausserirdische landen nicht in Deutschland

von markus um 17:04 am Sonntag, 19. Juli 2009

Der Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich (Grüne) hat der Bundesregierung einige Fragen zu Ausserirdischen gestellt. Dabei ging es konkret um Fragestellungen, wie hoch die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit für die "Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen” einschätzt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass diese auf dem ” Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen”. Weiter ging es darum, ob die Bundesregierung für eien solchen Fall vorbereitet ist, ob es Verhaltungsanweisungen, Leitlinien und bestimmungen gibt und wie die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen für diesen Fall geregelt sind.

Der Staatssekretärs Jochen Homann hatte in seiner Antwort vom 22. Juni 2009 sicherlich viel Spass beim formulieren (lassen):

Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden. Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.
Antwort von Peter Hettlich
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Peter Hettlich
Lieber Herr ,

ich bitte vielmals um Entschuldigung, daß ich Ihre Frage noch nicht früher beantwortet habe.

Ausgangspunkt meiner Kleinen Frage war eigentlich ein kleiner Aprilscherz - so etwas sollte auch im Parlament möglich sein - die wir in Form einer Kleinen Anfrage am 01.04. eingereicht hatten.

Ein erster Teil der Fragen hatte durchaus einen ernsten Hintergrund, denn schließlich geben wir über die ESA viel Geld aus, um extrasolare Planeten zu finden. Die Sonde CoRoT ist dabei sehr erfolgreich und hat bereits einige Planten der "Erdenklasse" entdecken können. Dahinter steckt natürlich die Suche nach der Antwort auf die Frage: "Sind wir im Weltraum alleine?". Und mit CoRoT zeigen wir ja auch, daß wir gerne eine Antwort haben möchten.

Im zweiten Teil haben wir etwas witziger und dem 1. April angemessen u.a. danach gefragt, wer eigentlich bei der Bundesregierung verantwortlich wäre, wenn uns Außerirdische besuchen würden. Darauf wollte und konnte die Bundesregierung uns leider keine Antwort geben, weshalbe ich noch zweimal schriftlich nachgefragt habe. Soviel Ernst/Spaß muß erlaubt sein.

Mit herzlichen Grüßen

Peter Hettlich


PS: Wenn Sie die Kleinen und schriftlichen Anfragen und die dazugehörigen Antworten haben möchte, dann können Sie mich direkt anmailen unter peter.hettlich@t-online.de, und ich schicke Ihnen dann die pdf-Dateien.
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Frage zum Thema Wirtschaft
10.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hettlich,
ich würde gerne wissen, ob soziale und ökologische Kriterien im öffentlichen Beschaffungswesen Berücksichtigung finden. Wird beim Einkauf z.B. von Büromaterialien, Kaffee, etc. für den Bundestag auf Nachhaltigkeit, gerechte Löhne und Arbeitszeiten
geachtet ?
Wenn nein, warum nicht? Würden Sie sich als Abgeordneter für faire Beschaffung einsetzen?
Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Peter Hettlich
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Peter Hettlich
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Bündnis 90/Die Grünen haben sich bei der Novellierung des Vergaberechts stark dafür eingesetzt, daß soziale und ökologische Kriterien den ökonomischen Kriterien gleichgesetzt werden. Leider hat die Große Koalition dieses in der Novellierung nicht in die Tat umgesetzt.

Daher bleibt es vorerst wohl der bisherigen Regelung, daß weiterhin nur die ökonomischen Kriterien beachtet werden müssen.

Ich setze mich schon seit langem für die Vergabe auch nach sozialen und ökologischen Kriterien ein und werde dies auch nach meinem Ausscheiden aus dem Bundestag im Oktober dieses Jahres als Bauleiter und Projekt- steuerer beruflich weiter verfolgen.

Mit herzlichen Grüßen


Peter Hettlich
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