Sehr geehrter Herr

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vielen Dank für Ihre Frage. Wie ich schon in meiner Antwort an Herrn Schneider beschrieben habe, musste infolge der Verdoppelung des Platzes, der Rollstuhlfahrern und Personen mit Kinderwagen zur Verfügung steht, die Anzahl der Sitzplätze reduziert werden. Nur noch 17 Sitzplätze sind allerdings ungewöhnlich. Ich kann aktuell nicht beurteilen, was das Busunternehmen bewogen hat, einen solchen Bus anzuschaffen, und kann mir nur schwer vorstellen, dass dies zukünftig die Regel sein wird. Ich werde der Sache nachgehen und das Ergebnis dann hier nachtragen. Grundsätzlich gilt: Dort wo das Fahrgastaufkommen dies erfordert, sollen zukünftig zusätzliche und größere Busse zum Einsatz kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ole Thorben Buschhüter
Ergänzung vom 21.10.2011
Sehr geehrter Herr

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ich habe mich wegen der "Fahrzeuge mit wenigen Sitzplätzen" mit dem HVV in Verbindung gesetzt und dort folgendes erfahren:
"Es handelt sich bei diesen Fahrzeugen um Standard-Linienbusse (12 m / Citaro mit 18 Sitzplätzen +2 Notsitzen) der Firma Jasper (hier TOG als damalige Tochter von Jasper), die vor einigen Jahren als Versuch mit einem deutlich ausgeweiteten Stehplatzbereich angeschafft wurden. Die Serie umfasst nach unseren Informationen 15 Fahrzeuge, die seit ca. fünf Jahren im Liniennetz der Hochbahn eingesetzt werden. Die Hochbahn hat mit ihren Tochterunternehmen derzeit 850 Linienbusse im Einsatz. Gemessen daran ist der Anteil dieser besonderen Fahrzeuge mit unter 2% sehr gering.
Der Gedanke zu diesen "ausgeräumten" Fahrzeugen entstand aus den Erfahrungen auf den nachfragestarken Tangentialverbindungen (20/25 vor Umstellung auf Gelenkbusbetrieb, 23, 27) mit abschnittsweise hoher Nachfrage auf relativ kurzen Reiseweiten zur Schnellbahn, hoher Nachfrage durch Kinderwagen und ausgeprägten Verkehrsspitzen. In den Hauptverkehrszeiten konnten gute Erfahrungen mit diesen Fahrzeugen durch kurze Fahrgastwechselzeiten an den Haltestellen und die hohen Kapazitäten durch mehr Stehplätze gewonnen werden. Außerhalb der Verkehrsspitzen sind diese Fahrzeuge jedoch schnell in die Kritik geraten. Daher wurden keine weiteren Fahrzeuge mit dieser besonderen Innenraumgestaltung angeschafft.
Die wenigen "ausgeräumten" Fahrzeuge der Firma Jasper werden überwiegend auf den Tangentialverbindungen im MetroBus-Liniennetz eingesetzt. Die letzten Serien der Stadtbusse der Verkehrsunternehmen haben derzeit einen größeren Aufstellbereich (meist mit Klappsitzen ergänzt) für Rollstühle und Kinderwagen und 33 Sitzplätze bei einem Standard-Linienbus von 12 Metern Länge."
Mein Fazit: Die Anschaffung von (Standard-)Bussen mit nur 18 Sitzplätzen war ein Versuch, der von den Fahrgästen nicht angenommen wurde und deshalb auch nicht fortgesetzt wird. Die Busse dieser Art, die bereits angeschafft wurden, werden aber noch eingesetzt. Bei Neuanschaffungen verfügen Standard-Busse wieder über 33 Sitzplätze. Mehr Sitzplätze wären möglich, wenn der Bereich für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen wieder reduziert würde. Dafür gibt es politisch jedoch keine Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Ole Thorben Buschhüter