Norbert Geis (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Norbert Geis
Jahrgang
1939
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Aschaffenburg
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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Ob Michel Friedmann diese Aussage wirklich getroffen hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Es war gestern der Aufmacher in der Sendung Johannes B.Kerner. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
25.01.2007
Von:

Guten Tag Herr Geis,

mich würde interessieren, wie Sie zum geplanten Nichtrauchergesetz gestanden haben, das im Bundestag so kontrovers diskutiert wurde, bis man festgestellt hat, dass man dafür gar nicht zuständig ist.
Hätten Sie als Abgeordneter dafür oder dagegen gestimmt?

Ihre persönliche Meinung zu diesem Thema wäre mir sehr wichtig.

Mit freundlichen Grüßen
Blumö
Antwort von Norbert Geis
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26.01.2007
Norbert Geis
Sehr geehrter Herr Blumö,

grundsätzlich würde ich einen umfassenden Nichtraucherschutz begrüßen. Ich selbst bin Nichtraucher.

Ich bin der Meinung, dass der Schutz der Nichtraucher, besonders eben in öffentlichen Einrichtungen und an Orten, an denen sich Kinder aufhalten, im Vordergrund stehen muss. Die Interessen der Zigarettenlobby sind nachrangig.

Im Übrigen hat sich gezeigt, dass in den Ländern, in denen das Rauchverbot in öffentlichen Gaststätten bereits eingeführt wurde, wie z.B. in Italien, das Verbot nicht zu den befürchteten wirtschaftlichen Einbußen geführt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Geis MdB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
01.02.2007
Von:

Herr Geis,

Ihre Stellungnahme zur Begnadigung der RAF etc. befremdet mich sehr, haben Sie, der das C (für christlich) als Maxime vorne anstellt, immer noch nicht dazugelernt ???

Was ist Reue ? Wie definieren Sie das ?

Herr Köhler sollte natürlich eine Begnadigung aussprechen, alles andere wäre eine Farce !!!

Dass Sie als Kapitalvertreter gegen die Ideologie der RAF sind, ist nachzuvollziehen. Das Wort "sozial" ist sicherlich auch ein Fremdwort für Sie. So wie Sie artikulieren, ist sozial Die Ausbeutung des Prekariats u. der einfachen "Malocher".

Warum setzen Sie sich so für die Pfründe des Kapitals ein ?

Ganz nebenbei, ich hasse das Wort Terroristen.
Wie viele, die Sie u. Ihre Clique als Terroristen betiteln, sind Revolutionäre. Hierüber sollten Sie sich Gedanken machen.

mfg

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Geis,

wie ich über Umwege erfahre haben Sie zum Entwicklungsstand der URR = Unterhaltsrechtsreform gegenüber der Presse = Spiegel u.a. ? eine Meinung geäußert, die im Verbund mit Kollegen wohl dazu führen wird/kann, dass der Zeitplan der Realisierung zum 01.04.2007 nicht eingehalten werden kann. ? Das ist zunächst ganz allgemein für ein solches Projekt mit einer Laufzeit von ca. 3-4 Jahren sehr bedauerlich.

Sind Sie der Sache als Jurist/Rechtsanwalt und Christ so intensiv nachgegangen, dass Sie den Frauen in der heutigen Zeit noch immer eine "Sonderstellung" zukommen lassen wollen ? Was soll das bedeuten ? Sind wir nicht alle eine "Sonderstellung" innerhalb des Lebensplanes der Natur ? Haben wir nicht generell festzustellen, dass die Frauen "die Nase vorn haben in Sachen emotionale Kompetenz" ?
Wieviel Scheidungsfälle haben Sie in Ihrer Kanzlei schon "ausgefochten". Das gesamte Unterhaltsthema ist doch inzwischen ein Geschäftsplan für clevere Juristen geworden und hat mit Rechtsprechung kaum noch Berührung, von Gerechtigkeit kann man sowieso nicht sprechen. Wenn eine Scheidung/Trennung zum "Prozess auf Lebenszeit" wird und mit Hilfe der Justiz "Schaukämpfe" in den Gerichtsgebäuden stattfinden müssen, dann ist in unserer Gesellschaft einiges faul.

Mich würde jetzt wirklich interessieren, ob und wann das Gesetz, für das sich die öffentliche Meinung anscheinend nicht so stark interessiert wie für ein Fussballspiel endlich verabschiedet und wie mit sog. "Altfällen" umgegangen wird.

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Frage zum Thema Familie
08.02.2007
Von:

Hallo H.Geis,

was sind ihre persönlichen Gründe, die neue Unterhaltsrechtsreform in Frage zu stellen?
Ich war 18 Jahre verheiratet bin 42Jahre alt und meine Ex-Frau freut sich, wie sie sagt, auf lebenslangen Aufstockungsunterhalt. Ihre Motivation voll ins Berufsleben einzusteigen sind sehr gering.
Das neue Gesetz hätte die Eigenverantwortung gestärkt und mir Licht am Ende des Tunnels gezeigt. Finden Sie es richtig, dass ich die nächsten 25Jahre knapp die Hälfte meines hart erarbeiteten Lohnes an meine Ex zahle, die während ich arbeiten war die Wohnung geräumt hat, einen Freund mit dem sie nicht zusammenziehen wird da ich sie ja versorge? ich bin ihre Versicherung auf Lebenszeit - Orginalton.

Ich bin traurig über ihre Äußerungen - sie nehmen mir den Mut zu Arbeiten.

MfG
B.

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Frage zum Thema Familie
12.02.2007
Von:

Gleich zum Anfang, es geht mir um die Eigenverantwortung nach einer Scheidung.
Ist Ihnen klar, dass Sie mit dem Kippen des neuen Unterhaltsrechts, ein deutliches Zeichen gegen Kinder setzen?
Die einzige Chance sich nicht zum Leibeigenen der Ex Frau zu machen, ist nicht zu Heiraten und auf gar keinen Fall darf man Kinder zeugen.
Möchten Sie keine Kinder in der Gesellschaft?
Wollen Sie die Ehe praktisch durch unmenschliche Verpflichtungen abschaffen?
Eine Bürgschaft die in die Privatinsolvenz führt, kann man leichter überwinden, als die Folgen einer Scheidung.
Der neue Gesetzentwurf war gegenüber arbeitsunwilligen Ex Frauen schon sehr "weichgespült", aber wenigstens ein Ansatz. Heut zu Tage nutzen immer mehr Frauen die Ehe als lebenslange Rente. Sie können Ehebruch begehen und haben nicht das geringste Risiko. Als Mann ist man völlig ausgeliefert.
Ich hoffe auf eine offene Antwort von Ihnen, wo Sie stehen. Wollen Sie in Zukunft Kinder oder lieber nicht? …und bitte eine Antwort mit Inhalt…

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Ihre Frage an Norbert Geis
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