Monika Hohlmeier (CSU)
Abgeordnete EU

Grunddaten
Monika Hohlmeier
© info@cducsu.eu
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Hotelkauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Bayern
Bundeslistenplatz
6
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(...) Bei der vorliegenden Problemstellung muss jedoch beachtet werden, dass die Telekommunikationsdaten als wertvolles Instrument bei der Verfolgung von Straftaten insbesondere in den Bereichen der organisierten Kriminalität und des Terrorismus dienen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
08.09.2011
Von:

Guten Tag,

warum ist in Deutschland Sodomie nicht strafbar?

Haben sie schon mal geschundene Tiere gesehen?

Weiblichen Tieren wurden Gegenstände in die Genitalien gerammt, Welpen wurden vergewaltigt, bis die inneren Organe geplatz sind.... usw...

Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da die Liste unendlich lang ist.

Weitere Infomationen hierzu kann man sich im I-Net heraus suchen.

Da ich ehrenamtlich im Tierheim tätig bin, weiß ich wie sehr Tiere unter sexuellen Mißbrauch leiden. Die körperlichen Schäden sind oft nicht mehr zu beheben. Die seelischen Schäden gleichen, den eines Kleinkindes welches ebenso mißbraucht worden ist.

Diese Gesetzes-Lücke muss unbedingt geschlossen werden.

Im Namen der Tiere hoffe ich auf baldige Änderung des Gesetzes.

Mit freundlichen Grüßen

C.
Antwort von Monika Hohlmeier
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09.03.2012
Monika Hohlmeier
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage über Abgeordnetenwatch, in der Sie Ihrer Befürchtung Ausdruck verleihen, dass Sodomie in Deutschland nicht strafbar sei.

Zwar ist es richtig, dass Sodomie an sich nicht in Gesetzen in Deutschland auftaucht, allerdings wird nach §17 Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer einem Tier länger anhaltende oder sich wiederholende Schmerzen oder Leiden zufügt. Hierunter fallen die von Ihnen beschriebenen widerlichen Handlungen eindeutig.

Auch ist der Tierschutz im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) explizit in Artikel 13 festgeschrieben. Die EU und die Mitgliedsländer werden hierin verpflichtet, "den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang" Rechnung zu tragen. Sie sehen, sowohl national als auch auf europäischer Ebene ist man sich der Verantwortung für Tiere bewusst und schreibt deren Schutz explizit fest.

Für Ihr ehrenamtliches Engagement im Tierheim und Ihren Einsatz für die Tiere möchte ich Ihnen danken und wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Hohlmeier
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Frage zum Thema Arbeit
03.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Hohlmeier,

in einer Talkshow bekundeten Sie, Sie würden BWL studieren. Nun erinnere ich mich als Pensionär, dass ich während meines Berufslebens niemals die Zeit gefunden hätte, nebenher zu studieren. Haben Sie als vielbeschäftigte Europaabgeordnete überhaupt Zeit für ein Regelstudium?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Monika Hohlmeier
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28.02.2012
Monika Hohlmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage über Abgeordnetenwatch, in der Sie sich über mein Studium erkundigen.

Tatsächlich ist es sehr herausfordernd, zusätzlich zu der Tätigkeit als Europaabgeordnete - immerhin haben wir 42 Sitzungswochen in Straßburg und Brüssel und in den verbleibenden Wochen warten viele Termine in meinem Wahlkreis - ein Studium zu absolvieren. Entgegen kommt mir hier sehr, dass es sich bei meinem Studium um ein Fernstudium handelt. Die meisten Kurse werden zugesandt und sind zu Hause zu erlernen. Auch erhält man eine Vielzahl der Lerninhalte über das Internet. Hier ist die moderne Vernetzung ein echter Segen. Meine Arbeitszeit für Studium und Beruf beträgt deshalb zumeist 80 - 100 Stunden.

Nichtsdestotrotz gibt es viele Phasen, in welchen tatsächlich neben der Arbeit als Europaabgeordnete keine Zeit für das Studium bleibt. In diesen Phasen bleibt nur, mit dem Studium zu pausieren, damit weder die Arbeit noch die Studienleistungen darunter leiden. Diese Zeiten muss ich akzeptieren, möchte aber das große Ziel eines Studienabschlusses nicht aus den Augen verlieren.


Mit freundlichen Grüßen

Monika Hohlmeier
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.02.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Hohlmeier,

ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ganz offensichtlich und nicht wirklich intensiv von Medien und co beachtet das "Handelsabkommen" ACTA derzeit im Ratifizierungsprozess zu sein sein scheint und wohl das EU-Parlament demnächst abstimmen müsste ob es das Abkommen annimmt oder nicht. Ich bin davon entsetzt - sowohl von dem Entstehungsprozess des Abkommens das anscheinend mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen und an der Öffentlichkeit und entsprechenden Instiutionen vorbei entstanden ist - als auch von den Zensurmöglichkeiten des Vertrages. Ich habe das Abkommen selber gelesen und interpretiere es so dass eigentlich jeder unbescholtene Bürger dadurch ohne Vorwarnung zum Straftäter werden könnte & die Internetprovider quasi gezwungen werden den Datenstrom zu protokollieren, zu kontrollieren und mögliche Missetäter zu bestrafen.

Deswege möchte ich folgendes wissen: Was wissen sie genaues darüber? Wieso ist der gesamte Entstehungsprozess des Abkommens unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter gewaltigem Desinteresse der Medien stattgefunden? Und vor allem entscheidend: Werden sie für das Abkommen stimmen? Ja oder nein, einfache Frage. Und wenn ja: Warum?

Ich bedanke mich für eine hoffentlich baldige Antwort,

mit freundlichen Grüßen

Antwort von Monika Hohlmeier
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28.02.2012
Monika Hohlmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage via Abgeordnetenwatch, in der Sie Ihre Besorgnis über das Anti-Counterfeiting Trade Agreement zum Ausdruck bringen.

In der vergangenen Woche wurde das ACTA-Abkommen dem Europäischen Parlament offiziell übermittelt. Nach dem offiziellen Eingang des Abkommens beginnen nun die Beratungen im Europäischen Parlament. Das Parlament, allen voran der federführend damit beauftrage INTA- Ausschuss (Ausschuss für den internationalen Handel),wird sich kritisch mit den Inhalten des Abkommens auseinandersetzen.

Auf internationaler Ebene besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Verletzungen der Rechte des geistigen Eigentums gemeinsam wirksamer zu bekämpfen. Die Fälschung von Produkten aber auch Netzpiraterie verursachen einen wachsenden finanziellen Schaden zu Lasten der rechtmäßigen Eigentümer beispielsweise von Patenten, Handelsmarken, geografischen Angaben oder auch Musik und Film. Ich bin besorgt über diese Form der Wirtschaftskriminalität und bin der Ansicht, dass die Staaten Möglichkeiten haben müssen,um Maßnahmen zu ergreifen, die Sicherheit und Ordnung wiederherstellen und Eigentum schützen.

Die von vielen Bürgern geäußerten Sorgen hinsichtlich des Abkommens nehme ich sehr ernst. Das Europäische Parlament wird keine leichtfertige Entscheidung treffen.Bereits in der Vergangenheit haben die Abgeordneten unter Beweis gestellt, dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern bewusst sind und keine Auseinandersetzung scheuen, wenn das Parlament zu anderen Schlüssen als die Europäische Kommission oder die Mitgliedstaaten kommt. Sie erinnern sich sicherlich an das "Nein" des Europäischen Parlamentes zum SWIFT-Abkommen. Auf Bitten des Europäischen Parlaments wird das ACTA-Abkommen auch dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorgelegt. Die Europäische Kommission hat die entsprechenden Schritte bereits unternommen.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Debatte darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die relevanten Dokumente öffentlich einsehbar sind:

ACTA-Abkommen in deutscher Sprache:
register.consilium.europa.eu

Berichte über die Verhandlungen:
ec.europa.eu

Studie des EP in englischer Sprache:
www.europarl.europa.eu

Rechtsgutachten des juristischen Diensts des EP:
lists.act-on-acta.eu

Entgegen allen Behauptungen laufen die Verhandlungen zu ACTA sehr transparent und demokratisch ab.

In den kommenden Wochen werde ich mich ausführlich mit dem Für und Wider des Abkommens befassen. Über Zuschriften, welche sich ernsthaft und konkret mit dem Vertrag und dessen Inhalt auseinandersetzen, bin ich dankbar und werde begründete Befürchtungen selbstverständlich in meine Überlegungen einfließen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Monika Hohlmeier
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Frage zum Thema Internationales
06.02.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Hohlmeier,

als besorgter Bürger interessiere ich mich für Ihre Meinung und Ihre Haltung zu dem Handelsabkommen ACTA und den folgenden Thesen:


ACTA ist undemokratisch und hinter verschlossenen Türen verhandelt worden.
Während Vertreter der Pharma-, Film- und Musikindustrie mitreden durften, wurden gewählte Abgeordnete und die Zivilgesellschaft ausgeschlossen. Nationale Parlamente oder das EU-Parlament durften also nicht mitreden, sie können nun lediglich zustimmen oder ablehnen.

ACTA gefährdet Menschenleben:
Harte Sanktionen im Transit sollen den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten (Generika) erschweren. Die Leidtragenden sind zumeist Menschen in Entwicklungsländern, welche sich die teure Medizin aus den Industriestaaten nicht leisten können.

ACTA bedroht das freie Internet:
Provider und Webseiten-Betreiber sollen ermutigt werden, ihre Nutzer zu überwachen und Inhalte herauszufiltern. "Freiwillige” Lösungen zwischen privaten Akteuren werden durch das ACTA-Abkommen gefördert. Dadurch werden unsere Grundrechte in die Hände der Wirtschaft gegeben.
ACTA zementiert das veraltete Urheberrecht: Das Abkommen soll eine Grundsatzentscheidung treffen, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasanten Umbrüche der modernen digitalen Welt werden ignoriert.

Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte. Stimmen Sie mit "NEIN".
Antwort von Monika Hohlmeier
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28.02.2012
Monika Hohlmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage via Abgeordnetenwatch, in der Sie Ihre Besorgnis über das Anti-Counterfeiting Trade Agreement zum Ausdruck bringen.

In der vergangenen Woche wurde das ACTA-Abkommen dem Europäischen Parlament offiziell übermittelt. Nach dem offiziellen Eingang des Abkommens beginnen nun die Beratungen im Europäischen Parlament. Das Parlament, allen voran der federführend damit beauftrage INTA- Ausschuss (Ausschuss für den internationalen Handel),wird sich kritisch mit den Inhalten des Abkommens auseinandersetzen.

Auf internationaler Ebene besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Verletzungen der Rechte des geistigen Eigentums gemeinsam wirksamer zu bekämpfen. Die Fälschung von Produkten aber auch Netzpiraterie verursachen einen wachsenden finanziellen Schaden zu Lasten der rechtmäßigen Eigentümer beispielsweise von Patenten, Handelsmarken, geografischen Angaben oder auch Musik und Film. Ich bin besorgt über diese Form der Wirtschaftskriminalität und bin der Ansicht, dass die Staaten Möglichkeiten haben müssen,um Maßnahmen zu ergreifen, die Sicherheit und Ordnung wiederherstellen und Eigentum schützen.

Die von vielen Bürgern geäußerten Sorgen hinsichtlich des Abkommens nehme ich sehr ernst. Das Europäische Parlament wird keine leichtfertige Entscheidung treffen.Bereits in der Vergangenheit haben die Abgeordneten unter Beweis gestellt, dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern bewusst sind und keine Auseinandersetzung scheuen, wenn das Parlament zu anderen Schlüssen als die Europäische Kommission oder die Mitgliedstaaten kommt. Sie erinnern sich sicherlich an das "Nein" des Europäischen Parlamentes zum SWIFT-Abkommen. Auf Bitten des Europäischen Parlaments wird das ACTA-Abkommen auch dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorgelegt. Die Europäische Kommission hat die entsprechenden Schritte bereits unternommen.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Debatte darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die relevanten Dokumente öffentlich einsehbar sind:

ACTA-Abkommen in deutscher Sprache:
register.consilium.europa.eu

Berichte über die Verhandlungen:
ec.europa.eu

Studie des EP in englischer Sprache:
www.europarl.europa.eu

Rechtsgutachten des juristischen Diensts des EP:
lists.act-on-acta.eu

Entgegen allen Behauptungen laufen die Verhandlungen zu ACTA sehr transparent und demokratisch ab.

In den kommenden Wochen werde ich mich ausführlich mit dem Für und Wider des Abkommens befassen. Über Zuschriften, welche sich ernsthaft und konkret mit dem Vertrag und dessen Inhalt auseinandersetzen, bin ich dankbar und werde begründete Befürchtungen selbstverständlich in meine Überlegungen einfließen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Monika Hohlmeier
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.02.2012
Von:

Guten Tag Frau Hohlmaier.

nachdem Ich/wir etwas über ACTA erfahren haben, waren wir sehr schockiert über die weitreichenden Zensurmöglichkeiten dieses Vertrages, sowie die sehr undemokartische Enstehungsgeschichte. Deswegen möchte ich wissen, was sie über das ACTA-Abkommen wissen, wie Sie es bewerten und wie Sie selbst und ihre Fraktion bei einer kommenden Abstimmung über diesen Vertrag votieren werden.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Monika Hohlmeier
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28.02.2012
Monika Hohlmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage via Abgeordnetenwatch, in der Sie Ihre Besorgnis über das Anti-Counterfeiting Trade Agreement zum Ausdruck bringen.

In der vergangenen Woche wurde das ACTA-Abkommen dem Europäischen Parlament offiziell übermittelt. Nach dem offiziellen Eingang des Abkommens beginnen nun die Beratungen im Europäischen Parlament. Das Parlament, allen voran der federführend damit beauftrage INTA- Ausschuss (Ausschuss für den internationalen Handel),wird sich kritisch mit den Inhalten des Abkommens auseinandersetzen.

Auf internationaler Ebene besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Verletzungen der Rechte des geistigen Eigentums gemeinsam wirksamer zu bekämpfen. Die Fälschung von Produkten aber auch Netzpiraterie verursachen einen wachsenden finanziellen Schaden zu Lasten der rechtmäßigen Eigentümer beispielsweise von Patenten, Handelsmarken, geografischen Angaben oder auch Musik und Film. Ich bin besorgt über diese Form der Wirtschaftskriminalität und bin der Ansicht, dass die Staaten Möglichkeiten haben müssen,um Maßnahmen zu ergreifen, die Sicherheit und Ordnung wiederherstellen und Eigentum schützen.

Die von vielen Bürgern geäußerten Sorgen hinsichtlich des Abkommens nehme ich sehr ernst. Das Europäische Parlament wird keine leichtfertige Entscheidung treffen.Bereits in der Vergangenheit haben die Abgeordneten unter Beweis gestellt, dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern bewusst sind und keine Auseinandersetzung scheuen, wenn das Parlament zu anderen Schlüssen als die Europäische Kommission oder die Mitgliedstaaten kommt. Sie erinnern sich sicherlich an das "Nein" des Europäischen Parlamentes zum SWIFT-Abkommen. Auf Bitten des Europäischen Parlaments wird das ACTA-Abkommen auch dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorgelegt. Die Europäische Kommission hat die entsprechenden Schritte bereits unternommen.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Debatte darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die relevanten Dokumente öffentlich einsehbar sind:

ACTA-Abkommen in deutscher Sprache:
register.consilium.europa.eu

Berichte über die Verhandlungen:
ec.europa.eu

Studie des EP in englischer Sprache:
www.europarl.europa.eu

Rechtsgutachten des juristischen Diensts des EP:
lists.act-on-acta.eu

Entgegen allen Behauptungen laufen die Verhandlungen zu ACTA sehr
transparent und demokratisch ab.

In den kommenden Wochen werde ich mich ausführlich mit dem Für und Wider des Abkommens befassen. Über Zuschriften, welche sich ernsthaft und konkret mit dem Vertrag und dessen Inhalt auseinandersetzen, bin ich dankbar und werde begründete Befürchtungen selbstverständlich in meine Überlegungen einfließen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Monika Hohlmeier
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