Mirjam Steiner (SPD)
Kandidatin Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Mirjam Steiner
Jahrgang
1979
Berufliche Qualifikation
Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten
Ausgeübte Tätigkeit
Vertriebsleiterin
Wohnort
-
Stimmkreis
Augsburg-Land, Dillingen
Landeslistenplatz
13, Schwaben
(...) Wanner konnte in ihrer bisherigen Amtszeit das Abkoppeln von Höchstädt vom Dillinger Verfahren nicht verhindern. Erfolglos ist sie auch im Hinblick auf die Umsetzung einer Nordumfahrung für die 2/3 der Höchstädter im Bürgerentscheid gestimmt haben.

Stattdessen plant und baut sie einen "Lückenschluss", der die B 16 neu nicht sonderlich förderte und durch Planungs- und Ausführungsmängel den Steuerzahler und den Landkreis nach dem Baustopp auch noch mehrere 100.000.- Euro kostet. (...)
Fragen an Mirjam Steiner
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
12.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Steiner,

auch wenn allerorten von unserer Bayerischen Regierungspartei verkündet wird, daß Bayern in Punkto Sicherheit "Marktführer" sei, und man versucht den Bürgern ein Sicherheitsgefühl zu suggerieren, sieht die Realität m.E. anders aus. Dazu sprechen die Veröffentlichung der Berufsvertretungen sowie der Presse aus jüngster Zeit, über die unterschiedlichen Entwicklungen in diesem Bereich eine ganz andere und deutliche Sprache.
Eine jahrelange Fehlentwicklung im Bereich Personalstruktur, drastischen Einsparungen in der Besoldungsstruktur, bei der technischen Ausstattung und einer Polizeireform mit teilweise für mich zu hinterfragenden Ergebnissen und deren künftigen Auswirkungen, haben nach meiner Auffassung dazu geführt, dass es in Bayern künftig in Punkto Sicherheit nicht gerade zum Besten bestellt ist.
Es gibt aus meiner Sicht daher keinen Grund, warum Polizisten – die allgemein anerkannt zur Berufsgruppe mit der höchsten physischen und psychischen Belastung zählen – immer wieder für die Fehlentwicklungen der Politik bluten sollen. Daran ändert auch eine Imagekampagne der Bayerischen Staatsregierung sehr wenig.

Wo sehen Sie im Falle Ihrer Wahl in den Bayerischen Landtag in diesem Bereich Ansatz- und Einwirkungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Gesamtsituation ?
Antwort von Mirjam Steiner
1Empfehlung
14.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

wie ich sehe gibt es bei Ihnen noch viele offene Fragen vor der Wahl und gerne bin ich bereit Ihnen diese zu beantworten.

Ich wurde am 12. April diesen Jahres als Landtagskandidatin für die SPD nominiert. Bereits 9 Tage später hatte ich in Leipheim eine Podiumsdiskussion vom BBB (Bayerischen Beamten Bund). Hierbei habe ich in der Vorbereitung eines sehr schnell feststellen können: der bayerische Staat geht nicht verantwortlich mit seinen Mitarbeitern um. Mit dem Bruch des Wahlversprechens 2003 kurz nach der Wahl mit der Einführung der 42 Stunden Woche ohne Ausgleich und Entschädigung, zur finanziellen Sanierung des Staatshaushaltes, ist nur ein Punkt. Hierdurch sind 997 Planstellen weggefallen. Der gravierende Personalmangel, marode Dienstgebäude, Defizite bei der Ausstattung und fehlende oder alte Dienstfahrzeuge.

Die Investitionsstaus in den Polizeihaushalten in Höhe von 100 Mio. müssen schnellstens abgebaut, die Einführung digitaler Technik beim Polizeifunk, bei der Tatortarbeit und in der Verkehrsüberwachung darf nicht weiter verzögert werden.
Die Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 42 Stunden muss zurück genommen werden. Die von der CSU angekündigte Besoldungsverbesserung mit der Streichung von A2 und dem Einstiegsgehalt von A3 spottet jeder Beschreibung. Es gibt zwar bestimmt leider noch viele Mitbürger die weniger verdienen, aber wie soll man damit bitte Heute eine Familie ernähren???

Mehr Anwärter für den Polizeidienst müssen eingestellt werden, um mit der Zahl der Ruhestandsabgänger in den nächsten Jahren Schritt halten zu könne. Ansonsten ist ab 2015 die Altersgruppe mit 55 Jahren die dominierende. Hierzu hat die SPD Landtagsfraktion schon mehrer Anträge eingereicht, die immer abgelehnt wurden, da die Mehrheit bei der CSU liegt. :-(

Der Staat muss seine Bürgerinnen und Bürger vor Kriminalität schützen und daher muss die Polizeipräsenz auf der Straße sichergestellt sein.

Wenn Sie dies für richtig halten bitte ich Sie mir am 28.09.2008 Ihr Vertrauen zu schenken und mir Ihre Stimme zu geben.

Beste Grüße
Ihre Landtagskandidatin
Mirjam Steiner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
18.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Steiner,

in Ihrer Antwort auf die Frage von Frau Petra Radio Bayern 3 am 27.08.2008 schreiben Sie, dass eine Verschleppung durch Frau Bgm Wanner und Herrn Abgeordneten Winter stattfindet.

Da ich mich persönlich schon mit dem Thema beschäftigt habe, verwirrt mich Ihre Aussage.

Inwieweit haben beide Personen einen Einfluss auf den Trassenverlauf und die Geschwindigkeit des Bauvorhabens? Da es sich bei der B16 um eine Bundesstraße handelt ist doch wohl das Staatliche Bauamt Krumbach verantwortlich?

Wenn Sie, im Falle einer Wahl, Einfluss auf den Prozess nehmen können, wie würden Sie intervenieren und wann könnten wir mit der Umgehung dann rechnen? Über eine konkrete Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

M.W.
Antwort von Mirjam Steiner
2Empfehlungen
21.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

der MdL Georg Winter, zugleich auch Stadtrat in Höchstädt, hat in seinem Stimmbezirk bei sehr vielen Straßenbauprojekten (Bundes-, Staats-, Kreis- und auch Gemeindestraßen) erfolgreich mitgewirkt.

Durch seinen Einsatz konnten viele Maßnahmen in kurzer Zeit und bei guter Förderung realisiert werden. Als Landkreisbürger muss man sich doch verwundert fragen, warum gelingt ihm dies in seiner Heimatgemeinde überhaupt nicht.

Frau Bgm. Wanner konnte in ihrer bisherigen Amtszeit das Abkoppeln von Höchstädt vom Dillinger Verfahren nicht verhindern. Erfolglos ist sie auch im Hinblick auf die Umsetzung einer Nordumfahrung für die 2/3 der Höchstädter im Bürgerentscheid gestimmt haben.

Stattdessen plant und baut sie einen "Lückenschluss", der die B 16 neu nicht sonderlich förderte und durch Planungs- und Ausführungsmängel den Steuerzahler und den Landkreis nach dem Baustopp auch noch mehrere 100.000.- Euro kostet.

Im Falle meiner Wahl würde ich einen Termin mit dem Straßenbauamt Krumbach vereinbaren und mir erläutern lassen, was und wer das Verfahren bisher gefördert oder auch gebremst hat.


Mit besten Grüßen

Ihre Kandidatin für den Landtag

Mirjam Steiner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Mirjam Steiner
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.