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Sehr geehrter Herr Kretschmer,
mit meiner Frage beziehe ich mich auf auf die Frage von Herrn Dipl.-Ök. Frank Müller vom 08.04.2009 und Ihre Antwort darauf vom 24.04.2009.
In Ihrer Antwort erklären Sie, dass die Bundespolizei nach dem Abschluss ihrer Umstrukturierung in Sachsen mit insgesamt 4000 Dienstposten in ganz Sachsen vertreten sein wird.
Von Ihnen möchte ich nunmehr wissen, wie viele von diesen Dienstposten an den Grenzen zu Polen und Tschechien, insbesondere hier in der Region, erhalten bleiben und wie viele von diesen 4000 Dienstposten sind Kontroll- und Streifenbeamte (also Beamte, die "auf der Strasse" ihren Dienst versehen) und wie viel von diesen 4000 Stellen sind im Verwaltungsbereich angesetzt.
Weiterhin wüßte ich gern von Ihnen, ob Sie Kenntnis von der Personalstärke der BPOL in der Region haben, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, das Kontingente der BPOL - Inspektion Ludwigsdorf mit den Revieren Görlitz und Bad Muskau in nennenswerter Höhe zur Unterstützung der anderer Dienststellen im gesamten Bundesgebiet (u. a. nach München, Frankfurt/Main, Stuttgart, Köln/Bonn, Magdeburg...) aus der Region abgezogen wurden.
Haben Sie Kenntnis davon, dass aufgrund dieses Personaldefizits die Arbeitsfähigkeit einzelner Dienstschichten teilweise am Rande der Arbeitsfähigkeit bewegt, da die Personalstärke im Bereich von teilweise max. 5 - 6 Beamten/Angestellen bewegt (abzüglich des Personals für den Innendienst i. H. v. 1 - 2 Beamten bzw. Angestellten).
Was sagen Sie zu diesen Tatsachen???
In diesem Zusammenhang erlaube ich mir die Frage, ob es möglicherweise politisch so gewollt ist?
Schließlich ist es doch für die Kriminalstatistik nur von Vorteil, wenn Straftaten nicht festgestellt werden, weil das Personal fehlt, diese überhaupt festzustellen. Schließlich wurde seitens der Herren Buttolo und Schäuble ja nach der EU-Erweiterung behauptet, es werde keinen Anstieg der Kriminalität geben.
In Erwartung Ihrer Antwort
Hochachtungsvoll
