Martina Koeppen (SPD)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Grunddaten
Martina Koeppen
Jahrgang
1967
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing. Hochbau
Ausgeübte Tätigkeit
Freiberufliche Ingenieurin
Wahlkreis
Stellingen - Eimsbüttel-West , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 35.724, 23,0%, über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Als langjährige Hundebesitzerin kann ich Ihren Unmut verstehen.
Als Bezirksabgeordnete hatte ich den damaligen Prozess der Umsetzung in Eimsbüttel aktiv begleitet. Es ist kein Geheimnis, dass dies eine sehr schwierige Aufgabe war, denn nicht alle Bürger oder Abgeordneten sind Hundefreunde. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Martina Koeppen hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 29 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Arbeit
31.01.2011
Von:

Ladenöffnungszeiten

Sehr geehrte Frau Koeppen,

in der Vergangenheit habe ich mich über Ihren persönlichen Einsatz bei Problemen von Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen, verbunden mit Ihrem mutigen Engagement, sehr gefreut. Dafür danke ich Ihnen.

Der Hamburger Senat hat am 25.01.2011 beschlossen, dass in Teilen des Bezirks Hamburg-Mitte die Läden öffnen können am Sonntag, 27. März 2011, und am Sonntag, 25. September 2011, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr.

Werden Sie oder Ihre Partei das Thema "Öffnungszeiten" an allen Sonntagen eines Jahres für Waschstraßen und andere Betriebe, die nicht der Grundversorgung dienen, neu aufgreifen? Im Hinblick auf das Berliner Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 1.12.2009 zu Ladenöffnungszeiten sind die bisher erlassenen Verordnungen und Gesetze neu zu bewerten.

Mögen die Wahlprognosen stimmen!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Martina Koeppen
1Empfehlung
02.02.2011
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Lob.
Wir hatten uns ja bereits schon öfter über das Problem "Waschstraße" ausgetauscht. Der Sachstand ist aber immer noch unverändert.
Für den Bereich, den Sie ansprechen, gibt es einen gültigen B-Plan und der Betrieb muss dafür Sorge tragen, dass nur die zulässigen Immissionen auf die Nachbargrundstücke einwirken.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Koeppen
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Frage zum Thema Stadtplanung
01.02.2011
Von:

Hallo Frau Koeppen,

wie steht die SPD zum Bau der Autobahndeckelung in Stellingen.
Wir wohnen an der Kieler Str. und befürchten, dass wir während der 4-jährigen Bauzeit
erhebliche Lärmbelästigungen hinnehmen müssen.
Gibt es nicht eine Möglichkeit wenigstens den LKW-Verkehr umzuleiten? Die Kieler Str. ist jetzt schon zu den Hauptverkehrszeiten verstopft, wie soll es während der Bauzeit werden?

Mit freundlichem Gruss
Antwort von Martina Koeppen
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02.02.2011
Sehr geehrte Frau ,

Sie sprechen das zentrale Thema für unseren Wahlkreis Eidelstedt, Stellingen und Eimsbüttel-West an. Bis heute gibt es vom Senat und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt kein ausreichendes Konzept, wie die Verkehre während der Ausbauphase stadtverträglich umgeleitet werden können. Im Gegenteil - auf meine Anfragen wurde mir immer zur Antwort gegeben, dass auch während der Bauzeit immer 6 Fahrspuren auf der BAB zur Verfügung stehen und daher keine Ausweichverkehre auf die Stadtstraßen gelangen.
Wir selbst wissen aber, wie sich die Situation darstellt, wenn es im Elbtunnel oder auf der A7 Probleme gibt. Zu diesem Thema habe ich eine Reihe von Anfragen gestellt, die Sie auf der Internetseite der Hamburgischen Bürgerschaft (Parlamentsdatenbank) oder auf meiner Homepage www.martina-koeppen.de finden.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Koeppen
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Frage zum Thema Gesellschaft
01.02.2011
Von:
und

Sehr geehrte Frau Koeppen,

unsere Frage bezieht sich auf das Hamburger Hundegesetz wie folgt:

mein Mann u. ich führen regelmäßig 2 Hunde für die wir jeweils seit 2006 einen Hundeführerschein erworben hatten, in der nahegelegenen Parkanlage Rahweg spazieren. Obwohl wir im Besitz der Hundeführerscheine sind, dürfen wir unsere Hunde lt. Eimsbütteler Bezirksverwaltung außerhalb der Hundeauslauffläche nicht ohne Leine laufen lassen.
Im Bezirk Wandsbek zum Beispiel dürfen wir unsere Hunde aufgrund der Hundeführerscheine unangeleint laufen lassen, warum nicht in der Parkanlage Rahweg?
Im Rahweg dürfen wir unsere von der Anleinpflicht befreiten Hunde nur auf den Hundeauslaufflächen (Rasenflächen) ableinen. Lt. Gesetz müssen in öffentl. Grün- u. Erholungsanlagen Wege, Pfade u. Rasenflächen freigegeben sein, im Rahweg ist aber nur eine Rasenfläche als Hundeauslaufgebiet ausgewiesen. Bisher wurden keine Wege oder Pfade im Rahweg freigeben für von der Anleinpflicht befreiten Hunde.

Unsere Frage dazu: Wann können wir mit der Freigabe von Wegen u. Pfaden in der Parkanlage Rahweg für von der Anleinpflicht befreiten Hunden rechnen?
Wie sehen Sie die weitere Zukunft von uns Hundehaltern?

Mit freundlichen Grüßen

Familie
Antwort von Martina Koeppen
bisher keineEmpfehlungen
02.02.2011
Sehr geehrte Frau ,

die Bezirksversammlung Eimsbüttel hatte interfraktionell und einstimmig die Hundeauslaufflächen für den Bezirk Eimsbüttel festgelegt. Dieser Prozess war sehr schwierig und langwierig, weil ALLE Interessen Berücksichtigung finden mussten.
Die Verwaltung hatte erst kürzlich auf eine Anfrage des Bezirksabgeordneten Marc Schemmel geantwortet, dass die Versorgung mit Flächen ausreichend ist und kein Änderungsbedarf gesehen wird - die gesamte Anfrage finden Sie auf der Internetseite der SPD-Bezirksfraktion Eimsbüttel.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Koeppen
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
02.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Koeppen,

ich würde gerne noch mal auf die Stadtbahn zurückkommen. Zum einen finde ich es faszinierend, daß eine einzige Umfrage in der Lage ist, die Politik zu diesem Punkt völlig zu bestimmen, obwohl es auch anderslautende Umfragen gab, zum anderen ist natürlich die Frage der Finanzierung immer wieder interessant.

Der Verzicht auf die Stadtbahn ist ja nur vordergründig ein Sparbeschluß, in Wahrheit treten dadurch ja erhebliche Mehrkosten auf. Wie würde die SPD die durch den Verzicht verursachten Mehrkosten kompensieren?

Im Einzelnen:
  • Treibstoffkosten: die Treibstoffkosten für Busse sind doppelt so hoch wie bei der Stadtbahn, alleine beim ersten Streckenabschnitt betragen die jährlichen Mehrkosten 1,3 Millionen EUR. Wo soll dieses Geld eingespart werden?
    www.welt.de

  • Personalkosten: um die notwendige Beförderungsleistung zu erhalten, werden 78 zusätzliche Busfahrer im Vergleich zur Stadtbahn benötigt. Welche anderen Stellen werden dafür zur Kompensation gestrichen?

  • Im Zuge des Stadtbahnbaus soll auch die Brücke Hudtwalckerstraße neu gebaut werden, die sowieso spätestens in 10 Jahren erneuert werden muß. Wenn die Mittel nicht aus dem Stadtbahnbau kommen, wo soll stattdessen im Straßenbau gespart werden, um die Kosten zu tragen?

  • Im Rahmen des Baus sollen 74 Millionen EUR Fördermittel des Bundes fließen. Wie sieht die Kompensation für die Hamburger Bauindustrie aus, wenn diese Fördermittel nicht nach Hamburg fließen? Welche Einsparungen sind geplant, um den Ausfall an Steuern und Sozialabgaben auszugleichen?

  • Während des Baus bekommen die betroffenen Straßen eine Grundsanierung, bezahlt u.a. mit den Fördermitteln. Fällt ohne den Bau diese Sanierung ersatzlos weg, oder werden Mittel aus dem sowieso zu geringen Straßenbauetat dafür abgezweigt?

mit freundlichen Grüßen
Antwort von Martina Koeppen
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02.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

es ist unumgänglich für alle Investitionsmittel im Zusammenhang mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs einen langfristigen Finanzierungsplan zu erstellen und im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Bahn und Hochbahn Schwerpunkte zu bestimmen - hierzu zählen auch Projekte wie z.B. S4, U4, S-Bahn Richtung Kaltenkirchen oder S-Bahn Richtung Itzehoe.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Koeppen
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Frage zum Thema Umwelt
02.02.2011
Von:

Kann die SPD irgendwas in Sachen Tierschutz bewegen , bzw. möchte Sie das auch?
Z.B. Tierschutzorganisationen in Hamburg und Umkreis finanziell unterstützen, mehr finanzielle Mittel für Tierheime? Oder wäre es z.B. möglich strengere Bestimmung für den "Tierhandel" zumindest in Hamburg zu geben? Z.B. Verbot von Tierverkäufen in sogenannten Zooläden und strengere Bestimmung und Kontrollen für Tierzucht bei Haustieren?
Oder eine strengere Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel in Restaurants, Cafés etc.?
Wäre es möglich solche Bestimmung, wenn schon nicht in ganz Deutschland, dann zumindest in Hamburg ansatzweise durchzusetzen? Und wenn ja, wielange dauert soetwas?
Antwort von Martina Koeppen
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07.02.2011
Sehr geehrte Frau ,

die SPD hat sich in dieser Legislaturperiode in verschiedenen parlamentarischen Initiativen um die Belange des Tierschutzes gekümmert. So setzt sich die SPD für ein Verbot von wild lebenden Tierarten in Zirkussen ein. Wildtiere leiden in Zirkusbetrieben. Ihre besonders großen Ansprüche an Haltung, Pflege, Ernährung, Betreuung und Sachkunde des Halters können in reisenden Unternehmen nicht erfüllt werden.
Da die Bundesregierung trotz Aufforderung des Bundesrats immer noch keine Rechtsverordnung zur Umsetzung des Wildtierverbots in Zirkussen verfasst hat, hat die SPD im Januar 2010 einen Antrag in die Hamburgische Bürgerschaft eingebracht, der den Senat auffordert auf Bundesebene hinsichtlich eines Verbots von Wildtieren in Zirkussen aktiv zu werden. Leider wurde der Antrag von der schwarz/grünen Koalition abgelehnt. Wir werden uns in der nächsten Legislatur erneut für dieses Anliegen einsetzen.

Aus Sicherheits- und Tierschutzgründen setzten wir uns auch für ein Verbot der nichtgewerblichen Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Art ein. Im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern verzichtet Hamburg auf besondere Restriktionen für die Haltung von Giftschlangen und anderen exotischen, teilweise gefährlichen Tieren. Experten gehen davon aus, dass die Haltung von gefährlichen Exoten eine immer stärkere Modeerscheinung wird. Dabei ist selten eine artgemäße und verhaltensgerechte Unterbringung sowie eine angemessene Ernährung und Pflege des Tieres sichergestellt. Auch wird immer wieder von Polizei- und Feuerwehreinsätzen berichtet, bei dem akute Gefahren durch diese Tiere ausgehen.
Wir haben im September 2009 bereits einen Entwurf eines Gefahrtiergesetzes in die Bürgerschaft eingebracht, der leider von der schwarz/grünen Koalition abgelehnt wurde. Wir werden diesen Gesetzentwurf in der nächsten Legislatur erneut stellen.

Auch setze ich mich für eine Verbandsklage in Form einer Feststellungsklage ohne aufschiebende Wirkung ein. Sie ist ein adäquates Mittel den Tierschutz besser Geltung zu verschaffen. Die Feststellungsklage entfaltet eine präventive Wirkung, da jede Handlung nachträglich vor Gericht überprüft werden kann. So können von vornherein tierschutzfreundliche Entscheidungen getroffen werden. Die Bedenken von Tierschutzverbänden werden dadurch im Vorwege ernster genommen. Nur anerkannte Verbände sollen als klageberechtigt zugelassen werden, so dass Missbrauch auszuschließen ist. Erfahrungen zeigen, dass Verbände sehr verantwortungsvoll mit ihrem Klagerecht umgehen. So hat es in Bremen, obwohl das Klagerecht dort seit drei Jahren besteht, keine einzige Klage gegeben.

Die Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln wird auf Bundesebene geregelt. Wir wollen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich beim Einkauf schnell und unkompliziert informieren können und nicht mit einer Vielzahl undurchsichtiger Angaben überschwemmt werden. Das Kennzeichnungsrecht für Lebensmittel wird derzeit überarbeitet - hier setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für eine Kennzeichnung des Nährwerts mit Ampelfarben ein. Auch die Kennzeichnung des Energieverbrauchs muss besser werden. Wir wollen verlässliche Label - deshalb haben wir zum Beispiel das Biosiegel-Gesetz verabschiedet. Wir treten zum Beispiel auch für ein "Tierschutzsiegel", ein europaweites Siegel für Produktsicherheit und ein "Datenschutzsiegel" ein.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Koeppen
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