Martin Bachhuber (CSU)
Abgeordneter Bayern 2008-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Martin Bachhuber
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Verwaltungswirt, Hauptamtlicher 1. Bürgermeister von Bad Heilbrunn von 1984-2008, Bezirksrat seit 1990, Kreisrat seit 1990
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
weitere Profile
(...) Die Realisierung einer Verbindung zwischen dem Flughafen München und dem Hauptbahnhof München mit dem Transrapid ist zweifelsohne sehr verlockend. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Martin Bachhuber
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Frage zum Thema Arbeit
06.05.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Bachhuber,

um den Wählern im Landkreis deutlich zu zeigen, wie umfangreich Ihre Arbeit und groß Ihr Einsatz ist, würde ich Sie gerne um die Beantwortung der folgenden Fragen (Schätzwert, wenn nicht genau bekannt) bitten:

1. Wieviele Kilometer fahren Sie im Jahr/Legislatur?
2. Wieviele Termine (ohne Parteiveranstaltungen) haben Sie über das Jahr verteilt/Legislatur?
3. Wieviele Pressemitteilungen haben Sie in der Legislatur herausgegeben?
4. Welchem Ausschuss gehören Sie an?
5. Wieviele Anträge haben Sie eingereicht (Legislatur)?
6. Wie oft waren Sie im Plenum anwesend (Legislatur)?
7. Wie oft haben Sie im Plenum gesprochen (Legislatur)?

Es wäre sehr nett, wenn Sie mir diese Fragen beantworten würden. Ich denke, dass Sie sehr viel für unseren Landkreis leisten und geleistet haben. Das sollte entsprechend dokumentiert werden.

Beste Grüße
, Bad Tölz
Antwort von Martin Bachhuber
3Empfehlungen
08.05.2013
Martin Bachhuber
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich des Aufwands für meine Tätigkeit als Mitglied des Bayerischen Landtags, die ich gerne wie folgt beantworte. Ich beschränke mich dabei auf die Zeit von 2009 bis 2013 (April). Die Daten für 2008 sind nicht aussagekräftig, weil sich der Landtag nach der Wahl erst im Spätherbst konstituiert hat.

1. Wie viele Kilometer fahren Sie im Jahr?

2009
10.285 km für meine Arbeit im Stimmkreis
11.341 km für meine Arbeit im Landtag
5.490 km für meine Arbeit als CSU-Kreisvorsitzender

2010
11.248 km für meine Arbeit im Stimmkreis
11.226 km für meine Arbeit im Landtag
5.818 km für meine Arbeit als CSU-Kreisvorsitzender

2011
12.918 km für meine Arbeit im Stimmkreis
10.526 km für meine Arbeit im Landtag
6.446 km für meine Arbeit als CSU-Kreisvorsitzender

2012
15.860 km für meine Arbeit im Stimmkreis
10.924 km für meine Arbeit im Landtag
5.168 km für meine Arbeit als CSU-Kreisvorsitzender

2013
5.384 km für meine Arbeit im Stimmkreis
3.912 km für meine Arbeit im Landtag
1.608 km für meine Arbeit als CSU-Kreisvorsitzender


2. Wie viele Termine (ohne Parteiveranstaltungen) haben Sie über das Jahr verteilt?

2009
221 Termine in meiner Eigenschaft als Stimmkreisabgeordneter
112 Sitzungen und Besprechungen im Bayerischen Landtag

2010
294 Termine in meiner Eigenschaft als Stimmkreisabgeordneter
209 Sitzungen und Besprechungen im Bayerischen Landtag

2011
343 Termine in meiner Eigenschaft als Stimmkreisabgeordneter
310 Sitzungen und Besprechungen im Bayerischen Landtag

2012
390 Termine in meiner Eigenschaft als Stimmkreisabgeordneter
195 Sitzungen und Besprechungen im Bayerischen Landtag

2013
120 Termine in meiner Eigenschaft als Stimmkreisabgeordneter
60 Sitzungen und Besprechungen im Bayerischen Landtag

3. Wie viele Pressemitteilungen haben Sie in der Legislatur herausgegeben?
203 bis einschließlich April 2013

4. Welchem Ausschuss gehören Sie an?
Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen und dem Landessportbeirat als Vorsitzender des Vereinsausschusses

5. Wie viele Anträge haben Sie eingereicht?
Anträge an die Bayerische Staatsregierung werden innerhalb der CSU-Fraktion grundsätzlich nicht von einzelnen Abgeordneten, sondern immer über die CSU-Landtagsfraktion eingebracht.

6. Wie oft waren Sie im Plenum anwesend?
In der 16. Legislaturperiode (2008 - 2013) des Bayerischen Landtags haben bisher 125 Plenarsitzungen stattgefunden. Ich habe an allen 125 Sitzungen teilgenommen.

7. Wie oft haben Sie im Plenum gesprochen?
Im Plenum sprechen für die CSU-Fraktion in der Regel die Fraktionssprecher bzw. die Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzender der Ausschüsse bzw. der Arbeitskreise.
Ich selbst habe bisher sechs Mal im Plenum gesprochen.

Ich hoffe, dass Sie mit diesen Angaben etwas mehr Klarheit über meine Tätigkeit als Stimmkreisabgeordneter für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen erhalten.

Bezüglich der Terminverteilung und der dabei anfallenden Kilometer an Fahrtleistung darf ich Sie im Übrigen auf meine Homepage (www.martin-bachhuber.de) verweisen. Dort finden Sie unter www.martin-bachhuber.de/termine/ terminverteilung.html eine exakte und jeweils aktualisierte Aufstellung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Bachhuber, MdL
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Frage zum Thema Kultur
17.07.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Bachhuber,

was ist aus unserer Heimat, was ist aus Bayern geworden?
Geht der Respekt vor bayerischem Kulturgut, vor unseren Kulturdenkmälern mehr und mehr verloren?

Die Pläne, das Fraunhofer Tagungshaus im Südgarten des Klosters Benediktbeuern zu errichten, haben uns entsetzt. Benediktbeuern ist eine der wenigen Großklosteranlagen im bayerisch-österreichischen Raum, die noch so gut erhalten ist.
Bis heute hat sich in Benediktbeuern im südlichen Teil der Klosteranlage der sogenannte Hofgarten erhalten, eingefasst von der historischen Klostermauer. Auch wenn der pflanzliche Bewuchs aus früheren Klosterzeiten vergangen ist, geben viele erhaltene Merkmale genaue Auskunft über die barocke Gestalt der Gartenanlage.
Der Hofgarten bestand einst aus mehreren unterschiedlichen Funktionsteilen: Im Westen war ein geometrisch gestalteter Gartenteil, einem Teppich gleich, der Südfront des Fürstentrakts vorgelagert. Nach Osten erstreckte sich ein Obstgarten mit geometrisch angeordneten Bäumen.

Der Bau des Tagungshauses an diesem Ort würde das historische Klosterensemble irreparabel zerstören und die - bisher- völlig unversehrte südliche Silhouette unseres Klosters massiv beeinträchtigen.

Das Fraunhofer Tagungshaus ist ein sehr gutes Projekt, leider im Südgarten des Klosters aber am falschen Standort!

Das Kloster Benediktbeuern benötigt dringend Unterstützung um seinen Fortbestand sichern zu können.
Die Entscheidung, 8 Millionen Euro öffentliche Gelder in einen Neubau zu investieren, um ein bereits bestehendes, historisches Denkmalensemble zu retten, ist für uns jedoch nicht nachvollziehbar.

Wie stehen Sie zu geplantem Vorhaben?

Mehr Infos und Bildmontagen unter: www.denkmal-benediktbeuern.de

Wir hoffen zur Diskussion anregen zu können, so dass sich eine nachhaltige Lösung für den Erhalt des Klosters Benediktbeuern, einem bayerischen Kulturdenkmal, ergibt.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Klosterdorf Benediktbeuern,

& Michael

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Frage zum Thema Finanzen
10.08.2013
Von:

hallo Martin findest du die Rentenerhöhung im westen nicht traurig, bei so einem Betrag soll man es doch gleich bleiben lassen
Gratuliere zum Löwen Sieg aber es wird mit dem aufstieg nichts werden.
Viel Glück bei den Wahlen am 15.
Antwort von Martin Bachhuber
bisher keineEmpfehlungen
12.08.2013
Martin Bachhuber
Lieber René,

zunächst einmal vielen Dank für die Glückwünsche zum Löwen-Sieg. Also ehrlich gesagt: Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir nach drei Spielen schon sechs Punkte haben. Vor allem St. Pauli und Düsseldorf sind schon zwei Brocken, da kann man gut und gerne auch verlieren. Und Du Weißt ja: der FSV Frankfurt war schon immer unser Angstgegner.

Die sechs Punkte nach 3 Spielen stimmen mich nicht euphorisch, aber dennoch zuversichtlich. Jetzt rechnen wir heuer ausnahmsweise einmal nicht mit dem Aufstieg, vielleicht klappt er dann…. Hoffen kostet ja nix.

Vielen Dank auch für Deine guten Wünsche für den 15. September - wir müssen jetzt noch vier Wochen die Ärmel aufkrempeln und dann sehen, ob die Wählerinnen und Wähler unsere Arbeit auch honorieren. Ich denke, dass sich unsere Bilanz durchaus sehen lassen kann.

Wegen der Rente ist es natürlich schon ein wenig unbefriedigend, wenn in diesem Jahr in den alten Bundesländern nur eine Erhöhung von 0,25 Prozent herausspringt.

Der Hintergrund für dieses sehr geringen Anstieg ist folgender:
Die Löhne in Westdeutschland sind in den Jahren 2011 und 2012 weniger gestiegen. Zudem wirkt hier noch die Rentengarantie von 2010 nach. Diese seinerzeit unterbliebene Rentenkürzung muss nun im Sinne der Generationengerechtigkeit nachgeholt werden. In den alten Ländern müssen noch 0,71 Prozent abgebaut werden. Deshalb wird die rein rechnerisch mögliche Rentenerhöhung halbiert und beträgt 0,25 Prozent.
Dies kann einen westdeutschen Rentner natürlich nicht allzu freudig stimmen, allerdings darf man die Realität nicht verkennen: Für die Rente kann nur das vom Staat ausgegeben werden, was er über die Beiträge der Arbeitnehmer auch einnimmt. Und das wird auf lange Sicht angesichts des demographischen Wandels auch nicht mehr werden - die Arbeitnehmer werden weniger, die Rentner werden mehr.
Gerade deshalb ist es so wichtig, dass heute jeder sich nicht mehr nur auf die gesetzliche Rente verlässt, sondern darüber hinaus auch noch privat vorsorgt.
Der Gesetzgeber hat darüber hinaus eine Schutzklausel erlassen, die eine Rentenkürzung verhindert, wie es sie im Jahr 2010 aufgrund des sinkenden Lohnniveaus eigentlich hätte geben müssen.
Aber die Renten blieben Dank der Garantie stabil. Außerdem setzte die Bundesregierung in den Jahren 2008 und 2009 den Riester-Faktor aus. Die Rentenerhöhungen waren deshalb 2008 und 2009 um jeweils 0,65 Prozentpunkte höher.
Die ausgesetzten Erhöhungen des Riester-Faktors wurden bei der Rentenanpassung 2012 und 2013 nachgeholt - deshalb die bescheidenden 0,25 Prozent.
Beste Grüße und sempre, sempre 1860

Martin Bachhuber, MdL
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