Markus Grübel (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Markus Grübel
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
15.10.1959
Berufliche Qualifikation
Notar
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Esslingen am Neckar
Wahlkreis
Esslingen
Ergebnis
43,5%
Landeslistenplatz
5, Baden-Württemberg
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(...) Das Ziel des deutschen "Partnering"-Ansatzes ist die Stärkung des Vertrauens der afghanischen Bevölkerung. Dazu wird die Bundeswehr zusammen mit afghanischen Sicherheitskräften verstärkt und dauerhaft in der Fläche präsent sein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Internationales
03.11.2011
Von:

Guten Tag Herr Grübel,

überall (Belege weiter unten) liest man von Vorbereitungen zu einem Krieg mit dem Iran.
Wird sich Deutschland an einem Krieg (oder einer Friedensmission ;-) gegen den Iran beteiligen?

MfG
R.

Belege

Link 1:
www.stern.de

Link 2:
www.spiegel.de

Link 3:
www.focus.de

Link 4:
www.ftd.de

Link 5:
www.taz.de

Link 6:
www.heise.de

@abgeordnetenwatch.de: Ich hoffe diese "Belege" reichen um meine "Behauptung" zu stützen.
Antwort von Markus Grübel
bisher keineEmpfehlungen
14.11.2011
Markus Grübel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 03. November 2011.

Die von Ihnen zugestellte Anfrage wurde an Ihren Wahlkreisabgeordneten
(Wahlkreis Calw - Hans-Joachim Fuchtel MdB) weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen

Isabel Kane

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Büro Markus Grübel MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
31.03.2012
Von:
Dr.

Guten Tag Herr Grübel,

als Mitglied des U-Ausschuss für BE ist es für Sie bestimmt kein Problem, mir die Definition Ihrer Partei zum Begriff Bürgergesellschaft bzw. Zivilgesellschaft mitzuteilen. (gern auch mit online-verfügbarer Quelle).

Vielen Dank und
demokratische Grüße
Dr. D.
Antwort von Markus Grübel
bisher keineEmpfehlungen
26.04.2012
Markus Grübel
Sehr geehrte Frau Dr. ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 31. März 2012, die mich etwas überrascht hat, da Sie als Expertin auf dem Gebiet, sich diese Informationen hätten mühelos selbst besorgen können.

Sie haben nach der Partei gefragt: Im Regierungsprogramm von CDU/CSU finden Sie auf S. 55 ff. die Passagen zu der Thematik, die ich jetzt nicht zitieren oder zusammenfassen möchte:
www.cdu.de

Zudem enthält auch der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP auf S. 80/81 hierzu einige Ausführungen: www.cdu.de

Im Grundsatzprogramm der CDU aus dem Jahr 2007 finden Sie auf S. 83 ff. folgende Definition von Bürgergesellschaft: "Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre politischen Institutionen bilden das Fundament für eine lebendige Demokratie. Unser Ziel ist es, die Akzeptanz und das Ansehen dieser Ordnung fortwährend zu festigen. In einer stark sich verändernden Welt hängt die Zukunftsfähigkeit unseres Landes davon ab, dass Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für andere übernehmen und dies als Ausdruck ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit verstehen. Wir wollen ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Bürgern und Staat. Wir wollen einen Staat, der dem Bürger zur Seite steht, der gewährleistet, sichert, hilft, befähigt und der jeweils kleineren Einheit Freiheit und Selbstverantwortung ermöglicht." ( www.cdu.de )

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Markus Grübel MdB
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Frage zum Thema Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
17.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Grübel,

bitte teilen Sie mir Ihre Einstellung zum ESM und dessen weitreichende Folgen für die Prosperität und Souveränität unseres Landes mit.

Teilen Sie die Sorgen und Bedenken der zahlreichen Kritiker und Mahner in Bezug auf eine weitgehende Bedeutungslosigkeit des Parlamentes im Hinblick auf zentralistisch regulierte Anforderung und Verteilung immenser Finanzmittel und wenn nein ,warum nicht ?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß

W.
Antwort von Markus Grübel
bisher keineEmpfehlungen
23.05.2012
Markus Grübel
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 17. Mai 2012.

Ich werde bei der Abstimmung im Deutschen Bundestag für den ESM stimmen, da er ein wichtiger Baustein für eine dauerhaft stabile Währungsunion in Europa ist. Der ESM sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als ein Mittel zur Bewältigung der europäischen Finanzkrise. Weitere Maßnahmen wie die Einführung von Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild in allen anderen Euro-Staaten müssen erfolgen.

Ich teile nicht die Sorge, dass der ESM zur Bedeutungslosigkeit des Deutschen Bundestages führt. Zunächst ist es in keiner Weise so, dass wir – als Abgeordnete des Deutschen Volkes - mit dem ESM unsere Verpflichtung für einen verantwortungsvollen Umgang mit deutschen Steuergeldern aus der Hand geben. Der Deutsche Bundestag wird seine Haushaltsverantwortung im Zusammenhang mit dem ESM in vollem Umfang wahrnehmen. Etwas anderes würde auch das Bundesverfassungsgericht nicht zulassen. Der Deutsche Bundestag muss nicht nur den ESM-Vertrag durch ein Zustimmungsgesetz ratifizieren und den deutschen Beitrag zum Stammkapital des ESM genehmigen. Der Deutsche Bundestag oder seine Gremien werden auch danach bei allen Entscheidungen einbezogen, wenn dies die Haushaltsverantwortung des Deutschen Bundestages erfordert. Dies gilt insbesondere für die Entscheidungen, einem in Not geratenen Euro-Mitgliedstaat eine Finanzhilfe zu gewähren.

In Artikel 10 Absatz 1 ESM-Vertrag ist vorgesehen, dass das maximale Darlehensvolumen und die Angemessenheit des genehmigten Stammkapitals regelmäßig überprüft werden. Änderungen erfordern einen einstimmigen Beschluss des Gouverneursrats, in dem die Mitgliedstaaten durch ihre Finanzminister, welche die gewählten Regierungen der Eurostaaten repräsentieren, vertreten sind. Deutschland verfügt auf Grund des Einstimmigkeitserfordernisses jederzeit über ein Vetorecht; ein Beschluss gegen die Stimme Deutschlands ist also nicht möglich. Für eine Erhöhung des genehmigten Stammkapitals wäre in Deutschland eine erneute gesetzliche Regelung erforderlich. Artikel 10 Absatz 1 ESM-Vertrag sieht hierzu ausdrücklich vor, dass ein Beschluss des Gouverneursrats zur Änderung des Kapitals erst in Kraft tritt, nachdem die jeweils erforderlichen nationalen Verfahren zur Umsetzung des Beschlusses abgeschlossen sind.

Erst vor ein paar Wochen haben die Haushälter sowie die Parlamentarischen Geschäftsführer der Koalition einen Vorschlag erarbeitet, wie die Beteiligung des Deutschen Bundestages am ESM sinnvoll geregelt werden könnte. Zu den wesentlichen Aspekten des Vorschlags zählt:

1. Das Plenum des Deutschen Bundestages muss immer dann vorher zustimmen, wenn der ESM ein neues finanzielles Risiko eingeht.

2. Der Haushaltsausschuss begleitet die Umsetzung der Programme und muss z.B. Änderungen der Bedingungen von Hilfsprogrammen zustimmen, wenn das Gesamtfinanzierungsvolumen des Hilfsprogramms unverändert bleibt.

Der Vorschlag wird in den kommenden Wochen, etwa im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Haushaltsausschusses, beraten. Mögliche Verbesserungen können dann noch aufgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Markus Grübel MdB
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