Maria Kaltner (FREIE WÄHLER)
Kandidatin Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Maria Kaltner
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Heilpraktikerin
Wohnort
-
Stimmkreis
Dachau
Landeslistenplatz
27, Oberbayern
(...) Dies ist primär staatliche Aufgabe. Krankenhäuser dürfen nicht weiter privatisiert werden. Dies war und ist eine klare Aussage der FW. (...)
Fragen an Maria Kaltner
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz
08.08.2008
Von:

Hallo,

als Heilpraktikerin haben Sie sicher bestimmte Vorstellungen zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz ...?

m.f.G.
Antwort von Maria Kaltner
3Empfehlungen
22.08.2008
Maria Kaltner
Sehr geehrte Frau ,

zunächst vielen Dank für Ihre Frage, die ich urlaubsbedingt erst heute beantworten kann:

Die Freien Wähler Bayern und ich betrachten die Entwicklung im Gesundheitsbereich mit großer Sorge. Deshalb stehen wir für faire Gesundheitspolitik für Patienten und Ärzte!

Mit der Gesundheitsreform, an der die CSU und deren Sozialpolitiker federführend mitgearbeitet haben, wird es gewinnorientierten Trägern, z.B. Kapitalgesellschaften möglich, sich durch unser Gesundheitssystem eine goldene Nase zu verdienen. Die Freiberuflichkeit der Ärzte wird gezielt untergraben.

Das derzeitige Zauberwort heißt Integrierte Versorgung. Hier wird dem Patienten eine Gesundheitswelt vorgegaukelt, in der er sich um nichts mehr selbst kümmern braucht. Er muss sich nur noch in "eine Hand" begeben … und schon wird die Kuh gemolken! Das ganze hört sich ganz harmlos an: Niedergelassene Haus- oder Fachärzte bieten gemeinsam mit stationären Einrichtungen eine Komplettversorgung an. Sie arbeiten bei der Behandlung Ihrer Patienten zusammen und teilen sich ein gemeinsames Budget.

Spätestens jetzt sollte sich der Patient über diese Entwicklung sein eigenes Bild machen:
  • Wo bleibt die freie Arztwahl?
  • Soll der Privatisierung des Gesundheitssystems Tür und Tor geöffnet werden?
  • Werden wir künftig noch häufiger mit teuren Spezialgeräten untersucht als heute, wenn eine einfachere, und billigere Untersuchung schon ausreichenwürde?
  • Wird es immer noch mehr Verdachtsdiagnosen geben, um teure Untersuchungen
zu rechtfertigen?
  • Bleibt durch teure Diagnostik überhaupt noch Geld für wichtige und tatsächlich notwendige therapeutische Maßnahmen übrig?

Der Landesvorsitzende der Bayerischen Hausärzte, Hoppenthaller, beschreibt die Situation treffend: "Der Patient wird zum Objekt der Wertschöpfung, Gesundheit und Krankheit verkommen zur Ware."

Anders formuliert: Das ganze System verkommt zum Selbstbedienungsladen!

Die allumfassende elektronische Patientenakte von der Geburt bis zum Tod ist für mich undenkbar, denn die Interessen des Patienten auf Vertraulichkeit und Selbstbestimmung stehen im Widerspruch mit den Interessen der Politiker, der Apotheker, der Ärzte und der Kassen, die nicht nur ihre Finanzen im Kopf haben, sondern auch Patientendaten als finanzrelevanten Faktor.

Der Informatiker Kai-Uwe Steffens, Vertreter des "Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung", widerspricht der Darstellung von Politikern, das von Staatsseite kontrollierte Projekt e-Card beuge Datenschutzskandalen seitens der Privatwirtschaft vor: "Weder gibt es eine Garantie auf politische Entscheidungen der Zukunft in Bezug auf die Verwendung der sensiblen Krankheitsdaten auf Zentralservern, noch ist ein Vertrauen in die absolute Sicherheit der gespeicherten Patientendaten gerechtfertigt. Liegen die Daten erst mal vor, werden interessierte Kreise diese auch zu anderen Zwecken verwenden wollen".

Das ganze Projekt ist unsinnig, teuer und gefährlich. Die Versicherten zahlen dafür auch noch die Rechnung.

Ich lehne die Speicherung sensibler Patientendaten auf zentralen Servern ab, da die persönlichsten Daten nicht mehr der Schweigepflicht des Arztes unterliegen, sondern in zentralen Computern mit Internet-Anbindung gespeichert werden. Was dies bedeutet und wie leicht mit gespeicherten Daten gehandelt werden kann, zeigt der jüngste Skandal.

Mit freundlichen Grüßen

Kaltner
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Familie und Generationen
24.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Kaltner,

ich wohne leider erst seit einem halben Jahr im Landkreis Dachau. Derzeit bemühe ich mich, unsere Große Kreisstadt besser kennenzulernen.

Beim heutigen Spaziergang mit meiner Frau kam ich an einem Plakat der beiden jungen Bezirkstagskandidaten Erhorn und Leiß vorbei.
Es freut mich wirklich, dass Sie dieser jungen Generation die Chance geben, Akzente zu setzen.
Ich finde daher Ihre Einstellung gegenüber der Jugend vorbildlich.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in Ihrer Politik für die Jugend setzen?

MFG

J.
Antwort von Maria Kaltner
2Empfehlungen
28.08.2008
Maria Kaltner
Sehr geehrter Herr ,



vielen Dank für Ihr Interesse. Sie haben Recht. Jungen Menschen muss man eine Plattform geben, sich auszuprobieren. Leider gibt es in der heutigen Gesellschaft immer weniger Möglichkeiten für Jugendliche sich auszupowern und sich die Hörner abzustoßen. Ein Gegengewicht dazu könnte in meinen Augen ein Jugendkulturzentrum auf kommunaler Ebene sein.



Doch nun zu Ihrer Frage: Als Mutter von drei, mittlerweile erwachsenen, Kindern und nach über 15jähriger Elternbeiratsarbeit sehe ich unser derzeitiges Schulsystem im Wandel. Die klassische deutsche Halbtagsschule wird ihrem Bildungsauftrag unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr gerecht. Veränderte Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, erweiterte Bildungsanforderungen im Bereich der Wissensvermittlung als auch im Erwerb von Schlüsselqualifikationen so wie neue erzieherische und kommunikative Aufgaben wandeln die Schul- und Bildungslandschaft nachhaltig. Die Entwicklung und Ausweitung von Ganztagsangeboten für Schülerinnen und Schüler stellt eine zentrale Aufgabe in unserer Gesellschaft dar. Sie erfordert die Entwicklung eines Konzeptes der Ganztagsbildung, das nicht länger einseitig auf Schule ausgerichtet ist. Ein an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien ausgerichtetes Gesamtsystem von Bildung, Betreuung und Erziehung erfordert eine systematische und rechtlich verbindliche Zusammenarbeit aller am Prozess beteiligten Bildungspartner. Ein Schwerpunkt der Kooperation im Rahmen von Ganztagsbildung wird meines Erachtens künftig zwischen schulischen und außerschulischen Partnern, wie z.B. Trägern der Jugendarbeit, liegen. Die Politik muss hier die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Hierin sehe ich eine große Aufgabe.



Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich schnell im Landkreis Dachau einleben und zu Hause fühlen!



Mit freundlichen Grüßen



Maria Kaltner
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Soziales
27.08.2008
Von:
Eva

Sehr geehrte Frau Kaltner,

auf der Internetseite der Freien Wähler habe ich mir das "Wahlprogramm" angeschaut. Besonders unter die Lupe genommen habe ich den Punkt D "Arbeit muss sich wieder lohnen".

Sie stellen dabei infrage, ob sich "Arbeit denn heute wirklich lohnt" – auf S. 14 in der 2. Reihe mit den Worten "Ist das wirklich so?". Und weiter "…am Ende (zu Recht?), ob es nicht besser wäre, Hartz4 zu beantragen". Auf S. 15 geht es weiter mit "…zu viel Möglichkeit, sich wegzuducken".

Die Behauptung auf S. 14 "…dass sie bei Nichtarbeit und voller Inanspruchnahme des Sozialstaates am Ende mehr in der Tasche hätten" ist schlichtweg eine Lüge!
Wissen Sie und die Freien Wähler überhaupt, was Hartz IV wirklich ist und zu was es führt?

Tausende von Tagelöhnern, Arbeitssklaven (Zeitarbeit) und Aufstockern in Bayern, möchten zu diesen Aussagen von Ihnen eine Stellungnahme. Da sich viele gar keinen Internetanschluss mehr leisten können, frage ich Sie, stellvertretend für diese Menschen:

1. Wie stehen die FW tatsächlich zu Hartz IV. Lehnen sie dieses unwürdige Instrument des "Forderns und Förderns" (wobei hier nur noch gefordert wird) ab?
2. Wie stehen die FW zu der Tatsache, dass mit Steuergeldern Langzeitarbeitslose in unsinnige Maßnahmen (Fördern) gesteckt werden, nur damit sie aus der Arbeitslosenstatistik fallen.
3. Wie stehen die FW zu der Tatsache, dass immer mehr Schulungsunternehmen wie Pilze aus dem Boden schießen, um die oben beschriebenen "Schulungsmaßnahmen" durchführen zu können.
4. Wie stehen die FW zur Tatsache, dass immer mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet werden und es nur noch 400-Euro-Jobs gibt. Ein Blick in die Stellenanzeigen der Tageszeitungen genügt und bestätigt das.
5. Wie stehen die FW zur Privatisierung der Krankenhäuser und zur Tatsache, dass sogar Ärzte schon von der Zeitarbeit eingestellt werden?

Bitte beantworten Sie meine Fragen ausführlich und zeitnah. Vielen Dank.

Eva
Antwort von Maria Kaltner
1Empfehlung
04.09.2008
Maria Kaltner
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Es freut mich, dass Sie, als Vorsitzende der Linken im Landkreis Dachau, mir die Möglichkeit geben, auf dieser Plattform zu wichtigen Themen Stellung zu beziehen.

Zu 1. Harz IV ist eine Grundsicherung des Lebensnotwendigen. Zu dem Geldbetrag von ca. 350 Euro werden die Kosten für eine angemessene Wohnung (Miete und Heizung) erstattet. Diese Grundsicherung ist notwendig und muss regelmäßig an die tatsächlichen Kosten angepasst werden.

Zu 2. Steuergelder dürfen nur in sinnvolle Fördermaßnahmen gesteckt werden.

Zu 3. Fördermaßnahmen zur Wiedereingliederung der Arbeitslosen sind wichtig. Das erfordert fachkundige Unterstützung.

Zu 4. Das Ziel der FW ist es, die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse zu fördern.

Zu 5. Ziel ist die flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Dies ist primär staatliche Aufgabe. Krankenhäuser dürfen nicht weiter privatisiert werden. Dies war und ist eine klare Aussage der FW.


Mit freundlichen Grüßen


Maria Kaltner
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Umwelt
02.09.2008
Von:

Hallo Frau Kaltner,

ich wohne erst seit Januar diesen Jahres in Eisenhofen bei meiner Freundin in Eisenhofen. Derzeit ist es so, dass etwa jeden zweiten Tag etwa 50 Kühe des örtlichen Kuhbauern 2 mal am Tag (Name ist mir leider unbekannt) durch die Straße vor unserem Haus und unseren Nachbarn getrieben werden. Die Straße wurde vor ein paar Jahren asphaltiert, wofür ja meines Wissens nach auch Geld von den Hauseigentümern verlangt wurde. Auf dem Weg zu der am Ende der Straße gelegenen Wiese, verlieren diese "50" Kühe schön ihre Exkremente, welche auch noch schön auf der Straße verschmiert werden.
Meines Wissens haben sich schon mehrere Leute darüber beschwert, aber leider ohne jeglichen Erfolg. Es heisst immer, dass die Gemeinde für diese Straße nicht zuständig ist. Immerhin hat man, wenn man mit dem Auto durch die Straße fährt, oder auch zu Fuß geht, den ganzen Dreck an den Autoreifen bzw. Schuhen und somit in seinem Grundstück und in der Garage . Mitunter natürlich auch den sehr unangenehmen Geruch!!! Evt. werden solche Beschwerden in unserer Gemeinde nicht ernst genommen, was ich leider nicht verstehen kann. Der Bauer müsste doch eigentlich die Straße wieder reinigen?!?!? Oder müssen das die Hauseigentümer, welche an der Straße wohnen, machen?
Wenn ich als junger Mensch nur ein so einfaches Anliegen habe, und hierbei schon so enttäuscht werde, verstehe ich nicht wer denn dann meine Interessen vertreten soll. Man muss sich dann leider nicht wundern, wenn man überall eine so schlechte Wahlbeteiligung hat. Egal um welche Wahlen es geht.

Ich würde mich freuen, wenn Sie hierzu kurz Stellung nehmen könnten, was man in so einem Falle tun soll/kann. Möchten Sie diese stinkenden Kuh-Exkremente vor Ihrem Grundstück haben, wo Sie dann am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen draussen sitzen und der lästige Geruch durch die Nase fährt???
Ich für meinen Geschmack finde das sehr belästigend.
Ich schicke Ihnen auch gerne ein paar Fotos der Straße.

Mit freundlichen Grüßen

M.
Antwort von Maria Kaltner
2Empfehlungen
04.09.2008
Maria Kaltner
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Email.

Bei dieser Straße (Ortsdurchfahrt von Eisenhofen) handelt es sich um die Kreisstraße DAH 17. Träger ist der Landkreis Dachau. Für die laufende Unterhaltung ist das Tiefbauamt des Landratamts Dachau zuständig.

Für jegliche Verunreinigung von Straßen ist jeweils der Verursacher, im vorliegenden Fall der betroffene Landwirt, verantwortlich. Die Gemeinde Erdweg hat nach meinen Informationen den Landwirt bereits mehrmals aufgefordert, für eine ordnungsgemäße Reinigung der Fahrbahn zu sorgen.

Ich werde mich mit dem zuständigen Herrn vom Tiefbauamt in Verbindung setzen, um das von Ihnen angesprochene Problem (Verunreinigung der Straße durch Viehtrieb) zu erörtern. Der betroffene Landwirt ist aufzufordern, dass er künftig seiner Verpflichtung zur Säuberung der Straße nachkommt.

Es ist nicht nötig, mir Fotos der Straße zu schicken. Ich besuche am 12. September im Zuge einer Wahlveranstaltung Eisenhofen und kann mir dabei persönlich ein Bild vom Zustand der Straße machen.

Unter anderem war es die von Ihnen geschilderte Politikverdrossenheit, die mich dazu bewogen hat, politisch aktiv zu werden. Ich würde mich freuen, wenn wir uns am 12. September persönlich kennen lernen!

Mit freundlichen Grüßen

Maria Kaltner
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
05.09.2008
Von:
Raz

Grüß Gott,
Ich habe große Probleme mit der jetzigen Situation der Radwege.

Radwege sollten ja genutzt werden. Dies ist aus meiner Sicht auf dem Land oft schwierig, (ich benutze das Rad auch als Verkehrsmittel für Strecken bis 50 km) da Radwege oft, da sie nicht direkt an der Straße liegen, nicht auf der selben Höhe liegen und somit auch nicht so gerade sind, wie die Straßen. Somit gibt es ein andauerndes und kraftkostendes Auf und Ab, das die Radwege nicht attraktiv macht. Radwege wechseln auch gerne von Seite zu Seite, was oft sehr abrupt geschieht und die Auffahrten auf Radwege (zum beispiel an Kreuzungen sind, falls überhaupt vorhanden, meist mangelhaft. Die gemeinsame Nutzung von Wegen (Radfahrer und Fußgänger) ist erwiesener Weise ein großes Gefahrenpotential, vor allem in der Stadt/Dorf. Zudem sind diese Radwege innerorts oft ein unüberschaubarer und unberechenbarer Flickenteppich. Außerdem ist es nachts schwierig, die Radwege zu finden, da keinerlei Radbegrenzungen mit Reflektoren angebracht sind. Das erschwert es auch, nicht in den Graben zu fahren. Zudem werden Radfahrer auf Radwegen von Autofahrern registriert und das Fernlicht wird nicht abgeschaltet. Ich glaube, dass Sie wissen, dass man dabei so geblendet wird, dass man den Weg für einige Zeit nicht mehr sieht. Wenn Ihnen dass dann in Folge mehrmals passiert, kann das sehr gefährlich werden.
Eine gute Lösung wären Fahrradstreifen, sowohl innerorts als auch außerorts.

Nun kommt meine Frage; wäre es nicht sinnvoll, sich mit einigen Experten hinzusetzen und einen Vorgabenkatalog für den Überlandradverkehr inclusive Ortsdurchfahrten zu erstellen?

Gruß,
Raz
Antwort von Maria Kaltner
1Empfehlung
07.09.2008
Maria Kaltner
Sehr geehrter Herr Raz,

vielen Dank für Ihre Frage.

Die Probleme, die Sie schildern sind mir gut bekannt. In meiner Freizeit unternehme ich gerne Radtouren im Landkreis. Ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu. Das von Ihnen beschriebene auf und ab der Radwege schätze ich allerdings sehr, trägt es doch kostenlos zu meiner Fitness bei.

Das Fahrrad wird als umweltfreundliches Nahverkehrsmittel immer wichtiger. Vermutlich würden noch mehr Bürger gerade für Kurzstrecken ihr Auto stehen lassen, wenn die Lücken im Radwegenetz nicht so groß wären.

Daher setze ich mich dafür ein, dass das bestehende Radwegenetz landkreisweit instandgesetzt und auch ausgebaut wird. Besonders gefährlich sind die vielen Lücken innerhalb von Dachau, sowie zwischen den Landkreisgemeinden.

Grundsätzlich sollte bei der Planung von Radwegen das Ziel sein, diese beidseitig anzulegen, um Querungen der Fahrbahn zu vermeiden.

Die Dachauer ÜB forderte bereits in Ihrem Programm zur Kommunalwahl eine Erweiterung des Radwegenetzes sowie die Entschärfung von Gefahrenzonen von bereits bestehenden Radewegen:

Innerhalb der Dachauer Innenstadt:
• Kreuzungsbereich Münchener Straße/Schillerstraße/Bahnhofstraße
• Beidseitiger Radweg entlang der Schleißheimer Straße
• Alte-Römer-Straße beidseitiger Radweg bis Gemeindegebiet
Herbertshausen
• Martin-Huber-Straße/Fabrikberg
• Ostenstraße
• Amperbrücke
• Mangelhafte Anbindung von Pellheim, Mitterndorf und dem Schwarzen
Graben

Außerhalb der Dachauer Innenstadt:
• Radwegeanbindung an alle an das Stadtgebiet angrenzenden Gemeinden, bzw. jeweils eine direkte Verbindung zwischen den angrenzenden Gemeinden innerhalb des Landkreises und deren größerer Ortsteile. Somit wäre ein flächendeckendes Radwegenetz vorhanden. (z.B. Radweg Altomünster - Markt Indersdorf, Markt Indersdorf - Weichs .....)
• Durchgehende Radwegeverbindung zu allen an den Landkreis Dachau
angrenzenden Kreisstädten (FFB, FS, PAF, München, AIC)

Ihren Vorschlag finde ich richtig. Betroffene Bürger und Experten müssen sich zusammensetzen um Fehlplanungen zu vermeiden und um Gefahrenzonen aufzudecken und zu entschärfen.



Mit freundlichen Grüßen


Maria Kaltner
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Maria Kaltner
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.