Margarete Bause (GRÜNE)
Abgeordnete Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
München-Schwabing
weitere Profile
Ich kann in der Antwort meines Kollegen Sepp Dürr an Sie nichts Unsachliches oder Ausweichendes erkennen. Im Gegenteil: Herr Dürr hat Ihnen klar und offen geantwortet, dass wir aufgrund der aktuellen Forschungslage zu BSE im Moment keinen Anhaltspunkt sehen um von Seiten der Grünen in Bayerischen Landtag aktiv zu werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Margarete Bause
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Verbraucherschutz
12.02.2011
Von:

Liebe Frau Bause,

dreist wie Sie und Ihr Kollege Dr. Dürr wissenschaftliche Erkenntnisse, in Bezug auf das BSE-Infektionsrisiko, fordern.

Was Sie heute fordern haben Sie vor Jahren komplett ignoriert!

Erinnern Sie sich noch an die Bayr. BSE-Risikoanalyse aus dem Jahr 2003/2004?

In dieser Studie wird auf 298 Seiten exakt vor den aktuell bestehenden BSE-Infektionsrisiken gewarnt. Doch sie wurden sowohl in Bayern als auch im Bund ignoriert (1).

Warum haben Sie sich als Oppositionspartei an der damaligen BSE-Verdunkelungsstrategie (2) der Regierung-Stoiber beteiligt?

Und heute Jahre später gehen Sie Fragen (3), welche genau das Gegenteil von dem widerspiegeln was die Autoren dieser BSE-Risikoanalyse 2003 gefordert haben dahingehend aus dem Weg um auf eine erfolgreiche BSE-Bekämpfung hinzuweisen die es weder in Bayern noch im Bund, nicht zuletzt Dank tatkräftiger Unterstützung der bayer. Landtags-GRÜNEN, je gegeben hat.

Rückläufige BSE-Fallzahlen als Erfolg darzustellen ist ebenso lächerlich wie zugleich lebensgefährlich, denn mittlerweile steht die BSE-Infektion durch Umwelteinflüsse bzw. die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch im Vordergrund. (4)

Zitat:
" Außerdem könne er helfen festzustellen, wie viele Menschen Prionen in sich tragen, ohne dass sie es wissen, weil die Krankheit noch nicht aktiv ist."

oder

Zitat:
"Die Erreger der Gehirnerkrankung können nach aktuellem Wissensstand nämlich möglicherweise jahrzehntelang unbemerkt im menschlichen Körper überdauern, ohne die Krankheit auszulösen."

Wollen Sie nun korruptionsähnliche Zustände hinsichtlich des BSE-Infektionsrisikos stoppen oder weiterhin fördern?

MfG
R.


(1) www.abgeordnetenwatch.de
(2) www.abgeordnetenwatch.de
(3) www.abgeordnetenwatch.de
(4) www.spiegel.de

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 55 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Bause,

Christian Ude will als Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl antreten. Die SPD verspricht sich davon sehr viel und ist womöglich bereit, sich diese Chance mit der Zustimmung zum Bau der dritten Startbahn in Erding zu erkaufen. Dazu wird die SPD versuchen, eine bestehenden Beschluß gegen den Bau zu kippen und einen neuen Beschluß zu fassen. Diese Zustimmung ist eine Bedingung von Herrn Ude für eine Kanditatur. Sollte es nach den Wahlen eine Mehrheit gegen die CSU geben, wird Herr Ude diese Bedingung auch in dann folgenden Koalitionsverhandlungen stellen. Sind die Grünen dann bereit, ebenfalls einem Bau der dritten Startbahn zuzustimmen, um die CSU von einer Regierungsbildung auszuschließen? Werden die Grünen vor den Wahlen zu diesem Thema klar Stellung beziehen?

Mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.02.2012
Von:

Liebe Herr Bause

mit großem Interesse habe ich eine Anmerkungen des SPD-Ministerpräsidentenkandidaten Ude gelesen ( www.abgeordnetenwatch.de ). Ich bin hier doch sehr darüber gestolpert. Er führt aus: "Mindestens genauso wichtig erscheint, dass sich auf Seiten der gegenwärtigen Opposition eine seriöse, politisch kompetente und personell attraktive Alternative entwickelt hat und weiter entwickeln wird. Diese erhebt nicht nur den Anspruch, (besser) regieren zu können als die sichtlich verbrauchte und zerstrittene CSU-FDP-Regierung, sondern hat dies in wichtigen Kommunen im Freistaat längst überzeugend unter Beweis gestellt und dafür überzeugende Mehrheiten gefunden."

Für mich macht dies den Anschein, als gäbe es eine feste Verabredung zwischen den drei Oppositionsparteien, nach 2013 eine Koalition einzugehen. Abgesehen von einer großen Koalition ist dies wohl die einzige Möglichkeit der SPD, die Regierung zu stellen (siehe: www.wahlrecht.de ).

Mich würde interessieren:
1. Gibt es bereits eine feste Vereinbarung zwischen Ihnen und Herrn Ude auf eine Koalition nach 2013? Wenn ja, wie sieht diese aus und führen Sie dann auch einen Lagerwahlkampf?
2. Wenn nein: Wieso geht Herr Ude damit hausieren, dass mit Ihnen eine Koalition quasi fest verabredet sei und haben Sie sich gegen einen solchen Vereinnahmungsversuch (oder feindliche Übernahme) bislang gewehrt? Wo?
3. Herr Ude spricht von den zahlreichen wichtigen Kommunen, in denen solche Bündnisse bestehen. Da ich bislang keine gefunden habe (München, Augsburg, Nürnberg, Regensburg ...) würde mich interessieren, wo solche Bündnisse bestehen - auch um die Stichhaltigkeit von Herrn Udes Ausführungen prüfen zu können?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Direktwahl des Bundespräsidenten
02.03.2012
Von:

Sehr geehrte Kollegin,

ich frage Sie, warum sich die Linken mit aller Gewalt lächerlich machen wollen, indem sie eine Kandidantin ins Rennen schicken, obwohl es überflüssig wie ein Kropf ist, da die Chancen bei Null sind, gewählt zu werden.
Wäre es nicht sinnvoller, geschlossen gegen Gauck zu stimmen, und die Frechheit des Parlaments anzuklagen, die Linken von der Wahl eines Kandidaten auszuschließen ?
Antwort von Margarete Bause
bisher keineEmpfehlungen
05.03.2012
Margarete Bause
Sehr geehrter Herr Hirn,

da ich nicht "Die Linke" vertrete, sondern Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag bin, kann ich Ihre Frage, ob es sinnvoll ist Frau Klarsfeld zu nominieren, nicht beantworten. Allerdings ist es falsch, wenn Sie schreiben, die Linke sei vom Parlament bei der Wahl des Bundespräsidenten ausgeschlossen worden. Selbstverständlich sind VertreterInnen der Linken Teil der Bundesversammlung. Ausgeschlossen wurden sie von Frau Merkel beim Treffen im Kanzleramt. Ich halte das für falsch und wir Grüne haben das auch öffentlich deutlich gemacht. Ich persönlich halte Joachim Gauck für einen ausgezeichneten Kandidaten (selbst wenn ich nicht in allem mit ihm übereinstimme) und werde ihn auch wählen.

Mit freundlichen Grüßen,

Margarete Bause
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Bause,

Die Drogenpolitik in Deutschland ist gescheitert! Cannabis sollte legalisiert werden!!!
Wie stehen sie zu der Forderung vom Deutschen Hanfverband?


Der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis sollte durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) ersetzt werden. Durch eine Besteuerung kann mehr Suchtprävention finanziert werden.

Das Cannabisverbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben.
Unsere Sicherheit ist bedroht, weil das Verbot den Hells Angels und der Mafia Milliardenumsätze überlässt.
Die strafrechtliche Verfolgung von Millionen Menschen, die mit ihrem Cannabiskonsum niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.
Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit Cannabis zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.

Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von Cannabis zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert.
Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.

Bei der Regulierung des Cannabismarktes, z.B. durch Fachgeschäfte oder Cannabis-Clubs, geht es ausschließlich um Volljährige (sofortiger Lizenzentzug bei Abgabe an Jugendliche).
Für Erwachsene haben Strafverfolgung und Schwarzmarkt (z.B. Streckmittel) erheblich schlimmere Folgen als der Cannabiskonsum an sich. Diese \"Nebenwirkungen\" der Cannabispolitik dürfen nicht länger verharmlost werden!

Mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Margarete Bause
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.