Lars Harms (SSW)
Kandidat Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Lars Harms
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Diplom-Betriebswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Hüsem/Husum
Wahlkreis
Husum-Eiderstedt
Ergebnis
10,4%
Landeslistenplatz
2
(...) Damit aber hier wirklich einmal geklotzt werden kann, muss hier durch das Land mehr Geld in die Hand genommen werden, denn der Tourismus ist einer der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige, den wir haben. (...)
 
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
20.08.2009
Von:
Uwe

Wie stehen Sie zur Vergabe der Eisenbahnnetze in Schleswig-Holstein?

Ohne eine Netzagentur, in Bundeshand, kann kein fairer Wettbewerb der EVU´s stattfinden. Ansonsten sind nur die Personalkosten der entscheidende Faktor.

Die Infrastuktur für Gas, Strom und Wasser bietet für unseren Staat eine genauso gute Ertragsmöglichkeit. Warum kassieren wir nicht selbst, statt EON oder .............. Durchleitungsgebühren gehören dem Investor. Und das sind die Steuerzahler bzw. die Kunden.

Privatisierung ist klasse, aber wir müssen doch die Verläßlichkeit und die Verfügbarkeit für alle nicht aufs Spiel setzen.

In fetten Zeiten ist das alles nicht so wichtig, aber jetzt geht es vielen an den Kragen

Moin

Uwe
Antwort von Lars Harms
1Empfehlung
21.08.2009
Lars Harms
Moin Herr ,

der SSW kritisiert die Privatisierungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Nicht nur, dass der Staat selber Geld verdienen könnte - es hat sich auch erwiesen, dass die Leitungen für die Bürger bei nicht-privatisierten Einrichtungen besser sind, weil man sich nicht nur am Profit orientiert.

MfG

Lars Harms
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
01.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Harms,

Der gültige Raumordnungsplan 1998 und der Entwurf zum LEP schützen den ländlichen Raum, indem sie eine Reglementierung der Mobilfunkanlagen als Soll Aufgabe definieren.
Werden sie sich dafür einsetzen, das Landschaftsbild nachhaltig zu erhalten, indem der seit Anfang des Jahres geänderte §63 der LBO mit seinem Freibrief für Mobilfunkantennen dahingehend geändert wird, das insbesondere diese gewerblichen Anlagen baugenehmigungspflichtig werden.

mfg
Antwort von Lars Harms
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Lars Harms
Sehr geehrter Herr ,

eine Baugenehmigungspflicht für Mobilfunkantennen würde nicht automatisch zu weniger oder an anderen Orten aufzustellende Mobilfunkantennen führen. Sowohl genehmigungspflichtige als auch nicht genehmigungsbedürftige Mobilfunkanlagen müssen dem Bauordnungsrecht und dem Bauplanungsrecht entsprechen. Deshalb ändert die Baugenehmigung erst einmal nichts. Vielmehr müsste die jeweilige Bauplanung im jeweiligen Ort so gefasst sein, dass sie an bestimmten Orten diese Anlagen zulässt oder eben auch nicht. Dies müsste dann aber von der jeweiligen Kommune aus Basis des jeweils geltenden Rechts geschehen. Auch besteht für die kommunalen Genehmigungsbehörden jederzeit die Möglichkeit die Rechtmäßigkeit der geplanten und gebauten Mobilfunkantennen zu überprüfen. Einer Änderung der LBO bedarf es deshalb in dieser Frage nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Harms
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Frage zum Thema Integration
02.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Harms,
Flüchtlinge dürfen sich ihren Wohnort nicht aussuchen, über Wohnsitzauflagen entscheiden die zuständigen Ausländerbehörden. Die sog. Residenzpflicht verbietet darüber hinaus das unerlaubte Verlassen des zugewiesenen Landkreises oder der zugewiesenen Stadt. Betroffene erleben diese Auflagen als integrationsfeindlich in Bezug auf Arbeitsaufnahme, Ausbildungssuche, das Pflegen sozialer Kontakte etc.
In anderen Bundesländern ist der Geltungsbereich der Residenzpflicht auf das gesamte Bundesland festgelegt.
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie, die sog. Residenzpflicht im Interesse einer besseren Integration auf ganz Schleswig-Holstein auszuweiten?
  • Werden Sie und ihre Fraktion sich für die Ausdehnung oder Abschaffung der Residenzpflicht einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen

Flüchtlingsrat Schleswig-Holsten e.V.
Antwort von Lars Harms
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2009
Lars Harms
Sehr geehrte Frau ,

der SSW teilt ihre Auffassung und wird entsprechende Initiativen unterstützen. Ob allerdings andere Fraktion dieses auch so sehen, darf bezweifelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Harms
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Frage zum Thema Tourismus
02.09.2009
Von:

Lieber Lars,
Du bist tourismuspolitischer Sprecher des SSW. Wo siehst Du für die neue Legislaturperiode den größten Handlungsbedarf in der Strukturierung auf Landes- und Ortsebene und wie wird sich der SSW dabei einbringen?

Mit schönem Gruß von der Ostseeküste


Antwort von Lars Harms
1Empfehlung
03.09.2009
Lars Harms
Moin ,

den größten Handlungsbedarf sehe ich darin, dass die Arbeit der TASH nicht nur wie bisher finanziell ausgestattet sein muss, sondern wir mehr Geld in die touristische Angebotsentwicklung stecken. Was die Strukturen auf Landesebene angeht, sind wir eigentlich mit dem Landestourismusverband und der TASH gut aufgestellt. Allerings haben wir es immer noch mit einer starken Zersplitterung auf Orts- und Regionalebene zu tun. Dies ist allerdings eher ein regionalpolitisches Thema. Frühere Versuche mit "sanftem Druck" auf mehr Zusammenarbeit hinzuwirken, haben nicht gefruchtet. Daher kann das Land nur Angebote zur Zusammenarbeit mit der Landesebene (Tourismusverband und insbesondere TASH) machen. Damit aber hier wirklich einmal geklotzt werden kann, muss hier durch das Land mehr Geld in die Hand genommen werden, denn der Tourismus ist einer der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige, den wir haben.

Schöne Grüße

Lars
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.09.2009
Von:

Lieber Herr Harms,

mich würde im Vorfeld der Landtagswahl interessieren, ob es mögliche Koalitionspartner für den SSW gibt. Bei der möglichen, knappen Entscheidung wäre es denkbar, dass der SSW das "Zünglein an der Waage" bildet.
Konkret: Käme es beispielsweise für Sie in Frage, mit der CDU und der FDP zu koalieren oder eine CDU-FDP-Minderheitsregierung zu stützen/tolerieren?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Lars Harms
bisher keineEmpfehlungen
20.09.2009
Lars Harms
Sehr geehrter Herr ,

grundsätzlich müssen natürlich alle demokratischen Parteien in der Lage sein, miteinander zu koalieren. Der SSW hat Forderungen, die bei einer möglichen Regierungsbildung für uns zentral sein werden. Diese sind zum Beispiel die Einführung der flächendeckenden Gemeinschaftsschule, die kompromisslose Ablehnung eines CO2-Endlagers in Deutschland, der Erhalt des Tariftreuegesetzes, die Durchsetzung eines Mindestlohnes, der Ausstieg aus der Atomkraft und der Kohlekraft oder auch die finanzielle und kulturelle Gleichstelung der dänischen und friesischen Bevölkerung in Schleswig-Holstein. Mit Parteien, die sich mit uns auf solche Ziele einigen können, kann der SSW zusammenarbeiten.
Weitere Ziele finden Sie unter: ssw.de

Schöne Grüße

Lars Harms
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