Konrad Dippel (Einzelbewerber)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Konrad Dippel
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Holzbearbeitungsmechaniker
Ausgeübte Tätigkeit
Holzunternehmer
Wohnort
-
Wahlkreis
Weiden
Ergebnis
13,6%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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Frage zum Thema Bürgerrechte
10.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dippel,

Alle Sport- und Privatpiloten sollen sich neuerdings einer sehr fragwürdigen, periodischen und zudem kostenpflichtigen Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) nach dem LuftSiG "freiwillig" durch eigenen Antrag unterziehen. Tun sie es nicht drohen die Luftfahrtbehörden den teilweise sehr altgedienten Piloten (ich selber fliege erst seit ca. 5 Jahren) die Lizenz zu entziehen. Sind Sie der Meinung, dass ein solcher unglaublicher Globalverdacht gegen eine bisher völlig unauffällige Bürgergruppe angemessen ist?
Ist das nicht reiner bürokratischer Aktionismus und Populismus auf dem Rücken von unschuldigen Bürgern, die mit all dem nicht das Geringste zu tun haben? Wird dadurch nicht der rechtstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung - und damit unser zentrales Rechtsverständnis - ausgehebelt? Sollte nicht wenigstens ein gewisser Anfangsverdacht diese ZÜP rechtfertigen?

Es hat weltweit noch nie einen lizenzierten Piloten gegeben, von welchem ein Terroranschlag ausging. Es gab aber jede Menge Führerscheinbesitzer und Rucksackträger!!! Lastwagenfahrer z.B. stellen ein viel größeres Gefahrenkontingent dar, kommen sie doch problemlos mitten in jede Innenstadt! Warum werden diese nicht zum gläsernern Bürger gemacht, sondern nur ausgerechnet die harmlose Minderheit der Sportpiloten?

Wo ist hier Ihrer Meinung nach das rechtsstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit noch gegeben? Werden Sie sich nach Ihrer Wahl für unsere Minderheit einsetzen? Werden Freiheit und Demokratie und Menschenwürde dadurch geschützt, dass man sie schleichend gegen die Würde des Menschen einfach abschafft?

Welche Antwort hierauf kann ich an unsere Vereinsmitglieder weitergeben?

Wir würden Sie gerne auch mal zu einem kleinen Rundflug bei uns einladen, damit Sie sich persönlich davon überzeugen können, dass wir keine verdächtigen Kamikazeterroristen sind. Nicht einmal die USA überprüft auf solche entwürdigende Weise ihre Altpiloten. Übrigens auch keine Ausländer mit USA - Lizenz! Nur Deutschland will einmal mehr einmalig perfekt in der Welt sein aber das kennen wir ja genug aus anderen Bereichen mit den entsprechenden negativen Auswirkungen für den Standort Deutschland.

Wir appellieren an die Vernunft und das Demokratieverständnis unserer Politiker, denn wir ersticken aktuell in völlig groteskem Bürokratenwahn.

Es gibt z.B. auch Radfahrer, die nachts in betrunkenem Zustand unterwegs sind oder plötzlich durch eine Herzattacke Schäden verursachen.
Wer käme aber auf die völlig absurde Idee, deshalb prinzipiell bei allen Radfahrern einen regelmäßigen, bis über 1000,- Euro teuren und totalen Gesundheits-check anzuordnen nur um zu verhindern, dass vielleicht einer von ihnen infolge einer Kolik, plötzlicher Kopfschmerzen oder ähnlicher gesundheitlicher Unvorhersehbarkeiten die Allgemeinheit schädigt und mit dieser wirklich verrückten Begründung das "überaus gefährliche Radfahren" zunächst einmal prinzipiell zu verbieten?
Genau diese, uns nur gängelnde Behördenwillkür, aber wird genauso an uns - erwiesen harmlosen Segel - und Motorfliegern derzeit regelmäßig und in ganz großem Stil vollzogen.

Der Irrsinn nennt sich "JAR-FCL 3 deutsch" und wurde uns vom gottvaterähnlichen BMVBW - nach Falschübersetzung aus dem Englischen - rücksichtslos einfach verordnet.
Selbst eine Grippeimpfung oder simple Schwangerschaft führt nach wortwörtlicher Auslegung dieses irrealen Schwachsinns zu sofortigem Ruhen der Pilotenlizenz! Ich kenne keinen Piloten, der sich bei Unwohlsein in ein Flugzeug setzt. Die staatlichen Forderungen an die Gesundheit eines z.B. über 60-jähriger Segelfliegers sind in Deutschland - weltweit einmalig ! - durchaus vergleichbar mit jenen, die an einen jungen und gesunden Jumbo-Kapitän oder an einen Kampfjetpiloten gestellt werden, so eine Art "Marsflugtauglichkeit", die kaum einer in diesem Alter mehr erbringen kann. Die alten, erfahrenen Funktionsträger in unseren Vereinen drohen daher auszusterben und für die Jüngeren wird es einfach zu teuer ( bis 1200.- Euro für eine Erstuntersuchung! ,weil sie neuerdings eine perfekte - und damit völlig übertriebene - Gesundheit nachweisen müssen.
Nur der Information halber sei erwähnt daß aufgrund von diversen Studien immer wieder bewiesen wird, daß Unfälle in der Sportfliegerei durch mangelnde medizinische Fitness so gut wie nie anzutreffen sind. Aus diesem Grund verzichtet z.B. Großbritannien komplett auf Gesundheitszeugnisse bei Segelfliegern.
Wir empfinden dies als eine kulturlose, zutiefst misstrauische, ja überaus groteske Rücksichtslosigkeit gegenüber Minderheiten, welche zudem in ihrer Maßlosigkeit gegen bestehende Gesetze (BGG und OBG) verstößt, aber dennoch gegen alle Vernunft und Sachlichkeit von deutschen Behörden eisern verteidigt wird, obwohl dieser pure Unfug - durch wissenschaftliche Untersuchungen klar bewiesen - keinerlei ( NULL ! ) Sicherheitsgewinn bringt! Aus diesen Gründen gibt es so etwas in den USA überhaupt nicht! Wir bitten Sie sich unter www.jar-contra-de -forum at extern www.streckenflug.at einmal ein Bild der kochenden Volksseele (und Wähler) zu machen.
Diese Flieger, die in großem Male soziale Verantwortung tragen, Jugendliche in frühem Stadium von der Straße und auf die Flugplätze holen, der Bevölkerung regelmässig mit Mitflug-Gelegenheiten und Flugplatzfesten Freude bereiten sollen unter dem Deckmantel der angeblichen Terrorismus-Bekämpfung (die Fachleute sind sich über den Unsinn der Maßnahmen einig) nur noch gegängelt werden. George Orwell "1984" läßt grüßen (die Lektüre dieses Buches ist sehr zu empfehlen).

Einige Maßnahmen der Bundesregierung (siehe Erstellung der EDR´s um Kernkraftwerke) bewirken in der Praxis genau das Gegenteil nämlich eine Publizierung dieser Gebiete im Internet (vorher kannte sie keiner) mit genauen Koordinaten etc.
Dagegen wehren wir uns.

Flugverbot über dem Zentrum von Berlin ist doch ein typischer, völlig populistischer und sinnloser Akt (ebenso wie die wahnwitzige Forderung unseres bayerischen Innenministers Günter Beckstein nach Flugverbotszonen über dem Kölner Dom, dem Oktoberfest, usw.) Er impliziert die merkwürdige Vorstellung, dass ein Terrorist sich durch ein unsichtbares Verbotsschild abschrecken lässt. Kann man urch Halteverbote vor Banken in den Innenstädten Banküberfälle verhindern?? Ähnlich groteske und nur aktionistische Vollzüge häufen sich derzeit bei den Sport- und Privatfliegern, die sich neuerdings einer wirklich totalen "freiwilligen" Zuverlässigkeitsuntersuchung (§7 LuftSiG) unterziehen sollen, bei der sämtliche Geheimdienste der Welt (auch die alte Stasiakten!)und selbst der Arbeitgeber zur Auskunft einbezogen werden. Als würde sich irgendein Terrorist vorher dieser Untersuchung stellen. Der fliegt nämlich einfach vom Ausland ein oder nimmt einen Lastwagen, der viel mehr Sprengstoff tragen kann als jedes Leichtflugzeug.

Alles bewirkt nur den gläsernen Bürger und eine Menge unsinniger Bürokratie und die Stasi wäre stolz darauf gewesen, hätte sie schon diese Möglichkeiten gehabt. Auch eine künftige radikale Regierung findet solche "Notstandgesetze" bereits vor! Eine schreckliche Vorstellung, dass wir vielleicht denen schon jetzt in die Hand arbeiten!

Mit denselben Argumenten kann auch jeder Führerscheinbesitzer "durchleuchtet" werden und auch jeder Rucksackträger und dies ist sogar noch besser begründbar, da bisher jede Menge Autobomben in den Innenstädten explodiert sind. Es war aber noch niemals ein Sportpilot darunter!! Sind Sie der Meinung, dass hier das rechtsstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit gewahrt ist?

Sind Sie der Meinung, dass so die Würde des Menschen unangetastet bleibt, wenn solche willkürliche Schnüffelei über die Minderheit der Sportflieger kommt. Wissen Sie, dass die Sportflieger dies "freiwillig" unter Androhung von Lizenzverlust beantragen müssen? Sind unsere führenden Regierungsvertreter inzwischen nicht mehr beeinflusst von psychisch Kranken (Motorseglerpilot über Frankfurt) und Selbstmördern (Absturz neben dem Reichstag), als von normalen Bürgern (Sportpiloten), die nicht mehr gehört werden?.

Was ist eine freiheitliche Demokratie noch wert, wenn sie so mit ihren Minderheiten umgeht? Freiheit und Demokratie und Menschenwürde, werden sie dadurch geschützt, dass man sie schleichend abschafft?Das Bundesverfassungsgericht hat vor ganz kurzer Zeit, eine ähnliche Telefonspionage - ohne jeden Verdacht - als nicht verfassungskonform bezeichnet. Es gibt bei uns jetzt erneut und aktuell keinerlei Grenze zum Ausspionieren durch jede unkontrollierte Bürokratenwillkür und wir werden wohl demnächst wegen jeder Kleinigkeit vom Himmel geholt. Wir werden sogar genötigt, den Antrag sofort zu stellen. Ansonsten werden wir mit sofortigem Lizensentzug bedroht!

Was werde Sie, als unser künftiger Abgeordneter, dagegen tun?

Wie stehen Sie zu dieser Entwicklung im Orwellschen Sinne?

Wir würden Sie gerne auch mal zu einem kleinen Rundflug bei uns einladen, damit Sie sich persönlich davon überzeugen können, dass wir keine Terroristen sind, sondern normale Menschen, die nur um ihre freiheitliche Grundrechte fürchten. Anruf genügt - Tel . 0961/418465 oder 0151/12304367 (email: christian@flessa.com)

Abschließend sei vielleicht noch gesagt, daß in unseren Augen der Terrorismus augenscheinlich sein Ziel erreicht (zumindest in Deutschland mit seiner Überbürokratierung - es fehlt langsam die Luft zum Atmen). Das Ziel ist nicht notwendigerweise Attentate sondern zunächst einmal das Aushebeln der Strukturen / der Wahnsinn von totaler Behördenwillkür und die Zerstörung des öffentlichen Lebens - wir sind auf einem guten Weg :-(

Was Deutschland braucht, sind offene Augen und Bürger, die sich in ihrem Lande wohl fühlen und eine Gemeinschaft bilden um dem Schrecken des Terrors zu begegnen.

Dieses wird augenscheinlich nicht gesehen und man gaukelt der Bevölkerung mit völlig unsinnigen und fachlich völlig idiotischen Maßnahmen eine trügerische Sicherheit vor, die es nicht gibt. Frei nach dem Motto "Wir haben doch alles getan und waschen unsere Hände jetzt in Unschuld"

In Erwartung Ihrer Nachricht verbleibe ich Hochachtungsvoll


Blumenweg 2
92699 Bechtsrieth

Mitglied beim AeroClub Weiden
Antwort von Konrad Dippel
6Empfehlungen
18.08.2005
Hallo Herr !

Vielen Dank für das nette Telefongespräch von heute morgen. Ich freue mich schon sehr darauf auch Ihre Vereinskollegen überzeugen zu dürfen, wenn sich noch eine Gelegenheit ergibt.
Doch was schreibe ich hier nun für die anderen Leser als Antwort?
Ich stimme Herrn zu, nicht nur weil ich seine Erststimme ergattern will, sondern auch, weil ich weiß, dass gegen einen, der unbedingt sein Zerstörungswerk vollbringen will, wohl kaum ein Kraut gewachsen ist. So wie gegen mich hoffentlich kein Kraut gewachsen ist, trotz meiner vielleicht zersetzenden Kraft auf die Parteienmacht und Parteifinanzen, wenn in den Bundestag gelange!
Denn das einzige was starke Motivation, egal ob verwirrter Terrorist oder die eines überzeugten Demokraten, im Zaum halten kann, ist das Empfinden von Verständnis und Gerechtigkeit.
Wenn im Bundestag echte Vertreter des Volkes, die nur unser Wohl im Sinne hätten, sitzen würden, dann würde ich daheim bleiben und in Ruhe meine Arbeit machen.
Wären weise und wohlwollende Regierungen weltweit, gäbe es keinen gegen Staaten und ihre Bevölkerung gerichteten Terrorismus.
Und damit würde sich auch aus Überängstlichkeit entwickelnder Gesetzesaktivismus erübrigen.

Viele Grüße
Konrad Dippel
Direktkandidat
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Frage zum Thema Gesundheit
18.08.2005
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Dippel!

Ich möchte bitte von Ihnen wissen, was Sie zu tun gedenken, um den allgemein bekannten Fremdeinfluss im Gesundheitswesen, welcher zu ungunsten der Gesundheit der Bevölkerung die Kosten explodieren lässt und welcher sich hinter der so genannten Freiheit der Wissenschaft verschanzt zu überwinden?

Was sagen Sie zu einer Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI), welche im Auftrag der Regierung nach außen hin Impfempfehlungen ausspricht, aber nachweislich weiß, dass weder die behaupteten Viren, noch ein Nutzen irgendeiner Impfung nachgewiesen sind, aber ganz genau weiß, dass jeder Impfstoff, um überhaupt messbare Resultate zu erzielen, als sog. Zusatzstoffe (Adjuvantien) Gifte enthält, die dauerhafte leichte bis schwerste Schäden, bis hin zum Tod verursachen?

Was sagen Sie zu einem Robert-Koch-Institut, welches unter Lenkung einer ebenso unkontrollierten WHO, nun eine Virusgrippe-Panik inklusive eines möglichen Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung und eines möglichen Bürgerkrieges um vermeintliche rettende Chemoprophylaxe und Impfstoffe heraufbeschwört?

Was sagen Sie zu einem Bundesgesundheitsministerium, welches die Ursachen der Krebserkrankungen und der meisten chronischen Krankheiten nachweislich kennt, der Öffentlichkeit aber nicht benennt?

Ich selbst bin Virologe und habe als junger Student an der Universität Konstanz ein Virus aus dem Meer entdeckt, welches nur positive Eigenschaften hat, habe danach in der Medizin gearbeitet und mache seit 10 Jahren unabhängige Grundlagenforschung und weiß u.a. daher wovon ich rede.

Wer wird die nächste Bundesregierung regieren? Die Pharmaindustrie? Die WHO? Die US-Regierung mit ihren Geheimdiensten?

Oder beabsichtigen Sie, als zukünftiges Mitglied des Deutschen Bundestages, zu bestimmen was die Bundesregierung zu tun und zu lassen hat und die Bundesregierung zu kontrollieren?

Hierauf möchte ich bitte eine klare Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Antwort von Konrad Dippel
5Empfehlungen
18.08.2005
Hallo Herr Dr. !

Ich habe zwei gesunde Kinder, bin sehr dankbar dafür. Dankbar auch, dass ich einen vertrauenswürdigen Arzt habe, den wir zum Glück praktisch nur für die staatlich ins Gewissen geredeten Vorsorgen brauchen. Und der impft sehr, sehr sparsam.
Und das entgegen den verantwortungslosen defacto Impfbefehlen, denen Schulkinder in einer Art staatlich befohlenem Gruppenzwang unterworfen sind. Da wird sogar entgegen den Herstellerangaben fleißig gespritzt. Alles ganz normal in Deutschland.
Im übrigen Herr Dr. , denke ich sind wir zu 100 % auf einer Linie.
Allein zum Thema Krebs kann ich Ihnen stundenlang Erfahrungen vortragen. Was zu tun ist, und vor allem was man praktisch tun kann, um die gesundheitsdiktatorischen Zustände in Deutschland zu ändern, sollten wir dann gemeinsam besprechen, wenn ich schon mal meinen Fuß im Bundestag habe.
Ich denke ich werde mit der mir eigenen Überzeugungskraft so manchen beeinflußbaren Parteisoldaten wieder für das Wohl des Volkes gewinnen können. Denn die Sachverhalte, die Sie ansprechen, kann auf Dauer kein guter Mensch mit verantworten, wenn Sie ihm nur einmal bewußt gemacht werden. Und unseren Politikern scheint so ziemlich nichts bewußt zu sein, von dem was Sie eigentlich mit verantworten.
Wenn ich dann als Einzelkämpfer gegen die geballte Macht nichts erreichen sollte, so bleibt immer noch die Autorität eines von der Mehrheit gewählten Volksvertreters, der meiner Meinung auch die sehr verantwortungsvolle Rolle eines Vor- und Leitbildes hat. Denn noch kann in Deutschland niemand zu irgendetwas mit physischer Gewalt gezwungen werden (zumindest im Gesundheitsbereich). Ich will dann zumindest in meinem Wahlkreis ganz massiv die Fakten und Ihre Folgen propagieren.
Seien Sie gewiss, daß ich mich dabei weder von Geld, noch von irgendwelchen Ängsten beeinflussen lassen werde!

Viele Grüße
Ihr Direktkandidat
Konrad Dippel
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Frage zum Thema Arbeit
23.08.2005
Von:

Sehr geeherter Hr. Dippl,

das Sie sich als Unabhängiger bewerben finde ich schon mal eine tolle Idee. Das sind die wirklichen Leute von der Basis.

Meine Frage ist von ganz einfacher Natur.
Was gedenken Sie gegen die anhaltende Arbeistlosigkeit zu unternehmen. Wie sollte ihrer Meinung nach das Wegbrechen von Arbeitsplätzen in unserer Region aufgehalten werden.

Da Sie selbst Unternehmer sind würde mich Ihre Meinung ganz besonders dazu interessieren. Vor allem da Sie ja auch ein Unternehmer sind der in Rußland ein Werk hat. Also lassen ja auch Sie Arbeitsplätze hier bei uns wegbrechen.

Vielen Dank im vorraus für Ihre Antwort.

M.
Antwort von Konrad Dippel
11Empfehlungen
23.08.2005
Hallo Herr !

Vielen Dank, daß Sie hier diese Thematik ansprechen!
Wie Sie sicherlich auch wissen, ist unsere Familie in der Holzbranche tätig. Wir produzieren hier mit ca. 45 Menschen relativ einfache Produkte die auch von Holzgroßkonzernen in Skandinavien, oder die arbeitsaufwendigeren im Osten, aber auch schon in Fernost hergestellt werden. Trotz stagnierender Umsätze haben wir alleine heuer einen Umschüler den wir ausgebildet haben übernommen, zwei junge Menschen aus sozial schwachen Verhältnissen die bisher ohne Aussicht auf Arbeit waren eingestellt, einen jungen Langzeitarbeitslosen der wegen der Krise im Einzelhandel nach der Ausbildung nicht übernommen wurde eingestellt, wieder einen Ausbildungsplatz für einen Umschüler zur Verfügung gestellt und werden den Sohn eines unserer Mitarbeiter ausbilden, weil er nach langem, langem Suchen keine Lehrstelle fand. Wenn Sie mitgezählt haben sind das nun Arbeitsplätze für 6 junge Menschen, die nicht hochqualifiziert sind. Und das bei insgesamt ca. 45 Beschäftigten. Das sind auf die Gesamtzahl mehr als 10 %. Sicherlich nützen wir die Förderungen der Anstalt für Arbeit, aber verantwortungsvoll: denn wir übernehmen die Praktikanten, wir beschäftigen nach Auslauf der Förderungen weiter.
Wir gaben auch in den Vorjahren bei der Ausbildungsplatzvergabe motivierten jungen Menschen mit schlechten Noten den Vorzug vor gut qualifizierten die sich für unsere einfacheren Industrietätigkeiten (das ist unsere Branche nun einmal) nur bewarben, weil sie nichts anderes fanden. Auch einen geistig behinderten haben wir sinnvoll untergebracht. Fragen Sie seinen Betreuer und seine Mutter, wieviel Geduld wir mit ihm am Anfang haben mußten. Ich arbeite gern mit Ihm, denn ihn macht seine einfache Arbeit Freude.
Wenn alle so handeln würden wie die Fa. Dippel, gäbe es keine Arbeitslosen in Deutschland.

Aber was ist unser Rezept?
Eine Fa. muß Geld erwirtschaften:
Die Löhne müssen erwirtschaftet werden
die laufenden Kosten müssen erwirtschaftet werden
die Abschreibungen müssen erwirtschaftet werden (Geld für Investitionen)
die Zinsen und Tilgungen müssen erwirtschaftet werden
aber muss der Unternehmer der auch nur ein Mensch ist, der isst, trinkt, und wohnt, viel, viel, viel mehr Geld haben als die anderen? Oder reicht auch nur mehr Geld? Oder genauso viel und Freude am Werk?

Gut, einen heimatverbundenem Unternehmer, der die Menschen um sich herum kennt, kann man diese Frage stellen. Aber wie sieht es bei den Aktionären aus? Ist die Heimat des Faurecia-Konzerns Trabitz?

Wir haben 1994 neu investiert: bei einem Umsatz von 6 Mio. DM eine Investition von 28 Mio. DM. Bei 100 % Fremdfinanzierung. Und das in der Baubranche, old-old-ökonomy! Jeder der wirtschaftliches Sachverstand hat, weiß, dass das nicht funktioniert, noch dazu hatten wir seitdem nur Krisenjahre. Dann haben wir verbittert gekämpft, und mein Vater wurde schwer krank. Dann liesen wir vom Geld-verdien-Trieb los, und arbeiteten für die Sache, für die Menschen im Betrieb (wenns auch nicht immer alle kapieren), für die Kunden, um kleinen Sägern aus der Region Holz abzukaufen, für alles, aber nicht aus Gier nach Geld: Alles fügte sich, mein Vater fand den Glauben an Gott und wurde gesund. Und Holzwerk Dippel funktioniert - und funktioniert toi,toi,toi noch lange! Ohne Vergleiche, oder faule Tricks. Heute ist solcher Investitions Mut einer öffentlich-rechtlichen Bank von Basel 2000 verboten! Denn heute zählen nur mehr Zahlen. Die Bewertung des Menschen der dahinter steht, ist zwar möglich, aber der Mut zu Vertrauen ist bei kaum einem Bankmenschen mehr zu finden. Die Globalisierung habe ich mir nicht ausgesucht, alle Parteien sind für sie. Also muss ich global handeln: mein russisches Sägeswerk muss mit helfen die oberpfälzer Arbeitsplätze zu sichern: Wir sind ein rohstoffverarbeitender Betrieb: nordische Fichte, Kiefer, Birke wächst nur im Norden. Im EU-Norden gibt es schon nicht mehr genug Holz. Skandinavische Groß-Konzerne breiten sich aus wie die Pest. Die EU ist ihr Nährboden. Ich habe ein kleinstes Sägewerk im alten, seit jeher besiedelten Teil Russlands aufgebaut. Nicht im Urwald. Und ich mache die ersten Bearbeitungsschritte da, wo das Holz wächst,in dem Dorf neben dem gepachteten, nachhaltig bewirtschafteten Wald und beschäftige dort auch ca 70 Menschen. 80 % des geschlagenen Rundholzes in dieser Region werden ins benachbarte Skandinavien exportiert. Der kleine Russe hat nichts davon. Der Export von Birkenrundholz ist zollfrei, ich bezahle für den Export von gesägten Birkenbrettern 12 % Zoll. Daran können Sie ablesen wie russische Regierende Ihr Volk lieben. Aber wie steht es um Ihre Heimatliebe? Hat es Sie jemals interessiert woher das Holz auf Ihrem Dach oder Ihrem Boden ist? Oder haben Sie nach dem Preis eingekauft? (Diese Frage ist rein rhetorisch, denn ich weiß, daß es Sie noch nicht interessiert hat. Denn wenn es den Kunden nicht interessiert, interessiert es auch den Händler und Handwerker nicht, und der fragt dann auch nicht beim Dippel nach, der zufälligerweise zu 80 % einheimisches Holz (mit steigender Tendenz!) verarbeitet. Und vor allem bekommt er gar nicht mit, dass oft das heimische Holz nicht mehr, sondern oft weniger kostet.

Und selbst der Preis interessiert Sie nicht so sehr, sonst würde kein Baumarkt-Konzern Dachlatten verkaufen, die praktisch jedes kleine einheimische Sägewerk oft viel, viel billiger verkauft.

Ja der Mensch ist schon seltsam, darum wählen Sie ja auch jedesmal wieder die Politiker über die sie hinterher schimpfen.

Übrigends wird Holzwerk Dippel wieder zwei Arbeitsplätze schaffen, wenn ich durch das Bundestagsmandat ausfalle! Und das, ohne dass ein anderer Bundestagsarbeitsplatz wegfällt, denn Herr Stiegler und Herr Rupprecht kommen sicher über die Liste in den Bundestag. Das sind dann schon 3 Arbeitsplätze. Die versprech ich jetzt mal einfach so, wenn Sie mich wählen! ;-)

Ansonsten will ich durch mein Beispiel Politik machen. Denn es gibt nichts gutes, außer man tut es.
Und wenns jeder tut, ist alles gut! Doch leider ist diese Lösung zu einfach, als daß sie ein hochintelligenter kompliziert denkender Politiker verstehen kann. Übrigens hat mein Vater 8 Klassen Volksschule (mangels Geld), und ich Wirtschaftsschule mit "nur" mittlerer Reife (für einen Holzbetrieb war nicht mehr nötig). Ich kann Ihnen deshalb kompliziertere Lösungen mangels Vorbildung nicht anbieten ;-) !

Viele Grüße
Ihr Konrad Dippel, Direktkandidat Kennwort: "Danke für Ihr Vertrauen!"

PS: unter www.derdippel.de weiteres zu dem Thema!
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Frage zum Thema Bürgerrechte
12.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dippel,

bei der Wahlveranstaltung in Kemnath sagten Sie, dass Sie weder Herrn Stiegler noch Herrn Rupprecht etwas wegnehmen, da diese über sichere Listenplätze in den Bundestag einziehen werden.
Wie ich nunmehr dem Bundeswahlgesetz in § 6 Abs. 1 entnehme, würde - falls Sie als unabhängiger Bundestagskanditat in den Bundestag einziehen würden - meine Zweitstimme für die von mir gewählte Partei nicht gezählt werden. Die Zweitstimmen gehen also den Parteien verloren. In der gegenwärtigen Situation ist dies nicht zu verantworten.
Sie treten mit dem Anspruch der Ehrlichkeit gegenüber der Bevölkerung auf. Warum verschweigen Sie diese Tatsache in Ihrer Wahlwerbung?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Konrad Dippel
2Empfehlungen
13.09.2005
Hallo Frau !

Auf Ihr Schreiben hin habe ich eben im Internet die Passage im Wahlrecht nachgelesen. Sie haben recht. Zu meiner Schande muß ich zugeben, das deutsche Wahlrecht nicht in allen Einzelheiten verinnerlicht zu haben. Entschuldigen Sie bitte.
Trotzdem werden Herr Rupprecht und Herr Stiegler sicher über Ihre Landeslisten einziehen, da die im Verhältnis zur Gesamtzahl geringen Nordoberpfälzer Dippel-Zweitstimmen nicht ins Gewicht fallen. Diesen Paragrafen finde nicht gerade gerecht, da ja ein CSU-Erststimmenwähler ja auch FDP wählen darf und alles gezählt wird. Es ist wieder ein kleiner Erfolg meiner Kandidatur, daß solche Ungereimtheiten zugunsten der Parteienmacht endlich einmal auffallen. Denn ein treuer Partei-Wähler hat demnach 2 Stimmen, einer der frei wählt nur eine. Aber wie Sie schon richtig sagten, nur wenn ich gewinne. Wenn ich es nicht schaffe zählen die Zweitstimmen.
Ich denke, das Zeichen das ich als erster Volks-Volksvertreter setzen kann, nützt unserer Region mehr.
Und wenn sich alle Mitbürger und Mitbürgerinnen so intensiv wie Sie, liebe Frau , informieren, dann ist mein Wahlsieg sicher.

Viele Grüße
Ihr Direktkandidat
Konrad Dippel
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