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Sehr geehrter Herr Tischendorf
Danke für Ihre schnelle Antwort, ich muß aber nochmal nachfragen.
Sie haben natürlich Recht, es war die VertreterInnenversammlung zur.. und nicht der Landesparteitag der Linken. Bitte berichtigen Sie mich auch weiter, wenn ich mich im Parteien-Slang verirren sollte.Wenn Sie keine Bestrafung durch die Wähler befürchten, warum haben Sie dann so vehement darum zu gekämpft Ihren Listenplatz zu verbessern. Sie waren auf Landeslistenplatz Nr. 28 gesetzt. Erringt Ihre Partei den selben Stimmenanteil wie zur letzten Landtagswahl wären nach Ihnen immer noch 3 Mandate zu besetzen. In einer kämperischen Auseinandersetzung mit abschließender Stichwahl errangen Sie Listenplatz 16. Diesen Einsatz würde ich mir an anderer Stelle wünschen.Gregor Gysi war anwesend und irritiert über diese Rangeleien. Zu Ihrer Erinnerung der Auszug aus " linkeblogs.de "
linkeblogs.de
"Wir müssen raus und uns um die Sorgen der Bürger kümmern, nicht um uns selbst", kritisierte Gregor Gysi, Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, die Grabenkämpfe und heftigen Rangeleien seiner sächsischen Genossinnen und Genossen um die Landtags- und Bundestagsmandate. Seit Tagen ist der Landesverband durch Personaldiskussionen, gespickt mit kleineren und größeren Intrigen, gelähmt. "Kandidatenplätze sind kein Privateigentum", kritisierte Gysi das Hauen und Stechen knapp zehn Wochen vor der Landtagswahl”, schreibt Annette Binninger in der Sächsischen Zeitung. Sie und Ihre Partei haben den Biss verloren und sind vorwiegend mit sich selbst beschäftigt. Im Osten sind sie als politische Macht nicht wegzudenken, also beteiligt man sie ( zähneknirschend ) an selbiger. Teile und herrsche, kann man an Ihrer Partei sehr schön beobachten. Also frage ich Sie ganz konkret.
1. Warum waren Sie mit Platz 28 der Landesliste nicht zufrieden ?
2. Betrachten Sie Ihr Landtagsmandat als Ihr persönliches Eigentum ?
3. Was gedenken Sie gegen diese selbstgefällige Entwicklung zu tun ?
mfG
K.