Klaus-Peter Willsch (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Klaus-Peter Willsch
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
28.02.1961
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hohenstein
Wahlkreis
Rheingau-Taunus - Limburg
Ergebnis
46,1%
Landeslistenplatz
16, Hessen
weitere Profile
(...) Ich sehe diese Regelung als eine Anerkennung der Leistung, die dieser Personenkreis für unseren Staat erbracht hat, über Parteigrenzen hinweg. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
NEIN
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
nicht beteiligt
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
nicht beteiligt
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
NEIN
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Klaus-Peter Willsch
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Willsch,

ich beschäftige mich im Rahmen eines universitären politikwissenschaftlichen Studiums mit dem Dauerbrenner "Fraktionsdisziplin". Wären Sie bereit, mit wenigen Sätzen zu vermitteln, auf welche Weise fraktionsintern versucht wurde, auf Ihr Abstimmungsverhalten bzw. Ihre Entscheidung in der Angelegenheit "Zweites Rettungspaket für Griechenland" Einfluß zu nehmen?

[Könnten Sie event. zusätzlich auch auf folgende Fragen antworten? Verstärkt sich informeller Druck spürbar, wenn das Abstimmungsergebnis ("Kanzlermehrheit") politisch-symbolisch überhöht wird? Gibt es konkrete Benachteiligungen, indem z.B. die Übernahme fraktionsinterner Verantwortung an andere Mitglieder delegiert würde o. parteiinterne "Karrieren" erschwert werden?]

Meinen besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

(Meine Hochachtung für Ihre Entschiedenheit, mit der sie eine "Mindermeinung" öffentlich vertreten u. aufrecht erhalten.)
Antwort von Klaus-Peter Willsch
2Empfehlungen
29.02.2012
Klaus-Peter Willsch
Sehr geehrter Herr ,

im Auftrag von Klaus-Peter Willsch MdB danke ich Ihnen für Ihre Anfrage über abgeordnetenwatch.de.

Herr Willsch beantwortet in der Regel alle Fragen, die über abgeordnetenwatch.de gestellt werden. In diesem Fall bittet er Sie jedoch, sich direkt mit einer E-Mail an ihn zu wenden, er wird Ihre dann Fragen gerne beantworten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen

Sabine Echternach

Büro Klaus-Peter Willsch MdB
Ergänzung vom 07.03.2012
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse.

Dass ich von der Fraktionsspitze oder von Kollegen bedrängt, geschnitten oder ähnliches werde, kann ich nicht bestätigen. Natürlich kann und darf es der Fraktionsführung nicht gefallen, wenn einzelne Mitglieder der Fraktion ausscheren. Meine Stimme wurde aber mittlerweile bei diesem Thema offenbar verloren gegeben, da ich seit dem Frühjahr 2010 immer wieder gegen diese aus meiner Sicht grundfalsche Politik aufgestanden bin.

Es wird immer wieder versucht, Kollegen, die ein abweichendes Stimmverhalten ankündigen, davon zu überzeugen, mit der Mehrheit zu stimmen. Dies ist aber absolut legitim. Dies ist Demokratie. Jeder wirbt für seine Ansichten. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man vor einer Abstimmung versuchen sollte, bei den Kollegen aus der Fraktion für seine Position zu werben. Wenn man sich nicht durchsetzen kann, sollte man dies in der Regel akzeptieren und den Kurs der Mehrheit mittragen - auch wenn dies manchmal zähneknirschend geschieht.

In diesem Falle gibt es aber für mich drei Gründe, dass ich meiner Fraktion hier nicht folgen kann: der Weg ist ökonomisch grundfalsch, bricht das den Deutschen bei Einführung des Euro gegebene Versprechen, dass jedes Land für seine Schulden auch zukünftig selbst aufkommen muss, und lastet unseren Kindern und Enkeln unzumutbare Risiken auf.

Wichtig ist, dass man sein abweichendes Abstimmungsverhalten vorher der Fraktionsführung gegenüber anzeigt. Von "Heckenschützen" halte ich wenig.

Zu Ihren weiteren Fragen:

Verstärkt sich informeller Druck spürbar, wenn das Abstimmungsergebnis ("Kanzlermehrheit") politisch-symbolisch überhöht wird?

Ja.

Gibt es konkrete Benachteiligungen, indem z.B. die Übernahme fraktionsinterner Verantwortung an andere Mitglieder delegiert würde o. parteiinterne "Karrieren" erschwert werden?

Dies kann man nicht ausschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Peter Willsch MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Klaus-Peter Willsch,

ich habe gerade eben gelesen, das morgen, Freitag den 30.03.2012, im Deutschen Bundestag die erste Beratung des von den Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 93) stattfinden sollte?

Können Sie mir den Grund dafür erklären?

Warum wurde darüber nicht in der Öffentlichkeit gesprochen?

Und wieso wurde das Vorhaben "auf Eis gelegt", nachdem es bekannt wurde?

Ich bin sehr auf Ihre Ausführungen gespannt.

Mir freundlichen Grüßen

Antwort von Klaus-Peter Willsch
bisher keineEmpfehlungen
30.03.2012
Klaus-Peter Willsch
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Anfrage über abgeordnetenwatch.de danke ich Ihnen.

Wie Sie sicherlich wissen, wurde der Tagesordnungspunkt 33 der heutigen Sitzung, 1. Lesung des Gesetzes zur Verbesserung des Rechtsschutzes in Wahlsachen, wieder abgesetzt, da weiterer Beratungsbedarf besteht.

Warum die Öffentlichkeit sich nicht mit den Gesetzesvorhaben, die im Parlament debattiert werden , auseinandersetzt, kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Ich persönlich finde diesen Umstand sehr schade und versuche, durch meine Arbeit im Wahlkreis den Bürgerinnen und Bürgern die Politikverdrossenheit wieder auszutreiben und sie zu animieren, sich intensiver mit der Bundespolitik auseinanderzusetzen.

Ich sehe auch keinen Zusammenhabng, dass das Vorhaben wie von Ihnen beschrieben "auf Eis gelegt" wurde, weil es bekannt wurde. Dann hätte man es von vorneherein nicht auf die öffentliche Tagesordnung des Bundestages gesetzt.

Weiterhin sähe ich auch überhaupt keinen Grund, das Gesetz möglichst "leise" zu beraten. Es geht schließlich um eine Verbesserung der Parteienvielfalt und einen Fortschritt in der Rechtssicherheit für kleinere politische Vereinigungen, also ein durchweg positives Anliegen. Mit dem Gesetzesentwurf soll eine neue Beschwerdemöglichkeit vor der Wahl beim Bundesverfassungsgericht für Parteien eingeführt werden, deren Wahlteilnahme durch den Bundeswahlausschuss abgelehnt wurde. Auch das Wahlprüfungsverfahren nach der Wahl soll ergänzt werden, und zwar um den sogenannten "subjektiven Rechtsschutz".

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Peter Willsch MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Klaus-Peter Willsch
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.