Klaus Hagemann (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Klaus Hagemann
Jahrgang
1947
Berufliche Qualifikation
Grund- und Hauptschullehrer, Bürgermeister a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Worms
Ergebnis
45,8%
Landeslistenplatz
3, Rheinland-Pfalz
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Persönliche Website
www.klaus-hagemann.de
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Frage zum Thema Gesundheit
05.09.2005
Von:

Hallo Herr Hagemann,

Leider vermisse ich in Ihrem Wahlprogramm das Thema "Laermschutzwand" entlang der Bahnlinie.
Betrifft besonders mein Anwesen in der sogenannten Nackenheimer Kurve. Seit Ihrem letzten Besuch 1999 bei mir im Mahlweg 22 in Nackenheim (mit meinem Vetter Werner ) hat sich bisher nicht viel getan. Fakt ist: der Schwerstgueterverkehr mit teilweise unvorstellbarem Laerm wird von Tag zu Tag mehr und die Lebensqualitaet wird weniger. Ich bitte Sie Ihr Wahlprogramm KH "der tut was" unbedingt dieses Thema mit aufzunehmen.
Meine Waehlerstimme werde ich danach ausrichten.

Mit freundlichem Gruss der Laermgeschaedigte
Werner , Mahlweg 20, 55299 Nackenheim,
06135/ 4942
Antwort von Klaus Hagemann
bisher keineEmpfehlungen
05.09.2005
Klaus Hagemann
Sehr geehrter Werner ,

herzlichen Dank für Ihre freundliche Frage:

Berechtigterweise sprechen Sie darin den Lärmschutz an der Bahnstrecke Mainz – Worms an. Diesen Punkt finden Sie deshalb auch unter den „Politischen Zielen für die kommende Legislaturperiode“ auf meiner Homepage im Bereich „Ihr Abgeordneter“. Leider war es nicht möglich, alle dort aufgeführten Vorhaben auf der von Ihnen angesprochenen Visitenkarte einzeln aufzuführen.

Nach meinem Besuch bei Ihnen konnte erfreulicherweise der Streckenabschnitt Mainz – Worms und damit auch der Bereich Nackenheim in das Lärmsanierungsprogramm des Bundes aufgenommen werden. Die SPD-geführte Bundesregierung stellt dafür im Rahmen eines Sonderprogramms Jahr für Jahr rund 51 Millionen Euro zur Verfügung, um Schallschutzmaßnahmen an bestehenden Schienenstrecken zu verwirklichen.

Ich habe Ihre Frage deshalb sehr gerne zum Anlass genommen, die Deutsche Bahn AG um eine Stellung zum aktuellen Stand in Sachen Lärmschutz im Bereich Nackenheim zu bitten. Sobald mir eine Antwort der DB AG dazu vorliegt, setze ich mich direkt wieder mit Ihnen in Verbindung!

Bis dahin

Mit freundlichem Gruß

Klaus Hagemann MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Hagemann,
heute erhalte ich eine Pressemitteilung, mit der
Überschrift

"Politische Parteien im Kampf gegen Spam weitgehend einig"

Aussage der SPD darin

"Die SPD führt aus, dass ein nationales Gesetz gegen die Spam- Aktivitäten notwendig sei, da auf internationaler Ebene nur bekämpft werden könne, was zu Hause auch mit einem "Unwertcharakter" belegt sei."

Gestern wurden Statistiken veröffentlicht, die die Aussage der SPD in Zweifel ziehen:

Nach TV-Duell: 540 Prozent mehr Polit-Spam
Gütersloh (Mittwoch, 07. September 2005) Nach dem TV-Duell von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Herausforderin Angela Merkel (CDU) hat das Internetportal Lycos Europe einen starken Anstieg politischer Werbe- Mails festgestellt.

«Offensichtlich setzen die großen Parteien wenige Tage vor der Wahl verstärkt auf das Medium E-Mail, um potenzielle Wähler auch auf diesem Wege zu mobilisieren», sagte Felicitas Piegsda-Rohowski von Lycos Europe. Laut Stichproben jeweils vor drei Wochen und eine Stunde nach dem TV-Duell sei die Menge unerwünschter politischer Werbe-Mails - Polit-Spam - in dem Zeitraum um 540 Prozent gestiegen.

E-Mail-Empfänger sehen sich laut Lycos häufig aufgefordert, sich an Online-Wahlumfragen zu beteiligen, um die Prognosen zu beeinflussen, hieß es weiter. Die Top-5-Versender von Polit-Spam seien die SPD (47 Prozent), die CDU (29 Prozent), die FDP (16 Prozent), die Linkspartei (5 Prozent) und die Grünen (2 Prozent).

Sie sehen Ihre Partei ist SIEGER!

Muss ich alle SPD -Aussagen so werten?
Antwort von Klaus Hagemann
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2005
Klaus Hagemann
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage. In der Tat ist Spam ein Problem. Mein Büro erreichen täglich rund 250 Emails. Darunter ist auch viel elektronischer Müll, der Großteils von einem Filter aussortiert wird.

Inwieweit die Aussagen von Lycos Europe zutreffen, kann ich nur schwer überprüfen. Ich gehe allerdings davon aus, dass dieses Unternehmen im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einleiten würde bzw. bereits eingeleitet hätte. Es würde mich auch sehr wundern, wenn von politischen Parteien des demokratischen Spektrums Emails an Adressen verschickt würden, die automatisiert im Internet gesammelt worden sind oder dass von demokratischen Parteien gar Emails mit gefälschter oder irreführender Absenderadresse versandt würden.

Demgegenüber gibt es unter anderem z.B. auch von Seiten des Deutschen Bundestages unter www.egal-ich-geh-zur-wahl.de die Möglichkeit eCards mit einem allgemeinen Aufruf, am 18. September sein Wahlrecht auszuüben, zu versenden.

Ihre Kritik leite ich, falls Sie dies wünschen, gerne an den Bundesgeschäftsführer der SPD, Kajo Wasserhövel weiter. Vielleicht könnten Sie mir dazu ggf. noch Ihre Adresse übermitteln.


Mit freundlichem Gruß

Klaus Hagemann MdB
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