Kerstin Nedoma (DIE LINKE)Kandidatin Landtagswahl Brandenburg 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.
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Ziele von Kerstin Nedoma
Kinder brauchen Bildung – Bildung ist eine ZukunftsinvestitionWenn ein Land an finanziellen Mitteln für die Bildung spart, dann hat es den Glauben an eine bessere Zukunft verspielt.
Die Gegenwart verlangt nach Kompetenzen für lebenslanges Lernen. Sie sind das persönliche Grundkapital. Was ein Mensch weiß und über welche Fähigkeiten er verfügt entscheidet darüber, welchen Platz er in der Gesellschaft einnehmen kann. Persönliches Wissen und persönliche Kompetenzen sind absolut krisensicher.
Deshalb trete ich dafür ein, dass als Voraussetzung von guter Bildung wohnortnahe Schulstandorte in den Städten und Gemeinden ihre soziale Berechtigung haben. Darüber hinaus erfordern die stark veränderten Lebensumstände der Kinder eine Reduzierung der Klassenstärken auf maximal 24 Schülerinnen und Schülern sowie eine bessere Ausstattung mit Lehrpersonal, welches den hohen Anforderungen individueller Förderung und Forderung gerecht werden kann.
Brandenburg braucht eine Finanzpolitik mit Courage und Augenmaß
Das ausschließliche Denken in globalen Dimensionen hat die Welt, Deutschland und damit auch Brandenburg in eine unermessliche Krise geführt. Weltweit wird Geldvermögen in Milliardenhöhe vernichtet, wofür jetzt der Steuerzahler aufkommen muss.
In Brandenburg wurden schon zuvor Milliarden Euro im märkischen Sand versenkt. Der Lausitzring, Cargo-Lifter und Chip-Fabrik seien hier nur stellvertretend für die verfehlte Politik von SPD und CDU genannt.
Ich trete dafür ein, dass kleine und mittelständische Strukturen in den Regionen landespolitisch unterstützt werden. Dazu sind regionale Wirtschaftskreisläufe vom Erzeuger über den Vermarkter bis zum Verbraucher zu fördern. Damit bekämen die Betriebe und die Landwirte mehr Unabhängigkeit, wären nicht nur dem Wohlwollen der Branchenriesen ausgeliefert und tragen zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft bei.
Soziale Politik ist eine gerechte Politik
Original sozial war die Losung, mit der uns die Bürgerinnen und Bürger im Herbst 2008 in die Rathäuser wählten. Zum damaligen Zeitpunkt wurden unsere Forderungen nach Mindestlohn, nach kostenlosem Schulessen, beteiligungsfreier Schülerbeförderung und einem gebührenfreien Kita-Vorschuljahr von den anderen Parteien und den Medien als unbezahlbar verlacht. Berechtigten und vor allem gerechten sozialen Forderungen von uns LINKEN wurde angeblich fehlendes Geld gegenüber gestellt.
Doch heute wissen es alle, Geld ist genug da, wenn mit Steuergeld subventionierte Konzerne an ihre Aktionäre Millionen Euro Dividende auszahlen und Geld ist genug da, wenn gescheiterte Manager mit Millionenbezügen in den Ruhestand entschädigt werden.
Das ist maßlos, zutiefst unsozial und ungerecht.
Damit sind mehr denn je soziale Forderungen wie die Durchsetzung des Mindestlohnes, die flächendeckende Einführung eines gebührenfreien Kita-Vorschuljahres, der beteiligungsfreie Schülerverkehr und eine kostenlose Schulspeisung für alle Kinder an der Reihe.
Diese Positionen sind original und konsequent sozial!