Karin Strenz (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Karin Strenz
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
14.10.1967
Berufliche Qualifikation
Sonderschullehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Sehlsdorf
Wahlkreis
Wismar - Nordwestmecklenburg - Parchim
Ergebnis
33,7%
Landeslistenplatz
5, Mecklenburg-Vorpommern
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(...) Wenn Sie mögen, nenne ich Ihnen gern einen Kollegen meiner Fraktion. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Euro-Rettungsschirm
14.05.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Strentz

Wie werden Sie sich zum Euro Rettungsschirm entscheiden?Der wissenschaftl.Dienst des Bundestages u.auch der Bundesrechnungshof warnen vor einem offensichtl.Verfassungsbruch, sollten die geplanten Bürgschaften greifen.Werden Sie durch Ihre Stimme Schaden von unserem Land u.unserer verfassten Demokratie abwenden?

In Erwartung Ihrer Antwort

Antwort von Karin Strenz
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17.05.2011
Karin Strenz
Lieber Herr ,

ich werde mich entscheiden, wenn die Entscheidung ansteht. Wir haben zu diesem schwierigen Thema noch einige Fraktionssitzungen. Ich bin optimistisch, dass wir eine Lösung finden, die Griechenland hilft und auch für die Bürger der Länder vernünftigt ist, die sich am Rettungsschirm beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Strenz
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Frage zum Thema Finanzen
15.05.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Strenz,

Ich habe eine Frage zur EURO Rettung

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages warnt in seinem Gutachten vom Februar dieses Jahres das Parlament, dem von der Regierung geplanten EURO Rettungsschirm zuzustimmen. So wie er geplant sei, riskiert der Bundestag die Geldwertstabilität........, Durch die Übernahme einer Bürgschaft wird ein Verfahren in Gang gesetzt, an dessen Ende die Pflicht zur Zahlung sehr hoher Summen stehen kann, ohne dass das Parlament entscheidenden Einfluss nehmen kann. So die Juristen. Auch der Bundesrechnungshof mahnt: "Alle Festlegungen zu Art und Höhe der deutschen Beiträge zu EORO-Rettungsschirm unterliegen der parlamentarischen Zustimmungserfordernis" Meine Frage an Sie als mein Stimmkreis/Bundestagsabgeordneter: Wie werden Sie sich entscheiden? Stimmen Sie zu oder sorgen Sie mit Ihrer Stimme und Ihrem parlamentarischen Einsatz dafür, dass Schaden von unserem Land und unserer verfassten Demokratie abgwendet wird?

In Erwartung Ihrer Antwort,

Antwort von Karin Strenz
bisher keineEmpfehlungen
17.05.2011
Karin Strenz
Sehr geehrter Herr ,

ich werde mich entscheiden, wenn die Entscheidung ansteht. Wir haben zu diesem schwierigen Thema noch einige Fraktionssitzungen. Ich bin optimistisch, dass wir eine Lösung finden, die Griechenland hilft und auch für die Bürger der Länder vernünftigt ist, die sich am Rettungsschirm beteiligen.

Mit herzlichen Grüßen nach Dabel
Karin Strenz
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Frage zum Thema Sicherheit
23.07.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Strenz,

ich würde gern von Ihnen erfahren, was Sie von Spendenzuwendungen aus der Wirtschaft an Parteien halten und ob Sie ggf. dafür eintreten würden, deren Annahme zu untersagen.
Zu dieser Frage veranlasst mich eine Aufstellung auf blog.abgeordnetenwatch.de , nach der im Verlauf der letzten Jahre Spenden der Herstellerfirmen des Kampfpanzers Leopard II in erheblichem Umfang u. a. auch an Ihre Partei gegangen sind. Wie Sie wissen, ist der vorgesehene Panzerexport nach Saudiarabien heftig umstritten und auch ich halte ihn aus Menschrechtsgesichtsgründen für unvertretbar. Können Sie nachvollziehen, dass bei Bürgern leicht der Verdacht aufkommt, dass Firmen sich mit Spenden das Wohlwollen der Parteien erkaufen könnten und dass es auch im Interesse der Parteien liegen müsste, durch entsprechende Regularien solchem Verdacht entgegenzuwirken?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Karin Strenz
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29.08.2011
Karin Strenz
Sehr geehrter Herr ,

nach Artikel 21 unseres Grundgesetzes wirken Parteien an der politischen Willensbildung mit. Damit dies gelingt, erhalten sie neben Mitgliedsbeiträgen und Wahlkampfkostenerstattung auch Spenden, über deren Herkunft sie öffentlich Rechenschaft ablegen. Ich halte diese Mischung für richtig und sinnvoll. Dass die Spenden aus vielen ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, verhindert eine Einflussnahme auf einzelne Entscheidungen von Politikern.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Strenz
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Frage zum Thema Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
29.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Strenz!

Mich interessiert woher das Geld genommen werden kann ,wenn Bürgschaften zur Rettung des Euro oder von Euroländern fällig werden? Frau Angela Merkel ,Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland,konnte oder wollte diese einfach und verständlich formulierte Frage in der Fernsehsendung ´´Bei Jauch``nicht beantworten. Sie ist der Meinung das die Möglichkeit des Fälligwerdens nicht eintreten wird! Mit dem Ausschließen der Möglichkeit eines Fälligkeitseintritts von verbindlichen,in hohem Maße das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland betreffenden ,Bürgschaftsverpflichtungen kann doch der Plan zur Finanzierung ebent dieser Bürgschaften nicht vollendet sein!

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Karin Strenz
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11.10.2011
Karin Strenz
Lieber Herr ,

lassen Sie uns doch die Frage der Finanzierung diskutieren, wenn sie tatsächlich anstehen sollte. Ich halte es für wenig sinnvoll, sich jetzt an Rechenspielen zu versuchen, für die es noch gar keine Grundlage gibt. Im Augenblick wäre das wilde Spekulation.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Strenz
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
06.10.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Strenz,

ich frage Sie zu einem Thema, das Sie als Vertreterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern besonders interessieren sollte:

Es geht um die Verpflichtung zur Breitbandversorgung, die jetzt angeblich vom Tisch ist (siehe: heise.de ). Ganz offensichtlich hat die "Lobbyistenpartei" FDP weiterhin großen Einfluss auf Entscheidungen in der Regierung, obwohl sie laut aktuellen Umfragen und auch nach den letzten Landtagswahlen keine Rolle mehr spielen sollte. Wie kann es sein, dass diese wichtige struktur- und wirtschaftspolitische Entscheidung einfach so unter den Tisch fällt?

Im Vergleich zu anderen Ländern (siehe Nordeuropa) fällt Deutschland in diesem Bereich immer weiter zurück, was all den Problemen Vorschub leistet, die durch Landflucht und Überalterung der Gesellschaft, gerade in Mecklenburg-Vorpommern, ausgelöst werden. Weite Teile der Bevölkerung und besonders die mittelständischen Unternehmen werden vom Fortschritt geradezu abgeschnitten und das nur, weil die Lobbyvertreter von Telekom und Co. gut in der Politik platziert sind und mit der FDP einen willigen Erfüllungsgehilfen gefunden haben. Der Ausbau und die Nutzung von LTE ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Alternative, denn die angebotenen Tarife und Nutzungbeschränkungen (monatliche Volumenbegrenzung mit nachfolgender Drosselung) entsprechen einfach nicht den Anforderungen der heutigen Zeit.

Bitte setzen Sie sich für eine Verpflichtung zum weiteren Ausbau der Breitbandversorgung ein und lassen Sie sich nicht von Vertretern einer politischen Randgruppenpartei beeinflussen. Wie man gerade im Bankensektor sieht, geht es ohne staatliche Lenkung und politische Vorgaben nicht, denn gerade der "freie Markt" ist viel zu kurzsichtig (Wenn ich nur an die unsinnige Fixierung auf Quartalsergebnisse denke!) und hat langfristige Entwicklungen überhaupt nicht im Blickfeld.

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage und viele Grüße
Antwort von Karin Strenz
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19.10.2011
Karin Strenz
Lieber Herr ,

ich teile Ihre Kritik nicht, bin aber auch nur teilweise der richtige Ansprechpartner für Ihr Anliegen. Die Breitbandversorgung gehört nicht zu meinen Arbeitsschwerpunkten. Ich werde versuchen, Ihr Schreiben trotzdem zu beantworten.

Meines Wissens ist die Nutzung von Internetanschlüssen, die Nutzungsrate (Anschlüsse/Einwohner), bei uns deutlich höher als in anderen Industrieländern wie Großbritannien, Frankreich, USA und Japan. Zudem wächst der deutsche Breitbandmarkt im internationalen Vergleich überdurchschnittlich stark. Ich gebe aber gern zu, dass vor allem die ländlichen Regionen - und da bildet MV keine Ausnahme - noch Nachholbedarf beim Breitband haben. Dies betrifft nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums insgesamt 600.000 Haushalte in Deutschland. Umgekehrt bedeutet das: 26 Millionen Haushalte haben bereits Breitband.
( www.zukunft-breitband.de )

Die Bundesregierung hat das Ziel, dass bis 2014 75 Prozent der Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde oder mehr verfügen. Bis 2018 sollen es 100 Prozent sein. Dies ist die Strategie zum Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologien, kurz IKT-Strategie.

Sie haben Recht: In der jüngsten Verhandlungsrunde hat die FDP deutlich gemacht, dass sie eine Universaldienstverordnung in keiner Weise mittragen will. Nun ist nach wie vor möglich, dass wir als Union unsere Position noch über den Bundesrat durchsetzen. Die viel diskutierte Universaldienstverpflichtung wäre ohnehin nur eine ultima ratio bei einem absoluten Marktversagen in den weißen Flecken. Nun, da sie sich als politisch schwer umsetzbar erweist, sollten wir uns auf die Maßnahmen für eine investitionsfördernde Regulierungspolitik und somit für einen effizienten Breitbandausbau in Deutschland konzentrieren.

Ich bitte Sie, auch diese Maßnahmen zum Breitbandausbau in Deutschland zu würdigen, die einen Fortschritt jenseits des Marktversagens bringen werden. Ich denke etwa an den Ausbau der so genannten LTE-Technik, um die übriggebliebenen weißen Flecken in unserem Land zu schließen. Mittels dieser Funktechnik sollen zunächst gezielt die kleinen Dörfer und Gemeinden versorgt werden, bevor die Funkmasten in größeren Städten aufgestellt werden dürfen.

Wenn Sie, lieber Herr , einen konkreten Fall vor Augen haben, wo es mit dem Breitband vor Ort hakt, lassen Sie es mich bitte wissen. Dann kann ich gegebenenfalls einmal nachhaken. Meine Kontaktdaten finden Sie hier. strenz.de

Mit freundlichen Grüßen

Karin Strenz
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