Karin Kortmann (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Karin Kortmann
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Diplom Sozialpädagogin (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Wahlkreis
Düsseldorf II
Landeslistenplatz
26, Nordrhein-Westfalen
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(...) Der Anti-Terror-Einsatz verstößt demnach nicht gegen das Grundgesetz. Allerdings sage ich auch, dass er klare Ziele benennen muss, die zu erreichen sind, damit auch eine Beendigung von OEF nicht aus dem Blick gerät. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
04.07.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Kortmann,

wie stehen Sie zum Thema Atomkraft?

Sind Sie der Meinung, dass der Ausstieg aus der Stromerzeugung durch Atomkraftwerke, wie er beschlossen wurde, richtig ist und dieser Beschluss beibehalten werden sollte?

Oder finden Sie, dass Strom aus Atomkraftwerken unverzichtbar ist und wir weiterhin solche Kraftwerke betreiben und vielleicht sogar neue bauen sollten?

Wie kann Ihrer Meinung nach der Anteil an der Stromversorgung, den Atomkraftwerke heute leisten, in Zukunft ersetzt werden?

Wie kann Ihrer Meinung nach der Atommüll, der beim Betrieb der Kraftwerke anfällt, entsorgt werden?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Karin Kortmann
8Empfehlungen
04.08.2008
Karin Kortmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Atomenergie. Ich habe dazu eine klare Position: Ich halte am beschlossenen Atomausstieg fest.

Denn in den letzten Jahren hat es immer wieder – weltweit, aber auch in Deutschland – gravierende Störfälle in Atomkraftwerken gegeben, die bei ungünstigem Verlauf zu verheerender Strahlenverseuchung geführt hätten. Einen atomaren Gau –wie im Falle von Tschernobyl – kann auch in Zukunft niemand mit Sicherheit ausschließen.

Auch die Entsorgung und Endlagerung des hochradioaktiven Atommülls, der über eine Million Jahre sicher eingelagert werden muss, ist weiterhin offen. CDU und CSU verdrängen dieses Problem und blockieren die Suche nach geeigneten Alternativstandorten zum Salzstock Gorleben. Eine Verlängerung der beschlossenen AKW-Laufzeiten oder gar ein Neubau würden das Entsorgungsproblem nur noch verschärfen.

Wirklichen Klimaschutz werden wir auch nicht mit Atomenergie sondern nur mit Hilfe erneuerbarer Energien erreichen. Nur regenerative Energiequellen und konsequentes Energiesparen verursachen wesentlich weniger CO2-Emissionen als Atomkraftwerke. Mit dem Festhalten an der Atomenergie werden wichtige Investitionen für neue effizientere Kraftwerke und vor allem für Erneuerbare Energien verhindert. Daher sind Erneuerbare Energien unsere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Kortmann
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Frage zum Thema Senioren
19.07.2008
Von:

Wie kann es sein das ich mit 61 Jahre in Rente gehen mußte (wegen Krebs Erkrankung)und kein Wiederspruch einlegen konnte und somit meine Rente je Monat mit 0,3% sowie für nicht eingezahlte Beträge abgezohen bekomme wo dann eine Rente von 880 Euro übrigbleibt nach 46 Jahre einzahlung in die Rentenkasse. Wenn ich Arbeitslos gewesen währe hätte ich eine höhere Rente denn dann hätte ich in Vollrente gehen können finden Sie das gerecht wenn man ein Lebenlang gearbeitet hat und heute abgeschoben wird? ich bin bestimmt kein Einzelfall, aber die nächste Wahl steht ja vor der Tür
Antwort von Karin Kortmann
2Empfehlungen
06.08.2008
Karin Kortmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 20. Juli. Ich kann Ihre schwierige Situation nachvollziehen. Auch ich bin der Überzeugung, dass lebenslanges Arbeiten angemessen gewürdigt werden muss. Es ist nachvollziehbar, dass Sie sich darüber ärgern, Abschläge hinnehmen zu müssen, obwohl sie viele Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Jedoch ist ihre Behauptung, Sie würden mehr Geld bekommen, wenn Sie arbeitslos gewesen wären, so nicht ganz richtig. Da Sie wegen Krankheit ausgeschieden sind, werden Ihre Abschläge nur bis zum 63. Lebensjahr berechnet. Das heißt in Ihrem Fall konkret, dass Sie 7,2 Prozent Abzüge haben. Das ist sehr ärgerlich, aber im Fall der Arbeitslosigkeit würden Sie nicht mehr bekommen, da die Abschläge bis zum 65. Lebensjahr berechnet würden.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Kortmann
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Kortmann,

angesichts der anstehenden Wahl in Düsseldorf würde mich Ihre Einstellung
zum Parteiausschluss von W. Clement interessieren.

vielen Dank im Voraus

Antwort von Karin Kortmann
5Empfehlungen
04.08.2008
Karin Kortmann
Sehr geehrter Herr ,

nach wie vor gibt es ein nicht abgeschlossenes Schiedsverfahren zu dem ich mich deshalb nicht rechtlich, sonder nur politisch erkläre: Ich wünsche mir, dass sich beide Seiten möglichst schnell auf eine gemeinsame und für alle tragfähige Vereinbarung einigen können. Ich möchte, dass Wolfgang Clement auch weiterhin SPD-Mitglied bleibt. Ein Parteiausschlussverfahren ist doch nur die ultmia ratio und hier völlig überzogen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Kortmann
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
07.08.2008
Von:

Düsseldorf freu dich! Du tust weider mehr für Kinder.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrte Frau Kortmann

Sie wollen uns so viel Hoffnung und Freude machen, dass so Vieles besser werden kann, wenn Sie zum OB in Düsseldorf gewählt werden. Das wäre natürlich schön. Freude ist immer gut, wenn da nicht die schrecklichen Rahmenbedingungen wären...

Ihren optimistischen Slogan möchte ich gerne auf den Prüfstand stellen. Angesichts der Flut der Könner, Wollenden und potenziellen Hoffnungsträger unter den Kandidaten der OB Wahl, stellt sich mir die Frage, was Sie tatsächlich erreichen können, nicht wollen, und was uns Wähler / Bürger mit Hilfe Ihres Könnens weiterbringt.

Konkretes Beispiel, damit die Antwort leichter fällt. Die Grundschule Rather Kreuzweg benötigt dringend ein neues Schulgebäude, damit Bildung und Leidenschaft wirklich ´passieren´! Es fehlen grundlegende Lehrmaterialien und Ausstattungsgegenstände. Wann würden Sie den (schon lange projektierten) neuen Schulbau realisieren, wenn Sie gewählt werden?

Ich freue mich auf Ihre ganz konkrete Antwort
Herzlichst
Ihr Stober
Antwort von Karin Kortmann
2Empfehlungen
28.08.2008
Karin Kortmann
Sehr geehrter Herr Dr. Stober,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 7. August 2008.

Die Beantwortung hat sich etwas verzögert, da ich noch Informationen beim Amt für Immobilienmanagement einholen musste, um sie sachgerecht zu beantworten.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung wurden die für die Renovierung und die Einrichtung der Ganztagshauptschule erforderlichen Baumaßnahmen am 25.2.2008 der Schulkonferenz vorgestellt und von dieser akzeptiert. Im Rahmen der Untersuchungen zu diesen Baumaßnahmen musste festgestellt werden, dass zusätzliche nicht unerhebliche Maßnahmen im Bereich der Haustechnik und Statik erforderlich werden. Das Gesamtvolumen beträgt nach jetzigem Stand rd. 1,5 Mio EUR.

Bei diesen Maßnahmen handelt es sich zum großen Teil um Sanierungs- und statische Maßnahmen, die nicht im direkten Zusammenhang mit der offenen Ganztagsschule stehen. Nach Vorlage eines Bau- und Finanzierungsbeschlusses voraussichtlich nach der Sommerpause wird ein Baubeginn Ende 2008 angestrebt.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Kortmann
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Frage zum Thema Umwelt
17.08.2008
Von:

Was verstehen sie unter sauberen Energien? Ist Atomenergie darin inbegriffen?
Antwort von Karin Kortmann
2Empfehlungen
18.09.2008
Karin Kortmann
Sehr geehrte Frau ,

wie ich in einer vorherigen Antwort auf abgeordnetenwatch schon etwas ausführlicher beschrieben habe, bin ich weiterhin für den Atomausstieg. Die Atomenergie birgt zu viele Risiken und Probleme: von Störfällen in Atomkraftwerken bis hin zur Entsorgung und Endlagerung des radioaktiven Atommülls.

Zu den sauberen Energien zähle ich die regenerativen oder auch nachhaltig genannten Energiequellen wie etwa Windkraft oder Photovoltaik (Solarenergie). Diese Erneuerbaren Energien müssen wir fördern und unterstützen, um in Zukunft wirklichen Klimaschutz zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Kortmann
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Ihre Frage an Karin Kortmann
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