Kai Voet van Vormizeele (CDU)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Grunddaten
Kai Voet van Vormizeele
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Barmbek - Uhlenhorst - Dulsberg , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 7.510, 7,7%
Landeslistenplatz
keinen
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(...) In der Tat bin ich im Abwägungsprozess, ob ich eine der raren Grünflächen für Hunde frei gebe oder sie für die Allgemeinheit erhalte, der Grundauffassung, dass der Mensch und seine Bedürfnisse den Vorrang genießt. Allerdings vergleiche ich nicht Hunde mit Kindern, wie sie in einer Fragestellung an einen Mitbewerber fälschlicherweise unterstellen, sondern sehe einen klaren Vorrang für Kinder! Das leitet sich nicht nur aus vielen Jahren Erfahrung als Kommunalpolitiker ab, sondern auch aus vielen Erlebnissen als Vater von zwei Kindern mit Hundebesitzern. (...)
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Frage zum Thema Finanzen
28.01.2008
Von:

Ich habe gelesen, daß in der CDU die Personen welche auf einen aussichtsreichen Listenplatz stehen, ein monaltiche Diät einzahlen müssen.
Wie stehen Sie sich dazu ein Mandat zu kaufen? Das stäßt doch gegen die Demokratischen Richtlinien, oder?
Nur wer Geld hat kann in Ihrer Partei etwas werden? Was wollen Sie damit erreichen?
Antwort von Kai Voet van Vormizeele
3Empfehlungen
29.01.2008
Sehr geehrte Frau !

Richtig ist, dass man von den gewählten Kandidaten einen Beitrag für den Wahlkampf erwartet. Allein die zeitliche Abfolge spricht schon gegen die Behauptung, dass dieses Mandat "erkauft" würde. Denn diese Forderung wird erst nach einer Wahl durch die Wahlkreisversammlung bzw. die Landesvertreterversammlung erbeten. Es gibt dafür auch keinerlei Zwangsmaßnahmen oder gar rechtliche Verbindlichkeiten. Kandidaten, die dies nicht in einem Mal leisten können, können dies auch über einen längeren Zeiträumen "stückeln". Da die Mitglieder einer Partei mit ihren Beiträgen den Wahlkampf größtenteils finanzieren, kann man von den direkten Nutznießern auch eine erhöhte Kostenbeteiligung erwarten. Jeder in der CDU, der ein Mandat erringen will, und die Mitglieder von seinen Fähigkeiten überzeugt, kann ein solches Mandat bekommen. Ich habe in 30 Jahren Mitgliedschaft und über 20 Jahren Abgeordnetentätigkeit noch nie erlebt, dass jemand wegen einer vermeintlich fehlenden Kandidatenspende nicht aufgestellt wurde.

Entgegen manchen naiven Vorstellungen, besteht die CDU aus ganz "normalen" Menschen, die nicht alle sofort den Scheck zücken können, oder diesen Beitrag aus ihrer persönlichen Portokase bezahlen. Unter den Mitgliedern und Mandatsträgern der CDU befinden sich genauso viele "Normalverdiener", "Geringverdiener" oder "Hartz 4"-Empfänger wie bei anderen Parteien.

Im übrigen ist mir hier eine offene Finanzierung des Wahlkampfes durch die Kandidaten allemal lieber, als eine "Finanzspritze" der Bundespartei, bei der ich nicht weiß, aus welchen Quellen sie eigentlich stammt. Oder haben glauben Sie, dass die "Linke" ohne Gelder aus Berlin einen solchen Hamburger Wahlkampf führen kann. Aus Berlin heißt also aus den Beständen der ehemaligen PDS bzw. SED. Das Beispiel eines Hamburger sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten, der Teile seines Wahlkampfes mt Spenden aus der Rüstungsindustrie bezahlt hat, ist mir auch noch erinnerlich.

Mit freundlichem Gruß

Kai Voet van Vormizeele, MdHB
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
22.02.2008
Von:
-

Sehr geehrter Herr von Vormizeele,

zwischen Averhoffstrasse und Heinrich-Hertz Strasse befindet sich ein großes freies Grundstück, welches im Volksmund auch als Hamburgs größtes Hundeklo bezeichnet wird. Wir würden uns brennend dafür interessieren, was hier geplant ist.

Ihnen viel Erfolg am kommenden Sonntag !
Antwort von Kai Voet van Vormizeele
1Empfehlung
22.02.2008
Sehr geehrter Herr -!

Vielen Dank für Ihre Frage. Das Gelände ist Gegenstand eines gerade im Anfangsstadium befindlichen Bebauungsplans. Grundsätzliches Ziel der Stadt ist hier eine verträgliche und passende Wohnbebauung hinzubekommen. Wichtig wird aus meiner Sicht sein, dass wir hier ein möglichst großen Anteil an öffentlich begehbaren Grünflächen erhalten können. Darüber hinaus müssen die bestehenden Einrichtungen "Elefantenspielplatz" und "Abenteuerspielplatz" erhalten bleiben. Das gesetzliche Bebauungsplanverfahren sieht eine ganze Reihe von Bürgerbeteiligungsformen vor. Diese werden jetzt in der nächsten Zeit wohl beginnen.

Sie können sich auch gerne an meine Kollegen aus dem Stadtplanungsausschusses der Bezirksversammlung Hamburg-Nord wenden, die für dieses Verfahren zuständig sind. ( www.cdu-nord.de )

Im Übrigen bedanke ich mich ganz herzlich für die guten Wünsche zur Wahl.

Mit freundlichem Gruß


Kai Voet van Vormizeele, MdHB
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