Julia Klöckner (CDU)
Kandidatin Rheinland-Pfalz 2011
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Angaben zur Person
Julia Klöckner
Geburtstag
16.12.72
Berufliche Qualifikation
M.A. in Theologie, Politikwissenschaft und Pädagogik, Staatsexamen in Sozialkunde und Religion
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Landesvorsitzende der CDU
Wohnort
Bad Kreuznach
Wahlkreis
Bad Kreuznach , Stimmen (Wahlkreis): 17.672, 44,4%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1
(...) Ich stehe hinter der Einführung von E10, allerdings muss eindeutig mehr in die Transparenz und Aufklärung investiert werden. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
12.03.2011
Von:

Warum beantworten sie so wenige Fragen?

Mfg
Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
23.03.2011
Julia Klöckner
Lieber Herr ,

ich beantworte alle Fragen. Dies auch persönlich. Wie sie sehen, sind fast alle Fragen beantwortet.

Bei einer Staatskanzlei, die allein über 50 Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit angestellt hat, erhalten Sie manchmal schneller eine automatisierte Antwort. Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass dies in Einzelfällen mal einige Tage (!) länger dauern kann. Ich garantiere jedoch, dass jede Frage auch beantwortet wird.

Herzliche Grüße
Julia Klöckner
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
13.03.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

die Grünen in Hessen hatten seinerzeit unter Joschka Fischer den Bau des 32 km langen fehlenden geplanten Autobahnstücks durch den Westerwald zwischen Paris und Warschau verhindert. Die B 255 wird daher häufig als Ersatz benutzt. Werden Sie sich für den baldigen weiteren Ausbau der B 255 durch Ortsumgehungen einsetzen ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Julia Klöckner
bisher keineEmpfehlungen
22.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema Ausbau der B 225.

Die CDU war in der Vergangenheit stets für den vierspurigen Ausbau der B 255. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, sodass wir uns weiterhin für den Ausbau einsetzen werden.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Gesundheit
13.03.2011
Von:
-

Sehr geehrte Frau Klöckner,

im rheinland-pfälzischen Nichtraucherschutzgesetz ist in Festzelten mit weniger als 21 Tagen Aufstelldauer das Rauchen erlaubt.

Halten Sie diese Regelung nicht für eine Veräppelung, denn wo gibt es schon Feste mit mehr als 21 Tagen Dauer? Wissen Sie als Ex-Weinkönigin, wo es in RLP Festzelte mit mehr als 21 Tagen Aufstelldauer gibt?
Ist Tabakrauch etwa erst nach mehr als drei Wochen für Nichtraucher schädlich?
Bayern hatte unter CSU-Ägide seinerzeit mit Rücksicht auf das zwei Wochen dauernde Oktoberfest diese Klausel eingeführt, in der Volksabstimmung wurde sie ohne Wenn und Aber abgeschafft. Das Wählerverhalten in Rheinland-Pfalz dürfte sich kaum von dem der Bayern unterscheiden.

Sind Sie daher dafür, die 21 Tage-Klausel für Festzelte abzuschaffen?

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Julia Klöckner
bisher keineEmpfehlungen
22.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

die CDU Rheinland-Pfalz beabsichtigt nicht, das Nichtraucherschutzgesetz in Rheinland-Pfalz zu ändern.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Umwelt
13.03.2011
Von:

Liebe Frau Klöckner,

ich habe gerade Verwandte im Altersheim besucht und deren Atomkraftsorgen
vernommen.

Sie haben auch dafür gestimmt, dass Schrott-Biblis länger am Netz bleibt!

Würden Sie als künftige Oppositionsführerin oder theoretisch auch Ministerpräsidentin sich dafür einsetzen, dass Biblis vom Netz kommt?

Herzliche Grüße

Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
15.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

gerne erläutere ich Ihnen meine Position in der aktuellen Diskussion um die Energieerzeugung nach dem Atomunfall in Japan.

Energie muss sauber, sicher und bezahlbar bleiben. Unter dieser Prämisse steht die Energiepolitik der rheinland-pfälzischen CDU. Nach den tragischen Ereignissen in Japan steht die Energieerzeugung in Deutschland auf dem Prüfstand. Wir brauchen eine Atempause, ohne Denkverbote. Deshalb ist die Aussetzung der Laufzeitverlängerung denkbar. Deshalb hält die CDU RLP die Abschaltung von Biblis A für geboten.

Folgende Punkte sind aus meiner Sicht in der Debatte zu beachten:

1. Der Respekt vor den Opfern der verheerenden Naturkatastrophe in Japan verbietet es, dass man innenpolitischen Streit in Deutschland auf dem Leid des japanischen Volkes austrägt. Wer dies trotzdem tut, handelt schäbig und mitleidlos. Die Opfer und ihre Angehörigen brauchen unsere Solidarität und Hilfe, aber nicht politischen Streit.

2. Sicherheit hat bei der Energieerzeugung höchste Priorität. Die Ereignisse in Japan sind ein Einschnitt für die Welt. Nach dem Atomunfall müssen wir deshalb prüfen, welche neuen Erkenntnisse es für die technische Sicherheit der Kernkraftwerke gibt.

3. Die CDU sieht in der Kernkraft ein Auslaufmodell - eine Brückentechnologie, bis die Erneuerbaren Energien verlässlich zur Verfügung stehen. Um dies zu erreichen, ist neben verstärktem Forschungsaufwand für Speichermedien und intelligente Netze auch der beschleunigte Bau neuer Trassen für Höchstspannungsleitungen notwendig. Die CDU-geführte Bundesregierung hat erstmals in der deutschen Geschichte ein Energiekonzept vorgelegt, das den Aufbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien nachhaltig einleitet.

4. Bei der Frage der Laufzeitverlängerung darf es keine Denkverbote geben. Reaktoren, die im Blick auf mögliche neue sicherheitstechnische Erkenntnisse nicht absolut sicher sind, müssen umgehend vom Netz genommen werden.

5. Die CDU Rheinland-Pfalz unterstützt die schnelle Einsetzung einer Expertenkommission, die nach den Ereignissen in Japan und möglichen neuen Erkenntnissen eine neue Risikoanalyse für deutsche Kernkraftwerke erstellen soll. Notwendige sicherheitstechnische Nachrüstungen müssen umgehend vorgenommen werden.

6. Wir brauchen auf europäischer Ebene eine Einigung über neue sicherheitstechnische Anforderungen, die sich aus den Lehren aus Japan ergebenen. Das französische Kernkraftwerk Cattenom steht zum Beispiel nur rund 15 Kilometer entfernt von der rheinland-pfälzischen Landesgrenze.

Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Umwelt
13.03.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

gerade in Anbetracht der atomaren Katastrophe die Japan droht: Wie stehen Sie zur Atomenergie? Sind Sie der Auffassung, dass der verlängerte Atomausstieg, den die CDU/CSU/FDP Bundesregierung durchgesetzt hat, die richtige Lösung ist? Vertrauen Sie trotz der verheerenden Katastrophe im hochtechnologisierten Wirtschaftsland Japan dieser todbringenden Technologie?!

Ich erbitte Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
15.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

gerne erläutere ich Ihnen meine Position in der aktuellen Diskussion um die Energieerzeugung nach dem Atomunfall in Japan.

Energie muss sauber, sicher und bezahlbar bleiben. Unter dieser Prämisse steht die Energiepolitik der rheinland-pfälzischen CDU. Nach den tragischen Ereignissen in Japan steht die Energieerzeugung in Deutschland auf dem Prüfstand. Wir brauchen eine Atempause, ohne Denkverbote. Deshalb ist die Aussetzung der Laufzeitverlängerung denkbar. Deshalb hält die CDU RLP die Abschaltung von Biblis A für geboten.

Folgende Punkte sind aus meiner Sicht in der Debatte zu beachten:

1. Der Respekt vor den Opfern der verheerenden Naturkatastrophe in Japan verbietet es, dass man innenpolitischen Streit in Deutschland auf dem Leid des japanischen Volkes austrägt. Wer dies trotzdem tut, handelt schäbig und mitleidlos. Die Opfer und ihre Angehörigen brauchen unsere Solidarität und Hilfe, aber nicht politischen Streit.

2. Sicherheit hat bei der Energieerzeugung höchste Priorität. Die Ereignisse in Japan sind ein Einschnitt für die Welt. Nach dem Atomunfall müssen wir deshalb prüfen, welche neuen Erkenntnisse es für die technische Sicherheit der Kernkraftwerke gibt.

3. Die CDU sieht in der Kernkraft ein Auslaufmodell - eine Brückentechnologie, bis die Erneuerbaren Energien verlässlich zur Verfügung stehen. Um dies zu erreichen, ist neben verstärktem Forschungsaufwand für Speichermedien und intelligente Netze auch der beschleunigte Bau neuer Trassen für Höchstspannungsleitungen notwendig. Die CDU-geführte Bundesregierung hat erstmals in der deutschen Geschichte ein Energiekonzept vorgelegt, das den Aufbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien nachhaltig einleitet.

4. Bei der Frage der Laufzeitverlängerung darf es keine Denkverbote geben. Reaktoren, die im Blick auf mögliche neue sicherheitstechnische Erkenntnisse nicht absolut sicher sind, müssen umgehend vom Netz genommen werden.

5. Die CDU Rheinland-Pfalz unterstützt die schnelle Einsetzung einer Expertenkommission, die nach den Ereignissen in Japan und möglichen neuen Erkenntnissen eine neue Risikoanalyse für deutsche Kernkraftwerke erstellen soll. Notwendige sicherheitstechnische Nachrüstungen müssen umgehend vorgenommen werden.

6. Wir brauchen auf europäischer Ebene eine Einigung über neue sicherheitstechnische Anforderungen, die sich aus den Lehren aus Japan ergebenen. Das französische Kernkraftwerk Cattenom steht zum Beispiel nur rund 15 Kilometer entfernt von der rheinland-pfälzischen Landesgrenze.

Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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