Julia Klöckner (CDU)
Kandidatin Rheinland-Pfalz 2011
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Angaben zur Person
Julia Klöckner
Geburtstag
16.12.72
Berufliche Qualifikation
M.A. in Theologie, Politikwissenschaft und Pädagogik, Staatsexamen in Sozialkunde und Religion
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Landesvorsitzende der CDU
Wohnort
Bad Kreuznach
Wahlkreis
Bad Kreuznach , Stimmen (Wahlkreis): 17.672, 44,4%über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
1
(...) Mit der CDU wird es keine Wahlgeschenke geben, da der Landeshaushalt nach 20 Jahren SPD-Regierung an die Wand gefahren wurde. (...)
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung, Bürgerrechte und Datenschutz
21.02.2011
Von:
Eva

Sehr geehrte Frau Klöckner,

in den Profilfragen Sind Sie für eine obligatorische Beteiligung der BürgerInnen bei der Planung von Großprojekten. (Obwohl das eine recht allgemeine Formulierung ist!)

Mich würde Ihr persönlicher wie auch politischer Standpunkt bezüglich des Großprojektes Stuttgart 21 interessieren. Denn dem steht Ihre Antwort in der Profilbefragung entgegen. Auf eine Antwort bin ich sehr gespannt und freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Eva
Antwort von Julia Klöckner
bisher keineEmpfehlungen
22.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema "Stuttgart 21". Ich persönlich halte das Projekt grundsätzlich für sinnvoll. Über die Größe des Bahnhofs lässt sich selbstverständlich streiten. Was sich aber gezeigt hat, ist, dass wir Entscheidungsprozesse nicht mehr in der bei diesem Projekt vorgenommener Form durchführen können. Deshalb werde ich mich für mehr plebiszitäre Elemente in der Politik einsetzen, so dass die Menschen vor Ort zu jedem Zeitpunkt der Verwirklichung eines Großprojektes gehört werden.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
22.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

der Ankauf der Bahnstrecke Hermeskeil – Morbach ist ein großes Thema der Lokalpolitik im Hunsrück. Um den Erhalt der Strecke langfristig zu sichern, haben die Räte der beteiligten Gemeinden einen Kauf der Strecke mehrheitlich befürwortet. Unterstützt wird diese Entscheidung von der Bevölkerung vor Ort, den Mitgliedern des Fördervereins Hunsrückbahn sowie der Hochwaldbahn-Gruppe, die auf der Bahnstrecke Touristik- und Güterverkehr anbieten möchte.

Der schienengebundene Touristikverkehr als Ergänzung vorhandener touristischer Angeboten ist für die Region ein Alleinstellungsmerkmal. Für Naturpark Saar-Hunsrück, den Premiumwanderweg Saar-Hunsrück-Steig, die großen geplanten Ferienzentren in Hermeskeil (Dorf Hochwald) und Bostalsee (Sun Parc) sowie den Flughafen Hahn entstehen durch die Bahnverbindung Synergieeffekte, von denen die Region im Gesamten profitiert.

Nicht zu vernachlässigen ist außerdem der Nutzen für die Region im Güterverkehr. Mehrere Unternehmen haben bereits Interesse an Bahntransporten bekundet.
Bei der Neuansiedlung von Unternehmen kann der mögliche Gleisanschluss der entscheidende Standortvorteil sein. Trotz allem scheiterte ein Ankauf 2010 aufgrund von der ADD Trier nicht genehmigter Zuschüsse in Höhe von 175 000,- €.

Mehr Informationen zum Thema inklusive Kostenaufstellung finden sich in einer Broschüre der HWB unter: www.bahntouristik-hunsrueck.de Durch den Kauf der Strecke erfahren regionale Strukturen eine enorme Aufwertung, wobei der finanzielle Aufwand der öffentlichen Hand sehr überschaubar bleibt.

Eine parteiübergreifende, konstruktive Zusammenarbeit und der Rückhalt aus der Bevölkerung vor Ort können hier zu einem Ergebnis führen, dass durchaus als Aushängeschild für das Zusammenwirken von bürgernaher Politik und lokalem Engagement gesehen werden kann.

Da das Projekt von großer regionaler Bedeutung ist, bitte ich Sie, Ihre Position zum Thema darzulegen.
Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
25.02.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

erst einmal danke ich Ihnen für das große Engagement des Fördervereins Hunsrückbahn. Ich danke allen, die ihre Freizeit im nennenswerten Umfang dafür einsetzen, den Schienenverkehr quer durch den Hunsrück und den Hochwald wieder zu ermöglichen bzw. zu erhalten.

Eine CDU-geführte Landesregierung wird sich für die Schienenverbindung vom Flughafen Frankfurt/Hahn bis nach Mainz einsetzen, und wir werden auch den Erhalt der weitergehenden Verkehrsinfrastruktur Hunsrück- und Hochwaldbahn, für den Sie sich engagieren, unterstützen. Effektiver Lärmschutz muss hier einhergehen.

Ich sehe das wie Sie: Die Restaurierung dieser früheren Bahnstrecken ist auch aus meiner Sicht eine touristische Attraktivität, aber eben nicht nur. Es ist selbstverständlich auch eine Maßnahme zur besseren Erschließung und Förderung dieser Landesregion.

Bei der derzeitigen Kassenlage des Landes muss allerdings bei diesen Projekten sehr genau gerechnet werden. Aber unabhängig von der Finanzsituation werden wir uns mit diesen Verkehrs- und Entwicklungsvorhaben befassen müssen.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

wenn ich die Reaktion der CDU auf die so genannte "Plagiatsaffäre" richtig verstehe, so ist Ihre Partei der Ansicht, dass das Kopieren von Textstellen in größerem Umfang, d.h. das Plagiarisieren und somit das Erschleichen eines akademischen Titels nicht sonderlich schlimm ist. Daher meine Fragen:

1. Glauben Sie, dass das Verhalten Herrn zu Guttenbergs und die Reaktion der CDU in konservativen Kreisen, in Kreisen des Bildungsbürgertums und in der Wissenschaft auf Verständnis stößt?

2. Ausgehend von Ihrer Position zur Angelegenheit, welchen Stellenwert hat in der CDU Rheinland-Pfalz künftig ein Doktortitel und werden Sie als etwaige Ministerpräsidentin das Zitieren ohne Angabe der Quellen an rheinland-pfälzischen Universitäten künftig erlauben?

2. Inwiefern denken Sie, dass Ihre Solidaritätserklärung an Herrn zu Guttenberg Schülern und Studenten das Signal gibt, dass es nicht sonderlich schlimm ist, auf unehrlichem Weg Prüfungen und Leistungen zu absolvieren?
Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
14.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift. Demokratie lebt davon, dass sich engagierte Bürgerinnen und Bürger konstruktiv in politische Debatten einmischen. Deshalb freue ich mich über Ihren - wenn auch kritischen - Beitrag.

Das große Medienereignis und der Rücktritt zu Guttenbergs haben sicherlich auch innerhalb der CDU die Gemüter erregt und zu kontroversen Diskussionen geführt. Eines steht dabei fest: Viele in der Union - und auch ich - bedauern mit Karl-Theodor zu Guttenberg einen sehr fähigen und sehr anerkannten Minister zu verlieren.

Niemand will ernsthaft bestreiten, dass zu Guttenberg sowohl als Wirtschafts- und auch als Verteidigungsminister eine sehr gute Arbeit geleistet hat. In seiner Zeit als Wirtschaftsminister hat er in der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise nach dem Krieg entschlossen und weitsichtig gehandelt. Mit der Bundeswehrreform hat er sich einem drängenden Problem und einer unbequemen Herausforderung angenommen.

Zu Guttenberg selbst sagt, dass er einen großen Fehler gemacht hat. Zu seinem Fehlverhallten vor einigen Jahren steht er und hat daraus die Konsequenzen gezogen.

Ohne Zweifel bleibt zu Guttenberg eine große Persönlichkeit, die herausragende Akzente gesetzt hat, und mit einem unangepassten sowie unverwechselbaren Politikstil einen großen Rückhalt in der Bevölkerung findet.

Ich würde mich freuen wenn Sie die politischen Entwicklungen weiterhin so aktiv begleiten.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
23.02.2011
Von:

Guten Tag Frau Klöckner,

durch die derzeit aktuelle "Guttenberg- Plagiatsaffäre" bin ich inzwischen verunsichert, welche moralischen Wertvorstellungen bei den Unionspolitikern noch glaubwürdig sind. Dabei geht es mir nicht um die Anschuldigungen gegen den Verteidigungsminister, sondern mehr um das Verhalten von Bundeskanzlerin und Parteikollegen. Alle CDU/CSU Politiker loben Karl Theodor zu Guttenberg für seine herausragende Leistung als Verteidigungsminister und betonen, dass man keinen Doktortitel führen muss, um ein guter Politiker zu sein. Das ist natürlich schlüssig und das eine schließt das andere nicht aus. Irritierend hingegen sind jedoch die Vorstellungen von Recht und Ordnung in diesem Zusammenhang. Sollten sich die Plagiatsvorwürfe und einiges mehr bestätigen, wovon aus heutiger Sicht auszugehen ist, hat der Verteidigungsmininister mindestens Urheberrechte massiv verletzt. Gerade die Union besteht in Urheberrechtsfragen (z.B. im Internet) auf die Durchsetzung harter Gesetze und möchte diese sogar verschärfen. Beim Verteidigungsminister scheinen solche Wertvorstellungen nun keine Gültigkeit mehr zu besitzen? Recht und Moral sind nun sicher nicht allein in der Zuständigkeit des Bundes, wenn es auch in diesem Fall so scheinen mag. Ich möchte lediglich Ihre Position als Spitzenkandidatin der CDU in Rheinland- Pfalz hören, wie Sie, sofern Sie Ministerpräsidentin werden würden, mit Kabinettskollegen aus der eigenen Fraktion umgehen würden, die in gleicher oder ähnlicher Weise, moralische und rechtliche Grundwerte unserer Gesellschaft verletzt hätten? Als deutscher, wahlberechtigter Staatsangehöriger möchte ich gerne verstehen, wie und ob eine Landesregierung auf solche, durchaus auch auf Länderebene möglichen Affären, reagieren würde? Über eine aussagekräftige Antwort, möglichst vor dem Briefwahlendtermin, würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Gruß,
Antwort von Julia Klöckner
1Empfehlung
14.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift. Demokratie lebt davon, dass sich engagierte Bürgerinnen und Bürger konstruktiv in politische Debatten einmischen. Deshalb freue ich mich über Ihren - wenn auch kritischen - Beitrag.

Das große Medienereignis und der Rücktritt zu Guttenbergs haben sicherlich auch innerhalb der CDU die Gemüter erregt und zu kontroversen Diskussionen geführt. Eines steht dabei fest: Viele in der Union - und auch ich - bedauern mit Karl-Theodor zu Guttenberg einen sehr fähigen und sehr anerkannten Minister zu verlieren.

Niemand will ernsthaft bestreiten, dass zu Guttenberg sowohl als Wirtschafts- und auch als Verteidigungsminister eine sehr gute Arbeit geleistet hat. In seiner Zeit als Wirtschaftsminister hat er in der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise nach dem Krieg entschlossen und weitsichtig gehandelt. Mit der Bundeswehrreform hat er sich einem drängenden Problem und einer unbequemen Herausforderung angenommen.

Zu Guttenberg selbst sagt, dass er einen großen Fehler gemacht hat. Zu seinem Fehlverhallten vor einigen Jahren steht er und hat daraus die Konsequenzen gezogen.

Ohne Zweifel bleibt zu Guttenberg eine große Persönlichkeit, die herausragende Akzente gesetzt hat, und mit einem unangepassten sowie unverwechselbaren Politikstil einen großen Rückhalt in der Bevölkerung findet.

Ich würde mich freuen wenn Sie die politischen Entwicklungen weiterhin so aktiv begleiten.



Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.02.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

im letzten Jahr unterzeichnete das Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz ein Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr. Durch diesen Vertrag wird der Zugang der Bundeswehr zu Schülerinnen und Schülern weiter verbessert. Dabei wird auch das umstrittene Simulationsspiel Pol&IS angeboten und es werden ganze Unterrichtsstunden von den Bundeswehrsoldaten übernommen. Zudem sind Jugendoffiziere der Bundeswehr berechtigt, LehrerInnen fort- und ReferendarInnen auszubilden. Diese Kooperationsvereinbarung lehnen wir strikt ab.
Mit der landesweiten Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" setzen wir uns für eine Rücknahme dieser unterzeichneten Vereinbarung ein. Wir wenden uns nicht gegen politische Aufklärung, da diese essentiell notwendig ist, um gerade jungen Menschen eine umfassende und differenzierte Sicht auf politische Vorgänge zu ermöglichen. Bildungsarbeit gehört aber in die Hände von PädagogInnen und nicht von SoldatInnen, da so die Ansichten der Bundeswehr in den Rang regulärer Lehrinhalte erhoben werden und viele SchülerInnen und ReferendarInnen nicht mehr kritisch distanziert mit den vermittelten Informationen umgehen. Den Widerspruch des Abkommens zu Schulgesetz, Beutelsbacher Konsens und UN-Kinderschutzkonvention haben wir unter anderem dem Petitions¬ausschuss des Landes und in unseren Materialien ausführlich dargelegt.
Ihre Position zum Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr stellt für uns einen wichtigen friedenspolitischen Wahlprüfstein für die Landtagswahl am 27. März 2011 dar. Daher unsere Frage: Welche Meinung vertreten Sie zum Thema Bundeswehr an Schulen? Sind Sie bereit unsere Kampagne zu unterstützen?
Weitere wichtige friedenspolitische Fragen sind für uns Ihre Positionen zu den Atomwaffen in Büchel und den Kriegsflughäfen Ramstein und Spangdahlem. Wir fordern den Abzug der Atomwaffen und eine aktive Abrüstungs- und Konversionspolitik. Wie stehen Sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen


AG Frieden Trier
Antwort von Julia Klöckner
2Empfehlungen
14.03.2011
Julia Klöckner
Sehr geehrte Frau ,

die CDU Rheinland-Pfalz begrüßt, dass Jugendoffiziere und Wehrdienstberatungsoffiziere in Schulen wertfrei über die Bundeswehr informieren. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr gehören zu den Trägern der Informationsarbeit des Bundesministeriums der Verteidigung. Informationsarbeit bezieht alle Aspekte der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie des Auftrags- und des Aufgabenspektrums der Bundeswehr ein. Die Jugendoffiziere vermitteln diese Inhalte in die Öffentlichkeit, im Schwerpunkt an den Schulen. Ihre umfassende Ausbildung und hauptsächliche Befassung mit Fragen der Sicherheitspolitik qualifizieren sie zu Experten für Fragen der Sicherheitspolitik. In dieser Funktion werden sie in die Unterrichtskonzepte durch die verantwortliche Lehrkraft seit nunmehr über fünf Jahrzehnten erfolgreich eingebunden. Leitbild ist die demokratische und gesellschaftlich friedenstiftende Idee des Staatsbürgers in Uniform. Der Einsatz der Jugendoffiziere in der Schule im Rahmen des Unterrichtskonzeptes der anfragenden und den Unterricht begleitenden Lehrkraft erfolgt auf Basis der konsensualen Prämissen und Intentionen der Theorie politischer Bildung in Form von Gesprächen, Diskussionen, Seminaren, Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Die Jugendoffiziere kommunizieren ihre Fachinhalte auf Grundlage des Beutelsbacher Konsenses und verfolgen damit einen ganzheitlichen und pluralistischen Bildungsansatz eines schüler- bzw. teilnehmerorientierten methodisch-didaktischen Vorgehens, der sich besonders des Kontroversitätsgebots und des Überwältigungsverbots verpflichtet fühlt. Insoweit tragen die Jugendoffiziere der Bundeswehr durch ihre Arbeit als Mittler der Politischen Bildung im öffentlichen Auftrag den Grundprinzipien der Pluralität, Überparteilichkeit und Unabhängigkeit Rechnung.

Die CDU Rheinland-Pfalz unterstützt die zwischen der Bundeswehr und verschiedenen Bundesländern geschlossenen Kooperationsvereinbarungen. Sie setzen ein klares gesellschaftspolitisches Signal, sich mit Fragen der internationalen Sicherheitspolitik intensiver zu befassen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern vertieftes Wissen über Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, den deutschen Beitrag zur internationalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, den ethischen, moralischen und rechtlichen Grundlagen soldatischen Dienens und die Wehrpflicht zu vermitteln. Den Schülerinnen und Schülern soll dadurch geholfen werden, sich ein eigenes Urteil bilden zu können. Darüber hinaus erschließen die Kooperationen Angebote zur fachlichen Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen/Lehramtsanwärtern und zur Weiter- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern.

Die CDU Rheinland-Pfalz steht zu den Standorten der Bundeswehr und der verbündeten Streitkräfte der USA in Rheinland-Pfalz und setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass diese erhalten bleiben. Das gilt natürlich auch für die Standorte Büchel, Ramstein und Spangdahlem. Sie sind wichtige Bausteine in der nationalen und internationalen Sicherheitsarchitektur und zugleich Garant für Tausende von Arbeitsplätzen.

Die CDU Rheinland-Pfalz unterstützt die Bundesregierung in ihrer Zielsetzung, eine weltweite Abschaffung aller Atomwaffen zu erreichen. Auf diesem Wege hat die internationale Staatengemeinschaft bereits Erfolge erzielt. Die aktuelle sicherheitspolitische Entwicklung zeigt allerdings, dass leider nach wie vor ein Mindestmaß an nuklearer Abschreckung notwendig ist. Anders kann der Schutz der Bevölkerung gegen unkalkulierbare Atommächte nicht gewährleistet werden. Insbesondere von Staaten, die den Besitz von Atomwaffen anstreben, wie beispielsweise Nord-Korea oder Iran, gehen erhebliche Risiken für Europa und damit auch für Deutschland aus.

Herzliche Grüße

Julia Klöckner
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Ihre Frage an Julia Klöckner
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