Jonas Wagener (SPD)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Jonas Wagener
Geburtstag
15.08.1984
Berufliche Qualifikation
Studium des Maschinenbaus
Ausgeübte Tätigkeit
Student
Wohnort
Paderborn
Wahlkreis
Paderborn II
Landeslistenplatz
129
(...) Ich stimme Ihnen allerdings bei der Aussage "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" voll und ganz zu. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Jonas Wagener hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
05.03.2010
Von:

Ein angestellter Lehrer verdient im Monat netto ca. 500 € weniger als ein verbeamteter Lehrer, obwohl er eine identische Qualifikation und Ausbildung besitzt und jeden Tag dieselben Lerngruppen unterrichtet wie der Kollege Beamte. Hier wird das Prinzip Gleicher Lohn für gleiche Arbeit,welches auch in der Landesverfassung niedergeschrieben ist mit Füßen getreten. Was wollen sie konkret unternehmen,um diesen gesellschaftspolitischen Skandal zu beenden und die Gerechtigkeit für mehr als 30.000 angestellte Lehrer in NRW wiederherzustellen ?
Antwort von Jonas Wagener
bisher keineEmpfehlungen
15.03.2010
Sehr geehrter Herr ,

zunächst muss ich Ihnen mitteilen, dass ich mit den rechtlichen Grundlagen nicht im Detail vertraut bin und mich mit dieser Thematik bisher noch nicht eingehend beschäftigt habe.
Ich stimme Ihnen allerdings bei der Aussage "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" voll und ganz zu. Gerechte Bildung hört nicht beim Schüler auf. Demnach muss das Ziel sein, Lehrer entsprechend ihrer Qualifikation und Tätigkeiten zu entlohnen, unabhängig von ihrem Status. Zu prüfen wäre, wie eine schrittweise Anhebung der Gehälter für angestellte Lehrer zu realisieren ist, wobei, meiner persönlichen Auffassung zufolge, auch eine Abschaffung des Beamtenstatus bei Lehrkräften durchaus diskutabel ist. Da meine Mutter als angestellte Lehrerin tätig ist, ist mir diese Problematik sehr bewusst. Sollte ich im Landtag einziehen, werde ich mich im Auschuss für Schule und Weiterbildung auch für dieses Thema einsetzen.
Für Rückfragen und Anregungen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung, gerne auch bei einem persönlichen Gespräch. Erreichen können sie mich unter jonas.wagener@paderborn.com

Mit freundlichen Grüßen

Jonas Wagener
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
07.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Wagener,

bei der diesjährigen Landtagswahl fällt auf, dass die Paderborner Parteien bei ihrer Kandidatenkür vermehrt auf einen Generationenwechsel setzen. Die Kandidaten, auch die jungen, konnten zum Teil bereits Erfahrungen im Kreistag bzw. Stadtrat sammeln. Meines Wissens sind Sie kommunalpolitisch bislang noch nicht in Erscheinung getreten, daher nun meine Frage, wie Sie sich Ihre Ideen und Ziele konkret für Paderborn vorstellen, sollten Sie im Mai gewählt werden. Was planen Sie, in den nächsten Jahren in Paderborn anzustoßen und aus Düsseldorf zu unterstützen?

Vielen Dank!
Antwort von Jonas Wagener
bisher keineEmpfehlungen
16.04.2010
Sehr geehrter Herr ,

in der Tat habe ich bisher kein kommunales Amt bekleidet, habe aber natürlich als Paderborner die Vorgänge im Rat und in den Ausschüssen verfolgt und auch in der Universität politische Verantwortung übernommen. Im Landtag möchte ich mich für parteiübergreifende Initiativen zur stärkeren Förderung Paderborns als Wirtschafts- und Hochschulstandort einsetzen. Projekte wie die "Zukunftsmeile Fürstenallee" und andere Kooperationen der Universität mit der lokalen Wirtschaft müssen weiterentwickelt und durch Landesmittel stärker unterstützt werden. So werden wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft geschaffen. Aber auch im Bereich der Schulpolitik sehe ich hier Potential für Paderborn. Eine SPD-geführte Landesregierung wird zum Beispiel Neugründungen von Gesamtschulen, wie sie in Paderborn nötig ist, tatkräftig unterstützen.

Mit besten Grüßen
Jonas Wagener
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Frage zum Thema Arbeit
01.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Wagener,
lieber Jonas,

da wir uns aus der Hochschulpolitik bereits kennen, erlaube ich mir auch hier beim Du zu bleiben.

Du schreibst im Kandidaten-Check zur Frage der Forderungen an Arbeitslose:
"Unser System bietet genug Anreize den Wechsel zurück in die Arbeitswelt zu vollziehen, wenn dies möglich ist. Ist dies nicht möglich, müssen wir, auf freiwilliger Basis, in Zusammenarbeit mit den Kommunen einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen."

Zu dem ersten Satz gebe ich Dir völlig recht. Jedoch habe ich die Befürchtung, dass ein "sozialer Arbeitsmarkt", wie Du ihn vorschlägst, einen parallelen Arbeitsmarkt schafft, der in Konkurrenz zum Niedriglohnsektor steht. Das heißt normale Stellen würden abgebaut, um die Arbeit durch staatlich geförderte Arbeitslose erledigen zu lassen. Bereits jetzt ist dieses Phänomen leider zu beobachten, Arbeit die früher von Unausgebildeten gemacht wurde, z.B. Packer, werden zunehmend als Förderungsmaßnahme deklariert und von der ArGe oder dem Arbeitsamt finanziert. Sicher meinst du mit "sozialem Arbeitsmarkt" zum Beispiel Hilfsarbeiten im Krankenhaus oder bei ehrenamtlichen Organisationen wie dem Roten Kreuz. Hier ist bereits jetzt durch den Zivildienst aus meiner Sicht eine Konkurrenz zu echten Stellen geschaffen, ein paralleler Arbeitsmarkt würde das Problem noch verschärfen.

Wie könnte Deiner Meinung nach ein "sozialer Arbeitsmarkt" so ausgestaltet werden, dass er nicht in Konkurrenz zum normalen Arbeitsmarkt steht?

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