Jörn Wunderlich (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Jörn Wunderlich
© Die LINKE
Geburtstag
16.01.1960
Berufliche Qualifikation
Volljurist, Richter am Amtsgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
Limbach-Oberfrohna
Wahlkreis
Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II
Ergebnis
25,3%
Landeslistenplatz
8, Sachsen
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(...) Denn durch die Einführung eines zweiten, der Ehe weitgehend nachgebildeten, Rechtsinstituts, würde kein Beitrag zur Entprivilegierung der Ehe geleistet, sondern ihre Hegemonie weiter zementiert, eine Gleichberechtigung der Lebensweisen ist mit einer Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft noch nicht erreicht. Denn es existieren eine Vielzahl von Lebensweisen und Familienformen, für die die Eheschließung oder die Eingehung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft nicht in Frage kommt: Einelternfamilien, Singles, zusammenlebende Freunde, Verwandte, Patchworkfamilien, Wahlverwandtschaften oder auch Paare, die sich gegen Ehe und Lebenspartnerschaft entschieden haben. Deshalb kann die Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Lebensweisenpolitik sein, in der die Anerkennung aller Lebensweisen leitendes Prinzip ist. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Wunderlich
Mir ging es nicht um eine Rechtsberatung, sondern vorrangig darum, dass Sie mir als Jurist erläutern, worin die "Grauzone" besteht, die im Heise- Artikel erwähnt wurde und was Sie oder die LINKE zu tun gedenken, für mehr Eindeutigkeit/Rechtsicherheit zu sorgen.
Vermutlich ist es auch für den Fragesteller das Hauptanliegen.
Rechtsberatung bekommt man in Hamburg über die öffentl. Rechtsauskunft, aber diese ändert keine Gesetze, dafür wurden Politiker gewählt.
Meine Befürchtung, dass die schwammig gefassten Gesetze, die für den Medienbereich verfasst wurden, mit der Altersstruktur im Parlament begründet sein können, scheint sich zu bestätigen. Glauben Sie nicht auch, dass der Zulauf der Wähler für die Ziele der Piratenpartei mit der mangelnden Kompetenz der Politiker im Bereich neuer medien zusammenhängt?

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