Jens Spahn (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Jens Spahn
Jahrgang
1980
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Steinfurt I - Borken I
Landeslistenplatz
keinen, Nordrhein-Westfalen
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(...) Wir beantworten jede Woche zahlreiche Bürgerbriefe und nehmen die an uns herangetragenen Anliegen sehr ernst. Eine Platform wie abgeordnetenwatch.de halte ich jedoch für ungeeignet um auf ernsthafte Fragen und Anliegen unserer Bürger einzugehen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Senioren
08.12.2006
Von:

Die Renten wurden drei Mal nicht erhöht und wahrscheinlich in den nächsten 2 Jahren nicht erhöht.
Die Kosten für Kranenkasse, Pflegeversicherung, MWSt, Energie und ander Preiserhöhungen führen innnerhalb von 5 Jahren zu einem Kaufkraftverlust von über 30% bei den Rentnern.
1. Finden Sie es gut oder ist es Ihnen gleichgültig?
2. Was machen Sie für die Rentenerhöhung und der Altersarmut der RENTNER?
3. Wie sorgen Sie in der Gesundheitsreform für die Gesundheit/Kosten der Rentner?
4. Sind nicht auch Sie der Meinung, daß die 20 Mill. RENTNER für den kleinen Aufschwung entscheidend mit verantwortlich sind?

MfG
Antwort von Jens Spahn
2Empfehlungen
13.12.2006
Jens Spahn
Sehr geehrter Herr Dissar,

zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gehört auch eine verlässliche Rentenpolitik. Die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung war zu Beginn der Großen Koalition so angespannt wie nie zuvor. Verantwortlich hierfür waren die seit Jahren angestiegene Arbeitslosigkeit und der Abbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse. Zwischen 2001 und 2005 hat die deutsche Wirtschaft saisonbereinigt durchschnittlich rund 100.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze pro Quartal verloren. Die Rentenkasse war in den letzten Jahren massiv unterfinanziert, der stabile Rentenbeitrag von 19,5 Prozent ein Trugbild und nur durch einen wiederholten Griff in die Rücklagen der Rentenkasse möglich. Die CDU/CSUBundestagsfraktion hat sich daher zu Beginn der Großen Koalition für eine qualitative Neuausrichtung der Rentenpolitik ausgesprochen. Es soll wieder für mehr Verlässlichkeit gesorgt werden. Dazu ist zunächst eine Konsolidierung der Rentenfinanzen erforderlich. Um dies sicherzustellen, hat sich die Große Koalition für das Jahr 2007 auf eine Anhebung des Rentenbeitrages auf 19,9 Prozent verständigt. Die Lebenserwartung und damit die Rentenbezugsdauer steigen kontinuierlich an. Von 1960 bis heute ist die durchschnittliche Rentenbezugsdauer um 70 Prozent angestiegen, von damals 10 Jahre auf heute 17 Jahre. Bis zum Jahr 2030 wird die Lebenserwartung weiter deutlich zunehmen. Um diese demographischen Belastungen zu bewältigen und zugleich die damit verbundenen finanziellen Lasten fair zwischen den Generationen zu verteilen, hat sich die Große Koalition auf eine schrittweise Anhebung der gesetzlichen Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre verständigt. Die Anhebung der Altersgrenze geht allerdings Hand in Hand mit besonderen Anstrengungen für mehr Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Die Große Koalition hat weiter beschlossen, dass es in dieser Wahlperiode keine Rentenkürzungen geben wird. Allerdings soll ein Nachholfaktor in die Rentenformel eingefügt werden, um die nicht erfolgten Dämpfungen der Rentenanpassungen in den Jahren 2005 und 2006 nachzuholen. Ohne einen solchen Faktor sind die langfristigen Beitragssatzziele von 20 Prozent im Jahr 2020 und 22 Prozent im Jahr 2030 nicht einzuhalten.

Weitere Informationen zum Thema Rente finden Sie auf den Internetseiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion www.cducsu.de .

Mit freundlichen Grüßen

Jens Spahn, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
12.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Spahn,

das Thema "Rauchverbot" soll jetzt bekanntlich auf Länderebene geregelt werden.
Da Sie in NRW wohnen interessiert es mich, wie Sie, wenn Sie im Landtag säßen, abstimmen würden?

Ihrer Beantwortung meiner email sehe ich mit großem Interesse entgegen.

Aus Rheine grüßt
Standard-Antwort von Jens Spahn
2Empfehlungen
18.12.2006
Jens Spahn
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich nehme die Beantwortung von Bürgeranfragen sehr ernst. Um auf Ihre Frage besser eingehen zu können, bitte ich Sie, diese direkt an mein Berliner Büro (Platz der Republik 1 - 11011 Berlin) oder per E-Mail jens.spahn@bundestag.de an mich zu senden.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Spahn MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
21.12.2006
Von:
-

Seit Jahren beobachte ich die immer mal wieder aufflammenden Bemühungen unserer Regierung oder einzelner Politiker, gegen die Neigung der Menschen vorzugehen, sich Waren, die im benachbarten Ausland günstiger zu haben sind, auch dort zu besorgen.

So zum Beispiel am Montag Herr Stoiber, der dem sogenannten Tanktourismus begegnen will, indem er die Mineralölsteuer senken und im Gegenzug eine PKW-Vignette einführen möchte. "So werde der Kaufkraftabfluss aus allen deutschen Grenzregionen ins benachbarte
Ausland gestoppt, was Arbeitsplätze vernichte und den deutschen Fiskus sechs bis acht Milliarden im Jahr koste", so Günther Beckstein.

Das höchste EU-Gericht machte sich vor wenigen Wochen Gedanken darüber, wie man verhindern könne, dass sich Leute den Alkohol da kaufen, wo er billiger ist, und damit die heimische Steuer umgehen, und vor einigen Monaten las ich, dass man an Maßnahmen bastle, damit Raucher sich nicht mehr per Internet die günstigen Zigaretten aus Portugal und Spanien bestellen können.

ALS DEUTSCHER APOTHEKER KANN MAN DA NUR BITTER LACHEN!!!

Warum spricht eigentlich niemand von unserem staatlich verordneten Medikamententourismus? Was, kennen Sie nicht? Damit der nicht nur in den Grenzregionen stattfindet, sondern auch die Menschen in Hannover und Hamburg was davon haben, wurden die Apotheken flächendeckend dazu verpflichtet, eine Quote von sieben Prozent der Medikamente aus dem Ausland zu besorgen! Schaffen sie das nicht, müssen die Apotheken
erhebliche "Strafen" berappen; zahlbar an die Krankenkassen.

Seit einiger Zeit kommt auch noch die massive Aufforderung der Kassen an die Versicherten hinzu, direkt im Ausland zu bestellen.

Komisch, noch nie habe ich einen Politiker sich sorgen hören, was das für Betriebe und Arbeitsplätze in Deutschland bedeute, wie viele Steuern uns dadurch verloren gingen!

Mit was für zweierlei Maß wird da gemessen?
Standard-Antwort von Jens Spahn
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22.12.2006
Jens Spahn
Sehr geehrter Herr -,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich nehme die Beantwortung von Bürgeranfragen sehr ernst. Um auf Ihre Frage besser eingehen zu können, bitte ich Sie, diese direkt an mein Berliner Büro (Platz der Republik 1 - 11011 Berlin) oder per E-Mail ( jens.spahn@bundestag.de ) an mich zu senden.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Spahn MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
04.01.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneterr,
die Gesundheitsreform ist im Grunde gescheitert. Warum wir das tote Pferd weiter geritten? Wenn man die Kosten des Gesundheitssystems transparent und damit einem Controlling zugänglich machen will, muss jeder Bürger wissen, welche Kosten er verursacht, muss er selber daran interessiert sein, Kosten zu vermeiden, müssen die Ärzte den Patienten die Leistungen direkt in Rechnung stellen - wie das heute bei den Privatpatienten der Fall ist. Das heutige GKV-System ist -wie bereits in der Sozialenquete des Jahres 1965 als in dieser Hinsicht gefährdet charakterisiert- ein Selbstbedienungsladen, an dem Patienten, Ärzte sowie Apotheken partizipieren. Politik hat da keine Chance.
Warum hat man nicht den Mut, stärker auf eine Privatisierung statt auf weitere Sozialisierung des Gesundheitssystems zu setzen?
Standard-Antwort von Jens Spahn
bisher keineEmpfehlungen
05.01.2007
Jens Spahn
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich nehme die Beantwortung von Bürgeranfragen sehr ernst. Um auf Ihre Frage besser eingehen zu können, bitte ich Sie, diese direkt an mein Berliner Büro (Platz der Republik 1 - 11011 Berlin) oder per E-Mail ( jens.spahn@bundestag.de ) an mich zu senden.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Spahn MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.01.2007
Von:

Hallo Herr Spahn,

warum wollen Sie die an Sie gerichteten Fragen prinzipiell nur privat beantworten? Sind Sie immer so schüchtern? Gehört die Transparenz und die Öffentlichkeit der Äußerungen denn nicht zum Beruf des Abgeordneten dazu? Halten Sie nichts von Organisationen wie Abgeordnetenwatch?

mfG
Standard-Antwort von Jens Spahn
1Empfehlung
24.01.2007
Jens Spahn
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage über abgeordnetenwatch.de.

Der Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Zum direkten Kontakt gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Daten – also zumindest die Name, Anschrift und E-Mail-Adresse – meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind. Über meine E-Mail-Adresse jens.spahn@bundestag.de , per Telefax (030-227 76814) oder aber per Post (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) besteht jederzeit die Möglichkeit, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Täglich wenden sich auf diese Weise zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Anliegen an mein Büro. Dabei bemühe ich mich, diesen schnellstmöglich nachzugehen. Gerne können auch Sie sich mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an mein Büro wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Spahn MdB
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