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Tag, Jan Philipp,
an wen bei der EU kann man sich wenden, damit sie anfangen, über ihre Informationspolitik nachzudenken?
Wenn man sich als Bürger informieren will, findet man nicht das, was man sucht, aber gefühlte 17.285 Verordnungen zu Veröffentlichungen. Dann hat man (vielleicht), was man braucht, das gibt es aber nur als .pdf.
Lässt man sich per deutschsprachigem newsletter informieren, sieht der Betreff (wenn er das Wort ´Erklärung´ enthält, und das ist bei fast allen der Fall) so aus: Erkl???????????????????????????????????????????????????? Nicht hilfreich. Den Zeichensatz entsprechend (UTF-8 oder so) einzustellen, kann doch nicht so schwer sein.
Wenn man mehrere Themenfelder abonniert, muss man zwingend jedes .pdf aufmachen, denn im Betreff steht (überwiegend) nicht, worum es in dem Dokument geht (auch bei den englischen und französischen nicht). Bei um die 200 Dokumenten täglich macht das richtig Freude.
Ich bekomme meine Infos überwiegend von
press-editor@consilium.europa.eu, weil ich nix Besseres gefunden habe. Manchmal denke ich, vielleicht wollen die gar nicht, dass Bürger sich informieren? Könnte ich im Moment gut verstehen...
Was kann man tun, damit sich etwas ändert?
Netten Gruss,