Jan Philipp Albrecht (GRÜNE)
Abgeordneter EU

Grunddaten
Jahrgang
1982
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Student im Masterstudiengang IT-Recht, MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Niedersachsen
Bundeslistenplatz
12
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(...) Bei Beamtinnen und Beamten, die aufgrund von Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand eintreten, ist der maximale Abschlag auf 10,8% gedeckelt. Diese Deckelung ist für Beamtinnen und Beamte, die ohne Vorliegen einer Dienstunfähigkeit in den Ruhestand eintreten nicht vorgesehen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
15.11.2009
Von:

Hallo,
2011 sind in Bremen Bürgerschafts- und Beirätewahlen.
Wieso sollte ich bei den GRÜNEN mitmachen und nicht bei den LINKEN?
Wieso machst du bei den GRÜNEN und nicht bei den LINKEN mit?
Danke für die Antworten.
MfG
Antwort von Jan Philipp Albrecht
1Empfehlung
19.11.2009
Jan Philipp Albrecht
Hallo ,

ich mache Politik bei der Grünen Jugend und den Grünen, weil ich mich für eine nachhaltige und gerechtere Welt einsetzten will. Bei den Grünen werden Fragen nach Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit immer auch aus einer ökologischen Perspektive betrachtet. Das fehlt mir bei den Linken. Oft steigen sie in den Überbietungswettbewerb mit der SPD ein, wer am meisten Geld für eine Gruppe fordert. Wir Grünen wollen dagegen, beispielsweise im Bildungsbereich, vor allem Geld in die Infrastruktur, also die Schulen, stecken und nicht ausschließlich in Sozialleistungen.
Außerdem ist in meinem Fachgebiet, dem Datenschutz und der Netzpolitik die Aufstellung der Linken katastrophal. Wir Grüne setzen uns auch im Netz für eine gerechtere Welt ein. Bei vielen LinksparteilerInnen stößt aber überhaupt das Politikfeld Netzpolitik auf Unverständnis. Hier müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten, damit verstanden wird das in einer digitalisierten Welt Datenschutz und Rechte im Internet eine wichtige Rolle im Alltag vieler junger Menschen spielen.

Ich hoffe ich konnte dich ein bisschen überzeugen.
So long!
Liebe Grüße
Jan Phillipp Albrecht
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.11.2009
Von:

Tag, Jan Philipp,

an wen bei der EU kann man sich wenden, damit sie anfangen, über ihre Informationspolitik nachzudenken?

Wenn man sich als Bürger informieren will, findet man nicht das, was man sucht, aber gefühlte 17.285 Verordnungen zu Veröffentlichungen. Dann hat man (vielleicht), was man braucht, das gibt es aber nur als .pdf.

Lässt man sich per deutschsprachigem newsletter informieren, sieht der Betreff (wenn er das Wort ´Erklärung´ enthält, und das ist bei fast allen der Fall) so aus: Erkl???????????????????????????????????????????????????? Nicht hilfreich. Den Zeichensatz entsprechend (UTF-8 oder so) einzustellen, kann doch nicht so schwer sein.

Wenn man mehrere Themenfelder abonniert, muss man zwingend jedes .pdf aufmachen, denn im Betreff steht (überwiegend) nicht, worum es in dem Dokument geht (auch bei den englischen und französischen nicht). Bei um die 200 Dokumenten täglich macht das richtig Freude.

Ich bekomme meine Infos überwiegend von press-editor@consilium.europa.eu, weil ich nix Besseres gefunden habe. Manchmal denke ich, vielleicht wollen die gar nicht, dass Bürger sich informieren? Könnte ich im Moment gut verstehen...

Was kann man tun, damit sich etwas ändert?

Netten Gruss,
Antwort von Jan Philipp Albrecht
2Empfehlungen
24.11.2009
Jan Philipp Albrecht
Liebe Frau ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 20.11.

Ich kann Ihnen - falls Sie es nicht auch schon selbst kennen - die Seite www.euractiv.com empfehlen. Dort gibt es auch einen Newsletter der Sie nach Wunsch täglich, wöchentlich oder nach Themenfeldern sortiert mit neusten Information über das Parlament und Europa versorgt. Wenn Sie nach konkreten Dokumenten suchen ist auch die Seite eur-lex.europa.eu zu empfehlen.

Die von Ihnen angesprochenen Problemen müssten Sie allerdings direkt mit den Ansprechpartnern der jeweiligen Informationsdienste abklären. In welcher Art und Weise E-Mails verschickt werden, darauf haben wir keinen Einfluss. Dokumente sind allerdings in der Regel im pdf-Format.

Insgesamt versucht das Europäische Parlament und die Abgeordneten allerdings eine möglichst offene Informationspolitik.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Peter
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Frage zum Thema Internetsperren (Telekom-Paket)
25.11.2009
Von:

Lieber Jan-Philip,

wie stehst du zum Telekom-Paket? Warum hast du dich bei der Abstimmung enthalten und nicht dafür/dagegen gestimmt?

Beste Grüße,
(ehem. GJ-Mitglied)
Antwort von Jan Philipp Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
01.12.2009
Jan Philipp Albrecht
Liebe ,

das abgestimmte Telekompaket war ein Kompromiss, der nach langem Ringen zustande gekommen ist. Es gibt keinen Grund sich über das Paket in dieser Form zu freuen, deswegen konnte ich ihm nicht zustimmen. Aber es ist ein erster wichtiger Schritt in Sachen Rechtsstaatlichkeit im Internet und Rechte der Telekommunikationsnutzer. Es wird auf EU-Ebene nicht möglich sein, Nutzern die in Verdacht stehen durch illegales Runterladen von bspw. Musik die Internetverbindung zu kappen ohne vorher ein rechtsstaatliches Verfahren mit Richtervorbehalt einzuhalten. Die Auseinandersetzung um die Einführung eines Richtervorbehalts wird nun in den Mitgliedsstaaten zu führen sein. Die Richtlinien-Bestimmung ist dabei zumindest ein Anfang. Der gefundene Kompromiss stärkt die Bürgerrechte im Vergleich zu den Ergebnissen der Verhandlungen von Juni 2009. So wurde zum Beispiel die Stellung des öffentlichen Rundfunks in Europa gestärkt. Daher wäre auch eine Ablehnung zu diesen ersten Erfolgen das falsche Signal an die anderen Fraktionen im Europaparlament gewesen. Ich werde mich weiterhin dafür stark machen, dass ein klares Regelwerk für den Schutz der Grundrechte im Internet vorangebracht wird. Das Internet muss frei von aller Zensur bleiben und allen Menschen gleichermaßen offenstehen! Die Grüne Fraktion im Europaparlament bereitet daher nun einen Vorschlag für eine Erklärung der Grundrechte im Internet vor.

Liebe Grüße

Jan Philipp Albrecht
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
08.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Albrecht,

ich möchte Sie bitten sich für die Verbesserung der Schlachtpferdetransporte (Tiertransporte generell) einzusetzen und im aktuellen Fall die schriftliche Eingabe 54/2009 (gesetzl. Grundlage) zu unterschreiben. Auf der einen Seite reden wir immer von Bio und auf der anderen Seite werden Tiere durch ganz Europa gefahren. Auch wenn die Tiere Sachen sind, sind es Mitgeschöpfe. Wenn Menschen den Verzehr von Fleisch bevorzugen, dann sollten die Tiere nicht lebend diese Qualen erleiden. Was spricht denn dagegen die Tiere vor Ort töten und dann das Fleisch gekühlt zu transportieren? Wenn es immer nur um das Geld geht und die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, was soll dann aus den Menschen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Jan Philipp Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
14.07.2010
Jan Philipp Albrecht
Liebe ,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe bereits die Eingabe zur Verbesserung der Schlachtpferdetransporte unterschrieben und teile Ihre Meinung zum Tierschutz und Tiertransporten vollkommen. Die Tiere erleiden bei Tiertransporten unvorstellbare Qualen und sind enormen Stress ausgesetzt. Auch wenn in Deutschland vergleichsweise hohe Standards bei Tiertransporten eingehalten werden müssen, gilt dieses nicht für die gesamte EU. Daher werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Tiertransporte nur unter strengen Voraussetzungen durchgeführt werden dürfen und diese Regelungen in der gesamten EU auf ein hohes Niveau gehoben werden. Auch wenn ein kompletter Stopp aller Tiertransporte zur jetzigen Zeit politisch kaum durchsetzbar ist, bin ich dennoch der Meinung dass die Qualen die diese Transporte anrichten langfristig zur Durchsetzung alternativer Methoden des Fleischtransports führen muss.

Liebe Grüße

Jan Philipp Albrecht
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
09.02.2010
Von:

Hallo,

ich möchte ihnen Danken, für Ihre Unterschrift zur Verbesserung der Schlachtpferdetransporte, leider sind sie nur einer der 20 Abgeordneten, somit fehlen noch 80!!

Meine Frage wäre jetzt wie man weitere Abgeordnete dazu bewegen kann, auch ihre Unterschrift zu leisten.

mit freundlichen Grüßen

Heike Hugenberg
Antwort von Jan Philipp Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
14.07.2010
Jan Philipp Albrecht
Liebe Heike Hugenberg,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ein Mittel der direkten Einflussnahme der Bürgerinnen und Bürger auf das Verhalten der Abgeordneten ist auf jeden Fall die Kontaktaufnahme (am besten per E-Mail) mit den Abgeordneten aus Ihrem Wahlkreis. Diesen können Sie mitteilen, dass Ihnen das Thema sehr am Herzen liegt und sie auffordern die Eingabe mit zu unterschreiben. In aller Regel werden Ihnen die Abgeordneten auch auf Ihre Nachricht antworten. Zudem ist es auch möglich die Mitglieder des zuständigen Ausschusses anzuschreiben. In diesem Fall wären das die Mitglieder des Umweltausschusses ENVI. Diese Abgeordneten beraten im Ausschuss über entsprechende Gesetzesvorhaben und Richtlinien und können Ihnen auch Auskunft über eventuell laufende Initiativen geben. Generell setzen sich die Grünen im Europaparlament, aber auch auf nationaler Ebene für den weiteren Ausbau von Tierrechten ein. Tiertransporte sind dabei eine besondere Qual für die Tiere, die nur unter sehr hohen Tierschutz-Standards durchgeführt werden sollten.

Liebe Grüße

Jan Philipp Albrecht
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