Jan Mücke (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Jan Mücke
Jahrgang
1974
Berufliche Qualifikation
k.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer
Wohnort
-
Wahlkreis
Dresden II - Meißen I
Ergebnis
7,5%
Landeslistenplatz
2, Sachsen
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Frage zum Thema Bürgerrechte
03.08.2005
Von:
A.

Sehr geehrter Herr Mücke,

im Zuge einer eventuell anstehenden Neuwahl unserer "Volksvertreter", eröffnen Sie mir die Möglichkeit, direkt auf diesen Weg mit Ihnen zu kommunizieren.

Seit langem bewegt mich die Frage, ob die pluralistische These einer Demokratietheorie zur Beteiligung elitärer Verbände/Parteien an der politischen Macht überhaupt noch in unsere Zeit passt oder man nicht vernünftigere Konzepte für die künftige Führung dieses Landes braucht. Eine Führung, die nicht nur mit sich selbst beschäftigt ist und mit ihrer Darstellungskunst beim Wähler den Anschein eines "Komödiantenstaat`ls" erweckt.

Ich vermisse in Ihren Programmen die Abschaffung des Parteiensystems, also die Schaffung neuer Strukturen, die mit wirklich kompetenten, unabhängigen Persönlichkeiten aus allen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens unser Land aus der derzeitigen Schieflage führen werden. Ich erhoffe mir auch, dass damit eine schon lange überfällige "Entfilzung" des Staates möglich werden könnte.

Vergleicht man die einzelnen Programminhalte aller Parteien, dann müsste auch Ihnen klar werden, dass es hier ausschließlich um ein Profilierungsbestreben der einzelnen "Funktionseliten" dem ahnungslosen Wählervolk gegenüber geht. Im Kontext führen derartige Bestrebungen ganz klar in ein politisches Chaos, welches von Unglaubwürdigkeit und Desinteresse der Politik gegenüber geprägt sein wird. Die Entwicklung in den letzten Jahren hat diesen Trend sehr eindrucksvoll bestätigt und unterstreicht die Forderungen nach neuen Wegen.

Sicherlich sind Sie als Parteimitglied da ganz anderer Meinung, und genau die, bzw. die Argumente für eine Beibehaltung des Parteiensystems interessieren mich.

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Frage zum Thema Bürgerrechte
06.08.2005
Von:
A.

Sehr geehrter Herr Mücke,

"Je weniger die Leute darüber wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie nachts." Otto von Bismarck. Und je weniger die Politiker Interesse daran haben, was ihr "Stimmvieh" bewegt, umso mehr Zeit bleibt für die eigenen Interessen.
Am 3. August 2005 habe ich an Sie und die anderen 4 Kandidaten meines Wahlkreises die gleiche Anfrage gestellt. Es ist für mich mehr als befremdlich, dass sich lediglich der Vertreter der sächsischen NPD zu meiner Anfrage geäußert hat. Und das bereits am nächsten Tag - sachlich und ausführlich.
Hat Ihre Ausdruckslosigkeit die Ursache in einer Überhäufung mit Wähleranfragen? Das ist allerdings über www.kandidatenwatch.de nicht nachvollziehbar. Oder fehlen Ihnen ganz einfach die Argumente? Dann hoffe ich nur, dass Sie bis zum Wahltag Ihre Hausaufgaben machen!

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Frage zum Thema Bürgerrechte
09.08.2005
Von:
C.

Sehr geehrter Herr Mücke,

alle Sport- und Privatpilotenpiloten müssen sich neuerdings einer sehr fragwürdigen, periodischen und zudem kostenpflichtigen Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) nach dem LuftSiG "freiwillig" durch eigenen Antrag unterziehen. Sind Sie der Meinung, dass ein solcher unglaublicher Globalverdacht gegen eine bisher völlig unauffällige Bürgergruppe angemessen ist?

Ist das nicht reiner bürokratischer Aktionismus und Populismus auf dem Rücken von unschuldigen Bürgern, die mit all dem nicht das Geringste zu tun haben? Wird dadurch nicht der rechtstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung - und damit unser zentrales Rechtsverständnis - ausgehebelt? Sollte nicht wenigstens ein gewisser Anfangsverdacht diese ZÜP rechtfertigen?

Es hat weltweit noch nie einen lizenzierten Piloten gegeben, von welchem an Terroranschlag ausging. Es gab aber jede Menge Führerscheinbesitzer und Rucksackträger!!! Lastwagenfahrer stellen ein viel größeres "Gefahrenkontingent" dar, kommen sie doch problemlos mitten in jede Innenstadt!

Warum werden die nicht zum gläsernern Bürger gemacht, sondern nur ausgerechnet diese harmlose Minderheit? Wo ist hier Ihrer Meinung nach das rechtsstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit noch gegeben? Werden Sie sich nach Ihrer Wahl für unsere Minderheit einsetzen? Freiheit und Demokratie und Menschenwürde, werden sie dadurch geschützt, dass man sie schleichend gegen die Würde des Menschen einfach abschafft?

Nicht einmal die USA überprüft auf solche entwürdigende Weise ihre Altpiloten. Übrigens auch keine Ausländer mit USA - Lizenz! Nur Deutschland will einmal mehr einmalig perfekt in der Welt sein.

Mit freundlichen Grüßen,

C.

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Frage zum Thema Wirtschaft
12.08.2005
Von:

Hallo Herr Mücke,

ich habe 2 Fragen:

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, damit es in Deutschland nicht nur wieder mehr Nachwuchs gibt, sondern daß dieser auch zu einem gesellschaftsfähigen, dem Staat nutzenden Wesen heranwachsen kann, das genügend Kraft besitzt, sich um sich selbst sowie um wirklich Schwache (wie Kranke, kleine Kinder, Alte usw.) zu kümmern, und nicht zu einem psychopathischen Extrem-Individualisten mit Dollarscheinen in den Augen, der sich ausschließlich um sich selbst schert?

Frage 2: Was halten Sie davon, bundesweit zinsfreies, umlaufgesichertes Geld einzuführen, so wie es im Buch "DER RUBEL MUSS ROLLEN" von Lanoo (Christian Anders) vorgestellt und in Sachsen-Anhalt vorreitermäßig schon eingesetzt wird (siehe: www.urstromtaler.de

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
MfG aus Hamburg

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