Hinnerk Fock (FDP)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Hinnerk Fock
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Bezirksamtsleiter a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
Landesvorsitzender und Spitzenkandidat FDP Hamburg
Wohnort
-
Wahlkreis
Blankenese , Listenplatz 3, Stimmen (Wahlkreis): 3.551, 3,4%
Landeslistenplatz
1
(...) Allerdings weise ich stets darauf hin, dass wir nicht die "Raucherpartei" sind. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.hinnerkfock.de
Fragen an Hinnerk Fock
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
13.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Fock,

ich muss gestehen, durch die neue Kampagne ihrer Partei etwas irritiert zu sein. Was genau darf ich mir als Anfang Zwanzigjähriger unter einer "Politik für die Generation 50+" vorstellen? Sind die Belange von Kleinkindern, Schülern, Azubis, Studenten, usw. Ihrer Partei nicht wichtig genug. Bedeutet das, dass ich mich als deutlich unter der 50 liegender, gar nicht erst großartig mit Ihrem Parteiprogramm auseinander setzen muss, da ich eh von Ihrer Politik ausgeschlossen werde?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Hinnerk Fock
6Empfehlungen
14.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. "Politik für die Generation 50+" ist keine Kampagne, sondern eine einzelne Veranstaltung. Und diese war keineswegs als Veranstaltung einer Generation gegen eine andere gedacht. Es ging in dieser Veranstaltung um Themen wie Altersdiskriminierung. Ältere Menschen haben Probleme auf dem Arbeitsmarkt (was auch an unnötigen Schutzbestimmungen für ältere Menschen liegt), sie kriegen teils keine Kredite und Kreditkarten mehr. Dies sind Beispiele für sorgfältig zu prüfende Entwicklungen, denn eins ist klar: Wir brauchen in einer alternden Gesellschaft auch qualifiziertes Personal, das schon etwas älter ist. Es ist keineswegs der Fall, dass unsere Gesellschaft auf die aktiven Älteren verzichten könnte. Und auch diese Menschen haben Sorgen und Nöte. Wir haben uns in der Veranstaltung "Politik für die Generation 50+" um derartige Themen gekümmert.
Erlauben Sie mir noch einen letzten Hinweis hierzu: Generationengerechtigkeit betrifft alle Generationen. Interessen Jüngerer und Älterer müssen berücksichtigt werden. Zukunftsperspektiven müssen für alle Altersgruppen vorhanden sein - wir haben uns diesmal den Älteren gewidmet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
13.02.2008
Von:

Werter Herr Fock,

im Programm der FDP steht, daß Sie die Zahl der Polizisten in Hamburg deutlich erhöhen wollen.
Während iherer Koalition mit CDU und der Law-and-Order-Schillpartei haben Sie in 2002 einen genau gegenteiligen Beschluß gefaßt, nämlich "Streichung von über 150 Polizeivollzugsstellen, Einsparverpflichtung von rund 5 Millionen Euro".

Nach der Erfahrung im Altonaer Bezirksamt frage ich: Haben Sie die Konfliktstärke und Führungsfähigkeit, ihre Programmziele durchzusetzen ?
Antwort von Hinnerk Fock
2Empfehlungen
15.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst zu der Anzahl der Polizisten, die im Einsatz sind: Im Moment erleben wir den Abbau von Polizeistellen zugunsten einer Ausweitung von Kameraüberwachung. Wir meinen: Nur Polizeistreifen können - gerade in Brennpunktgebieten - Kriminalität vorbeugen. Deshalb sollte das Geld, was jetzt investiert wird in diesem Bereich, vorrangig für die Schaffung von Polizeistellen eingesetzt werden.

Die Durchsetzungskraft habe ich, ja. In meiner Zeit in Altona habe ich zuletzt bei einer Schwarz-grünen Mehrheit regiert. Das ist nicht leicht. Zuletzt wollte man mich loswerden, weil ich diesen beiden Parteien nicht nach dem Munde geredet habe.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur und Medien
14.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Fock,

was halten Sie von der BILD-Zeitung?
Was halten Sie insbesondere von der zu Beginn dieser Woche gestarteten Hetzkampagne gegen Arbeitslose?
Erfüllen Redakteure der Bildzeitung ihrer ganz persönlichen Meinung zufolge den Tatbestand der Volksverhetzung?
Antwort von Hinnerk Fock
2Empfehlungen
14.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die BILD-Zeitung ist eine typische Boulevardzeitung. Um täglich von vielen Menschen gekauft zu werden, arbeitet die BILD-Zeitung mit sehr kräftigen Farben. Eine Diffamierungskampagne gegen Arbeitslose kann ich allerdings nicht erkennen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Wirtschaft
15.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Fock,
Ihre politische Einstellung zu Zwangsmitgliedschaften in sog. wertlosen großkapitalistischen Zwangsvereinigungen die eine Hydra für den deutschen Mittelstand sind, gegen jegliche Menschrechte verstoßen, das Grundgesetz in Art.9 beugen, ist nicht nachvollziehbar.
Frage:

Halten Sie selbständige fleißige Gewerbetreibende deutsche Steuerzahler für unmündig, ihre wirtschaftlichen Interessen selbst, ohne Bevormundung zu gekaufter Funktionäre, zuvertreten ?

Freundliche Grüße

Südwestlicht GmbH
Geschäftsleitung
Antwort von Hinnerk Fock
2Empfehlungen
18.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich halte Gewerbetreibende nicht für unmündig. Sie sollen deshalb in ihrer Selbstverwaltung gestärkt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur und Medien
16.02.2008
Von:

Hallo Herr Fock,

wie stehen Sie eigentlich zur der drohenden Schließung des Grindel Kinos? Setzen Sie und Ihre Partei sich dafür ein, dass dieses für den Bezirk Eimsbüttel und die Stadt Hamburg unverzichtbare Kino erhalten bleibt? Es wäre unglaublich traurig, wenn dieses traditionsreiche Kino von der Bildfläche verschwinden würde. Selbst ein Verein (Pro Grindel) wurde zu dessen Erhaltung gegründet.

Viele Grüße
M. .
Antwort von Hinnerk Fock
3Empfehlungen
18.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Auch ich fände es sehr schade, wenn das Grindel-Kino schließen müsste. Deshalb halte ich eine private Initiative, die sich für den Erhalt des Kinos einsetzt, für sehr sinnvoll. Wir können nicht bei jedem Problem und jeder Hürde nach dem Staat rufen. Deshalb setzt sich die FDP dafür ein, dass sich aus bürgerlichem Engagement solch sinnvolle Initiativen bilden. Der Staat soll erst als letzte Instanz im Notfall herangezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Hinnerk Fock
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.