Hinnerk Fock (FDP)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Hinnerk Fock
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Bezirksamtsleiter a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
Landesvorsitzender und Spitzenkandidat FDP Hamburg
Wohnort
-
Wahlkreis
Blankenese , Listenplatz 3, Stimmen (Wahlkreis): 3.551, 3,4%
Landeslistenplatz
1
(...) Wir möchten eine Klimapolitik der besten ökologischen Ergebnisse, nicht der besten ökologischen Absichten. (...) Uns ist dabei wichtig, dass Klimapolitik nicht nur regional, sondern global betrachtet wird: Ein Kohlekraftwerk in Moorburg macht dann Sinn, wenn es ein älteres ineffizientes Kraftwerk in Wedel ersetzt. (...)
 
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Frage zum Thema Gleichstellung
29.01.2008
Von:

hartlich to Hinnerk Fock,

düsse Fraag dreiht sik üm de Situatschoon vun de Nedderdüütsche Spraak in Hamborg un ik schall hier op Platt un op Düütsch schrieven (dat is wieder neern).
Wo sett sik de Hamborgsche SPD för de Erhaltung vun de Nedderdüütsche Spraak in, sönnerlich op Rücksichtnaahm vun de Europääsche Charta vun de Regionaahl- un Minderheetenspraaken, de Nedderdüütsch as een igenstännig Taal anseiht?
Wat deiht ji gegen Diskrimineern vun Nedderdüütsch?
Wo wiet wull de SPD dat ünnerichten vun Platt in de Schoolen un Universitäten vun Hamborg unnerstütten?

met hartlichen Grööten

Sehr geehrter Hinnerk Fock,

da es sich hierbei um eine Frage bezüglich der Niederdeutschen Sprache handelt, werde ich auf Platt und Deutsch schreiben.
Wie setzt sich die Hamburger SPD für den Erhalt der Niederdeutsche Sprache ein, insbesondere in Bezug auf die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen, die Plattdeutsch als eigenständige Sprache anerkennt?
Was unternehmen sie gegen die Diskriminierung von Niederdeutsch?
Inwiefern wird sich die SPD für den Unterricht von Plattdeutsch an Schulen und Universitäten in Hamburg einsetzen?

mit herzlichen Grüßen
Antwort von Hinnerk Fock
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2008
Hinnerk Fock
Hartlich to ,

Wi hebbt tosamm mit de anner Frakschoonen 2003 in de Börgerschop ünner de Överschrift "Plattdüütsch in de School" vörnehm op Platt formuleert den Andrag inbrocht, dat de Kinner mehr Platt lehren künnt und de Senoot de Börgerschop all twee Johrn en Bericht doröver geven mutt. Datt hett he aver nich makt. As erstes wüllt wi dovör sorgen, dat de Senoot nu gau mit disse Saken in de Pampuuschen kummt.

Dat Plattdütsche is man bannig schwor to plegen un to erholn, an Utbrieden mach man gor ni denken. Dat wi no mehr för de Plattdüütsche Sprook doon mutt, seht wi all, denn veele Leeser verstahn nix vun düssen Bitrach. Un mien Computer, as ik da an schrieben weer, hett dat allns rot anstreken mit sin "Rechtschreibautomatik", all de plattdütschen Wör gefulln em nich. Kinner worden mit Platt nich mehr groot. Dat Lock, dat sück dor updeiht, dat könnt wi in ´t School eenfach nich mehr dichtscheppen. Dor kummt wohl nich vöör mehr bi ut, as dat de Kinner mal Platt hört hebben. Aver dat is ja nu jümmers so, wenn Kultur erholden blieben sall: Ook wenn Plattdüütsch so wat wie en Fremdsprook för de Kinner is, wichtig is, dat se Plattdüütsch no verstahn. Wi hebbt dat henkregen, dat Plattdüütsche in de Europäische Charta för Regional- und Minderheitenspraken to verankern. Dor mutt wi ook wohrhaftig verlangen, dat de Politik dat ernst nehmt un sick konkret för de Nedderdüütschen un dat Nedderdüütsche insett. An´n Senoot gerichtet heet dat eben: Unnericht voor de Kinner, de dat wüllt, besonners in Gegenden, wo Plattdüütsch Alldags no snackt ward.

Ja, de hochdütsche Suster hett wunnen. Dat use schöne ohle Platt aver noch maal ganz un gaar uutrott´t ward, so geiht dat ni. Dagegen mütt wi us weern.

met hartlichen Grööten,

Hinnerk Fock
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
30.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Fock,

nach den nun sehr schwierigen Mehrheitsverhältnissen im neuen Hessischen Landtag war gestern und heute den Medien zu entnehmen, dass Ihre Partei dort keine Gespräche mit der SPD aufnehmen wird, weil ausschießlich die CDU als stärkste Kraft (mit 0,1% vor der SPD) den Regierungsauftrag habe.
Im Jahr 2001 hat allerdings Ihre Partei mit der CDU Koalitionsverhandlungen aufgenommen, obwohl diese eindeutig (mit fast 10% Abstand zur SPD) nur zweitstärkste Kraft war und somit nach der jetzigen Argumentation gar keinen Regierungsauftrag gehabt hätte. Meine Frage daher: Wie würden sich im Falle eines Einzugs Ihrer Partei nach dem 24.2. verhalten? Verhandeln Sie grundsätzlich nur mit der CDU? Oder ist es entscheidend, wer die stärkste Kraft ist? Oder spielt das alles überhaupt keine Rolle?

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Hinnerk Fock
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31.01.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für uns als demokratische Partei ist jede weitere demokratische Partei grundsätzlich ein möglicher Koalitionspartner. Allerdings, und darauf weisen wir mit aller Entschiedenheit hin, haben die SPD und die GAL einen massiven Linksrutsch erlebt. Diese Entwicklung verleitet mich zu der Aussage, dass ich kein Ampel-Gehampel möchte! Eine Wanderung nach links wird es mit der FDP nicht geben. Wir bleiben in der Mitte!

Wie wir nach unserem Einzug in die Bürgerschaft verfahren, werden wir morgen auf einem Landesparteitag beschließen (mehr Informationen hierzu unter www.fdphamburg.de ). Ich lade Sie herzlich ein, sich von der Positionierung in dieser Sache ein eigenes Bild zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
30.01.2008
Von:
-

sehr geehrter herr fock,

ihr wahlprogramm listet unter dem stichwort "verkehr" eine stattliche anzahl ambitionierter und aeusserst ausfuehrlich beschriebener massnahmen auf:
von der verbesserung der parkraumsituation ueber die abschaffung unnoetiger geschwindigkeitskontrollen, dem ausbau der stadt- und umgehungsautobahnen, der "verbesserung des verkehrsflusses , diverser strassen neu- und ausbauprojekte bis hin zur abschaffung von beschraenkenden verkehrsschildern, verkehrsberuhigten zonen, ampelabschaltungen und und und.

die massnahmen fuer fussgaenger und radfahrer beschraenken sich auf den einen, zudem nicht gerade konkreten satz:

"Viele Rad- und Fußwege sind in einem unzumutbaren Zustand. Die Mängel müssen umgehend beseitigt werden."

kann es sein, dass sie "verkehr" mit autoverkehr verwechseln?

herzlichst,

marc-andre gustke
Antwort von Hinnerk Fock
7Empfehlungen
31.01.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbstverständlich bedeutet für uns Verkehr nicht nur die Mobilität im Auto. Allerdings ist dieser Bereich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt worden, weshalb hier eine Reihe von Maßnahmen der zügigen Realisierung bedürfen. Allerdings ist ein Wahlprogramm nicht abschließend. Nicht alle Maßnahmen, die wir realisieren möchten, sind im Wahlprogramm enthalten. Gerade im Bereich Verkehr ist hier noch wesentlich mehr Bedarf.

Für Fußgänger und Radfahrer haben wir zudem wesentlich mehr Lösungen, als die von Ihnen genannten. Ein paar Beispiele:

  • Die übersichtliche Beschilderung betrifft auch Fußgänger
  • Verkehrsberuhigung in Wohngebieten
  • Kreisverkehre

Ich hoffe, dass Sie auch einmal einen Blick in unsere Pressemitteilungen dazu werfen (unter www.fdphamburg.de )

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
31.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Fock ,

im Falle das die FDP die 5% Hürde schaffen sollte , ist Ihr Ziel eine Koalition mit der CDU einzugehen. Wie wollen Sie mit der CDU (bekanntlich starke Befürworter des Hamburger Hundegesetzes und der Rasselisten) Ihre Wahlversprechen ,Abschaffung des Hundegesetzes und der Rasselisten erreichen? Wird die FDP ggf.Ihre Koalitionsverhandlungen mit der CDU abbrechen ,wenn die CDU weiterhin auf Rasselisten und Hundegesetz besteht?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Hinnerk Fock
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31.01.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst zu Ihren Zweifeln: Wir schaffen die 5 %-Hürde! Wir werden sie sehr deutlich überschreiten. Nicht nur, dass wir schon jetzt in den Umfragen bei 5 % stehen und damit einen deutlichen Aufwärtstrend verspüren. Die Leute auf den Ständen und Veranstaltungen, die ich täglich besuche, wollen uns in der Bürgerschaft sehen. Hamburg braucht eine liberale Kraft, und das ist die FDP!

Auch das neue Wahlrecht wird uns dabei helfen, denn in der Regel machen viele FDP-Wähler ein Stimmensplitting, das in keiner einzigen Umfrage(!!!) bisher berücksichtigt wurde. Wir werden bei den Erststimmen sicher weit mehr als 5 % holen. 7,5 % sind in einer liberalen Stadt wie Hamburg sicher zu erreichen. Bei der letzten Wahl zum Bundestag hatten wir 9 % der Zweitstimmen. Das ist auch unser Ziel für diese Wahl. Die Ergebnisse von Hessen und Niedersachsen machen uns außerdem zuversichtlich. Hamburg braucht die Liberalen!

Das Thema Hundegesetz steht für uns exemplarisch für Überregulierung und unnötige Gängelung der Bürger. Es wird über dieses Thema zu sprechen sein. Und je stärker wir in die Bürgerschaft kommen, desto stärker wird auch unsere Verhandlungsposition in dieser Sache!

Zur Information: Am Samstag, den 2. Februar um 15 Uhr findet von unserer Partei eine Informationsveranstaltung mit dem Motto: "Leinen los - Stimmen Sie gegen das Hundegesetz!" statt. Das ganze im Hotel Grand Elysee, Rothenbaumchaussee, im Raum Speicherstadt. Mehr Informationen unter www.fdphamburg.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
01.02.2008
Von:
Uwe

Sehr geehrter Herr Fock,

die noch Einstellung der FDP zum Raucherdiskriminierungsgesetz ist mir bekannt. Ich gehe davon aus, dass die FDP in die Bürgerschaft kommt. Wenn das so ist, würde die FDP sich dafür einsetzen, zumindest die freie Entscheidung der Gaststättenwirte Raucher - Nichtraucher Lokal ins Gesetz aufzunehmen?
Oder ist es, wie so oft in der Politik, erst die Wählerstimmen einfangen - und dann steht man nicht mehr zu dem was gesagt wurde?

Anderes Thema!
Anbei eine Statistik wo die FDP in diesem Forum sehr bescheiden dasteht. Die Kandidaten sollten die Fragen der Wähler auch mal beantworten. Sieht das später auch im Rathaus so aus?

Antwortstatistik nach Parteien

GRÜNE
(101 Kandidierende)
182 Fragen / 155 Antworten
85,16 % beantwortet

Die Linke.
(108 Kandidierende)
168 Fragen / 124 Antworten
73,81 % beantwortet

CDU
(137 Kandidierende)
248 Fragen / 174 Antworten
70,16 % beantwortet

FDP
(123 Kandidierende)
103 Fragen / 66 Antworten
64,08 % beantwortet

SPD
(119 Kandidierende)
205 Fragen / 131 Antworten
63,90 % beantwortet

Mit freundlichem Gruß
1. Raucherklub Süderelbe z.Zt. 92 Mitglieder
Uwe
Antwort von Hinnerk Fock
7Empfehlungen
03.02.2008
Hinnerk Fock
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfragen.

Selbstverständlich ist das Thema der Gaststätten nicht erst in der Wahl aufgegriffen worden, sondern unsere innere Überzeugung. Als die FDP Hamburg ihr Parteiprogramm als erste Hamburger Partei im März 2007 beschlossen hatte, war der Wahlkampf noch weit entfernt. Die Verankerung im Parteiprogramm zeigt, dass es uns ein wichtiges Anliegen ist - die Existenzvernichtung der kleinen Kneiper ist beispielhaft für den völlig inakzeptablen Umgang mit Schicksalen von Menschen. Und deshalb stehen wir auch zu dem Gesagten und werden uns ab in 3 Wochen dafür einsetzen, dass keine weiteren Existenzen zerstört werden.

Zu Ihrer zweiten Frage: Wir bemühen uns stets, alle Fragen zu beantworten. Aber bitte bedenken Sie, dass wir im Gegensatz zu den anderen Parteien keine Fraktion haben und keine wissenschaftlichen Mitarbeiter, die unsere Fragen beantworten. Teilweise liegt es auch daran, dass auch falsche Email-Adressen verwendet wurden. Ich versuche hier Beispiel und Vorbild zu sein. Dennoch werde ich auch die Parteifreunde zur Beantwortung ihrer Fragen anhalten. Sollten sie darüber hinaus Fragen haben, können Sie uns auch telefonisch erreichen unter (040) 30 99 88 0 oder unter www.fdp-hamburg.de .

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hinnerk Fock
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Ihre Frage an Hinnerk Fock
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